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Singapur – Stadt des Löwen

Liebe Leserinnen und Leser,

vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich einen Blog-Beitrag geschrieben, weil die Westfalen Gruppe den Auftrag erhalten hatte, WIG-MAG-Rohrschweißanlagen aus dem Bereich EKONOR auf den Weg nach Singapur zu schicken. Wir konnten den  Zeitplan für das Projekt einhalten, so dass der Aufbau bzw. die Montage im März bzw. Oktober 2015 erfolgen konnten.

Meine Kollegen, die das Projekt begleiteten, waren insbesondere von der Stadt Singapur beeindruckt und haben eine Menge Fotos mitgebracht. Bis der Foto-Reisebericht jedoch fertiggestellt war, hat es eine Weile gedauert :-) . Aber hier ist er nun – wie versprochen.

Die Stadt des Löwen

Der Name „Singapur“ setzt sich zusammen aus den Begriffen Singha (Löwe) und Pura (Stadt). Singapur ist ein Stadtstaat mit ca. 5,5 Mio. Einwohnern. Zahlungsmittel ist der Singapur-Dollar (SGD). Es gibt vier Amtssprachen: Chinesisch, Englisch, Malaiisch und Tamil. Verkehrssprache ist vor allem Englisch. Gegenüber MEZ  ist Singapur im Sommer sechs und im Winter sieben Stunden voraus. Hauptsächlich gibt es zwei Jahreszeiten: Die Regenzeit mit Temperaturen von ca. 23 °C und die Trockenzeit mit durchschnittlich 33 °C.

loewe
 Meine Kollegen Lukas Langemeyer und Dirk Vrenegor berichten :
Ankunft in Singapur
ankunft-flughafen
Beim Verlassen des Flughafens traf uns wirklich der Schlag. Es war zwar keine Sonne zu sehen, dafür empfing uns eine Menge schwülwarme Luft. 34 °C gepaart mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Nach 14 Stunden Flug und gefühlt noch längerer Taxifahrt bezogen wir unsere Zimmer in unserem sehr schönen Hotel. 

Unser erster Eindruck von Singapur war atemberaubend: Die Stadt ist nachts ein beeindruckendes Lichtermeer. Gebäude, Parks und Straßen sind in allen Farben beleuchtet. Es flackert und flimmert an jeder Ecke. 

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Am nächsten Morgen freuten wir uns auf das Frühstück. Das Angebot war jedoch übersichtlich: zwei halb rohe Eier, ein süßes Sandwich mit Wasser und eine braune Flüssigkeit (….könnte Kaffee gewesen sein). Unsere Auswahl:

wasserflasche-und-toast

Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam zur Keppel Werft, um mit der Arbeit zu beginnen.

Daraus wurde allerdings nichts, denn um in der Werft arbeiten zu dürfen, ist eine Sicherheitsunterweisung notwendig. Diese Unterweisung war jedoch auf den nächsten Tag verschoben, so dass es für uns hieß:  „Nur gucken, nichts anfassen“.
Am nächsten Tag wurde die Unterweisung nachgeholt und wir konnten mit unserer Arbeit beginnen.


Bei vielen Dingen laufen die Uhren in Asien etwas langsamer als bei uns. Auch die Betriebsstätte weist Besonderheiten auf. So steht zum Bepiel in jeder Halle ein Altar, an dem Lichter angezündet werden können.

altar

heisse-doseAuf der Suche nach einem Kaffee haben wir in der Werft einen Automaten gefunden. Aber der Kaffee wird nicht in einem Becher, sondern als „heiße“ Dose serviert.


Und hier ein Foto von der Kantine der Werft: 

kantine
Am Abend fuhren wir in die Stadt, um etwas zu essen.  Dirk Vrenegor: „Ich entschied mich für ein regionales Gericht. Nach gefühlten zehn Minuten konnte ich wieder sprechen und das Bier auch wieder schmecken. Super scharf! Die Speisen werden allerdings sehr frisch zubereitet“.
krabbe

Lukas Langemeyer: „Zum Thema Essen habe ich auch noch etwas beizusteuern. Ich habe mir direkt am zweiten Tag fürchterlich den Magen verdorben und musste drei  Tage lang das Bett hüten. Beim zweiten Besuch in Singapur war ich dann schon vorsichtiger und alles ist glatt gelaufen.“

