header

Ein Westfale bei Westfalen: Heinrich macht ein Praktikum

Wie  ja sicherlich alle meine Kollegen inzwischen wissen, absolviere ich seit einiger Zeit ein Langzeitpraktikum bei Westfalen.

Gestatten? Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp aus Kattenvenne. Weil es mit meinem Bauernhof nicht mehr so richtig „läuft“, suchte ich dauerhaft nach einer neuen Betätigung. Als waschechter Westfale habe ich gedacht, dass ich bei der Westfalen Gruppe in Münster bestimmt richtig bin. Also: Ab mit dem Ford Granada nach Münster und gleich einen guten Parkplatz gesichert !

grandada
Der Personalchef persönlich hat mich als Praktikant eingestellt. Eigentlich hatte ich mir für’s erste einen Arbeitsplatz irgendwo in der Geschäftsführung vorgestellt, aber mein Gegenüber im Vorstellungsgespräch meinte, ein Praktikum sei hierfür die ideale Basis.
bewerbung
Zwecks späterer Beweissicherung sollte alles gefilmt werden. Bitte wundert Euch daher nicht, liebe Westfalen-Kollegen, wenn ich auf dem Betriebsgelände ständig ein Kamerateam im Schlepptau habe!

Kennen gelernt habe ich bereits das Schweißtechnikum. Zwar hätte ich bei dieser Gelegenheit gern noch mein Auto geschweißt, aber ich war auch vom Erhitzen der Heißwürstchen in der Dose mithilfe des Acetylenbrenners begeistert. Ansonsten habe ich so einiges gelernt über Schutzgasschweißen über Schneiden und so weiter.  Ich durfte sogar selbst schweißen. Meine Schweißnaht ist gar nicht mal so übel ausgefallen. 
schweisstechnikum
Im Callcenter „Strom“ habe ich „an der Strippe“ geholfen, Kunden zu kontaktieren. Telefonieren kann ich ja schließlich! Durch Zufall – man sollte nicht auf der Telefontastatur rumspielen – habe ich auch im Vorstand angerufen. Wer hätte gedacht, dass auch Herr Ropohl Kunde der Westfalen Gruppe ist? 

Paradox eigentlich, dass ich ausgerechnet bei der Abfüllung der Kältemittel in Gremmendorf ganz fürchterlich ins Schwitzen gekommen bin … Es war anstrengend aber auch interessant. Bis so eine Kältemittelflasche zum Kunden auf den Weg geht, ist doch allerhand zu tun und zu beachten. Da musste ich mich danach erstmal in der Kantine… Entschuldigung … im Betriebsrestaurant am Industrieweg stärken! Das hat geschmeckt! Ich werde das Restaurant empfehlen! Wann feiert mein Nachbar noch gleich seine silberne Hochzeit?!

Nach drei durchlaufenen Abteilungen im Hause Westfalen konnte ich endlich meine erste Dienstreise durchsetzen. Ich hatte mir eigentlich etwas in der Richtung Ausland vorgestellt, da, wo es auch im Herbst noch kuschelig warm ist … das Rheuma … wenn Sie verstehen … Aber der Mariä Geburtsmarkt in Telgte – besser bekannt als „Telgter Markt“ – war für den Anfang auch akzeptabel. Ich musste meiner Frau nur versprechen, diesmal dort kein Pferd zu kaufen.

Am 15. September war es schließlich soweit. Unter dem Motto „Vier gewinnt – Sparen mit Westfalen“ habe ich mit den Besuchern des Marktes am Stand von Westfalen das bekannte Spiel aus dem Kinderzimmer gespielt … Ich habe in den meisten Spielen einen hervorragenden zweiten Platz belegt, während meine Herausforderer nur Vorletzte wurden …

Ja, ich habe verloren!
.. Nun, ja…

So ganz nebenbei konnten sich die Marktbesucher an unserem Stand auch noch informieren über die „vier“, mit denen die Westfalen-Kunden „gewinnen“ können. Solarthermie, Flüssiggas, Strom und Erdgas … wie gut, dass ich hier mein fundiertes Wissen, das ich mir im Callcenter angeeignet hatte, anbringen konnte … 

Solar nutze ich übrigens schon seit ein paar Jahren zu Haus. Die Anlage hab‘ ich mir damals günstig gekauft (… vom Anhänger gefallen …). Die ganze Südseite meiner Scheune ist voll mit Solarplatten, sogar auf der Nordseite habe ich einige angebracht. Nachts wird ja schließlich auch Strom gebraucht. Den Strom speise ich nicht ins öffentliche Netz ein – ich nutze ihn selbst. Damit treibe ich meine Windräder an.

selfieIch gebe zu, das Wetter hätte zum „Telgter Markt“ besser sein können, aber auch trotz gelegentlicher Regenschauer besuchten uns viele Menschen am Westfalen-Stand. Zwischendurch blieb sogar noch genug Zeit für ein „Selfie“ mit Hinnerk, dem Sparschwein

Als wir den Feierabend eingeläutet hatten, hatten auch die Pferde nebenan ihre Käufer gefunden, kein Grund zur Aufregung also für meine Frau!

