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Münster Helau!

Seit 2012 bin ich Präsidentin der einzigen bekannten Betriebskarnevalsgesellschaft in Nordrhein-Westfalen. Wir tragen den Namen „KG Die lustigen Westfalen e. V.“, angelehnt an den Namen der Westfalen Gruppe aus Münster. Am Rosenmontag 1955 übergab der damalige Firmenchef Herbert Albert den Narren seiner neugegründeten Betriebs-Karnevalsgesellschaft ein hölzernes Westfalen-Ross als Taufgeschenk. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Mit einem Wiehern fing alles an.“ 

Wir sind durch die gesamte Session im münsterischen Karneval aktiv unterwegs und feiern auch unsere eigenen Veranstaltungen. Am 27.01.2017 fand die jährliche Kostüm-Sitzung des Betriebskarnevalsvereins statt, zum zweiten Mal im Westfalen-Forum der Westfalen AG in Münster. 

Es wird gelacht, geschunkelt, gesungen und getanzt.

Das Westfalen Forum wird eigens für diese Veranstaltung ins karnevalistische Licht gerückt. Großes Lob kam dabei von den anwesenden Vereinen und Gästen. Das ist Karneval, so wie man es sich vorstellt!

Wir feiern nicht nur Weiberfastnacht – nein – auch unsere Kostüm–Sitzung ist einen Besuch wert. Ein bunt gemischtes Programm, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es wird gelacht, geschunkelt, gesungen und im Anschluss an die Veranstaltung noch weiter gefeiert.

Ich habe ein paar anwesende Kollegen/innen gebeten, ihre Eindrücke zu Papier zu bringen und diese möchte ich hier präsentieren.

Vielleicht sagt ja der ein oder andere „Hey, das hört sich gut an – ich gehe im nächsten Jahr auch hin“!

Auch wir als Elferrat würden uns freuen, noch mehr Kollegen begrüßen zu dürfen! :-)

  • Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Die Auftritte waren mehr als Klasse, daher war die Stimmung auch Bombe. Unsere Sitznachbarn, die uns zu Anfang fremd waren, waren zum Ende der Veranstaltung wie Freunde.
  • Wir werden nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein und ordentlich die Werbetrommel hier im Unternehmen und im Freundeskreis rühren.
  • Es war ein toller Abend, so wie meine Frau und ich Karneval gerne mögen. Das Programm war abwechslungsreich, die Atmosphäre ungezwungen und locker. Die Stimmung war gut und wir haben uns echt wohlgefühlt.  
  • Wir werden fürs nächste Jahr auch bei unseren Freunden mal die Werbetrommel rühren.
  • Besonders gut hat mir die Tanzgruppe aus dem Kölner Umland gefallen. Hier wird wirklich eine professionelle Show geboten. Des Weiteren hat es Spaß gemacht, mit den Kollegen zu feiern!
  • Vielen Dank für die gelungene Veranstaltung!
  • Mir hat es sehr gut gefallen, Programm war toll, insbesondere die Truppe aus Vilkerath war ein Highlight und wusste wieder zu überzeugen, aber auch die anderen Acts waren sehr unterhaltsam.

Vielleicht sehen wir uns ja bei der großen Weiberfastnachtsparty am Donnerstag (ab 11.00 Uhr im Westfalen Forum).

Ich würde mich freuen. 

Viele Grüße
Anke Magers

 

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Das Pop-Oratorium Luther

Ich war und bin wieder dabei!
Im Rahmen des Reformationsjubiläums (500 Jahre) veranstaltet die Stiftung Creative Kirche  (in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und weiteren Partnern)  Chorprojekte für Sängerinnen und Sänger aus Kirchenchören, Pop- und Gospelchören, Schul- und Jugendchören sowie Sängerinnen und Sängern ohne Chorzugehörigkeit.

Das Pop-Oratorium „Luther“ wurde eigens für diesen Anlass von dem (bereits durch das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ erprobten) Erfolgsduo Michael Kunze und Dieter Falk geschrieben.