Nach fünf Tagen Arbeit bei 34 °C und 89 % Luftfeuchtigkeit, freuten wir uns auf den Sonntag. Wir wollten uns etwas die Stadt ansehen oder den Pool genießen, aber das Wetter spielte leider nicht mit. bild-monsunregen-2

Die zweite Woche verlief arbeitsmäßig und auch von den Temperaturen her ähnlich, und  – am Wochenende – dann wieder das:

bild-monsunregen-1

Dennoch ist es uns gelungen, ein paar schöne Fotos zu machen:

 Lukas Langemeyer: „Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Hotels Marina Bay Sands am Abend. Die beleuchtete Kulisse der Stadt von der obersten Etage ist atemberaubend.“

Bevor man nach Singapur reist, sollte man sich unbedingt mit den Ge- und Verboten dort auseinandersetzen. Sonst droht ein böses Erwachen. Zwei Beispiele: Wer achtlos Müll – wie zum Beispiel ein Stück Papier – auf die Strasse wirft, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Auch mit Kaugummi sollte man vorsichtig sein: Kaugummi zu kauen oder auf die Straße zu spucken kann Geldstrafen in vierstelliger Euro-Höhe nach sich ziehen.

Es ist ein sehr beeindruckendes Erlebnis, in dieses Land zu reisen. Wir tauchten in eine völlig andere Kultur ein. Menschen werden dort akzeptiert, wie sie sind und alle sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Auf Wiedersehen oder Selamat tinggal!

Silke Hoferichter

P.S.

Ein neuer Auftrag steht an. Diesmal geht die Reise nach Dubai. In 2017 soll der Aufbau einer Ekonor-Anlage stattfinden. Der genaue Termin steht zur Zeit noch nicht fest. Auch hier gibt es aus Sicht des Arbeitsschutzes klare Regeln zu beachten. So muss jeder immer eine volle Wasserflasche bei sich tragen, kann jederzeit klimatisierte Räume aufsuchen und in der Mittagszeit darf im Freien nicht gearbeitet werden. Das wird sicherlich noch einmal spannend.

Unser Video „Rohrschweißen EKONOR“

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Eltern – Azubis – Ausbilder.

Das war das Thema eines Elternnachmittags am 28. Oktober 2016. Für die kaufmännischen Auszubildenden fand er in der Hauptverwaltung in Münster und  für unsere Auszubildenden in technischen Berufen in Werk II in Gremmendorf statt.

Münster, Hauptverwaltung (es berichten die Organistorinnen)

Der komplette Tag wurde von Greta Pohlmann, Marie Honerpeick, Doreen Hoppe und Clarissa Schellhove organisiert. Um ca. 15:30 Uhr sind die Eltern der Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr bei Westfalen im Werk I angekommen und haben sich bei schönstem Ausblick über die Stadt im Raum Münster zusammengefunden. Gestartet sind wir Azubis in den Elternnachmittag mit einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, der von unserem netten Bewirtungsteam liebevoll angerichtet wurde. Erster Programmpunkt war eine kurze Unternehmenspräsentation. Wir haben den Eltern die wichtigsten Fakten über das Unternehmen, die drei Geschäftsbereiche und natürlich über die Ausbildung näher bringen können. Anschließend kam der Höhepunkt der Veranstaltung: eine experimentelle Vorstellung unserer Gase von Herrn Dr. Frey.

Ganz entspannt und nichts ahnend, gingen die Eltern (von uns begleitet) in das Westfalen Forum, wo Herr Dr. Frey schon ganz experimentierfreudig darauf wartete, loslegen zu können. 

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Herr Dr. Frey eröffnete die Vorstellung direkt mit einem „Knallfrosch“.  Er ließ einen mit Wasserstoff gefüllten Ballon durch ein Feuerzeug platzen. Somit hatte er die Aufmerksamkeit der Eltern sicher 😉 . Weiter ging es mit flüssigem Stickstoff und Rosen, mit Sauerstoff und einer Zigarre, brennendem Propan sowie Helium. Die darauf folgenden Experimente endeten mit lautem Knall, riesiger blauer Stichflamme, hoher bzw. tiefer Stimme oder brodelnden flüssigen Gasen.   Um keinem den Verlauf so einer Vorstellung vorweg zu nehmen, führen wir die Experimente an dieser Stelle nicht weiter aus… :-)  Aber eins können wir noch dazu sagen: Herr Dr. Frey experimentierte leidenschaftlich und schaffte es nur schwer, seine Vorstellung pünktlich zu beenden (er hatte noch genügend Experimente parat, die er gerne noch gezeigt hätte, aber der Zeitplan hat es leider nicht erlaubt).