Bevor es mit dem Ford Granada zurück auf den heimischen Hof ging, konnte ich jedoch nicht widerstehen… eine Fahrt im Autoscooter auf der Kirmes war das fulminante Finale meiner ersten Dienstreise für Westfalen!

Fortsetzung folgt!

Euer Heinrich

Anmerkung: Es stimmt, der Heinrich wird gefilmt. Und die ersten dieser Filme finden Sie ab November auf unserem You-Tube-Kanal
unter „Die Bewerbung“ und „Praktikum im Schweißtechnikum“.
desk of snow

Fast ein Cold Case: Auf der Suche nach dem Cryo-Behälter

Liebe Leser, 

nun arbeite ich schon ein gutes Jahr im Vertriebsinnendienst Bereich Gase … und ich kann Ihnen sagen: Langweilig wird’s hier nicht!

Nachdem ich meine Ausbildung zur Betriebswirtin im Oktober letzten Jahres abgeschlossen hatte,  konnte ich meine Aufmerksamkeit ganz auf mein neues Aufgabengebiet richten. Während der Azubi-Zeit bei der Westfalen Gruppe war ich überwiegend im Tankstellenbereich tätig und hatte mit Gasen mal so gar nichts am Hut. Da ist doch alles so technisch…

An meinem ersten Tag bei den „Gaseleuten“ sagten mir die Kollegen aus dem Vertriebsinnendienst direkt: „Wir sind hier die Anlaufstelle für ALLES. Vieles davon können wir eigenständig bearbeiten – wenn es fachlich detalliert wird, stehen uns unsere Gase- und Technik-Spezialisten zur Seite!“ Ich dachte mir: „Oh Gott, das kann ja lustig werden!“ Und ich sage Ihnen: Lustig und auch spannend wurde es allemal!

Die Aufgaben sind hier wirklich vielfältig. Von grundlegender Beratung bis hin zu kleineren Preisgesprächen ist alles dabei! Ich habe viel Kundenkontakt und durfte auch schon viele der Kunden und Vertriebspartner in „meinem“ Gebiet persönlich kennen lernen.

Im letzten halben Jahr fiel eine besondere Angelegenheit in mein Aufgabengebiet, von der ich Ihnen gerne berichten möchte.

kryobehaelterIm Zuge eines regelmäßigen Konto-Abgleichs fiel mir auf, dass einer unserer Kunden  – ich will ihn mal „XY“ nennen, seit längerer Zeit einen unserer Cryo-Behälter in Besitz  hatte.  Dieser Kunde benötigte einige Jahre lang  größere Mengen an flüssigem Stickstoff, die wir ihm in solchen Cryo-Behältern zur Verfügung stellten. Laut unseren Unterlagen bezog er nun jedoch seit längerer Zeit schon keinen Stickstoff mehr von uns, hatte allerdings noch einen unserer Behälter in Besitz. Für die bessere Vorstellungskraft: So ein Behälter funktioniert im Prinzip wie eine Thermoskanne, sieht auch ähnlich aus 😉 (nur größer) und ist – zumindest in diesem Fall – Eigentum der Westfalen Gruppe.  Einkaufswert pro Stück: einige tausend Euro!

Ich schrieb also unseren Kunden an und bat um Rückgabe des Behälters. Die Schreiben kamen aber zurück mit dem Vermerk „Empfänger unter der vorgegebenen Anschrift nicht zu ermitteln“. Zu allererst habe ich versucht,  ihn aufgrund von früherem Schriftverkehr auf allen möglichen Wegen zu kontaktieren, alles ohne Erfolg. Auch eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt blieb fruchtlos.

Unser Kundenberater fuhr natürlich auch zur alten Adresse. Aber: Niemand auffindbar, von der Firma keine Spur… Er musste unverrichteter Dinge wieder fahren.  Nun hieß es scharf nachdenken: Wie kann ich XY kontaktieren, wenn all unsere Daten anscheinend nicht mehr aktuell sind? 