Paten und Schirmherren  sind u.a. Eckhard von Hirschhausen (Zitat: „Es gibt Menschen, die singen wenn Sie alleine sind und Menschen, die sind alleine, wenn Sie singen“) und Margot Käßmann

Soviel zum offiziellen Teil…..
Feuer und Flamme!

Seit ungefähr 5 Jahren bin ich Teil des Chores „conTakte“ unserer Kirchengemeinde.  Unser Repertoire umfasst vor allem geistliche Lieder, aber auch Traditionals und einige Gospels. Die meisten Stücke singen wir á cappella, ab und zu gibt es eine Begleitung durch die Orgel in der Kirche. Wir sind aber auch jederzeit bereit, Neues zu probieren.

Anfang 2015 stellte unser Chorleiter das Projekt Pop-Oratorium Luther vor. Wir waren sofort Feuer und Flamme. Allein der Gedanke, dass sich so viele Menschen zu einem Projekt zusammenschließen, ließ uns nicht lange zögern. Wir meldeten uns an!

Die Religionszugehörigkeit ist bei diesem Projekt gleichgültig. Hier findet gelebte Ökumene statt. Alle sind willkommen und können mitsingen. Im Oktober letzten Jahres waren Chöre bzw. Sänger und Sängerinnen aus ganz Deutschland dabei. Ein Ehepaar ist dafür sogar aus den Staaten angereist!

Wir konnten es gar nicht erwarten, die Notenhefte in die Hand zu bekommen und mit den Proben zu starten. Das Besondere an diesem Projekt war und ist, dass jeder seinen Part im Eigenstudium bzw. mit seinem Heimatchor einstudiert. Zu Übungszwecken gab es je Stimmlage CDs, durch die Vieles einfacher wurde und die Texte und Melodien einstudiert werden konnten.

Wow! Ein ganz besonderes Erlebnis!
Im April trafen sich dann alle Sänger und Sängerinnen zur Kick-Off Probe in der Westfalenhalle 1, Dortmund. Ich kann nur sagen: Gänsehautfeeling pur. 3.000 Menschen, der jüngste 7 Jahre, der älteste 84 Jahre. Eine riesige Menschenmenge, nach Singstimmen „sortiert“, die einen riesigen Chor bildeten. Dirigenten, die auf den Punkt genau, diese 3.000 Sänger zum Singen oder auch zum Schweigen bringen können.


Nach dieser Probe war aber auch klar, dass es noch einiges zu tun gibt. Mit einer Menge „Hausaufgaben“ fuhren wir nach 6-stündiger Probe nach Hause.

Hauptprobe in Essen

Im Oktober traf sich der gesamte Chor mit den Solisten in der Grugahalle in Essen zur Hauptprobe. Dort bekamen wir auch nähere Instruktionen bezüglich der uns betreffenden Choreographie. Das war der letzte Step, bevor wir am 30. Oktober 2015 zur Generalprobe nach Dortmund fuhren. Die Generalprobe hatte so ihre Tücken, doch bei der Vorstellung am nächsten Tag lief alles glatt.

Am 31. Oktober 2015 (Reformationstag) wurde das Werk in der Dortmunder Westfalenhalle 1 mit einem Symphonieorchester, einer Band, Musicaldarstellern und einem Chor aus 3.000 Sängerinnen und Sängern uraufgeführt. Ursprünglich war am Abend eine Vorstellung geplant. Aber auf Grund der hohen Ticketnachfrage wurde eine zweite Vorstellung am gleichen Tag angesetzt. Wir haben also das Pop-Oratorium zweimal nacheinander gesungen.

Am Ende der Vorstellungen standen alle auf und sangen gemeinsam: Chor, Solisten, Publikum. Herrlich! Eine ganz tolle Stimmung. Der ein oder andere verdrückte eine Träne und noch heute bekomme ich, wenn die die Mitschnitte sehe, eine Gänsehaut.

