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Tankstellen-Partner: ein Freund, ein guter Freund

1930 betrieben Willy, Kurt und Hans gemeinsam die Tankstelle „Kuckuck“ und begeisterten eine ganze Kino-Generation  mit  Geschichten rund um ihre Station.  Gleichgültig, ob berufliche Herausforderungen oder privates Glück, nichts blieb dem Zuschauer verborgen.

In nicht wenigen weckte dieser unterhaltsame Film den Wunsch, eine eigene Tankstelle zu betreiben – zusammen mit guten  Freunden natürlich – und dabei das große Glück zu finden! 

Falls Sie manchmal ähnliche Wunschvorstellungen haben und weil ich oft gefragt werde, wie man denn unser Tankstellenpartner wird:
Hier folgt die Anleitung zum Glücklichwerden! :-)
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Als unser Tankstellen-Pächter sind Sie selbständig und das bedeutet neben allem Schönen, was Selbständigkeit mit sich bringt,  auch eine große Verantwortung. Sie sind  kein Angestellter der Westfalen Gruppe sondern  schließen mit uns einen Pachtvertrag ab und verkaufen in unserem Namen Kraftstoffe.

Darüber hinaus bieten Sie im Shop alles, was Ihre Gäste sich wünschen: vom Autozubehör bis hin zu Lebensmitteln, Süßigkeiten oder Zeitschriften. Nicht zu vergessen die  leckeren Snacks und Getränke aus dem Bistro. Die Auswahl ist sehr vielfältig und das Angebot wird stetig erweitert. 


Zusammengefasst lässt sich sagen: Sie sind selbständiger Unternehmer, der zusammen mit seinen Mitarbeitern  dafür sorgt, dass unsere  Gäste sich wohl fühlen und an den Westfalen Tankstellen Rundum-Service genießen dürfen. Bereits früh morgens werden sie  mit köstlichem Kaffee- und Brötchenduft begrüßt und  abends mit einem frisch gewaschenen Auto, einem vollen Tank und ein paar Fernseh-Leckereien  gutgelaunt nach Hause verabschiedet.

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Alte gute Freunde

Viele Stationen  besetzen wir mit Mitarbeitern aus dem eigenen Netz.
Gleichgültig ob Sie bereits als Stationsleiter oder Verkäufer für uns arbeiten: wenn Sie der oder die Richtige für eine Station sind, verlassen wir uns gerne auf Kollegen, die bei Westfalen ausgebildet wurden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist Sascha Trieburg, der seit einigen Monaten eine Westfalen-Tankstelle in Coesfeld betreibt. Bevor er seine eigene Station übernahm, erwarb er sich das notwendige Rüstzeug  für seine Aufgabe an unserer Schulungstankstelle in Bochum. Ausgebildet wurde er dort von unserer  Pächterin Heike Reinecke.

Falls Sie also bereits für uns arbeiten und Interesse an einer eigenen Station haben: sprechen Sie mich an, ich freue mich. 

Neue gute Freunde

Aber auch, wenn Sie noch nicht für uns arbeiten oder ganz branchenfremd sind:  das ist kein Hindernis. Viele unserer Pächter haben die notwendigen Branchenkenntnisse erst bei uns erworben und führen heute sehr erfolgreich ihre eigene Station.

Auf gute Freunde kann man bauen

Dabei ist  uns ganz wichtig:  Auch wenn Sie als selbständiger Unternehmer agieren, werden Sie von uns umfassend unterstützt. Nach einer intensiven Einarbeitung an unserer Schulungstankstelle begleiten wir Sie in allem, was Sie tun. Zur Seite stehen Ihnen neben den Tankstellenvertriebsberatern auch alle Mitarbeiter aus dem Bereich Tankstellen der Westfalen Gruppe. Gleichgültig,  was Sie auf dem Herzen haben, es gibt immer jemanden der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Sollen wir Freunde werden?

Interessiert?  Wenn Sie als selbständiger Unternehmer für die Westfalen Gruppe  arbeiten möchten, dann melden Sie sich bei uns.