An dieser Stelle auch ein riesengroßes Dankeschön an Herrn Dr. Frey, dass er sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht hat, diesen Tag mitzugestalten.

Nach Ende der Vorstellung wurden die Eltern in zwei Gruppen durch das Gebäude der Westfalen AG geführt. Frau Florath übernahm dabei die Vorstellung der Räumlichkeiten. Beginnend mit dem Betriebsrestaurant, den Schulungsräumen in Ebene 3 bis hin zu einer Offenen Bürowelt (Etage 9), bekamen die Eltern einen guten Eindruck wie Ihre Kinder ihre Arbeitszeit verbringen.

Im Anschluss trafen dann alle Eltern wieder im Raum Münster ein, wo sie noch einmal die Aussicht aus unserem Tower  genießen konnten. Dann begannen die Gespräche mit den verschiedenen Ausbildern, die ab 17:00 Uhr eingeladen waren und für Fragen und Antworten bereit standen. Auch die Azubis konnten ab  dem Zeitpunkt dazu stoßen und noch das ein oder andere Stück Kuchen „absahnen“.

Nachdem alle Fragen, die den Eltern auf der Zunge brannten, beantwortet wurden, löste sich die Veranstaltung gegen 18:00 Uhr auf und die Eltern traten langsam aber sicher den Heimweg an.

Insgesamt können wir Organisatoren sagen, dass es ein mit viel Aufwand verbundener aber trotzdem sehr gelungener Nachmittag war und es hoffentlich noch viele weitere Veranstaltungen dieser Art geben wird.

Ach, übrigens: Zuhause angekommen, haben unsere Eltern noch den ganzen Abend von  Herrn Dr. Freys Vorstellung und seiner humorvollen Art geschwärmt.

Werk II, Münster-Gremmendorf (es berichten die Organisatoren)

Als Patrik Kuhnert und mir, Janis Kleuter, diese Aufgabe übertragen wurde haben wir uns sehr gefreut. Zuerst musste natürlich festgestellt werden, wer überhaupt kommen wollen würde. Die Idee der Werksführung für die Eltern und/oder die Partner erhielt sehr positive Resonanz  und wurde gut angenommen. Danach musste ein Termin her. Zu diesem Zweck setzten wir uns mit unseren Ausbildungsbeauftragten zusammen, um einen passenden Termin zu finden. Nachdem ein Termin gefunden war musste natürlich noch geklärt werden wie der Tag genau ablaufen sollte. Mein Kollege und ich machten uns Gedanken und gingen damit wieder zu unseren Ausbildungsbeauftragten, mit denen wir noch Änderungen und weitere Ideen besprachen. Nachdem nun alles geklärt war konnte es los gehen.

Zur besprochenen Zeit waren alle Gäste angekommen und Frau Florath, unsere Ausbildungsbeauftragte, begrüßte uns und wir erhielten einen Überblick über die Ausbildungsberufe im Werk Gremmendorf. Unser Ausbilder informierten dann über den Ablauf einer solchen Ausbildung. Nachdem sich alle Azubis vorgestellt hatten brachen wir gemeinsam auf. um die Zentralwerkstatt zu besichtigen. Es war speziell für mich und Patrik sehr spannend, selbst die Führung zu übernehmen. Natürlich mit freundlicher Hilfestellung von unseren Ausbildern :-) .

Zuerst ging es darum, die Zentralwerkstatt grundsätzlich vorzustellen. Bedeutet: Was wo steht und welcher Raum welchen Zweck hat. Weiter ging es beim Bündelbau wobei wir erklärten, warum wir unsere Verteilerkränze selber bauen. Weiter ging es in die Dreherei zu den CNC-Maschinen und allem was zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Teil 1 und Teil 2 nötig ist. Wir konnten auch Werkstücke für ehemalige Zwischenprüfungen zeigen und wie sie funktionieren. Azubis aus den anderen Lehrjahren kamen zu Wort und durften erklären, was sie momentan alles machen. Als nächstes ging es in unser Flaschenprüfzentrum. Dort wurden die Arbeitsabläufe erklärt, warum die Flaschen geprüft werden und in welchen Intervallen, worauf geachtet werden muss und wann so eine Flasche verschrottet werden muss. Es wurde erklärt welche Gase in welche Flaschen gefüllt werden, warum die Flaschen unterschiedliche Farben tragen und wofür manche Gase da sind. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Führung bei der alle Beteiligten viel Spaß hatten und einen guten Eindruck davon bekommen haben was ihre Kinder und/oder Partner alles so den ganzen Tag machen :-) .

