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„Als Praktikant steht man meist am Kopierer…“ – aber nicht bei Westfalen!

Mein Name ist Marielle Klein. Im August 2015 habe ich meinen Bachelor of Science der Wirtschaftspädagogik erfolgreich abgeschlossen. Als praktischer Start in den Master bin ich nun seit Januar als Praktikantin im Bereich „Personalentwicklung und Ausbildung“ bei Westfalen.

Dem „Fluch“, der einem Praktikum oft angeheftet wird, kann ich glücklicherweise absolut nicht zustimmen: Als Praktikant bei Westfalen steht man eben nicht am Kopierer. Vom ersten Tag an bin ich als vollständiges Team-Mitglied aufgenommen worden und habe seit dem sehr vielfältige Aufgabenbereiche übertragen bekommen.

So fing alles an:

Wie bin ich überhaupt zu Westfalen gekommen?  Über die Homepage des Unternehmens bin ich auf das Praktikum aufmerksam geworden. Danach bin ich den üblichen Weg gegangen: Bewerbung schreiben und abschicken und dann erstmal warten und auf eine positive Antwort hoffen. Relativ schnell kam die Rückmeldung, dass meine Vorgängerin ihr Praktikum verlängert hat und mein möglicher Praktikumsstart damit auf Januar 2016 verschoben wird. Für mich ein kleiner Rückschlag, weil ich gerne direkt an meinen Bachelor angeschlossen hätte. Aber wie meine Oma so schön sagt: „Es kommt wie es kommen soll!“ So war es dann auch und im Dezember hatte ich mein erstes Bewerbungsgespräch und schon eine Woche später mein Zweites. Ergebnis war die Zusage und ich saß mit einem dicken „Honigkuchenpferdgrinsen“ im Auto auf dem Weg nach Hause.

Was mich letztendlich zu der Entscheidung für das Praktikum bei genau diesem Unternehmen bewogen hat, war der Wohlfühlfaktor und das Arbeitsfeld in der Kombination aus Personalentwicklung und Ausbildung.
Schon die Vorstellungsgespräche dienten tatsächlich dem gegenseitigen Kennenlernen und ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Gesprächspartner nach Schwächen gesucht haben. 

Die Übergabe und der erste Tag:

Meinem ersten Tag habe ich sehr entgegen gefiebert. Ich war wahnsinnig aufgeregt und allein die Frage, was ich an diesem Tag anziehen soll, hat mich tags zuvor Stunden gekostet.

An meinem ersten Tag hat meine Vorgängerin mich in die verschiedenen Aufgabenfelder eingearbeitet und mir die Arbeitsabläufe erklärt. Wir haben die aktuellen Projekte besprochen, die ich von ihr übernehmen werde und sie hat mir viele Tipps und Tricks an die Hand gegeben. Ein gemeinsames Mittagessen mit dem Team der Personalentwicklung und Ausbildung war ein super Abschluss für diesen Tag.

Die erste Woche diente erst einmal dem Ankommen und Einleben, aber schon kurz danach ist mir Verantwortung übertragen worden. Ich habe verschiedene Aufgaben bekommen, kleine Projekte begleitet und bin so in die alltäglichen Herausforderungen hineingewachsen. 

Meine Aufgaben:

Tatsächlich haben meine Gesprächspartner in den Vorstellungsgesprächen nicht zu viel versprochen. Mein Aufgabenbereich ist sehr vielfältig, abwechslungsreich und immer für eine Überraschung gut. Besonders gut gefällt mir die Kombination aus selbstständigem Arbeiten, Projekt- und Teamarbeit. Mein Aufgabenfeld umfasst das Bewerbermanagement sowie die organisatorische und administrative Unterstützung meiner Kolleginnen. Ich setze eigene Projekte sowohl aus dem Bereich Personalentwicklung, als auch aus dem Bereich Ausbildung um und habe tagtäglich einen sehr hohen Kommunikationsanteil mit Kunden, Mitarbeitern, Trainern, Kollegen und und und…
Das macht nicht nur wirklich viel Spaß, sondern ich lerne auch sehr viel.