Wir würden uns sehr freuen Ihnen schon bald eine eigene Station zu übergeben und Sie auf Ihrem Weg zu einem erfolgreichen Partner der Westfalen Gruppe zu begleiten.

Viele Grüße
Franziska Goldkamp


Header Bild: © pict rider – Fotolia.com
Equipment für die Gasentnahme

Alles was dazu gehört

Hallo liebe Leserinnen und Leser, 

beim Einsortieren  unserer Prospekte stieß ich vor kurzem auf eine dicke Broschüre. Darin wimmelte es nur so von Gewindeschlauchtüllen, Reduzierstücken, Muffen,  Anschlussbögen und Eckventilen.

Gehört hatte ich das alles schon einmal, aber: was genau hat das mit Gasen zu tun?

Das Rundum-Programm für die Gasentnahme. 
Neugierig wie ich bin, fragte ich meine Kolleginnen und Kollegen im Verkaufsbüro.  Die Erklärung dazu war ganz simpel: diese Bauteile sind – neben vielen anderen – Bestandteile unseres Equipments für die Entnahme von Gas. Gasetechnik_003
Denn bei uns bekommt man nicht nur alle möglichen Gase, sondern auch alles, was rundherum dazu gehört. Seien es Druckminderer, Schläuche, Sicherheitsausstattung, Hochdruckregelstationen, Behälter oder Rohrleitungen und Armaturen. 

Was darf’s sein?
In unserem Verkaufsbüro haben wir eine feste Ansprechpartnerin, die sich um Angebote, Kundenanfragen und Bestellungen für das Gase-Equipment kümmert. Die meisten Anfragen ergeben sich durch Kundenbesuche unserer Kundenberater. Diese verteilen zudem fleißig unseren Hardware-Katalog, um auf unser Leistungsspektrum aufmerksam zu machen.

Doch auch per Telefon, Fax und E-Mail erhalten wir häufig Anfragen und Bestellungen für unser Entnahme-Equipment. Die Mehrheit der Anfragen erhalten wir von Hochschulen, Universitäten und Laboren. Unsere Ansprechpartnerin kann die meisten Fragen rund um Druckminderer und Co. selbst beantworten. Möchte ein Kunde beispielsweise wissen, welchen Druckminderer er für ein bestimmtes Gas benötigt, kann sie anhand der Eigenschaften der Gase zuordnen, welcher Druckminderer am besten geeignet ist. Wichtige Entscheidungskriterien sind hierfür zum Beispiel die Brennbarkeit eines Gases, der Flaschendruck oder die Art des Gases. Bei speziellen Fragen rund um unser Equipment und dessen Anwendung stehen Gasetechnik_006uns jederzeit unsere Experten aus der Gase-Technik in Münster zur Seite.

Und wie geht’s dann weiter?
Erhalten wir aufgrund eines Angebotes eine Bestellung, wird der Auftrag in unserem EDV-System angelegt. Den exakten Liefertermin teilt uns der technische Verkauf in Münster mit. Binnen weniger Tage erhält der Kunde das gewünschte Produkt. Für eventuell auftretende Fragen oder Probleme stehen unsere Kundenberater unseren Kunden jederzeit zur Verfügung und geben ihr Bestes, das Anliegen zu klären.  Nicht zuletzt deshalb können wir stolz auf unseren Erfolg blicken,  denn unser Verkaufsbüro ist beim Vertrieb der Hardware von allen Niederlassungen die umsatzstärkste in Deutschland.
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Wieder was gelernt!
Auch wenn ich bisher nicht viel mit unserem Hardware-Programm zu tun hatte war es super interessant, auch über diesen Bereich etwas zu erfahren. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja für mich in Zukunft die Möglichkeit, in diesen Bereich näher einzusteigen!