Nochmals durchforstete ich den alten Schriftverkehr und fand dort den Hinweis auf einen  Kollegen, der vor Jahren für XY der Ansprechpartner innerhalb der Westfalen Gruppe war. Auch bei diesem Kollegen fragte ich natürlich nach. Und diesmal hatte ich Glück! Es bestand ein Kontakt auf Facebook.

Das Facebook-Profil von XY wies ein Video auf, in dem unser Behälter befüllt wird. Also waren wir hier an der richtigen Adresse :-) Leider wurde aus dem Profil auch ersichtlich, dass  XY mittlerweile auf einen anderen Kontinent umgezogen ist.

Wir nahmen nun über Facebook Kontakt auf, erhielten jedoch auch auf diesem Wege keine Antwort. So langsam verließ mich die Zuversicht, dass wir unseren Behälter überhaupt noch jemals wieder sehen würden.

Eine Chance sah ich allerdings noch: Ich gab den Fall unserer Rechtsabteilung zur Prüfung. Die Kollegen beauftragten einen Notar, Einblick ins Handelsregister zu nehmen. So gelangte ich endlich (vielen Dank an dieser Stelle an die Kollegen) an die Adresse der Ehefrau von XY.

Diese ist Geschäftsführerin eines eigenen Unternehmens und bei ihr habe ich einfach mal einen allerletzten Kontaktversuch per Post gestartet. Und ob Sie’s glauben oder nicht: Ich bekam endlich eine Antwort!

Sinngemäß schrieb Frau XY, dass der Behälter auf dem Gelände ihrer Firma abholbereit stehe und wir ihn jederzeit mitnehmen könnten.

Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und Rucki Zucki war der Behälter wieder in Münster. Damit war der Fall nach langem Hin und Her und durchaus auch Momenten der Verzweiflung glücklich abgeschlossen.

So, das war’s eigentlich schon mit meiner kleinen Geschichte. Nichts Weltbewegendes und natürlich ist das kein Tagesgeschäft bei uns, aber jetzt haben Sie einen kleinen Einblick bekommen, was mitunter unsere Aufgaben sein können.

In meinem nächsten Leben werde ich Detektivin! 

Liebe Grüße
Ihre Franziska Bruns




Header- Bild: #90920246 | © magdal3na – Fotolia.com
EU-fahnen

My work placement with the Westfalen Group

For my Master studies I had to do an eight week work placement abroad. As I had done my dual studies with the Westfalen Group in Münster and have been working together with the supply chain management, I was happy to work in this field again.

The department “Gase Ausland” sent me to Rosselange and Aalst for four weeks each. My task was to assist the colleagues there dealing with the scheduling programme for gas cylinders in SAP. 

Rosselange, France

It took me five to six hours to travel to Rosselange by car. When I was there, I was able to experience another rhythm of working day than I had been habited to in Münster. Work starts at eight o’clock in the morning greeting the colleagues by giving a bisou and ends at half past five in the evening. In-between there is a lunch break of two hours.

rosselange
It was my task to write a documentation of all programmes necessary for scheduling the transportation of gas cylinders. In the mornings I therefore wrote documentations in German language which can be used by the German colleagues now. Moreover I made all necessary preparations for the French documentations. In the afternoons I explained to Amandine, a colleague from the transport department, how to use all the SAP transactions. She and her colleagues André, Amelie and Anne speak excellent German! Amandine followed my explanations and then translated my texts into her language.

Sometimes we had to amend the French documentations as the processes in France are slightly different for example the processes of dealing with refrigerants. We really had fun together and learned a lot from each other. In the end, when we had described all processes we made a book out of it which can be used while working. The documentation we wrote can not only be used in Rosselange but also at the other sites like Torcy where they just start to work with SAP. Up to now they have been working with the VPS system there. 