Die Highlights meines Praktikums:

Zu meinen Highlights während des Praktikums zählt das Knigge Training an der Realschule Wolbeck. Ziel war es, mit den Schülern einige Verhaltensregeln im Unternehmen zu thematisieren und ihnen so Tipps für Ihr anstehendes Praktikum mitzugeben. Die Vorbereitung habe ich in Zusammenarbeit mit zwei Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr durchgeführt.

Der Tag in der Schule war dann ganz anders als erwartet: Die meisten Schüler waren wirklich interessiert und haben sich aktiv beteiligt. Einige „Chaoten“ haben es dann umso spannender gemacht und abends war ich vor lauter Eindrücken wirklich müde.

Wahnsinnig interessant waren zudem die Vorstellungsgespräche und das Assessment Center, an denen ich aktiv beteiligt war. Hier habe ich meine eigenen Einschätzungen anhand der Bewerbungsunterlagen überprüfen können, meine Menschenkenntnis sensibilisiert und wahnsinnig viel gelernt.

Im Rahmen des Aktionstages „Schule und dann?“ fand eine Werksführung im Werk II statt, diese war wirklich interessant und ich kann Sie jedem Mitarbeiter der Westfalen Gruppe nur empfehlen.

Definitiv ein weiteres Highlight in meiner Praktikumszeit war der 04.02.2016: Weiberfastnacht!
Um 11:11 Uhr war bereits Arbeitsende. Es wurden künstliche Wimpern geklebt, Glitzer verteilt, Krawatten gekürzt und natürlich Berliner gegessen. Anschließend haben wir im Westfalen Forum sehr gut gefeiert. Neben Grillwürstchen, Pommes, diversen Getränken und jeder Menge Karnevalsmusik gab es verschiedene Show Acts. Als ich um 20 Uhr nach Hause gefahren bin, habe ich nur gedacht: „Was ein sympathischer bunter Haufen!“

Genau dieser Sympathie begegne ich auch Tag für Tag in meinem Praktikum. Ich schätze die Kombination aus einer offenen, ehrlichen und herzlichen Arbeitsatmosphäre sowie einer professionellen, zielstrebigen und strukturierten Arbeitsweise sehr. Jeden Tag komme ich wirklich gerne hierher und schätze das mir entgegen gebrachte Vertrauen und die eigenständige Arbeitsweise. Das Motto „Learning by doing“ wird hier definitiv gelebt.

Jetzt ist schon mein letzter Tag gekommen und ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ich freue mich darauf neue Herausforderungen anzugehen, vor allem aber werde ich gerne an dieses lehrreiche, herzliche und erfahrungsreiche Praktikum zurückdenken, denn ich habe mich einfach „pudelwohl“ gefühlt! :-)

Viele Grüße
Marielle Klein

Header-Bild: #99728685 | Urheber: Uli-B
piano keys on black piano

Westfalen Nachwuchskräfte: Neue Töne im Repertoire

„Mit Vollgas in Ihre berufliche Zukunft!“ – so lautet der Slogan für das Nachwuchskräfteprogramm der Westfalen Gruppe. Klingt vielversprechend. Ist es auch. Das können wir als Teilnehmer auf der Zielgeraden bestätigen.

Doch was haben Nachwuchskräfte mit einem Klavier zu tun? Zurück zum Anfang: Wir, zwölf junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westfalen Gruppe, sind motiviert.

Wir haben uns entschieden. Wollen weiterkommen, beruflich, persönlich. Bei Westfalen. Wir bewerben uns für das Nachwuchskräfteprogramm. Bestehen das Assessment Center. Werden Teilnehmer des Programms.

Zum Start stehen viele Fragen im Raum: Welche Stärken habe ich? Welche Schwächen? Wo will ich hin? Was motiviert mich? Nicht alle Antworten liegen auf der Hand. Nicht jede Antwort wird später noch gleich lauten.

