Zeitschriften

Mehr Transparenz beim Literatureinkauf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute möchte ich Euch / Ihnen unsere E-Procurement Lösung für die Beschaffung, Erfassung und Verwaltung von Fachliteratur vorstellen.

Als ich Anfang 2015 das Thema „Beschaffung, Erfassung und Verwaltung von Fachliteratur“ übernommen habe, musste ich zunächst Tief durchatmen. Tief durchatmen? Ja, denn ganz sicher ist das Thema Fachliteratur mühsam und steinig und eines der komplexesten Themen in der C-Artikel-Beschaffung.  Zur Erklärung: Per Definition verursacht die Bestellung von C-Artikeln – im Verhältnis zum geringen Bestellwert – hohe interne Prozesskosten und bindet immense Zeitressourcen. 

Ohne den tollen Einsatz unserer Auszubildenden wäre das Projekt zunächst nicht möglich gewesen. Mit viel Engagement nahmen sie sich des  in langen Jahren gewucherten Wildwuchses aus Excel-Tabellen an. :-) Innerhalb der kompletten Westfalen Gruppe hielen sie Rückfrage im Falle  lückenhafter Abonnements sowie unklarer Abonnementsdetails ! 

Vielleicht erinnert sich gerade der Eine oder die Andere  ;-).  

Auf Grundlage der recherchierten Details konnte dann das Projekt initiiert werden. Der jetzige Lieferant stellte uns eine kostenlose E-Procurement-Software zur Verfügung. Diese moderne Plattform bündelt den Einkauf und die Verwaltung von Fachliteratur und sorgt in der gesamten Prozesskette für Effizienz und Transparenz. Mit dem Effekt, dass wir wenig genutzte Abonnements sofort gekündigt haben und direkte Kosteneinsparungen erzielten.

Als vorherige Alleinverwalterin wurde ich in vielen Punkten deutlich entlastet. Zum Beispiel kostet ein Duden 20 Euro, der Bestellprozess kostete jedoch bis zu 150 Euro! Leider wahr, denn jede Bestellung wurde im Betriebssystem manuell eingegeben und der dazugehörige Lieferant musste ja ebenfalls ausfindig gemacht werden. Nun kann ich mich rein um den strategischen Einkauf der Fachliteratur kümmern.

Anstatt für jeden Bedarf eine separate Bedarfsanmeldung anzulegen, ermöglichen wir heute dem Besteller, alle gewünschten Produkte in einem Warenkorb zu hinterlegen. Mit dem E-Procurement-System erfolgen die Bestellungen papierlos und automatisch im Betriebssystem – auch die Freigabe nach der aktuell gültigen Einkaufsrichtlinie wird automatisch beachtet. Als Einkäuferin kann ich mich also auf die wesentlichen Zahlen konzentrieren . Dazu kommt, dass das System, bevor eine Bestellung ausgelöst wird, den gewünschten Artikel erst im internen Bestand sucht. Der Abgleich mit der virtuellen Bibliothek verhindert unbeabsichtigte Doppelbestellungen.

Seit dieses Programm freigeschaltet wurde,  wird bei den  Abonnements-Verwaltern in den einzelnen Bereichen für jedes Zeitschriften-, Online- oder Zeitungsabonnement rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist abgefragt, ob das Periodikum weitergeführt werden soll. Erfolgt nach einer bestimmten Frist keine Rückmeldung, wird das Abonnement automatisch storniert – dies gilt übrigens auch für Loseblattwerke. So entfällt die aktive Terminüberwachung und so werden auch hier Kosten eingespart. Die Lösung schützt uns vor ungewollter passiver Verlängerung. 

Ein weiterer großer Vorteil für unsere Abonnements-Verwalter ist, dass sie selbstständig und jederzeit neue Umlaufteilnehmer definieren oder Abonnements ausgeschiedener bzw. versetzter Mitarbeiter auf andere Kollegen  übertragen können. Zusätzlich lässt sich die Umlaufauslastung von Zeitungen oder Zeitschriften abrufen. Auch eine Abfrage „In welchen Abonnements ist mein Vorgesetzter enthalten?“ lässt sich ganz schnell ausführen.

Für meinen Vorgesetzten eine wichtige Frage: „Wieviel Gesamt-Kosten müssen wir für welche Abonnements tragen?“ Diese Frage beantworte ich heute binnen Sekunden! :-) Dies kann übrigens auch jeder Abonnement-Verwalter für seine Abonnements einsehen!!

Resümee: Das Einkäufer-Gewissen ist rein und der Controller sowie der Abonnement-Verwalter sind zufrieden :-) .