Wir freuen uns schon darauf, wenn so etwas nochmal durchgeführt wird.


stack of the colorful magazines

Schreiben, telefonieren, koordinieren

Spannendes Praktikum bei Westfalen 
Ich bin Ann-Christine Narloch und ich studiere Strategische Kommunikation in Münster. Bevor ich ins dritte Master-Semester startete, wollte ich die Semesterferien für ein weiteres Praktikum nutzen. Zwei Monate lang habe ich nun in der Abteilung Unternehmenskommunikation der Westfalen Gruppe gearbeitet.

Ich hatte schon einmal ein Praktikum im gleichen Bereich gemacht. Weil das ein paar Jahre her ist, wollte ich schauen, ob mir der Aufgabenbereich immer noch Spaß macht. Das habe ich schon in der ersten Woche herausgefunden: Ja, das ist für mich genau das Richtige.

Der Weg zu Westfalen
Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, mich bei  Westfalen für ein Praktikum zu bewerben?

Schon vor meinem Studium war ich oft in Münster  – meistens mit dem Zug. Bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof führte der Weg am Bürogebäude der Westfalen AG vorbei. Natürlich kannte ich auch die Westfalen Tankstellen schon. Allerdings wusste ich nicht,  wie viel eigentlich hinter dem Namen „Westfalen“ steckt. Als ich mir dann überlegt habe, in den Semesterferien ein Praktikum zu machen, ist mir die Westfalen AG wieder eingefallen und ich habe mich auf der Website informiert.

Das Unternehmen war für mich sofort interessant. Besonders sympathisch finde ich, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt und die Unternehmenswerte schon über mehrere Generationen weitergegeben werden. Das Schöne an einem Praktikum bei einem mittelstänidschen Unternehmen ist auch,  dass viele Abläufe denen in größeren Unternehmen ähneln, der Kontakt zu den Kollegen aber häuftig auf einer persönlicheren Ebene stattfindet. 

Reizvoll war für mich insbesondere die Tatsache, dass die Westfalen AG drei sehr unterschiedliche Geschäftsbereiche hat (Gase, Energieversorgung und Tankstellen). Für mich machte es das Unternehmen interessant, weil ich mich auf mehrere Bereiche einstellen und unterschiedlichste Themen für Magazine und Pressemitteilungen bearbeiten konnte. Die Arbeit war also schon von den Themen her nicht eintönig. 

Angekommen in der Abteilung
Einen „typischen Tag“ gibt es in der Abteilung Unternehmenskommunikation nicht. Das ist auch gut so, denn genau das finde ich spannend. Schließlich ist die Arbeit dadurch besonders abwechslungsreich. Morgens hatte ich aber immer eine schöne Routine: Ich erstellte die Presseschau. Dazu sah ich in einem Online-Portal Zeitungen durch und hielt nach Artikeln Ausschau, die für das Unternehmen interessant sein können. Ich sorgte also dafür, dass alle anderen gut informiert sind – und selbst war ich es dann auch. :-)
reporterEinen großen Teil der Arbeit nehmen das Kundenmagazin „Westfalen Reporter“ und das Mitarbeitermagazin „intern aktuell“ ein: Ich unterstützte meine Kollegen dabei, Artikel für die beiden Magazine zu schreiben. Die Magazine informieren  über alles, was rund um die Westfalen Gruppe in der letzten Zeit geschehen ist oder zukünftig geschehen wird. Für mich war das eine spannende Aufgabe, weil ich sehr gerne schreibe. Das Ganze hatte noch einen schönen Nebeneffekt: Ich erfuhr jeden Tag wieder aufs Neue eine ganze Menge über das Unternehmen und die Mitarbeiter. :-)

Zusammen mit meinen Kollegen habe ich auch an Veranstaltungen teilgenommen. Zum Beispiel, als das Westfalen Hafentanklager in Münster-Gelmer seinen 50. Geburtstag gefeiert hat. Bei der Jubiläumsfeier waren wir die Ansprechpartner für Medienvertreter. Wir haben eine Menge Fotos von der Veranstaltung gemacht, denn die Presse wurde – sofern sie nicht anwesend war – nach der Jubiläumsveranstaltung mit Pressemitteilungen versorgt. 
zelt-jubilaeumWie man schon an den unterschiedlichen Aufgaben sehen kann, ist die Arbeit in der Unternehmenskommunikation vielseitig: Deshalb wurde mir nie langweilig.