Insgesamt haben an diesem Tag 16.000 Zuschauer das Musical gehört. Atemberaubend schön :)

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Pressestimmen

Ein gelungenes Projekt!
Nach der Aufführung ging es für uns zur After-Show-Party. Wir waren uns alle einig. Ein sehr gelungenes Projekt, das viel Spaß und Freude gemacht hat. Die 5 Monate Vorbereitung hatten sich auf jeden Fall gelohnt. Ein bisschen Wehmut schwang auch mit, aber das Beste kommt bekanntlich zum Schluss…
Berlin, Berlin!
In 2017 (Luther-Jahr) geht das Luther-Pop-Oratorium auf Tournee. Den Abschluss bildet ein Konzert am 29.10.2017 in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin. Das ZDF zeichnet die Vorstellung auf und wird sie zeitversetzt senden.

Wir singen wieder mit und freuen uns schon riesig. Der Probenplan bis dahin steht auch schon. Zur Kick-off-Probe werden wir eine Woche vor der Aufführung nach Witten fahren. Dann sind wir hoffentlich gut gerüstet und können sagen: Berlin, wir kommen!

Natürlich kann man auch Tickets als Zuschauer für Berlin oder einen der anderen Orte der Tour ordern.

Dieses Erlebnis sollten Sie nicht verpassen….

Silke Hoferichter

©Fotos: Stiftung Creative Kirche
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Autogas – neues Steuergesetz auf Kosten der Umwelt?

Autogas (LPG) ist eine tolle Kraftstoff-Alternative. Es ist unkompliziert, einen Benziner zusätzlich auch mit Autogas zu betreiben. Viele Umrüster bieten dafür Umbaukits an, es gibt aber auch bereits werksseitig eingebaute Autogasanlagen.  Besonders die Umweltbilanz von Autogas spricht für sich. Allein deswegen schon ist es aus meiner Sicht eine gute Sache, ein Autogas-Auto zu fahren.

Mein Name ist Mike Rohlmann, mein Opel Zafira Tourer Typ eco FLEX mit der Werksautogasanlage läuft und läuft und läuft. Ich fahre das Fahrzeug seit vier Jahren. 130tausend Kilometer völlig ohne Probleme! 60 Liter Autogas reichen für ca. 600 km, zudem habe ich noch einen 60 Liter Benzintank. Die Systemreichweite beträgt daher über 1.000 km ohne Stopp!

Für viele Autofahrer ist – neben dem Umweltaspekt – natürlich die steuerliche Begünstigung von Autogas ein Argument für die Umrüstung  ihres Autos oder für die Anschaffung eines Autogasautos. Für Autogas gilt nämlich ein besonders günstiger Steuersatz. Bis Ende 2018 liegt der bei rund 10 Cent pro Liter. Dabei sollte es eigentlich bleiben: Der Koalitionsvertrag sah eine Verlängerung der Subvention bis 2021 vor. Darauf haben sich viele Autogasfahrer bei Ihren Planungen natürlich verlassen.

Um so erstaunter habe ich gelesen, dass dieser Punkt des Koalitionsvertrages nun ganz einfach keine Gültigkeit mehr haben soll. Die steuerliche Begünstigung von Autogas soll nicht verlängert werden, ab 1. Januar 2019 würde dann also der Preis für Autogas steigen. Vater Staat würde das Einsparungen von mehr als einer  Millarde bringen. Meiner Meinung nach ist das kurzsichtig, denn schließlich wollen wir den CO2-Ausstoß senken. Ich habe mich bei der Anschaffung meines Autos damit auseinandergesetzt: Autogas-Fahrzeuge stoßen fast 10 Prozent weniger CO2 aus, als Benziner. Insgesamt, also wenn man die Transportkette berücksichtigt von der Förderquelle bis zum Tank, sind es sogar über 16 Prozent weniger CO2-Ausstoß (CO2-Vorteil der Gaskraftstoffe) .

Tanken kann man Autogas inzwischen an ganz vielen Tankstellen. In die Infrastrukur haben viele Unternehmen – auch mein Arbeitgeber – viel investiert. Da kann man nur hoffen, dass der Bestand an Autogas-Tankstellen so bleibt und es nicht weniger werden, wenn nun ein großer Anreiz für viele Autofahrer entfällt. Viele meiner Freunde und Nachbarn habe ich im Laufe der Jahre mit meiner Begeisterung für Autogas angesteckt. Auf der einen Seite zählt der Umweltaspekt aber auch ganz besonders auf der anderen Seite der Spaß beim Tanken. Wer spart nicht gern beim Kraftstoff. :-)

Ich fahre gerne umweltbewusst und bin sehr überzeugt von der Kraftstoff-Alternative Autogas,  daher würde ich mir – auch wenn der preisliche Anreiz nicht mehr so hoch ist – jederzeit wieder einen Wagen mit LPG zulegen. 

