Alle Beiträge von Daniela Fritze

Seit August 2015 bin ich im Marketing-Team Gase Europa tätig. Meine Aufgabenfelder sind sehr vielseitig und spannend.
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Ein starkes Stück moderner Kommunikation

Als Verantwortliche für interne Kommunikation in unserem Marketing Team Gase Europa – und somit auch für den Newsletter als Kommunikationskanal  – berichte ich Ihnen heute, wie unser Marketing-Team dazu kam, einen digitalen Newsletter an unsere internen Interessenten zu verschicken.

Wir Kolleginnen vom Marketing beschäftigen uns heute – wie andere Bereiche gleichermaßen – sehr intensiv auf allen Ebenen mit neuen Ansätzen zum Thema Online und da gehört natürlich auch ein digitaler Newsletter dazu.

Bislang gab es keinen kontinuierlichen internen Kommunikations-kanal, der u.a. Vertrieb und Branchenmanagement über unser Tun auf dem Laufenden hält. Deshalb wurde der interne Newsletter ins Leben gerufen.

Neben dem Newsletter informieren wir zwischendurch auch mittels Intranet-Berichten und neuerdings auch über E-Mail-Verteiler, da unser Newsletter bisher quartalsweise erscheint, manche Informationen aber auch schneller verfügbar sein müssen.
Inhaltlich berichten wir so z. B. über unsere geplanten Aktionen, Messen, Kampagnen und neuen Broschüren.

Die Entscheidung zum Newsletter fiel um den Jahreswechsel 2016/2017. Der erste interne Newsletter sollte noch im ersten Quartal 2017 erscheinen, daher galt es, dafür zunächst einen passenden Anbieter zu finden. Nach kurzer Recherche fiel unsere Entscheidung zugunsten der Online-Plattform CleverReach, was bedeutete, dass ich mich nun zunächst in die Funktionsweise dieses Portals einarbeiten musste.

Nach der Anmeldung habe ich mich für ein Service-Paket entscheiden müssen. Dabei fand ich heraus, dass Newsletter, die monatlich max. 250 Adressaten ansprechen, kostenlos sind. Zum Austesten ist das natürlich eine ideale Voraussetzung.

Nun ließ ich von unserem damaligen Praktikanten Felix einen Adressverteiler zusammenstellen, während ich mich mit der Erstellung eines Basis-Templates (Aussehen und Hintergrund des späteren Newsletters) beschäftigte. Ich musste mich zuerst für eine der vielen Designvorlagen entscheiden. Da ich nicht von unseren News-Botschaften ablenken wollte, habe ich mich für ein schlichtes Design mit schwarzer Schrift auf weißem Grund sowie einem dunkelblauen Hintergrund entschieden.

Der Newsletter sollte einen sprechenden Namen haben. Der Titel „Q1 Der Marketing Newsletter“ sagt deutlich aus, worum es geht und hebt sich dadurch hoffentlich von anderen Newslettern ab, die Ihnen täglich ins E-Mail-Postfach flattern. Q1 oder Q2 stehen dabei für das Quartal, über das der Newsletter jeweils berichtet.

Screenshot unseres Newsletters
Screenshot unseres Newsletters


Da ich gleichzeitig auch die Infos meiner Marketing-Kolleginnen zu kurzen informativen Beiträgen verarbeitete und dazu passendes Bildmaterial suchte, unterstützte mich Felix im Finale der Template-Erstellung noch einmal kräftig.

Ein typischer Inhalt aus dem letzten Newsletter war z. B. ein Bericht zur „Innovision on Tour“ in Münster und die weiteren geplanten Touren in Deutschland, die über aktuelle Kälte- und Klima-Entwicklungen informieren. Außerdem wurde über ein Fotoshooting mit Flaschen berichtet,  zu dem Sie vor ein paar Wochen einen Blogbeitrag lesen konnten, oder welche neuen Broschüren und Mailings ab sofort europaweit verfügbar sind.

Während der Umsetzung der Inhalte in CleverReach, habe ich festgestellt, dass es eine recht intuitive Funktionalität hat. So kann man z. B. einfach „Text mit Bild“-Blöcke in das Template hineinziehen. Wenn ein Block bereits fertig gelayoutet ist, kann er aber auch einfach dupliziert werden.
Verlinkungen setzen und Textmarkierungen, die an eine bestimmte Stelle springen, sind einfach gesetzt. Ein paar einfache Regeln aus HTML reichen dabei aus – die Infos dazu googelte ich mir.