Viele Grüße

Cathrin Guth

Header-Bild: #104062521 | Urheber: Pixelot

Woman opens car door

Ein Tag im Außendienst

Guten Morgen, liebe Blog-Leser,

ich werde euch heute einen kleinen Einblick in das Leben eines Außendienstlers bei der Westfalen Gruppe geben. Mein Gebiet sind die Spezialgase, ein hochinteressantes Thema. 

Wie fängt mein Tag an? Eigentlich mit einem extrem kurzem Weg zu meinem Arbeitsplatz, genauer gesagt in das Büro, das direkt neben unserem Schlafzimmer liegt. Meistens nehme ich mir noch einen Tee mit und dann kann ich starten.

Ganz Außendienstler untypisch trinke ich nämlich kaum Kaffee. Bevor ich zu meinen Kundenterminen fahre, drucke ich mir noch eben alle wichtigen Unterlagen aus. Außerdem gucke ich, ob noch Emails rein gekommen sind, die bearbeitet werden müssen. Manchmal telefoniere ich auch noch mit einigen Kuden, da man diese oft morgens deutlich besser erreicht, als nachmittags.

Eigentlich wollte ich euch hier ein Foto von meinem Arbeitsplatz zeigen, jedoch habe ich mich dagegen entschieden. Andere Außendienstler werden mir beipflichten, dass der Schreibtisch häufig aus purem Chaos besteht, jedoch ohne das man den Überblick verliert.

Nachdem ich alle Unterlagen zusammen , mein Mittagessen eingepackt und eine Flasche Wasser unter dem Arm habe, begebe ich mich an meinen Hauptarbeitsplatz. Mein Auto.
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Ich bin schon immer gerne Auto gefahren und mache es nach wie vor auch gerne (außer an Sonn- und Feiertagen 😉 ). Wichtigstes Equipment sind einmal die Freisprecheinrichtung und natürlich das Navi. Ohne beides wäre der Job deutlich beschwerlicher. Also schnell das Navi programmiert und los geht es zum ersten Kundentermin. Zum Glück ein relativ entspannter Termin, da es hauptsächlich um Flaschenbestände, Mieten und Nutzungsverträge geht. Direkt vor Ort beim Kunden laufen wir alle Stationen ab, wo Flaschen stehen, wir zählen sie gemeinsam durch und so komme ich neben dem Autofahren auch mal zu etwas Bewegung. Fehlflaschen sind nicht vorhanden, also gehe ich gemeinsam mit dem Kunden die günstigste Variante für ihn durch und nehme die unterschriebenen Nutzungsverträge direkt mit. Schön wäre es, wenn die Termine immer so reibungslos ablaufen würden, aber das tun sie natürlich nicht.

Am Auto sehe ich schon, dass ich einige Anrufe in Abwesenheit auf meinem Handy habe. Neben dem Autofahren ist das Telefonieren eigentlich unsere Hauptbeschäftigung. Meine Kollegin aus dem Innendienst hatte noch ein paar Fragen zu einem Angebot, das erstellt werden muss. Außerdem habe ich eine Kundin auf der Mailbox, die gerne einen Rückruf haben möchte. Nichts leichter als das. Zum Glück ist der nächste Termin noch etwas hin, denn dieses Gespräch wird wohl etwas länger dauern.

Es geht um ein ganz spezielles Gasgemisch. Eigentlich sehr einfach, da es nur aus CO2 und Stickstoff besteht, jedoch benötigt die Kundin eine ganz spezielle Isotopenverschiebung. Die Herstellung solcher Gasgemische ist sehr aufwändig und ich halte lieber einmal Rücksprache mit unserem Spezialgasezentrum. Zum Glück bekomme ich von dort das OK: wir können das produzieren. Es kann also ein Angebot für die Kundin erstellt werden. 

Langsam muss ich aber auch meine Uhr im Blick behalten. Der nächste Kunde (d. h.  noch ist es kein Kunde)  wartet auf mich und meinen Koffer. Genau Koffer.
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Seit neustem haben wir nämlich einen Koffer in Angebot, der genau für unsere Alumini-Reihe konzipiert worden ist. Er ist wasserdicht und äußerst stabil, genau die Anforderungen, die der Kunde hat.

Er benötigt nämlich diverse Gasgemische, die in kleinen Gebinden mit zu „Baustellen“ müssen. Dafür möchte er gerne eine praktische Lösung. Die kann er haben. In den Koffer passen immer 2 Gasgemische und auch für den Druckminderer ist noch Platz. So hat man alles sofort griffbereit.