Sinnbildlich sind wir Pianisten – mit individuellen Klaviaturen: unseren Fähigkeiten. Welche Tasten nutzen wir regelmäßig? Welche nur selten? Welche könnten wir nutzen?

fingers click on the piano keys as if the legs are walking

Wir fangen an, uns auszuprobieren. Spielen mal links und mal rechts der gewohnten Tasten. In Modulen werden uns Methoden vermittelt: Selbstmanagement, Präsentations-Skills, Konfliktmanagement. Jedes Thema wird mit versierten Trainern vertieft und anschließend im Tagesgeschäft erprobt:

  • Wie trenne und priorisiere ich wichtige und dringliche Aufgaben? Vielleicht nach dem Eisenhower-Prinzip.
  • Wie begeistere ich Zuhörer für meine Präsentation? Vielleicht, indem ich meine Sheets wie Steve Jobs auf ein Minimum reduziere: starke Bilder zeigen, starke Geschichten erzählen.
  • Wieso reagiert mein Gegenüber so merkwürdig? Vielleicht liegen die Ursachen in der Macht der Verletzlichkeit oder im limbischen System.
Schrittweise erweitern wir unsere Klaviatur. Der Austausch im Team macht uns neugierig. Wir schlagen neue Töne an. Das regelmäßige Team-Coaching ist der entscheidende Faktor für unsere Entwicklung. Das Gelernte wird zum Selbstläufer:

  • Wir analysieren Praxisfälle in der kollegialen Fallberatung. Erarbeiten Lösungsansätze. Generieren neue Impulse.
  • Wir geben uns Feedback: ob zu zweit oder in der Gruppe, ob zur Sache oder zur Person. Reflexion bringt uns voran.
  • Wir tauschen Wissen aus: ob als Experte für ein Themengebiet oder als kritischer Gegenpart.
Nachwuchskraefte
So wachsen wir zusammen. Aus einer Gruppe wird ein Team. Über verschiedenste Organisationseinheiten hinweg. Mit direktem Draht zum Management: Der Finanzvorstand der Westfalen Gruppe „stellt sich“ unserer Pressekonferenz, Mitglieder der Geschäftsleitung unserem World Café.

Brennend interessiert uns: Wie wird sich die Westfalen Gruppe entwickeln? Welche neuen Geschäftsfelder sind in Zukunft relevant? Welchen Beitrag können wir als Nachwuchskräfte leisten? Wir nehmen spannende Erkenntnisse mit.

Unser Fazit: Das Nachwuchskräfteprogramm der Westfalen Gruppe bietet vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Und vor allem macht es Spaß, miteinander und voneinander zu lernen; in einem Team, das so vielfältig ist wie Westfalen selbst.

Welche neuen Herausforderungen erwarten uns morgen?
Wir sind gespannt und gewappnet – mit neuen Tönen im Repertoire.

Kristina Schmidt und Dirk Glücksberg

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Fabrik Theater Wettringen: ich bin ein Teil davon

Heute möchte ich Ihnen und Euch nichts über Druckminderer, Hochdruckregelstationen, Schläuche oder sonstiges Equipment für die Gasentnahme – also meinen Berufsalltag bei der Westfalen Gruppe in der Abteilung Gase-Technik – erzählen.

Nein, in diesem Blogbeitrag möchte ich etwas von dem erzählen, was ich nach Feierabend treibe.  Aktuell verbringe ich fast jede freie Minute damit, zu tanzen, zu singen und zu schauspielern. Denn in regelmäßigen Abständen verfalle ich vollends dem Musical-Fieber. Und mit mir etwa siebzig weitere Musik-, Gesang-, Tanz- und Schauspiel-Begeisterte. Alle zwei Jahre heißt es für uns: „Vorhang auf und Bühne frei, das Fabrik Theater präsentiert…!“.  Seit etwa 18 Jahren stellt das Fabrik Theater Wettringen e. V. (FTW) im Zweijahresrhythmus ein Musical auf die Beine. Und seit mittlerweile fast sieben Jahren bin ich ein Teil davon :-) .

Vor etwa zwei Jahren wurde ich in den Vereinsvorstand gewählt. Daher fallen für mich bei der diesjährigen Musicalproduktion einige zusätzliche Aufgaben und organisatorische Tätigkeiten an. Teamarbeit, Organisationstalent und Flexibilität sind gefragt, insofern unterscheidet sich mein Hobby nicht so sehr von meinem Arbeitsleben. Auch dort schlägt mein Musicalfieber übrigens manchmal durch: Meine Kollegen bleiben vor kleinen Tanz- oder Gesangseinlagen nicht verschont – in den Pausen versteht sich :-) .