Wird z.B. eine Verlinkung auf eine E-Mail gesetzt, muss im Link mailto:d.fritze@westfalen.com eingesetzt werden. Beim Klicken poppt eine neue E-Mail z. B. in Outlook auf und die E-Mail – in diesem Fall an mich – kann direkt geschrieben und abgeschickt  werden.

Natürlich ist unser Newsletter mit reichlich Verlinkungen gespickt, damit Sie als Leser direkt auf die interessanten Landingpages, Messe-Webseiten, digitalen Broschüren oder Videos geleitet werden.

Der Newsletter, wenn er denn nicht intern wäre, kann auch über Twitter, Facebook, Instagram und Xing direkt in CleverReach weiter gepostet werden.

Eine detaillierte Auswertung nach dem Newsletter-Versand ist ebenfalls möglich.
So kann z.B. ausgewertet werden, wie viele Klicks es auf welchen Inhalt gab.

Hier ein kurzer Überblick zu ein paar Zahlen aus unseren letzten beiden Newslettern:

Screenshot der Auswertung von Newsletter Q1
Screenshot der Auswertung von Newsletter Q1


Q1
170 Empfänger
52,5% Öffnungen
32,5% Klicks insgesamt
92,5% Desktopöffnung vs. 7,5% Mobilöffnung

Screenshot der Auswertung von Newsletter Q2
Screenshot der Auswertung von Newsletter Q2



Q2

187 Empfänger
52,2 % Öffnungen
26,8 % Klicks insgesamt
89 % Desktopöffnung vs. 11 % Mobilöffnung

Übrigens: Um einen Newsletter an externe Kunden verschicken zu dürfen, müssen wir sogenannte Double-Opt-In-Adressen über einen längeren Zeitraum sammeln. Denn erst, wenn der Kunde oder Interessent dem Newsletter doppelt zustimmt, dürfen wir ihn anschreiben.
Daher beschränken wir uns mit dem Newsletter Marketing zunächst auf unsere internen „Kunden“.

Newsletter sind doch tatsächlich ein starkes Stück moderner Kommunikation, an der Sie nicht vorbei kommen werden: kurz und knackige Neuigkeiten aus der Gase-Welt, die überall online abrufbar sind.
Lesen Sie zukünftig auch mit und bleiben Sie informiert!

Herzliche Grüße,

Daniela Fritze

Haben Sie unseren internen Newsletter nicht bekommen, hätten ihn aber gerne? Dann melden Sie sich doch bei mir. Ich setze Sie gerne auf den Verteiler.


Header-Bild:  #135403569 | © sdecoret – Fotolia.com

kollegen

Winkel-, Schott- und Einschraubverschraubung

Liebe Leser,

seit dem  3. August 2015 arbeite ich bei Westfalen in der Marketingabteilung Gase. Schon am vierten Tag nahm mich meine Kollegin Jana Rickard zum Fotoshooting mit.
Es ging um den sogenannten Hardware-Katalog für die Gasentnahme. Auf dem Gelände der Gase-Technik am Kesslerweg sollten die neuen Motive für insgesamt sechs Kapitel entstehen.
Unser Fotograf Markus Heller kam mit umfassendem Lichtequipment an und begrüßte uns gut gelaunt. Unser Model sollte mit verschiedenen Armaturen, z.B. einer Hochdruckregelstation und Behältern für flüssigen Stickstoff abgebildet werden, um dem Leser direkt einen Einblick in das jeweilige Kapitel zu ermöglichen. Die Motive waren nach einem halben Tag „im Kasten“. Meine Kollegen und ich waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

In der folgenden Zeit wurde von meiner Kollegin Claudia Hermes aus der Gase-Technik der Inhalt der Kapitel zusammengestellt, so dass wir im Frühjahr 2016 mit der grafischen Umsetzung starten konnten.
Frank Beckwermert, Grafik-Designer in der Unternehmenskommunikation, berichtete bei einem unserer ersten Meetings, dass er große Freude daran habe, dieses Projekt mit zu gestalten. Denn Broschüren werden hier im Hause viele erstellt, aber ein Bestellkatalog, der um die 100 Seiten stark ist, ist dann doch eine besondere Herausforderung. 