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Nach wirklich langen Gesprächen sind noch einige Dinge zu klären, aber ich bin guter Dinge, dass wir ins Geschäft kommen.

Nach dem letzten Termin geht es dann für mich wieder Richtung Homeoffice. Dort wird erneut der Rechner angeworfen,  ich übertrage jetzt alle Gesprächsnotizen in unser System. Außerdem sind im Laufe des Tages einige Emails angekommen, die auch noch bearbeitet werden wollen.

So ist der Tag im Außendienst gefühlt wirklich schnell vergangen, langweilig war es ganz und gar nicht.   Jeder Tag hat neue Herausforderungen. Jeden Tag hat man mit anderen Menschen zu tun. Jeder Tag ist komplett anders.

Also liebe Frauen, traut euch, euch zu bewerben, wenn bei der Westfalen Gruppe eine Stelle im Außendienst frei wird. Wir können das genauso gut wie die Männer, wenn nicht manchmal sogar besser. 😉

Viele Grüße
Patricia Barking

Header-Foto: #116196729 | © Edler von Rabenstein – Fotolia.com
azubis

01.08.2016, 12 Uhr, Westfalen Tower – Jetzt geben WIR Gas!

Liebe Leserinnen und Leser,
wir, die 23 neuen Auszubildenden möchten uns zunächst für die herzliche Aufnahme in der Westfalen Familie bedanken!

Wir Auszubildenden sind uns bei einem ersten Kennenlernen schon im Juni begegnet, waren uns daher nicht mehr so fremd und haben uns direkt sehr gut verstanden. Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass unsere Heimatorte in ganz Deutschland verteilt sind. So sind unter anderem ein bewundernswerter Bremer und ein unersetzbarer Ulmer mit in unserem Team.

Unser gemeinsamer Ausbildungsstart begann am 01. August 2016 in der Hauptverwaltung am Industrieweg 43. Der Ausblick aus dem zehnten Stock des Westfalen Towers auf die Skyline von Münster beeindruckte uns sehr. Mit diesem Ausblick war das Wohlfühlen an unserem neuen Arbeitsplatz garantiert.

Angefangen hat alles mit lustigen Spielen, die uns dabei geholfen haben, die Namen der anderen Azubis zu merken. Nicht wahr, jodelnder Jonas? 😀

Damit wir nicht vollkommen unwissend in das Geschäft mit Gasen eintreten, gab uns Dr. Frey im Werk Hörstel einen Crashkurs in Chemie. Zu seinem Entsetzen musste Dr. Frey feststellen, dass unsere Chemiekenntnisse sich noch im Ferienmodus befanden… Außerdem führte er uns durch das Werk, welches spezielle Gase herstellt. Experimente, die eine veränderte Stimmlage zur Folge hatten, lockerten die Stimmung in unserem Team auf.  😉

Am Mittwoch lernten wir bei dem Telefontraining, dass zwischen „Was geht?!“ und „Guten Tag!“ Welten liegen. Diese Schulung gab uns wichtige Grundlagen, um unsere zukünftigen Kunden kompetent beraten zu können.

24 Meter hoch und 3.000.000 Liter Fassungsvermögen, das ist die Propankugel im Werk II in Gremmendorf. Hier fand unsere zweite Werksbesichtigung statt. Bei der dreistündigen Besichtigung wurden uns die Arbeitsschritte im Detail erklärt. Nach einem stärkenden Mittagessen in unserem Betriebsrestaurant konnten wir die Azubi-Rallye gemeinsam mit unseren Paten, die wir zuvor kennenlernen durften, bestreiten. So konnten wir mehr über die Geschäftsbereiche der Westfalen Gruppe  erfahren.
Um „Wach, Vital und Nah“ in unser Berufsleben einsteigen zu können, klärte uns Frau Rauterkus über die Werte der Westfalen Gruppe auf. Im Laufe der Woche haben uns die JAV, der Betriebsrat und Herr Witte, der Sicherheitsbeauftragte, besucht und uns über ihre Aufgaben bzw. ihre Arbeit aufgeklärt.

Zu Beginn der zweiten Woche besuchten wir das Tanklager in Gelmer. Danach begannen wir voller Aufregung, die Pressekonferenz mit dem Vorstand vorzubereiten. Wir überlegten uns dafür geschäftliche sowie persönliche Fragen. Diese Fragen wurden uns ausführlich und ehrlich beantwortet. Dank dieser Pressekonferenz konnten wir den Vorstand besser kennenlernen.