Viele Grüße aus Bayern

Christina Sporer

Die Bilder habe ich aus unserem Katalog „Equipment für die Gasentnahme“
Finanzbuchhaltung

Erste Station: Finanzbuchhaltung

Hallo liebe Leser, 

mein Name ist Chiara Höggemann und ich habe im August 2014 meine Ausbildung als Industriekauffrau bei Westfalen angefangen.  Nach der Einführungswoche war meine erste Abteilung die Finanzbuchhaltung. Das Schlimmste kommt bei mir also zu erst?

Nein, ganz und gar nicht! Meine drei Monate in der Finanzbuchhaltung waren sehr interessant und abwechslungsreich!  Immerhin konnte ich mit dem Begriff „Rechnungswesen und Steuern“ schon mal mehr anfangen als zum Beispiel mit „Supply Chain Management“. 

Zu Beginn war ich bei den Rechnungsprüfern untergebracht, was mir einen angenehmen Einstieg verschaffte. Ich hatte keinerlei buchhalterisches Vorwissen und konnte dementsprechend auch keine Rechnungen prüfen, geschweige denn buchen. Schon allein mit den Begrifflichkeiten hatte ich so meine Probleme. Mir wurde viel erklärt, gezeigt und im Laufe der Zeit verstand ich auch was in der Abteilung eigentlich gemacht wird. Dachte ich.

finanzbuchhaltung

Anschließend war ich im Zahlungsverkehr untergebracht. Darunter konnte ich mir erstmal nichts vorstellen und in der Schule war auch noch nicht ausreichend passiert um mein Vorwissen zu unterstützen. Auf einmal ging es um SEPA Mandate (was ist das?), Datenfernübertragung (schon mal gehört, aber keine genauere Idee), buchen von Schecks (die kenn ich aus dem Fernsehen!), Zahlläufe (sagt mir gar nichts) und Debitoren (Debi..was?). Und über SAP möchte ich gar nicht erst reden.

Ich dachte ich hätte bei der Rechnungsprüfung schon einiges verstanden und gehört, aber da hatte ich mich getäuscht. Aller Anfang war schwer, aber als ich mit Hilfe von den lieben Kollegen (und auch Google)erstmal verstanden hatte was ich da mache, welche Auswirkungen die Zahlläufe haben, was im Hintergrund passiert und warum man nicht so ein Online Banking hat wie es zu Hause ist, da wurde die ganze Sache doch ganz interessant! Die Finanzbuchhaltung war doch gar nicht so langweilig, wie ich es mir vorgestellt habe.

Danach kam ich zu der Debitorenbuchhaltung. Wieder etwas ganz anderes, aber ich konnte mich schon deutlich schneller einfinden als zuvor. Und ich verstand auch was ich da tat. Ich konnte Spesenabrechnungen buchen (die Sache mit der Kontierung, den Buchungssätzen, Geschäftsbereichen usw. habe ich leider auch, trotz aller Bemühungen erst verstanden als es in der Schule Thema war) und zum Beispiel Zahlungseingänge den richtigen Kunden/ Rechnungen zuordnen. So hat sich der Kreis wieder um ein kleines Stückchen geschlossen.

Die letzte Verständnislücke schloss sich dann in der Kreditorenbuchhaltung. Da wusste ich dann schon, was Zahlläufe sind und ich habe verstanden wo die geprüften Rechnungen dann hin kommen und wer sie bezahlt. Auf einmal hatte ich auch die von mir gebuchten Spesen wieder auf dem Tisch liegen. Ich konnte neue Kreditoren anlegen und „Geld ausgeben, dass nicht mir gehört“.  Zu Beginn musste ich noch viele viele Fragen stellen, zum Programm und zu den einfachsten Dingen, bei denen dann oft mals auch die einfachsten Antworten kamen.

Am Ende hat es mir doch großen Spaß gemacht. Ich konnte mir gar nicht vorstellen was alles dahinter steckt und wie umfangreich die Buchhaltung in einem Unternehmen ist. Alles in Allem eine super interessante Abteilung in der sich am Ende der Kreis schließt und alles einen Sinn ergibt, auch für den (anfangs) Unwissenden.

Viele Grüße
Chiara Höggemann


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