Um den zeitlichen Ablauf im Auge behalten zu können, wurde ein detailliertes Timing erstellt, denn neben dem sechsfachen  Kapiteldesign aus der Grafik waren zwischendurch auch Korrekturen der Fachabteilung und von Marketing-Seite notwendig. Es war nicht immer einfach, den Plan auch einzuhalten, da natürlich viele Menschen in den ihnen zugeteilten und abgesprochenen Zeiträumen Korrekturen und Design- sowie Fotobearbeitung liefern mussten.

Von den Hardwarekomponenten existierten bereits eine Menge Fotos, die auf Grund des blauen Hintergrundes nicht mehr in unser neues CD passten. Diese Fotos wurden allesamt von einer externen Agentur bearbeitet.
Das läuft natürlich nicht von selbst: ich sichtete zunächst das komplette Bildmaterial und markierte die Stellen, die aufgebessert werden sollten. Bei knapp 450 Bildern ist das schon ein ziemlicher Aufwand.

Ich habe das Gefühl, dass ich vor allem Armaturen wie zum Beispiel Einschraubverschraubungen oder Überwurfmuttern, die ich vorher gar nicht kannte und die mir zuerst alle sehr ähnlich vorkamen, nun ziemlich gut auseinander halten kann.

Nachdem das Layout der Kapitel mit Bild, Text und Tabellen feststand – diese Phase allein dauerte knapp ein halbes Jahr – wurde das Gesamtwerk noch von mehreren Stellen final geprüft, bis es in die grafische Reinzeichnung ging.

Parallel dazu sollten auch noch einige Werbemittel erstellt werden.

Auch Werbung gehört dazu
Das Werbepaket umfasste ein Mailing, ein Online-Banner, das vier Wochen geschaltet wurde, eine Pressemitteilung und eine Landingpage.

Über die Landingpage equipment.westfalen-ag.de können Kunden und Interessenten den Katalog bestellen. Für die telefonische Bestellung wurde eigens eine Service-Nummer eingerichtet.
Natürlich ist der Katalog auch als pdf online herunterzuladen.
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Für mich waren einige Aspekte des Werbepaketes ganz neu. Ein Mailing hatte ich noch nie konzipiert, konnte mich dabei aber glücklicherweise auf Vorlagen aus dem Bereich Energieversorgung stützen und bekam von den Kollegen auch Tipps zu der zu wählenden Grammatur.
Das Online-Banner wurde auf Basis meines Entwurfs von einer externen Agentur programmiert.
Das Motiv für Banner und Mailing musste ganz neu geshootet werden. Ein Kollege, wiederum aus der Gase-Technik, stellte sich netterweise als Model zu Verfügung.
Da er während der Fotosession einen riesigen Bücherstapel balancieren musste, war das ganze schon recht anstrengend für ihn. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

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Das Projekt „Katalog Technisches Equipment für die Gasentnahme“ hat sich lange hingezogen und viel Ausdauer erfordert.  Deshalb bin ich richtig stolz, dass alles so gut geklappt hat und der Katalog endlich fertig ist!

Viele Grüße,
Daniela Fritze

Übrigens: Wenn Sie Lust haben, als Model bei einem Fotoshooting mitzumachen, melden Sie sich gerne bei uns im Marketingteam Gase! Wir sind immer auf der Suche nach netten Kollegen, die zusammen mit unseren Produkten auf ein Foto möchten.

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Außergewöhnliche Begegnungen am anderen Ende der Welt

Bevor ich Westfälin wurde und in der Marketingabteilung im Bereich  Gase anfing, habe ich einen Halbe-Welt-Trip gemacht und bin ziemlich genau vor einem Jahr wieder in Münster angekommen.
Wie? Halbe Welt? Wieso? Wohin ging‘s? – Das beantworte ich  gerne.

Einen Teil der Reise, in Vietnam und Neuseeland, wurde ich von einer guten Freundin begleitet. Die anderen Länder habe ich alleine besucht.
Reisen und Fotografieren bestimmen schon länger mein Leben. Ich vermute, dass ich ein sogenanntes Reise-Gen habe, das mich immer mal wieder in die Ferne zieht – meine große Canon Fotokamera ist natürlich immer dabei.

Meine Stationen waren Vietnam, Malaysia, Bali, Australien und Neuseeland. Ich bin also quasi von einem Land zum anderen, von einer Insel zur anderen, gehüpft – um die halbe Welt herum.
Drei Erlebnisse habe ich ausgewählt, denn die ganze Geschichte ist einfach zu lang.
Lassen Sie mich Ihnen also erzählen, was ich erlebt habe. Vielleicht inspiriert es Sie ja zu einer Ihrer nächsten Reisen.