My second task was to assist the colleagues in France by doing a documentation of the sales process taking place when customer consultants and the sales department are dealing with potential buyers of industrial and technical gases. It is needed for a DEKRA authorisation. I wrote down what they have to do and what documents are necessary before a new customer is entered into the SAP system. Then I completed this documentation by old existing documentations of how to enter customers into the system, making hard copies of the French up-to-date SAP version.  After four weeks of working in France, reminding some of the French I had leaned at school, enjoying French food and living in a little flat of Donia, a colleague from WGF, I had to leave for going on to Aalst in Belgium.
I enjoyed working together with the colleagues in Rosselange. They really made me feel welcome all the time! Thanks!!!
handbuch

Aalst, Belgium

In Aalst I was living in a typical Belgium city house which is owned by a lady who is renting some of her rooms. In the company I was working with the logistic department again, together with Dieter, Anne, Rene and Andy.  For me it was an experience being surrounded by four languages while working. As Belgium has some French and some Dutch speaking regions (Walloons and Flemings) these two languages are present all the time. To some colleagues I spoke English and to other colleagues German.  One week before I arrived in Aalst a new scheduling programme was launched there. The biggest change which was made in the new tour programme is that they are working with orders and deliveries now. You first enter the client’s order into the system. The programme then shows you if the products are on stock so that you are able to decide whether it is possible to deliver the order completely or to make a partly delivery. Therefore a lot of processes had to be amended, for example the booking of outgoing products. With the new system this is no longer made with relation to the order but to the delivery.  Before working with this new developed SAP programme, the Belgians gave in all their orders in VPS.

Westfalen Belgian works together with 3 carriers who planned the tours themselves. As the process has been changed now, I assisted the colleagues with my knowledge of entering commands into SAP and dealing with the new programme. Especially in the first week I phoned a lot to Germany in order to clarify necessary programming amendments which became evident when we were now using the scheduling programme in a real world environment. Moreover we had a lot of questions concerning the ISI scanning because of the new programme. Being in Belgium I noted down all the time what had to be done by the programmers in order to make working easier for the users.
atomium
In addition, I cared about the booking of tour data and outgoing goods, made a documentation in German and English language and explained the new process of this booking to my colleague form the sales department. I entered commands into the system and sometimes took care about the scheduling of transports the carrier Henrotte had to do.  For me it was nice to see two different countries with different working habits. It was a great way to get to know Europe from a different point of view.

Franziska Falke


Header-Bild: #70568070 | © VanderWolf Images – Fotolia.com
Fotolia: #60168836 | Urheber: thombach

Schützenfest bei den „Lustigen Westfalen“

Halli-Hallo liebe Kollegen/innen,

meine Name ist Nina Beinlich und ich arbeite im Vertriebsinnendienst unserer Niederlassung Osnabrück. Seit einigen Jahren sind mein Freund und ich Mitglieder unseres Betriebs-Karnevalsvereins „Die lustigen Westfalen e.V.
nina_beinlich
Obwohl wir weit, weit weg von Münster wohnen, nicht in der Hautpverwaltung arbeiten und sonst eigentlich nicht viel mit Karneval am Hut haben, wurden wir zum Schützenfest unseres Karnevalsvereins eingeladen und haben im August an einem sonnigen Samstag diese Einladung auch sehr gerne angenommen. Diese Treffen machen uns immer viel Spaß, weil wir dort liebe Menschen wiedersehen, mit denen man auch mal abseits der Firma nett „schnacken“ kann.

Nach einer kleinen Verspätung unsererseits (gibt es in Münster eigentlich immer so viele Baustellen?), begann der sonnige Nachmittag in aller Ruhe mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Cupcakes.

Ab 16:00 Uhr wurde dann auf den hölzernen Vogel gezielt. Relativ schnell wurden dem Vogel die Trophäen Apfel, Zepter und Krone abgeschossen und schon um ca. 18:30 Uhr stand die neue Königin fest. Wobei man sagen muss, dass Nicole im Auftrag von Margrit geschossen hat, und es nun theoretisch zwei Königinnen gibt. :-)

Es freut mich besonders, dass Nicole  den Vogel abgeschossen hat. Sie ist erst seit zwei Jahren im Verein und nimmt, wenn möglich, an jeder Veranstaltung teil. Nach der Krönung wurde der Grill angeworfen und bei leckeren Köstlichkeiten wurden die zwei Königinnen gebührend gefeiert.

Abends haben wir bestens gelaunt den Heimweg angetreten und werden auf jeden Fall  beim nächsten Treffen wieder dabei sein.  Leider waren (neben dem Elferrat) nur wenig Kollegen/innen der Westfalen Gruppe dabei.  Vielleicht gibt sich der ein oder andere einen kleinen Ruck und schaut sich beim nächsten Mal an, welche tollen Veranstaltungen hier auf die Beine gestellt werden.
feier
Wir fühlten uns in der Gruppe wirklich wohl und freuen uns bereits heute auf die große Jubiläums-Veranstaltung am 13.11.2015. Ab 18:11 Uhr  wird im Westfalen Forum

60 Jahre KG „Lustige Westfalen e. V. “ 

gefeiert.
Ganz unter uns: So einiges habe ich schon gehört von dem geplanten tollen Programm. Aber ich verrate nichts :-). Musikalisch heizt unser Weiberfastnachts-DJ Mike ein, soviel kann ich schon einmal sagen.