In diesem Jahr entführen wir das Publikum in die schrillen, bunten, fetzigen Achtzigerjahre. Unser Stück heißt „The Wedding Singer“. Für das Fabrik Theater Wettringen ein optimales Stück, denn hier kommt jeder Bereich – wie zum Beispiel Band, Chor, Tanz und Schauspiel – zum Einsatz. Doch bevor wir „FTWler“ im März richtige Bühnenluft schnuppern, hieß es proben, proben, proben.

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Fast ein Jahr Probenzeit liegt nun hinter uns. Begonnen hat alles mit dem öffentlichen Casting. Hier geht es nicht nur um die Besetzung von Haupt- und Nebenrollen, sondern ebenso um die Bereiche Tanz und Chor. Ich für meinen Teil fühle mich im Bereich Tanz am wohlsten, aber auch das Schauspielern macht mir eine Menge Spaß. Singen ist nicht so ganz meine Stärke. Die Solo-Parts übernehmen unsere Top-Sängerinnen und Sänger.

Ich als Ensemblemitglied bekomme eher kleinere Nebenrollen. Was aber super cool ist, denn so schlüpfe ich nicht nur in eine Rolle, sondern gleich in drei oder vier.  Stehen die Rollen fest, geht es mit den Proben los. Die Bereiche Band, Chor, Schauspiel und Tanz proben erst einmal einzeln. Die Proben finden je ein- bis zweimal wöchentlich statt. Wer schon einmal ein Musical gesehen hat, weiß: es wird gesungen, getanzt und geschauspielert. Es ist keine Seltenheit, dass all diese Sachen auf der Bühne gleichzeitig passieren. Daher kommt es oft vor, dass man in einer Woche sowohl Schauspiel- als auch Tanzprobe hat.

Der Bereich Schauspiel wird von unseren Regisseuren geleitet. Sie erstellen einen Probenplan, damit jeder von uns Darstellern und Ensemblemitgliedern weiß, welche Szene in dieser Woche dran ist. Im Textbuch des Musicals „The Wedding Singer“ sind alle Szenen aufgelistet, die Sprechtexte und Lieder sind dort auch enthalten. Ich habe beispielsweise in einer Restaurant-Szene einen kurzen Sprechtext und muss somit auch zu den Schauspielproben kommen. Dazu gehört auch, sich in die Rolle einzufühlen: Welche Charakterzüge hat meine Rolle? Wie fühlt sie sich in dieser Szene?

Auch beim Tanz gibt es einiges zu tun. Ganze zehn Tanzstücke hat unser diesjähriges Musical. Das lässt mein Tänzerherz höher schlagen. In Absprache mit der Regie denkt sich unsere Choreographin die unterschiedlichsten Tänze aus. Nicht alles sitzt direkt zu hundert Prozent, daher ist Wiederholung hier das A und O. Auch die Körperhaltung und der Ausdruck spielen eine wichtige Rolle. Für mich stehen sieben Choreographien auf dem Plan, juhuuu!

Da unsere Musik nicht vom Band kommt, sondern live gespielt wird, ist auch unsere Band schwer beschäftigt. Insgesamt gilt es 27 Lieder einzustudieren. Und wofür gibt es den Chor? Klar, es singen alle auf der Bühne mit, allerdings hört es sich viel schöner und runder an, wenn die Bühnendarsteller im Hintergrund durch den Chor unterstützt werden.
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Erst ziemlich zum Schluss starten die Gemeinschaftsproben, wenn in allen Einzelbereichen das meiste sitzt. Bei der ersten gemeinsamen Probe geht es noch chaotisch zu. Für alle ist das erste Zusammentreffen eine spannende Angelegenheit. Wie sind die Szenen, die ich noch nicht gesehen habe? Wie ist es, das erste Mal mit der Band zu singen und zu tanzen? Die Mitwirkenden bekommen erst dann ein Gefühl für das gesamte Stück. The Wedding Singer ist meine vierte Musicalproduktion und es ist immer wieder interessant und aufregend zu sehen, wie sich nach und nach alles zusammenfügt.

Anschließend gibt es noch ein Intensiv-Probenwochenende mit Übernachtung in der Jugendherberge in Nottuln. Hier gibt es für uns die erste „Durchlaufprobe“. Das bedeutet, das Stück wird komplett durchgespielt. Für Hauptdarsteller und Ensemble heißt das auch, das erste Mal mit Kostümen zu proben. Ich trage insgesamt sieben verschiedene Kostüme. Da kann das eine oder andere Umziehen schon etwas stressig werden. Denn auch dafür muss man erst ein Gefühl bekommen. Habe ich viel Zeit, um in mein neues Kostüm zu schlüpfen, oder nur eine halbe Minute, bis ich wieder auf die Bühne muss?