Kaffee bestellen im Vorbeirudern – Der Flussmarkt am Mekong-Delta

In der Nähe von Can Tho am Mekong Delta in Südvietnam

Um 6 Uhr morgens ging es mit dem Boot los zum Flussmarkt auf dem Mekong.
Wir, meine Reisefreundin und ich, fuhren mit unserer Ausflugsgruppe eine halbe Stunde mit dem Boot bis wir plötzlich in ein buntes Gewirr aus kleinen, großen, motorgetriebenen oder geruderten Booten gerieten.
Jedes Handelsboot hatte am Bug oder Heck einen großen Bambusstab befestigt, an dem das hing, was heute dort verkauft wurde, zB. eine Wassermelone oder ein Bund Karotten. Wir fuhren durch das Bootsgewühle hindurch, umrundeten es und sahen allerlei Menschen Handel treiben, beobachteten wie Melonen durch eine kleine Luke im Boot in die Hände eines Bootsbesitzers flogen, sahen kleine Kinder oben an Deck einen Snack essen, während die Eltern munter handelten oder erblickten einen Hahn, der auf dem Motorblock hockte und krähte.


Witzig fand ich vor allem, dass viele ihren Bootsmotor mit dem Fuß steuerten (in einer anderen Ecke Vietnams hatte ich schon Leute mit den Füßen Boote rudern sehen).
Kaffeeboote kamen längsseits und boten uns Kaffee an und natürlich bestellte auch ich den (wie ich finde) besten Kaffee der Welt: Ca phe sua da – Eiskaffee mit süßer Kondensmilch. Ich habe schon Vietnamesische Cafés in London und Auckland angesteuert, nur um diesen leckeren Kaffee zu bekommen und hier in Münster gibt es ihn auch: bei LaQue in der Wolbecker Straße, falls ihn jemand probieren möchte.

Vielmals Muh – Tour mit dem Rastaman durch Bali

Tagestrip von Sanur über die Ostseite der Insel bis nach Ubud

Einige Tage zuvor hatte ich Blacky am Strand von Sanur getroffen, einen kleinen balinesischen Rastaman, der Tagestrips über die Insel anbot – und zwar in seinem klapprigen VW Kübelwagen mit offenem Verdeck und herunterklappbarer Frontscheibe. Genau mein Ding, dachte ich. Ich liebe alte Jeeps.
Morgens fuhr Blacky mich unter entspannender Reggae-Musik, die uns den ganzen Tag begleiten sollte, zunächst zu einer typisch touristischen Balinesischen Theatervorführung. Die Geschichte war etwas verwirrend und entsponn sich um zwei große zottelige Geistertiere, unter denen natürlich jeweils zwei Menschen steckten, die lustig den großen haarigen Holzschädel bewegten und mit den Füßen eigentümlich tänzelten. Sehr ausdrucksstark.
Auf der Weiterfahrt führte Blacky mir das große Geheimnis seines Autos vor: die zwei Knöpfe rechts vom Steuer. Der eine konnte herrlich laut Muhen, der andere klang wie ein Affe. Vor allem der Muh-Knopf wurde hemmungslos von ihm benutzt und erzeugte Lachen und viel Winken der Menschen in unserer Nähe.
Unsere Stationen über den Tag waren ein wunderschöner Wasserfall, ein schwindlig steiles Tal, auf dessen Hängen Reis angebaut wurde und ein großer Hindu-Tempel, in dem man lustwandelnd über die Wege zwischen den kleineren Tempeln spazieren konnte.
Bei allen Attraktionen waren nahezu keine Touristen, denn Blacky kannte sich aus und zeigte mir die versteckten Ecken Balis.
Wir kamen durch viele kleine Dörfer, deren Straßen vor Familientempeln nur so wimmelten.
Blacky erklärte mir, dass früher jede Familie einen eigenen Tempel hatte, so dass es auf Bali über tausend gäbe. Die Hindu-Kultur sei außerdem sehr präsent im täglichen Leben: Vor jedem Haus, meistens auf dem Bürgersteig, sah man kleine dreieckige, runde oder blumenförmige Flechtkörbchen mit Reis und Blumen darauf, aber auch mit anderen Gaben, manchmal sogar Bonbons oder einer Zigarette.