Der letzte Tag der Einführungswoche begann im Werk I. Nach der Werksführung machten sich die Azubis, die in Worms und Ulm ihre Ausbildung absolvieren, auf den Heimweg. Sie haben Ihren ersten Tag in der Abteilung am Mittwoch angetreten. Die Azubis, die Ihre Ausbildung in Münster in den Werken I oder II starteten, durften sich direkt auf den Weg in Ihre Abteilung machen.

Jetzt heißt es für alle Auszubildenden: „Gas geben!“

Viele Grüße
Jasmin Piosczyk und Kathalina Kirchhoff

Cryotherapy capsule with cold nitrogen vapors in cosmetology clinic. Cryo sauna for whole body cryotherapy treatment.

Kryosauna – Gesund und attraktiv durch Kälte

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

durch die sehr gute und enge Kooperation mit der Jett Company in Nürnberg versorgen wir mittlerweile eine nicht unerhebliche Menge von Kryosaunen mit Stickstoff. Die Jett Company vertreibt hochwertige  Geräte renommierter Hersteller für Kosmetik, Dermatologie und Wellness.

Eine Kryosauna hilft, Schmerzen zu lindern, entzündliche Prozesse einzudämmen, verkrampfte Muskulatur zu lockern, das Immunsystem zu stärken und den Fettzellabbau anzuregen. Darüber hinaus macht so eine Anwendung jung, regeneriert, strafft und euphorisiert. So das Versprechen der Kältetherapie. Der Effekt kommt durch die extreme Kälte zustande. Der Körper beginnt, diverse Hormone und Endorphine auszuschütten, der Kreislauf wird angekurbelt und das Gewebe wird maximal durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.

Ich selbst kann das bestätigen, denn ich durfte die Kryosauna schon das ein oder andere Mal ausprobieren. :-)

Was ist eigentlich eine Kryosauna?

kryosauna1Vorstellen kann man sich das Ganze wie eine große Cola-Dose in die man sich hereinstellen kann, so dass nur noch der Kopf herausschaut.

Mit Hilfe von flüssigem Stickstoff, der verdampft und in die Kammer eingeleitet wird, wird diese auf ca. minus 150 °C abgekühlt. 

Ganz schön kalt. Jedoch ist diese  „trockene“ Kälte gut auszuhalten und wesentlich angenehmer als die Eistonne (0°C kaltes Wasserbad) in die ein gewisser Per Mertesacker bei der Fußball WM 2014 so gerne gestiegen ist.

Wenn man erfrischt nach ein bis drei Minuten aus der Kammer wieder herauskommt wird einem schnell wärmer und man fühlt sich wirklich erholt.

Viele unserer Kunden haben vorher noch nie mit flüssigem Stickstoff gearbeitet. Meine Aufgabe als Kundenberater ist es dann, wichtige Hinweise für den Umgang mit Stickstoff zu geben (tiefkalt verflüssigter Stickstoff hat eine Temperatur von -196 Grad) , und alles Notwendige rund um die Logistik und unseren mobilen Stickstoff-Service zu klären. Die meisten unserer Kunden – zum Beispiel Krankenhäuser, Sportvereine, Fitnesscenter, Schönheitskliniken oder auch die eine oder andere Privatperson  – werden durch diesen LIN Service versorgt.

Unser Service bietet:

  • wirtschaftliche Bereitstellung von kleinen Mengen flüssigem Stickstoff (ab 3 l )
  • unkomplizierte Abwicklung, kurzfristige persönliche Beratung vor Ort
  • Füllung von Behältern direkt vor Ort durch Westfalen Mitarbeiter
  • keine Arbeitsunterbrechung, Behälter werden befüllt wieder an Ort und Stelle gebracht
  • Unterstützung bei Auswahl und Beschaffung von Kryobehältern und Ausrüstung
Auch für Gebiete, in denen wir unseren LIN-Service noch nicht flächendeckend anbieten können, finden wir eine gute Lösung für unsere Kunden. 


kryosauna

Wer weiß. Vielleicht steht ja irgendwann bei uns im Westfalen-Tower auch mal eine Kryosauna. Dann kann jeder sie selbst ausprobieren, sich erholen und noch schwungvoller und euphorisiert wieder an die Arbeit gehen :-) .

Und eine reibungslose Stickstoffversorgung kann auf alle Fälle gewährleistet werden. 😉

Mehr Informationen zur Kryosauna und zu so einem „coolen“ Erlebnis gibt es unter www.jett-company.eu.