Viele Grüße aus dem Außendienstauto
Mike Rohlmann


Aktenstapel

Was ist eigentlich ein BImSchG-Antrag?

Hört sich kompliziert an und ist auch etwas kompliziert: Ein BImSchG-Antrag ist „ein Antrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz für genehmigungsbedürftige Anlagen“.

Mit Hilfe dieses Gesetzes sollen schädliche Umwelteinwirkungen durch Emissionen in Luft, Wasser und Boden vermieden und/oder vermindert werden. 

Das Genehmigungsverfahren  ist sehr anspruchsvoll,  weil darin sämtliche Umweltauswirkungen einer Anlage berücksichtigt werden müssen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Die Stadtwerke Kusel, langjähriger Kunde der Westfalen Gruppe, erweitert aktuell das im Ortsteil Mayweilerhof vorhandene Gasversorgungsnetz. Der dafür notwendige Tank kommt von Westfalen. Es handelt sich um einen unterirdischen  25.000-Liter Flüssiggasbehälter, der  15 Einfamilienhäuser mit Gas versorgt. Auch die für die Bauzeit notwendige Notversorgung wurde von Westfalen realisiert. 

Erstellung der Antragsunterlagen

Für die Neuerrichtung bestimmter Anlagen erfolgt das Genehmigungsverfahren entweder mit oder ohne Öffentlichkeitsbeteiligung.  

Bei besonders umweltrelevanten Anlagen ist ein Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. Die betroffenen Anwohner der Anlage sowie die Umweltverbände haben die Möglichkeit, sich aktiv in die Genehmigungsverfahren einzubringen und Bedenken gegen das Vorhaben vorzutragen (Verfahrensart „G“).

Für andere Neuanlagen sieht das Genehmigungsverfahren keine Öffentlichkeitsbeteiligung vor (Verfahrensart „V“ vereinfachtes Verfahren). 

Für „unseren“ Flüssiggasbehälter war ein BImSch Antrag  nach Verfahrensart „V“ (vereinfachtes Verfahren) zu stellen. Vereinfachtes Verfahren heißt  aber nicht, dass es für uns als Antragssteller einfach ist.

Es müssen Zeichnungen angefertigt und eine genaue Betriebsbeschreibung erstellt werden, Berechnungen angestellt und weitere projektbezogene  Informationen dem Antrag zugefügt werden. Allein die behördlich zu bearbeitenden Unterlagen in unserem Fall umfassen schon 25 Seiten.  Sind alle erforderlichen Unterlagen zusammengestellt, kommen wir auf stolze 80 Seiten.  Diesen Antrag verlangt dann die Behörde in 9-facher Ausfertigung. Zahlreiche Behördengänge runden das Ganze ab.  :-)

Nach Einreichung der Antragsunterlagen an die zuständige Genehmigungsbehörde erteilt diese die Genehmigung zu Errichtung und Betrieb des Flüssiggasbehälters. Allerdings nicht sofort. Vom Einreichen der Antragsunterlagen bis zur Genehmigung kann es bis zu sechs Monate dauern, in einigen Fällen sogar länger.

Unsere langjährige  gute Zusammenarbeit mit den Behördenvertretern hat uns schließlich geholfen, das Genehmigungsverfahren nach fünf Monaten abzuschließen.

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Am 08.12.2016 haben wir den unterirdischen 25.000-Liter  Flüssiggasbehälter eingelagert.

Die Stadtwerke Kusel waren mit der Beratung durch uns, unserer Planung und der Begleitung des Genehmigungsverfahrens sowie der Ausführung der Arbeiten sehr zufrieden. 

Viele Grüße
Christian Speicher

 

Header-Bild: Fotolia #63100361 | Urheber: rdnzl