Nach einem gemeinsamen Essen am Rande eines großen Vulkansees und einem Besuch auf einer Kaffeeplantage, auf der ich nicht weniger als acht verschiedene Kaffee- und Teesorten zum Gratisprobieren serviert bekam, u.a. Ginsengkaffee, Vanillekaffee und Ingwerkaffee, fuhr Blacky mich nach Ubud, dem Yoga-Zentrum auf Bali und wir verabschiedeten uns voneinander.

Sterne in der Höhle – Dort wo niemand sonst ist

Abbey Caves, nahe der Little Earth Lodge in Whangerei, auf der Nordinsel Neuseelands

Nach einer wunderbaren Nacht in der Little Earth Lodge, packten wir unsere Siebensachen ins Auto und liehen uns danach Höhlen-Equipment von David, dem Lodge-Besitzer. Vor unserer Weiterfahrt wollten wir noch die Abbey Caves erkunden.
Im Angebot waren jeweils Wasserschuhe, ein Helm und eine wasserfeste Stirnlampe. Den Helm hielten wir zunächst für übertrieben, waren aber später dankbar, dass David darauf bestanden hatte, denn wir stießen uns beim Klettern des öfteren die Köpfe an.
Zu Fuß ging es ein paar Kilometer im Halbkreis um die Lodge herum. Dort lagen drei kleinere Höhlen, die teilweise mit Wasser gefüllt waren.

Jede der drei Höhlen war auf ihre Art faszinierend, aber jede hatte auch einen sehr steilen, rutschigen Eingang, den zu erklimmen einige Konzentration erforderte.
In den Höhlen musste man um Felsnasen herum, über Wasserlöcher klettern, durch Felsspalten kriechen und durch hüfthohes Wasser waten. Ein wunderbares Abenteuer, fanden wir.
Das Beste allerdings war, wenn wir immer mal wieder unsere Lampen ausschalteten und im Dunkel standen, als wäre es eine völlig mondlose Nacht und am Himmel schimmerten die vielen kleinen grünen Lichter der Glühwürmchen, die dort an der Decke hingen.
Außerdem trafen wir auf zwei Aale im flachen Wasser zwischen den Steinen. Abgesehen davon waren wir vollkommen ungestört und das war ein tolles Gefühl, so als wären wir für einen kurzen Moment ganz alleine auf unserem Planeten.
  
Wenn ich gerade nicht reise, können Sie mich in der Marketing-Abteilung des Bereichs Gase erreichen. 

Bis dahin – reisen Sie gut! Es inspiriert!

Daniela Fritze



Cloud computing

Hinter die Kulissen schauen – Spannendes Shooting im Fotostudio Heller

Wie entsteht eigentlich ein Keyvisual-Fotomotiv für eine Messe?

Im Zuge der Vorbereitung für die Messe Analytica 2016 wurde für die Kampagnenentwicklung ein Stockfoto „Hand mit Gasewolke“ genutzt.  Dieses Motiv konnten wir jedoch – wie sich  im Laufe der Messestandentwicklung herausstellte – nicht in der benötigten Auflösung bekommen, so dass es nachgestellt werden musste.

Dafür benötigt man natürlich mindestens einen Fotografen und ein Hand-Modell, sowie einen Grafiker, der später die Gaswolke virtuell einbaut. 

Auf der Suche nach einer Hand

Mit den Worten „Zeigen Sie mir mal Ihre Hand, wir suchen ein Handmodell“ sei meine Kollegin Jeannine Daniels auf ihn zugekommen. „Ich sollte das Motiv nachstellen und meine Hand drehen“, lacht Lars Witte, der von der Kollegin ausgewählt worden war.
Und so kam es, dass ich mit unserem neuen Fotomodell am 18.2. einen Studiotermin beim Fotografen Markus Heller in Telgte hatte.

Markus ist sehr ungezwungen und sympathisch und hat uns gleich das „Du“ angeboten. So fühlen sich alle wohl und es entsteht eine angenehme Atmosphäre.

Der ungezwungene Umgang gefiel auch Lars Witte sehr. Er fand den Fotografen sehr professionell und herzlich und meinte „Man fühlt sich direkt wohl.“ :-)

Ins rechte Licht gerückt

Die Studiolampen waren bereits vorbereitet und so konnte sich Lars, nach und nach in verschiedenen Hemden und einem Laborkittel, direkt auf der Studiofläche postieren.  Der Fotograf probierte zunächst ein paar Lichteinstellungen aus. Ich stand hinter ihm und kontrollierte immer wieder, ob der neue Bildausschnitt mit dem Licht und der Stellung der Hand auf dem Stockfoto zusammen passten. Am Hemd waren definitiv zu viele Falten und so wurde alles mit Wäscheklammern hinten am Modell festgesteckt. Der Effekt war wie gewünscht, die Falten wurden weniger und es konnte weitergehen.