Leute, fasst Euch ein Herz. Ich hoffe, dass wir uns dort sehen und vielleicht findet man sich mal wieder für nette Gespräche oder einfach nur ein Getränk zusammen. Auch für unsere neuen Auszubildenden und jüngeren Kollegen ist das doch eine tolle Möglichkeit, die bunte Welt des „Westfalen Karnevals“ kennenzulernen.

Bis bald Eure Nina 


Header-Bild: Fotolia #60168836 | Urheber: thombach
IMG_1038a

Vom Assessment Center bis in die Abteilung

15.10.2014, 9:00 – 15:00 Uhr: Assessment  Center

Am 15.10.2014 wurde ich das erste Mal zur Westfalen Gruppe eingeladen, um mich in einem Assessment Center unter Beweis zu stellen. Zunächst gab es eine Begrüßung von Frau Florath, meinem jetzigen Ausbildungsbeauftragten Michael Kipp und einer weiteren Beobachterin. 

Der Vormittag beinhaltete viele Überraschungen und diverse Aufgaben für uns Bewerber, um unsere Fähigkeiten und Kompetenzen unter Beweis zu stellen und den Ausbildern einen Eindruck unserer Person zu geben. Hier fiel auf, dass ich mit 27 Jahren und einem vorherigen Studium im Bereich Geowissenschaften schon deutlich mehr Erfahrung und Jahre auf dem Buckel hatte als andere Teilnehmer.  Für die anschließende Mittagspause wurden wir durch die Auszubildende Lisa Matenar abgeholt und konnten ihr während des Essens jede Menge Löcher über die Ausbildung und das Unternehmen in den Bauch fragen.  Am Nachmittag standen dann noch die Feedbackgespräche an. Jeder Bewerber wurde nach und nach für das Gespräch abgeholt und gegen 15 Uhr hatten es alle geschafft und das Warten auf den Anruf von Frau Florath konnte beginnen.

20.-24.10.2014: Praktikum

Einen Tag nach dem Assessment Center kam dann auch der Anruf: Frau Florath bot mir ein einwöchiges Praktikum an, damit ich  einen ersten Einblick in das Unternehmen und den Ausbildungsberuf bekommen konnte. Aufgrund meines Alters und der Tatsache, dass ich – im Gegensatz zu meinen jungen Mitbewerbern – schon das ein oder andere graue Haar habe, war dieses Praktikum eine gute Idee, um eventuelle Zweifel auf beiden Seiten auszuräumen.

Dementsprechend habe ich in dieser Woche versucht, deutlich zu überzeugen, um mir den Ausbildungsplatz bei der Westfalen Gruppe zu sichern. In dieser Woche hatte ich viele Gespräche mit den Auszubildenden, Mitarbeitern und Ausbildungsbeauftragten. So konnte ich ausführlich aus erster Hand erfahren, welche Aufgaben und Verantwortungen der Beruf mit sich bringt. Auch praktische Aufgaben wurden mir näher gebracht wie z.B. die Kommunikation mit Kunden, die Rückerfassung von Leergut durch die entsprechenden Lieferscheine der Ladekontrolle, Tourenplanung für die Kundenbelieferung oder die Erstellung von Aufträgen.  Nach einem Wochenende Bedenkzeit für beide Seiten kam zum Glück montags der erlösende Anruf. Die Frage, ob ich meine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistungen im folgenden August beginnen möchte beantwortete ich ohne Zögern mit „ja!“.

09.06.2015, 13:30 – 18:30 Uhr: Kennenlernnachmittag

KennenlernenDer Kennenlernnachmittag der neuen Azubis für den Ausbildungsbeginn 2015 fand etwa ein dreiviertel Jahr nach den Assessment Centern statt. Wir hatten die Möglichkeit, uns in einer Stadtrallye und einem anschließenden Essen näher kennenzulernen.  Der Nachmittag hat das erste Kennenlernen deutlich einfacher gemacht und erwies sich als erstes Teambuilding für die neuen Azubis. 

03. – 10.08.2015: Einführungswoche

Am 3. August 2015 startete nun für alle Azubis der Westfalen Gruppe die Ausbildung bzw. das duale Studium. Zum Glück kannten wir uns schon zum größten Teil, weshalb die anfängliche Nervosität sich bei allen schnell legte.
 
