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Mein Name ist Markus Winde und ich bin seit Dezember 2013 Mitarbeiter des IT-Supports bei Westfalen.

Der Turnschuhadmin

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Markus Winde und ich bin seit Dezember 2013 Mitarbeiter des IT-Supports bei Westfalen. Schon im Februar 2016 gab es hier einen Blog-Beitrag über den spannenden und auch abwechslungsreichen Alltag im IT-Support zu lesen. An jedem Tag kann hier was Unerwartetes passieren. Jeder der zu Hause einen Computer nutzt (und wer tut dies in der heutigen Zeit nicht), weiß, dass ein gestern noch funktionierender Drucker schon heute seinen Dienst quittieren kann,  obwohl sich auf den ersten Blick nichts verändert hat.

Wie aber genau unterscheidet sich meine Tätigkeit im IT-Support von der meiner Kollegen. Um es kurz und knapp auszudrücken: Ich bin der Support, der zu Ihnen kommt.  :-)

Die meisten Probleme lassen sich mit Hilfe sogenannter Fernwartungstools wie z.B. TeamViewer lösen. Doch gibt es auch Probleme, die sich auf diesem Wege nicht lösen lassen und da komme ich nun ins Spiel. 😀

Der Turnschuhadmin

Schon vor der offiziellen Einweihung des „Westfalen Tower“ 2014 habe ich häufig die aufgetretenen Computerprobleme  direkt vor Ort gelöst. Ein loses Mauskabel zum Beispiel war in den alten Modellen der Schreibtische nicht so schnell gefunden. Häufig waren Kabelschächte durch Monitor, Drucker und Co. zugestellt und für den Laien nicht sofort zu erkennen. Eine vor Ort-Besichtigung im entsprechenden Büro war meist unausweichlich. Da ich schon während meiner Ausbildung häufig als externer Dienstleister im IT-Support tätig war, hatte ich sehr gute Erfahrungen mit der Präsenz direkt vor Ort gesammelt. Denn so wird signalisiert: „Hey, wir sind da und kümmern uns um dein Problem.“

Häufig lassen sich nämlich Probleme nicht genau identifizieren, so dass es deutlich einfacher ist, sich vor Ort  ein Bild zu machen, um schnell helfen zu können. Die Erfahrung zeigt einfach, dass jeder Mitarbeiter ein anderes Computer-Verständnis mitbringt und es manchen leichter fällt, das Problem einem Techniker persönlich vor Ort zu erklären. Besonders wenn zusätzliche Geräte wie Drucker, Dokumentenscanner etc. involviert sind und es nicht immer sofort klar ist, welches Gerät nun den Fehler verursacht.

Da ich so ständig im Hause unterwegs bin, entwickelte sich unter meinen Kollegen in der IT recht schnell der Begriff „Turnschuhadmin“. :-)

Im Laufe der Zeit übernahm ich immer mehr „vor-Ort-Tätigkeiten“ hier am Industrieweg und koordiniere inzwischen fast alle diese Vorgänge in der Hauptverwaltung.  Sei es, dass Wirtschaftsprüfer oder Projektteams einen Raum benötigen mit passenden IT-Equipment, oder gar ganze Abteilungen in neu geschaffene offene Bürowelten ziehen.  Hier wird vorab durch uns alles fertig verkabelt, damit am Tag des Umzuges alle schnellstmöglich wieder arbeiten können.

IT-Support und Gebäudemanagement arbeiten häufig Hand in Hand, da es abgesehen von den größeren Umzügen auch kleinere Umstrukturierungen innerhalb einer Abteilung gibt. Und wenn es nur ein Platzwechsel auf einer Etage ist, irgendwo habe ich da immer meine Finger mit im Spiel.  :-)

„Hast du mal eine Sekunde Zeit?“

Natürlich werde ich bei meinen „Reisen“ durch die Hauptverwaltung dann auch häufiger angesprochen:  „Gut das du da bist, kannst du dir das eben mal anschauen“ oder „Diese komischen Geräusche machte der Drucker bisher nicht.“ Ich versuche dann natürlich bestmöglich zu helfen und das Problem schnell zu lösen. Aber auch kurze Einweisungen für einen neuen großen Abteilungsdrucker oder für die Arbeit an zwei großen Monitoren parallel sind Teil meiner Arbeit hier im Hause. 

Von bunten Azubis und abwechslungsreichen Aufgaben

Selbstverständlich trifft man dann, früher oder später, auch auf lustige Szenarien. Wie zum Beispiel einen „bunten“ Azubi der den Rest-Tonerbehälter tauschen wollte, aber leider anschließend aussah wie ein bunter Vogel. Hier kam ein spezieller Tonerstaubsauger zum Einsatz, der wieder für Ordnung sorgte am Drucker …  und am Azubi.  😀

Das Auswechseln eines PCs im Gase Shop während des laufenden Betriebes oder die Anbringung einer speziellen Kamera für besonders vergrößerte Aufnahmen von Schweißarbeiten im Schweißtechnikum sind nur zwei Beispiele für die Vielfalt von Lösungen, die wir täglich erarbeiten. 

Jeder Tag bringt neue Aufgaben mit sich – Überraschungen inklusive.  Aber so ist die Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend und abwechslungsreich. Gerade das und die Zusammenarbeit mit den Kollegen machen mir unheimlich viel Spaß. 

Viele Grüße und bis zum nächsten Computer-Problem 

Ihr Markus Winde

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