Klar, es läuft dann zwar noch nicht alles glatt. Die Regie muss möglicherweise an der einen oder anderen Stelle unterbrechen und ein paar Anweisungen geben. Vielleicht sitzt hier und da noch nicht ganz der Text oder mancher Tanzschritt ist noch nicht perfekt. Aber eines ist klar: Das ganze Ensemble wächst langsam zusammen.  Nach dem Intensiv-Probenwochenende geht es dann so richtig in die „heiße Phase“: Zusätzlich zu den Proben unter der Woche wird dann auch an den Wochenenden mit allen Beteiligten geprobt. Vor allem Gesangstraining und Durchlaufproben stehen da auf der Tagesordnung. Hauptsächlich wird von 10 bis 17 Uhr geprobt. Das heißt also, meine Familie und meine Freunde bekommen mich in diesem Zeitraum kaum noch zu Gesicht.

Erst eine Woche vor unserer Premiere können wir auf der späteren Originalbühne unter Realbedingungen proben. Denn in einem 9000-Seelen Örtchen wie Wettringen gibt es keine so große Bühne. Daher wird die Bühne extra für uns aufgebaut.
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Wenn ich dann zum ersten Mal die Bühne in unserer Aufführungsstätte sehe, kribbelt es, denn ich weiß: die Zeit, die jetzt auf mich zukommt, wird der absolute Wahnsinn. Klar, es wird extrem stressig, aber auch witzig, spannend und einfach unvergesslich. Insgesamt 13 Vorstellungen liegen vor uns. Wir alle werden spätestens mit dem Applaus der Zuschauer für unser anstrengendes Probenjahr entschädigt. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich! Und ich freue mich riesig auf die bevorstehende Zeit.

Viele Grüße
Claudia Hermes


Und für diejenigen, die unser Musical „The Wedding Singer“ live erleben wollen: Unsere Vorstellungen finden noch bis zum 19. März, jeden Mittwoch bis Samstag um 20 Uhr und jeden Sonntag um 18 Uhr, statt. Weitere Infos gibt es unter: http://www.fabriktheater.de/
Ich freue mich immer, bekannte Gesichter im Publikum zu sehen.

Und darum geht es in „The Wedding Singer: Das Stück spielt im Jahr 1985. Der Möchtegern-Rockstar Robbie Hart ist New Jerseys gefragtester Hochzeitssänger. Er genießt das Leben in vollen Zügen, bis ihn seine eigene Verlobte am Traualtar verlässt. Gebrochenen Herzens macht Robbie nun jede Hochzeit zu einer ähnlichen Katastrophe… Dann wird er auf die Kellnerin Julia aufmerksam – zu dumm nur, dass diese gerade einen Finanzhai von der Wall Street heiraten will. Es ist an dem Hochzeitssänger, das zu verhindern… Mit ganz neuer Musik, die sich am Pop der Achtziger orientiert, nimmt uns THE WEDDING SINGER (EINE HOCHZEIT ZUM VERLIEBEN) mit auf die Reise in eine Zeit, als die Frisur großformatig und die Geldgier eine gute Sache war. Und ein Hochzeitssänger cool.

Fotos:

https://www.facebook.com/FotografieGuidoTrindeitmar/?fref=nf
http://foto.trindeitmar.com/the-wedding-singer-projekt/

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Wasserstoff, Brennstoffzelle und 20 Freunde

Mein Name ist Claudia Fried. Seit 2011 arbeite ich für die Clean Energy Partnership (CEP) und beschäftige mich mit dem Thema „Mobilität mit Wasserstoff“. Ein sehr spannendes und wegweisendes Thema. Deshalb möchte Ihnen heute etwas darüber erzählen, wie das Ganze funktioniert, was die CEP genau ist und was sie  macht. 

Westfalen ist Partner bei Clean Energy Partnership

Es ist schon etwas ganz besonderes, wenn eine gemeinsame Vision aus Wettbewerbern Partner macht: An der Clean Energy Partnership beteiligen sich 20 marktführende Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne sowie die größten Automobilhersteller und führende Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs – unter Ihnen auch die Westfalen Gruppe.