Lars fand es sehr erstaunlich „wie viele Möglichkeiten man mit Licht hat“ und wunderte sich auch im Nachhinein noch ein bisschen, welch zentrale Rolle die richtige Beleuchtung spielt. „Das Zusammenspiel von Licht und Schatten hat viel mehr Auswirkung auf ein Foto, als ich mir vorgestellt habe“, meinte er. 

Finishing

Ein Fotoshooting liefert natürlich viele Bilder, so dass es zunächst bei unserem Marketingteam lag, das passendste Motiv auszuwählen. Danach wurde es von unserem Grafiker bearbeitet und optimiert. Auch die Gasewolke wurde von unserem Grafiker hinzugefügt.

Markus macht hauptsächlich Industriefotografie, daher fotografiert er für Westfalen meistens Gasflaschen und anderes Zubehör. Dass er auch tolle Personenfotos machen kann, habe ich an mittlerweile drei Terminen live erleben können. Es hat immer sehr viel Spaß gemacht!

Wenn Sie neugierig geworden sind, wie das finale Keyvisual zur Messe Analytica 2016 aussieht und was wir auf der Messe präsentieren, dann schauen Sie doch einfach mal hier vorbei: q2.westfalen.com.

Daniela Fritze

Wer ist denn dieser Fotograf? Das darf er Ihnen selbst erzählen.

Mein Name ist Markus Heller, ich bin 36 Jahre alt und Berufsfotograf aus Telgte. Zusammen mit meinen beiden Schwestern betreibe ich ein Werbestudio in dem ich für verschiedene Kunden oder Werbeagenturen tätig bin. Zu meinem Kundenkreis darf ich auch die Westfalen Gruppe zählen.  

Aufgewachsen in einer Fotografenfamilie (mein Großvater, mein Vater, meine Mutter und mein Onkel waren alle samt schon Berufsfotografen) entschied ich mit acht Jahren, dass ich auch Fotograf werden möchte. Nach der Ausbildung arbeitete ich ein Jahr als freier Assistent bei mehreren Fotografen der Region, danach begann ich als Studiofotograf in einem Osnabrücker Studio, um dann 2006 im Fotostudio Heller anzufangen, welches ich seit 2010 selbstständig betreibe.

Wie läuft so ein Shooting aus Sicht des Fotografen ab?

Am Anfang eines Jobs steht meistens eine E-Mail oder ein Telefonat in dem mir das fotografische Anliegen übermittelt werden. Da ich mich nicht auf eine bestimmte Art der Fotografie festgelegt habe kann es dabei um Peopleshootings, Produktfotografie, Reportagenfotografie oder Architektur-Werksfotografie gehen. In dem hier beschriebenen Beispiel sollte ein Bild entstehen, das eine Messewand schmücken soll. Das Motiv sollte einem Stockfoto nachgestellt werden, in dem eine Hand eine Gasewolke hält. Es wurde mir bereits im Vorfeld per Email zugeschickt, so dass ich zu unserem Shootingtermin alles vorbereiten konnte.

Wie viele Lampen brauche ich? Welche Art Reflektoren setze ich ein um das Licht dem des Stockfotos nachzuempfinden? In diesem Fall kamen drei Lampen zum Einsatz und das Licht war zwar stimmungsvoll, aber weich, um es im Fotografen-Latein zu auszudrücken.

Zum Termin kamen Daniela Fritze und Lars Witte zu mir ins Studio, Daniela in Funktion der Regisseurin und Lars als Handmodell. Da die Lampen bereits vorbereitet waren, konnten wir direkt loslegen.
Am Ende sollte ja nur ein Bild verwendet werden, aber um dieses auch perfekt zu haben, erarbeiteten wir mehrere Varianten. Die Kunst dabei war es, die Haltung der Hand zwar kraftvoll, aber nicht zu verkrampft darzustellen, also Lars immer wieder leichte Korrekturen anzusagen, dabei die vorempfundene Perspektive nachzustellen und das alles noch im rechten Licht!

Dank der professionellen Art von Daniela und Lars hatten wir aus jeder Serie mehrere gute Schüsse innerhalb einer Stunde im Kasten!

Markus Heller