Spaß bei der Arbeit
Die Arbeit machte mir viel Spaß. Das lag aber nicht nur an den spannenden Aufgaben, sondern auch an meinen Kollegen: Wir hatten ein tolles Arbeitsklima. Besonders gefiel mir, dass mich meine Kollegen auf Augenhöhe behandelten. Sie haben mir von Anfang an viele Aufgaben übertragen, wodurch ich einen guten Einblick in die Aufgabenbereiche bekam.

Eine tolle Sache war auch das Praktikanten-Essen. Immer mittwochs trafen wir Praktikanten uns zum gemeinsamen Mittagessen und tauschen uns darüber aus, was wir in unserer Abteilung so machen, was wir erlebt haben und wie unsere Erfahrungen sind.

Ich habe mich bei Westfalen wirklich sehr wohl gefühlt und erinnere mich gerne daran zurück. 

Viele Grüße,

Ann-Christine Narloch

 

Waschtisch mit Spiegel und Handtchern Krperpflege

Kraftwerk im Keller

Heizung, Warmwasser und Strom sind Dinge, die den meisten Europäern für das tägliche Leben ständig zur Verfügung stehen. Morgens, wenn wir aufstehen, ist die Wohnung mollig warm. Im Bad angekommen, drehen wir den Wasserhahn auf. Wunderbar: Das Wasser ist warm. Nach dem Duschen werden die Haare geföhnt. Die Wärme  und das warme Wasser werden durch einen Heizkessel im Keller geliefert,  der Strom kommt aus der Steckdose.

Ganz so ist es aber nicht: Der Strom wird in Kraftwerken produziert, die viele Kilometer entfernt sind und über lange Erdkabel zu uns gebracht und auch der Brennstoff für den Heizkessel muss angeliefert und eventuell gelagert werden. Verlustfrei geht das nicht von statten: Bei der Übertragung über Fernwärme- oder Hochspannungsleitungen geht viel Energie verloren.

Und hier zeigt sich der große Vorteil der Lösung, die das Thema meines heutigen Blogbeitrages ist: Blockheizkraftwerke erzeugen die benötigte Energie direkt vor Ort, nämlich zum Beispiel in Ihrem Keller. 

Energie selbst erzeugen

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist ein kleines Kraftwerk. Es vereint Wärme- und Stromerzeugung  in einem Gerät. Mit Blockheizkraftwerke lassen sich Strom UND Wärme produzieren. Übertragungsverluste durch den Transport von Energie werden vermieden. 

Das Prinzip ist einfach

Bei der Erzeugung  von Strom durch das Verfeuern von Brennstoffen entsteht vor allem Wärme. Die kann direkt im Haus eingesetzt werden. Ein BHKW stellt also Wärme und Strom bereit – und das mit einem überragenden Wirkungsgrad.

BHKWs werden z. B. mit Flüssig- oder Erdgas betrieben. Die entstehende Wärme wird zunächst in einen Pufferspeicher geleitet. Dieser versorgt dann die Heizkörper im Haus mit Wärme und kann für die Erwärmung des Brauchwassers genutzt werden.

Bei der Verbrennung wird mittels eines Generators Strom erzeugt. Dieser Strom kann entweder direkt genutzt oder gegen eine Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.


Eingesetzt werden BHKWs in Ein- und Mehrfamilienhäusern, im Gewerbe, in der Industrie und in der Landwirtschaft.Staatliche Fördermaßnahmen machen den Einbau eines BHKWs sehr interessant.

Ein Beispiel aus der Praxis

Einsatzort Landwirtschaft

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern, der Firma Büttner und der Glenk GmbH, haben wir den Auftrag zur Errichtung einer solchen Anlage bei einem Schweinezuchtbetrieb in Ostrach bei Ravensburg erhalten.

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Die Westfalen AG stellt bei diesem Projekt mit einem unterirdischen Großbehälter (Füllmenge von 50.000 Liter) die Gasversorgung sicher.

Zum Einsatz kommt ein BHKW NG30 von  ETZ mit einer Leistung von 30 kWel (elektrisch) und 63 kWth (thermisch). Der erzeugte Strom wird ausschließlich für den Eigenbedarf genutzt. Die entstehende Wärme wird in einen 2000 Liter Pufferspeicher geleitet und dann zur Versorgung der 200 Abferkelbuchten und im Aufzuchtbereich für die Fußbodenheizung genutzt.

