Merry christmas and happy new year 2015

Unser Mitarbeiter-Blog: ein gelungenes Experiment

Liebe Leser,

unseren Mitarbeiter-Blog gibt es nun seit rund vier Monaten. Als Experiment gestartet, hat er die Erwartungen weit übertroffen.

Überwältigend ist vor allem das Engagement der Blogger und  die Tatsache, dass viele Artikel in der Freizeit verfasst wurden. Überwältigend sind auch die vielen Ideen und Anregungen, sowie die Begeisterung für Projekte und Aufgaben, über die  berichtet  wurde.

Wir durften wahrhaft schriftstellerische Begabungen entdecken. Aber auch die Kollegen, die erst Mut sammeln mussten, weil sie die Befürchtung hatten „nicht schreiben“ zu können, haben erfahren, dass  das gar nicht so sehr wichtig ist. Am wichtigsten ist und bleibt die Tatsache, dass die Beiträge mit viel „Herzblut“ verfasst werden.

Und: die Beiträge werden gerne gelesen. Das bezeugt die außergewöhnlich lange Verweildauer von fast 20 Minuten auf unserem Blog.

Der in unserer regelmäßigen Redaktionskonferenz erarbeitete Plan für die nächsten Monate lässt auch weiterhin auf eine Menge spannender Innenansichten in unser Unternehmen und unsere Arbeit hoffen.

Wir freuen uns darauf, Sie auch im nächsten Jahr gut zu unterhalten und wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein wunderbares Weihnachtsfest und einen fabelhaften Rutsch ins Jahr 2015.

Katharina Kämper


Headerbild: © Floydine – Fotolia.com
So geht's: Unsere Kollegin Anne Böckel, Mitarbeiterin an der Westfalen Tankstelle Weseler Str. 383 in Münster, zeigt, wie das kontaktlose Zahlen mit Smartphone funktioniert.

RFID und NFC: Kontaktlos zahlen

1989 schlossen sich Westfalen, Elf und Total in der WEAT zusammen. Etwas später kam als viertes Mitglied die AGIP dazu. Hintergrund war der wachsende Einsatz bargeldloser Zahlungsmittel im  Tankstellenbereich, also  die Bezahlung von Kraftstoffen oder Waren mit Kredit-,  ec- und Flottenkarten (zum Beispiel mit der Westfalen Service Card).  

Es war das Ende der bis dahin  eingesetzten mechanischen Registrierkassen. Heute werden PC-Systeme mit angebundenen Zahlungsterminals eingesetzt.  Diese Entwicklung hat mein Arbeitsleben entscheidend geprägt.  Was liegt also näher, als mich in meinem Blogbeitrag mit der neuesten Entwicklung auf diesem Gebiet zu befassen.

Near Field Communication: Kontaktlos zahlen 


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© ICP(BIA NFC), © Fotolia

Kartenzahlung mit Visa und anderen Karten sind  – denke ich – für die meisten Gäste unserer Tankstellen alltäglich geworden. Etwas anders verhält es sich beim kontaktlosen Zahlen mit dem Smartphone oder der Karte.

RFID und NFC

RFID (radio-frequency identification) bezeichnet eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum  automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten mit Radiowellen. Die Abkürzung NFC steht für das um  sicherheitstechnische Prozesse erweiterte RFID-Verfahren. 

Kontaktlos zahlen mit Karte

Mit RFID ausgestattete Karten können zur kontaktlosen Zahlung ohne Unterschrift oder PIN-Nummer eingesetzt werden. Bei höheren Beträgen als 25 €  ist dann aber doch der PIN-Code notwendig.  Beim Zahlvorgang wird die Karte berührungslos vor ein Lesegerät gehalten. Wer eine mit RFID ausgestatteten VISA- und Mastercard hat, kann damit zum Bespiel an Westfalen Tankstellen kontaktlos zahlen. 

Kontaktlos zahlen mit Smartphone

Zum kontaktlosen Zahlen mit Smartphone werden bislang leider ausschließlich proprietäre Verfahren eingesetzt. Bei der Telekom nennt sich das Verfahren  MyWallet. Die Grundlage bildet das MasterCard PayPass System. Vergleichbare Systeme gibt es z. B. auch von Vodafone mit payWave und VISA Card. 

Beim Bezahlvorgang wird auf dem Smartphone die entsprechende  vom Telefonanbieter angebotene APP gestartet.  

Die gestartete APP
Die gestartete APP

Das Smartphone wird berührungslos an das Terminal gehalten. Das Terminal erkennt die zur APP bzw. zur SIM-Karte gehörige VISA- oder Mastercard, teilt dem Smartphone den Betrag mit und bucht diesen von der Kreditkarte ab. 

Beleg einer Zahlung mit MyWallet

Zum MyWallet-Verfahren der Telekom gehört üblicherweise eine Prepaid-Mastercard. Allerdings bietet die Telekom auch einen Kreditrahmen bis 500€ an. Dazu muss jedoch ein Identifikationsverfahren  durchlaufen werden.