Das macht uns zu Europas größtem Demonstrationsprojekt im Bereich Wasserstoffmobilität. Unser gemeinsames Ziel ist klar definiert: Wasserstoff (H2) als systemfähigen Kraftstoff und Energiespeicher der Zukunft etablieren und die Marktreife der Wasserstoffmobilität vorbereiten. Kurz: durch eine deutliche Reduktion der Emissionen im Straßenverkehr zum Gelingen der Energiewende beitragen. Das Projekt wird vom Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert und von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) koordiniert.

Und was machen wir von der CEP genau?

Wir kümmern uns um die nachhaltige Produktion von Wasserstoff, die Entwicklung leistungsfähiger Wasserstofffahrzeuge und die Gewährleistung einer schnellen und sicheren H2-Betankung.

Die Westfalen AG ist seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der alternativen Kraftstoffe und erneuerbaren Energien tätig. Als logische Konsequenz aus diesem Engagement folgte 2014 der Beitritt zur CEP, in deren Rahmen die Westfalen AG am Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes arbeitet.

Aktuell ist die Integration einer Wasserstoffbetankungsanlage in die bereits bestehende Westfalen Tankstelle in Amelsbüren am Verkehrsknotenpunkt Münster in Planung. Im Rahmen der CEP soll so zum Einen die H2-Infrastruktur weiter ausgebaut und zum Anderen wichtige Forschungsarbeit geleistet werden. Erstmals in Deutschland wird hier ein Wasserstoff-Reinigunssystem (Hydrogen Purifier) integriert werden.

Und wie funktioniert das?

Wie genau Wasserstoffmobilität funktioniert und was in Ihrem Auto nach dem Tanken so los ist, das hat die Clean Energy Partnership in zwei Online-Filmen erklärt. Hier erfahren Interessierte alles über „Elektrolyse“ und die „Brennstoffzelle“. Film ab!




Ich hoffe, ich konnte Ihnen das Thema „Mobilität mit Wasserstoff“ näherbringen, eventuelle Fragen beantworten oder Unklarheiten beseitigen. 

Wenn ich Sie für das Thema Wasserstoff begeistern konnte, freue ich mich. :-)

Viele Grüße
Claudia Fried


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Büro statt Hörsaal – Praxissemester im Marketing

Langweilige und trockene Vorlesungen ade – Hallo Praxissemester!

Unsere Namen sind Marc Eßling und Katrin Weigelt. Wir studieren beide Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing und absolvieren unser Praxissemester im Bereich Energieversorgung für jeweils drei und sechs Monate.

Doch wie läuft überhaupt der Bewerbungsprozess bei Westfalen ab? Was ist besonders wichtig bei dem Vorstellungsgespräch und wie gestalten sich die ersten Arbeitstage? Diese und weitere Fragen stellten wir uns vor und während des Bewerbungsverfahrens!
Aus diesem Grund wollen wir nicht nur Kollegen, sondern auch potenziellen Bewerbern einen kleinen Einblick geben:

Die Bewerbung

Auf unserer Suche nach dem passenden Unternehmen hat uns die ausgeschriebene Stelle der Westfalen Gruppe auf Anhieb angesprochen. Die Registrierung auf dem Online-Bewerberportal verlief reibungslos und die Bewerbung war schnell verschickt. Eine positive Rückmeldung und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhielten wir beide sehr zeitnah von Frau Florath.

Und dann ging es auch schon los mit dem Recherchieren! Gar nicht mal so einfach, zumal es für uns beide das erste bedeutungsvolle Vorstellungsgespräch war. Gut vorbereitet aber ausgesprochen nervös war es dann soweit: Der Tag des persönlichen Gespräches war gekommen.

Während Marc sein Vorstellungsgespräch am Dienstag, zwei Tage vor Heiligabend noch vor sich hatte, musste ich am Freitag zuvor „dran glauben“. Nach der Begrüßung von Frau Florath wurden wir in einen Konferenzraum gebracht. Hier lernten wir auch Herrn Bücker kennen, der ebenfalls bei dem Vorstellungsgespräch mit dabei war. Die Aufregung verflog nach der gegenseitigen Vorstellung rasch. Ein ausführlicher Fragenteil folgte: Zum Aufwärmen wurden Fragen zum Unternehmen und den Bereich Energieversorgung gestellt. Kniffeliger wurden die anschließenden Marketingfragen rund um die Stellenausschreibung. Nachdem diese gemeistert waren erläuterte Herr Bücker die Struktur des Unternehmens, das Produktportfolio und zu bearbeitende Aufgaben.