Beste Grüße

Simon Schmidt

Header-Bild: Fotolia #107137868 Whole body cryotherapy booth at clinic © Jacob Lund

westfalennews

Meine zweite Chance

Mein Name ist Sascha Schott , ich bin  verheiratet und Vater von zwei Kindern im Alter von neun und elf Jahren. Wir leben in Dorsten.

Gerade absolviere ich im Rahmen einer Umschulung mein zweites Praktikum bei Westfalen.

Zehn Jahre lang war ich in einer Eisen-Gießerei  in  Dorsten-Wulfen  tätig, wo überwiegend Schiffsgetriebe-Gehäuse zum Beispiel für eine  Firma in Rheine produziert werden.

Der Beruf des Gießereimechanikers ist sehr interessant und vielseitig, bedeutet aber auch eine hohe körperliche Beanspruchung. In der oben genannten Gießerei machte ich eine Weiterbildung zum Facharbeiter (Gießereimechaniker), die ich leider aufgrund einer Erkrankung kurz vor der Prüfung abbrechen musste.

Ab diesem Zeitpunkt musste ich mein Leben komplett umstellen, meine Zukunft und die meiner Familie war sehr ungewiss. Hinzu kam die Sorge um meinen Krankheitsverlauf. Nach langen Krankenhaus-Aufenthalten wurde mir während einer Kur angeboten, in Frührente zu gehen. In diesem Gespräch habe ich so richtig gemerkt, dass  die Art meiner Erkrankung wohl doch nicht so eine normale Sache ist . Um so entschlossener wolle ich arbeiten. Schließlich fühle ich mich für die Rente viel zu jung. 

Nach der Kur habe ich dann die erforderlichen Anträge gestellt und ich muss sagen, man bekommt diesbezüglich nichts geschenkt  und muss sich alles hart erkämpfen. Aber ich hatte ja mein Ziel vor Augen. Endlich habe ich nach längerer Zeit eine Einladung zu einem zweiwöchigen  Eignungstest im Berufsförderwerk Dortmund erhalten. Ich habe mich sehr gefreut,  dass es weitergeht.

Am Ende der zwei Wochen wurden die Ergebnisse besprochen. Da ich bei den Tests sehr gut abgeschnitten hatte, durfte ich  meinen favorisierten Umschulungswunsch schon vier Wochen später wahr machen und im  Berufsförderwerk Oberhausen  eine zweijährige Umschulung  zum IT Systemelektroniker beginnen. 

Ein Bekannter von mir arbeitet bei Westfalen und hatte mir empfohlen, mich dort um einen Praktikumsplatz zu bewerben. Meine Bewerbung war erfolgreich und so startete ich mein erstes Praktikum bei Westfalen. :-)

Zusammen mit Kollegen aus der Unternehmenskommunikation habe ich die Westfalen News optimiert. Mein Part dabei war zum einen die Überprüfung und Wartung aller Großbildschirme, über die die Nachrichten  an elf Standorte der Westfalen Gruppe übertragen werden (im In- und Ausland).  Zum anderen habe ich mich um die Automatisierung der notwendigen Software-Updates gekümmert. So konnte nicht nur die Wartungsfreundlichkeit sondern auch die Sicherheit der News-Systeme verbessert werden. 

Und zum Ende meines erstens Praktikums am 23.12.2015 wurde ich zur Weihnachtsfeier eingeladen, worüber ich mich riesig gefreut habe. Und ich muss sagen das war ein super Erlebnis :-)  Büro Golf kannte ich vorher nicht, aber es hat riesigen Spaß gemacht.

Und jetzt bin ich schon zum zweiten Mal hier und mache mein zweites, diesmal dreimonatiges, Praktikum. Das Besondere ist diesmal, dass das Praktikum Bestandteil meiner Prüfung ist. Während meiner Zeit hier werde ich mein Prüfungsprojekt durchführen, das ich dann in meiner Abschlussprüfung präsentieren muss. Ich freue mich auf die Zeit, die ich hier verbringen werde und auf interessante neue Projekte und Begegnungen.

Das Arbeiten bei  Westfalen ist etwas Besonderes. Allein das Arbeitsklima in der IT-Abteilung lässt echt keine Wünsche übrig. Vom ersten Tag an wurde ich super aufgenommen und fühlte mich direkt angenommen und integriert. Und schnell war mir klar: wenn es möglich ist werde ich auch mein zweites Praktikum bei Westfalen machen. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen und ich freue mich auf spannende Projekte und eine schöne Zusammenarbeit  in den nächsten drei Monaten. 

Viele Grüße 
Sascha Schott