Welche Technik wird benötigt?

Damit Sie mit Ihrem Telekom-Smartphone kontaktlos zahlen können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: 

  1. Sie haben ein geeignetes Smartphone erworben 
  2. Das Smartphone ist Telekom-gebrandet 
  3. Die SIM-Karte ist gegen eine sogenannte NFC SIM getauscht worden

Es geht aber auch anders

Falls Ihr Smartphone diese Voraussetzungen nicht erfüllt, bleibt Ihnen die Möglichkeit, einen kleinen Aufkleber anzubringen. 

MyWallet, Vodafone Wallet und Aufkleber
MyWallet, Vodafone Wallet und Aufkleber

Die kleine rechts im Bild zu sehende Karte ist mit einer RFID ausgestattet und kann auf die Rückseite eines nicht mit NFC erhältlichen Smartphones geklebt werden. 

Bei der Telekom und auch bei Vodafone erhalten Sie zusätzlich eine Standard Prepaid Kreditkarte, um bei Händlern, die keine Möglichkeit zum  kontaktlosen Zahlen bieten, wie gewohnt mit der Karte zu zahlen. 

Persönlicher Test: Jede Menge Hürden

Bei meinem Sony XPERIA Z1 Compact ist es mir  nach einigen Telefonaten mit der Telekom nicht ganz ohne Hindernisse gelungen, das Smartphone für das kontaktlose Zahlen einzusetzen. Später kam ich auf die verwegene Idee, mein Z1 Compact zu verkaufen und mir das Nachfolgemodell Z3 Compact zuzulegen.  Der Wechsel auf das neue Smartphone funktionierte nicht reibungslos, obwohl meine NFC SIM-Karte die gleiche geblieben war. Aber auch hier wurden meine Geduld und Beharrlichkeit belohnt. Nach wiederum vielen Telefonaten mit der Telekom kann ich sagen: Es klappt wieder. 

Gründe für die Probleme waren unter anderem:  
  • die Tatsache, dass die NFC SIM inklusive der digitalen Mastercard nicht mir, sondern dem Smartphone zugeordnet war und 
  • die Tatsache, dass ich zwei NFC SIM-Karten mit der gleichen Telefonnummer in Gebrauch hatte.

Fazit

Aktuell erscheint mir das kontaktlose Zahlen mit dem Smartphone bzw. die notwendigen Voraussetzungen doch sehr aufwändig. Das wird sicher viele davon abhalten, diese Zahlungsart zu wählen. 

Um den Verbrauchern den Einsatz der neuen Technologie einfacher zu machen, sollten die Anbieter folgende Services anbieten:

  1. Auslieferung neuer Smartphones
    • mit NFC SIM, um dem Kunden einen Tausch zu ersparen
    • mit bereits in der NFC SIM installierter digitaler Kreditkarte
    • mit bereits installierter APP
  2. Zuordnung der NFC SIM zum Kunden und nicht zum Smartphone (dann kann das Smartphone problemlos durch ein neues Gerät ersetzt werden) 
  3. Aufladung der Prepaidkarte mit z. B. 20 Euro bei Auslieferung des Smartphones (als Anreiz, das kontaktlose Zahlen auszuprobieren)

Ich hoffe, mein Blog-Beitrag hat Ihnen ein wenig Wissen zum Thema „kontaktloses Zahlen“ vermittelt und Ihnen Ihre Entscheidung für oder gegen diese Zahlungsart erleichtert. 

Viele Grüße
Christan Vach

„Wach, Vital und Nah“

Unter diesem Motto starteten am 1. August 2014 die 24 neuen Auszubildenden in 11 unterschiedlichen Ausbildungsberufen bei der Westfalen Gruppe.

Endlich geht es los!

Tag 1

Um 9:00 startete unser erster Tag im Technologiezentrum in Münster mit einer offiziellen Begrüßung durch unsere Ausbildungsleiterin Lena Florath. Namensspiele und Schnelligkeitsspiele in gemeinsamer Runde haben uns schnell aufgelockert, da wir doch etwas nervös waren.  


Für unser leibliches Wohl haben sich die netten Damen aus der Kantine gekümmert, sodass wir immer gut gestärkt für die nächste Aktivität waren.

Bevor es dann zu der Besichtigung des Werks I am Industrieweg ging, haben wir den Betriebsrat und unsere Jugend- und Auszubildendenvertretung kennengelernt, die uns voller Elan von Ihren Tätigkeiten erzählt haben.

Die Hauptverwaltung hat uns durch Ihre Größe und Vielfalt beeindruckt und uns das weite Spektrum an Aufgabenfeldern der Westfalen Gruppe einmal mehr vor Augen geführt.