Die Woche startete u.a. mit der Begrüßung von Frau Florath und Frau Rauterkus, der JAV, des Betriebsrats und einigen Ausbildern. Jeden Tag gab es für uns Azubis jede Menge neue Informationen und Besichtigungen, um erst einmal zu verstehen, was die Westfalen Gruppe im Detail macht und was im Umkreis von Münster genau passiert.

Für die Stärkung sorgte das Personal des Betriebsrestaurants jeden Mittag mit leckeren Speisen. Nicht selten mussten wir im Anschluss erst einmal einige Schnelligkeitsspiele machen, um nicht in ein Suppenkoma zu fallen. :-)

Nachmittags wurde uns gezeigt, was das Tagesgeschäft in Werk I beinhaltet. Flaschen, Bündel oder Behälter waren uns vorher kein Begriff, zudem wurde uns gezeigt wie die Abfüllung, Qualitätskontrolle und Kommissionierung der Flaschen oder die Beladung von LKWs durchgeführt wird. Nach den vielen Informationen gingen wir schon am ersten Tag mit glühenden Köpfen (was nicht nur an Temperaturen von über 30°C lag) in den Feierabend.

In den folgenden Tagen besichtigten wir u.a. das Werk II und die riesigen Propankugeln in Gremmendorf, die Luftzerlegungsanlage in Hörstel oder das riesige Tanklager in Gelmer (wo sich der ein oder andere gerne ein paar Liter Kraftstoff mitgenommen hätte, würde bei den mehreren Millionen Litern ja vielleicht nicht auffallen 😉  )

An zwei Tage der Woche beschäftigten wir uns mit dem Telefontraining sowie den Werten der Westfalen Gruppe. Das Telefontraining sollte uns die Grundlagen eines erfolgreichen Telefonats näher bringen und auf diverse Situationen im Arbeitsalltag vorbereiten. Für die meisten waren „Meldeformel“ oder „Sender-Empfänger-Modell“ jedoch kaum ein Begriff, weshalb wir uns nach und nach die Regeln erarbeiteten und anhand von Rollenspielen einen praktischen Bezug formten.
Einführungswoche
Das Seminar zur den Westfalen Werten „Wach, Vital, Nah“ bestand zum großen Teil aus Gruppenarbeiten und Präsentationen. Wir haben viel dazu gelernt, wie wir alle ein Stück dazu beitragen können diese Werte zu leben, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Das Highlight der Woche war jedoch die Pressekonferenz mit dem Vorstand. Herr und Frau Fritsch-Albert sowie Herr Ropohl (Herr Dr. Wilken war verhindert) stellten sich all unseren Fragen und gaben uns detaillierte Einblicke in das Unternehmen, aber auch in private Dinge. So konnten wir beispielsweise erfahren,  welche Gesprächsthemen es beim Ehepaar Fritsch-Albert am Frühstückstisch gibt.

Nach sechs aufregenden und informativen Tagen quer durch das Unternehmen waren wir nun alle gespannt auf unsere Abteilungen und konnten es kaum erwarten, am nächsten Tag endlich zu starten.

11.08.2015: Erster Tag in der Abteilung sowie Einschulung am Berufskolleg

Der erste Tag in der Abteilung begann für die meisten Azubis gegen 7:30 Uhr. Gut vorbereitet, aber trotzdem mit leichter Aufregung ging es das erste Mal in die Abteilungen. Ich wurde zunächst eingewiesen und durch die Auszubildende aus dem 2. Lehrjahr, Lisa Matenar, vorgestellt. Ich lernte viele neue Kollegen kennen, jedoch noch längst nicht alle, da einige Mitarbeiter noch den Sommerurlaub genießen konnten.

Gegen 9:30 Uhr musste ich nach kurzer Einarbeitung aber schon in Richtung Hansa Berufskolleg zur Einschulung und Infoveranstaltung. Auch hier lernte ich wieder viele neue Gesichter kennen und bekam eine Menge Infos zum Schulstart.  Wieder im Unternehmen angekommen wurden die ersten Erfahrungen in den neuen Abteilungen bzw. Schulklassen unter den Azubis beim Mittagessen ausgetauscht. 

Die ersten Tage der Ausbildung vergingen wie im Flug und ich freue mich auf die kommende, spannende Zeit bei der Westfalen Gruppe.

Viele Grüße 
Marc-Phillip Hansen