Die Klärung der Formalitäten sollte natürlich auch nicht fehlen. Somit war das Vorstellungsgespräch bewältigt! Eine positive Rückmeldung erhielten wir beide einen Tag vor Weihnachten – Ein tolles Geschenk wie wir beide finden! :-)

Katrin Weigelt

Erste Arbeitstage

Nun war es endlich soweit, nach den überstandenen Karnevalstagen sollte unser erster Schritt in die Arbeitswelt am 09.02.2016 erfolgen. Während Katrin von Bocholt aus mit Bus zur Unternehmenszentrale pendelt, begebe ich mich auf eine 15 minütige Fahrradtour dorthin. Bei heftigem Gegenwind, wie es im Münsterland üblich ist, kann die Fahrradreise auch mal ein bisschen länger dauern. Das ist aber nicht weiter schlimm, da es bei Westfalen Gleitzeit gibt.

Am ersten Arbeitstag hat uns der Leiter im Bereich Marketing Energieversorgung, Dirk Bücker, in Empfang genommen und mit uns organisatorische Einzelheiten geklärt. Nachdem wir unsere neuen Arbeitskollegen begrüßt hatten, besichtigten wir kurz die Unternehmenszentrale. Vor allem war es wichtig zu wissen, wo sich die Kaffeemaschine und die Toilette befinden. :-)

Danach durften wir uns auch schon an unseren modern ausgestatteten Schreibtischen begeben und erste kleinere Recherche-Aufgaben bewältigen. Gleich am 2. Arbeitstag wurden wir zur jährlichen Kick-Off Veranstaltung des Bereichs Energieversorgung eingeladen. Auf uns prasselte eine Fülle von Informationen über anstehende Projekte ein, die wir erst einmal sacken lassen mussten. Aber mit der Zeit sollten wir eine klarere Vorstellung von allem bekommen… Learning by doing, wie man so schön sagt.

Aufgaben und Projekte

Der Fokus unserer Tätigkeiten lag anfangs auf der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien vom 09.03.16 bis zum 12.03.16, der SHK in Essen. Westfalen stellt in diesem Jahr auf der Messe das Partnerkonzept „Westfalen Machwerk“ vor, ein Bonusprogramm für Heizungsbauer. machwerk
Dazu haben wir entsprechende Daten aufbereitet, damit wir die Heizungsbauer zur  Messe einladen können.  Auch wir werden vor Ort sein und Westfalen repräsentieren.

Was wir dort erledigen sollen? Wir glauben, dass wir dort die Kontaktdaten für Interessenten aufnehmen, Näheres wird allerdings gleich im Meeting geklärt… Das beginnt in 45 Minuten, also noch genug Zeit, um den Blog-Bericht zu Ende zu schreiben. 😉

Des Weiteren haben wir den Auftrag bekommen eine Intranetseite für das Marketing  Energieversorgung zu erstellen. Auf dieser Seite sollen aktuelle für die Kollegen aus dem Vertrieb Informations- und Werbematerialien bereitgestellt werden, um sie so in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.

Vielfältig – So würden wir das Praktikum mit einem Wort beschreiben.

Obwohl wir erst knapp über zwei Wochen hier arbeiten, durften wir schon unterschiedlichste Aufgaben selbständig bearbeiten. Was noch kommt? Wir dürfen gespannt sein! Die Themen „Bauen+Wohnen“ und Markt- sowie Wettbewerbsbeobachtungen standen zumindest im Raum und werden uns mit Sicherheit noch begleiten. Bislang ist diese Praxisphase  eine sehr willkommene Abwechslung vom Studium. Die Projekte sind viel interessanter, als so manche Steuerrecht-Vorlesungen und auf den komfortablen Schreibtischstühlen lässt es sich besser sitzen als auf den Holz-Klappstühlen aus dem Hörsaal.

Marc Eßling

Viele Grüße
Katrin Weigelt & Marc Eßling