Tag 2

Den zweiten Tag haben wir mit der Besichtigung des Werks II in Gremmendorf begonnen. Dort gab es vor allen Dingen für die gewerblich-technischen Auszubildenden, die dort ausgebildet werden, sehr viel zu sehen. Hier hatten sie die Möglichkeit, ihre Ausbilder zu treffen und die Werkstatt zu erkunden.
Die großen Propan-Kugeln auf dem Gelände des Werks waren das Highlight. Jeder, der sich traute, durfte einmal die Treppe bis zur Öffnung der Kugel hochlaufen und den Ausblick genießen.

Tag 3 

Die Luftzerlegungsanlage in Hörstel war an diesem Tag unser Ziel. Dort besuchten wir die Heliumabfüllung, wo das Helium in große Behälter abgefüllt wird. Bei dieser Gelegenheit haben wir zum ersten Mal flüssige Luft gesehen und auch anfassen können. Es war beeindruckend zu sehen, dass die Luft wie Wasser auf unsere Hand tropfte, aber unsere Hände trotzdem nicht nass, sondern nur kalt, wurden.
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Anschließend ging die heiß ersehnte Azubi-Rallye in der Hauptverwaltung am Industrieweg los. Eingeteilt in Gruppen machten wir uns auf den Weg zu den uns zugeteilten Abteilungen, um die Mitarbeiter mit Fragen rund um ihren Aufgabenbereich zu löchern. Viel zu schnell ging auch dieser ereignisreiche Tag zu Ende.


Tag 4

Der vierte Tag war ganz dem Thema Telefontraining und dem Umgang mit Kunden gewidmet. 

Zu Beginn erklärte uns Frau Rauterkus, die Leiterin für Personalentwicklung und Ausbildung, die Grundregeln zum richtigen Telefonieren und worauf es hierbei ankommt. So lernten wir beispielsweise, bei einem aufgebrachten Kunden am anderen Ende der Leitung Ruhe zu bewahren und strukturiert und gut überlegt an sein Anliegen heranzugehen. Um einen ersten Eindruck eines solchen Telefonates zu bekommen, durften wir paarweise ein frei erfundenes Telefonat mit unterschiedlichen Anliegen nachspielen. Zögerlich und noch etwas ängstlich trauten sich ein paar Mutige, vor den anderen Auszubildenden ein Telefonat vorzuspielen. Schnell merkten wir, dass dies am Anfang noch sehr ungewohnt und gar nicht so einfach war, in kurzer Zeit die richtige Entscheidung zu treffen, um dem Gesprächspartner bestmöglich weiterhelfen zu können. Doch Frau Rauterkus machte uns Mut und gab uns hilfreiche Tipps, wie wir auch bei einem realen Telefonat vorgehen können.

Natürlich wurde uns auch das Telefon mit allen Funktionen und Bedienungsmöglichkeiten ausführlich erklärt. Nun konnte einem echten Telefonat eigentlich gar nichts mehr im Wege stehen!


Tag 5

Der fünfte Tag der Einführungswoche stand unter dem Motto „Wach, Vital, Nah“.
Uns wurden die Kernwerte der Westfalen Gruppe näher erläutert und wie wir diese Werte auch mit Leben füllen sollen.
In kleinen Gruppen entwarfen wir Plakate zu diesem Thema. Die Gruppenarbeit hat viel Spaß gemacht und wir hatten die Möglichkeit, uns untereinander noch besser kennenzulernen.

Nach dem Mittagessen fand die „Pressekonferenz“ mit dem Vorstand statt. Herr und Frau Fritsch-Albert, sowie Herr Ropohl und Herr Dr. Wilken hießen uns Willkommen und stellten sich unseren Fragen.
Wir hatten viel Spaß dabei und haben viel Neues über das Unternehmen erfahren.

Tag 6

Mit der Besichtigung des Tanklagers in Gelmer begann der letzte Tag der Einführungswoche. Ein unheimlich interessanter Ort mit riesigen Kraftstofftanks. Wir erhielten viele spannende und informative Geschichten über das Tanklager. Unter anderem erfuhren wir, dass alle Gas-Pipelines in verschiedenen Farben gefärbt sind, damit sie besser zu unterscheiden sind. Zuletzt wurde uns noch der Verwaltungsraum gezeigt, in dem ganz viele blinkende Knöpfe zu sehen waren.

Wieder am Kesslerweg angekommen, zeigten wir unsere Präsentationen mit den Ergebnissen aus der Azubi-Rallye. Uns wurde vieles erzählt, was wir schon aus der Einführungswoche kennengelernt hatten, aber auch eine Menge Neues, wie z.B., dass technische Gase enorm vielfältig einsetzbar sind.

Anschließend haben wir in einer Feedback-Runde mit Frau Florath die Woche noch einmal Revue passieren lassen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass dies der perfekte Einstieg in unsere Ausbildung ist/war.

So ging unsere Einführungswoche bei der Westfalen Gruppe zu Ende und wir waren schon gespannt auf das anstehende Team-Training in Oer-Erkenschwick und die Wochen in unserer ersten Abteilung.

Liebe Grüße
Doreen, Anna und Janis