Zur Abdeckung der Spitzenlast sind zwei Gasbrennwertgeräte von je 110 kW eingebaut. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 100.000 €.

Vielleicht passt ein BHKW auch in Ihren Keller?

Die „Heizung, die auch Strom erzeugt“ gibt es in verschiedenen Leistungsgrößen von Nano- und Mikro-BHKW für Ein- und Mehrfamilienhäuser bis hin zu Großanlagen für zum Beispiel  industrielle Anwendungen. Meine Kollegen und ich informieren Sie gerne näher zu diesem interessanten Thema. 


Viele Grüße
Christian Speicher

 Header Bild:  #96247875 | Urheber: photowahn

Modern interior of living room with door,armchair and coffee table 3d rendering

Neu im Sortiment: Frische Birnen!

Hallo an alle Leserinnen und Leser,

mein Name ist Carsten Wierbrügge und ich bin seit 2002 bei der Westfalen AG tätig. Durch meine langjährige Erfahrung im Hause kann ich eines mit Sicherheit sagen – eintönig oder gar langweilig ist es bei den Westfalen nun wirklich nicht!

Was ich damit meine?

Nun ja, nach meinen Aufgaben in den Bereichen Flüssiggas sowie „Strom für Kunden mit registrierender Leistungsmessung *“ , begleite ich neben dem Partnerprojekt „Machwerk“ seit November 2015 auch das Projekt „Energieshop“. Im Juli 2016 wurden die Betreuung des Shops und das „Machwerk“ zu meinen aktuellen Hauptaufgaben.

„Wer rastet der rostet“ sagt ein Sprichwort. Rost kommt bei mir nicht vor :-) 
Spannend und turbulent geht es bei unserem „Westfalen Energieshop“ zu.  Schon bei den ersten Kontakten mit dem Dienstleister, der Firma Grünspar aus Münster, wurde uns klar, dass dieses Projekt sowohl für uns als auch insbesondere für unsere Kunden sehr interessant werden würde.

Beeindruckende Produktvielfalt

„Ressourcen schonen“ lautet das Thema unseres Energieshops. Dieser bietet alle Vorteile, die ein Online-Shop so bietet: Es kann bequem von zuhause aus im Shop gestöbert und bestellt werden.
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Von der modernen Glühfaden-LED über Rauchmelder, Kamerasysteme für die Gebäudeüberwachung per App, über selbstaufblasende Isomatten aus recycelten Materialien bis hin zum Campingkocher, der gleichzeitig Strom zum Aufladen von Handys produziert und viele Produkte mehr.
Großen Zuspruch verzeichnen wir bei den Energiesparprodukten. Aber auch die  Produkte aus den Segmenten Brandschutz oder Outdoor Equipment stoßen auf starkes Interesse. 

Darüber hinaus weisen wir in unserem Shop auf weitere Westfalen-Produkte hin, wie zum Beispiel auf die Grillmeisterflasche

Gelungener Start

Die Shop-Einführung ist gelungen, der Flyer-Versand an unsere Energieversorgungs-Kunden zeigt Wirkung. Auch viele Kollegen von Westfalen sind inzwischen Shop-Kunden geworden. So allmählich nimmt das Projekt richtig Fahrt auf. 

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Es laufen gerade konkrete  Planungen für die nächsten „Produkte des Monats“ und neue Quartalskampagnen. Ideen für neue Aktionen werden entwickelt. Wir wollen zukünftig weitere Westfalen Produkte einbinden und unser Thema „Ressourcen schonen“ weiter vorantreiben. 

Also: Es wird sicher nicht langweilig. Schauen Sie doch mal in unseren Westfalen Energieshop vorbei.

Viele Grüße
Carsten Wierbrügge

*“Kunden mit registrierender Leistungsmessung“
Bei Industrie- oder Gewerbekunden mit einem Stromverbrauch von über 100.000 Kilowattstunden im Jahr wird der mittlere Leistungswert alle 15 Minuten  über das Stromnetz oder über eine Telefonleitung an den Anbieter/Netzbetreiber übertragen. Diese Kunden werden als Kunden mit Registrierender Leistungsmessung bezeichnet, kurz RLM-Kunden.

 

Header-Bild Fotolia : #124600143 | Urheber: Vadim Andrushchenko