Alle Beiträge von Sabine Heese

Mein Name ist Sabine Heese und ich bin im Bereich Marketing der SGE Gase tätig. Seit fast 20 Jahren bin ich nun an Bord der Westfalen AG und meine abwechslungsreiche Arbeit mit vielen neuen Herausforderungen macht mir immer wieder Spaß! Es ist schön, dass man über diesen Blog die Möglichkeit hat, darüber zu berichten.
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Im Kreise der Gasflaschen

Als meine Kollegin mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, als Model für das Titelbild der Broschüre „Die ganze Welt der Gase – Unser Lieferprogramm“ zur Verfügung zu stehen, war ich ziemlich erstaunt. Damit hatte ich nicht gerechnet, war aber natürlich gerne bereit, mitzuwirken.

Zur Vorbereitung erhielt ich ein Briefing mit vier Motiv-Vorschlägen und die Anweisung, meinen Schrank nach sportlich-chicer Kleidung zu durchforsten. Jede Frau kennt das… Ich stand vor meinem Schrank und mir fiel auf, dass ich eigentlich gar nichts zum Anziehen habe! Zum Glück fand ich doch noch passende Sachen. :-)

Auf meine Nachfrage hin, wie es denn mit Schminken aussähe, erhielt ich die Info, ich solle mich dezent schminken, gerne auch mit etwas Lippenstift. Lippenstift? Meinen letzten und einzigen Lippenstift hatte meine kleine Tochter vor einem Jahr erfolgreich in ihren Haaren verschmiert. Aber dafür gibt es ja den Drogeriemarkt  – dort erstand ich das fehlende Utensil.

Dann war es soweit… An einem Montag Morgen ging es los: Wir fuhren nach Telgte zum Fotostudio Heller. Markus Heller machte einen sympathischen Eindruck auf mich, was mich doch sehr beruhigte.  :-)

Alles war perfekt vorbereitet – sogar ein frischer weißer Anstrich des Studios auf Boden und Wänden war für das Shooting vorgenommen worden. Meine Kollegin Daniela und unsere Auszubildende Lisa halfen mir bei der Kleiderauswahl.

Die erste Einstellung – ein Kreis von Gasflaschen mit mir in der Mitte – wurde von oben fotografiert. Teppichreste wurden ausgelegt, damit der frisch gestrichene Boden nicht direkt verschmutzt wurde. Vorsichtig wagte ich  mich in die Mitte vor (OK, es war kein roter Teppich, aber ein bisschen Model-Feeling hatte ich schon).

Nun kam die erste Anweisung meiner Kollegin: „Bitte die Arme ausbreiten und das Gesicht fröhlich gen Sonne richten.“ Die Sonne war in diesem Falle ein Metallträger an der Decke und das Ausbreiten der Arme in die richtige Position die erste Herausforderung. „Den linken Arm etwas nach hinten! Die rechte Hand etwas nach vorne drehen!“ Und so weiter.
Wie ich nach kurzer Zeit feststellte, können Arme ganz schön schwer werden! Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich erlöst und das Bild war im Kasten.

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Es folgte das nächste Motiv: Helium, Stickstoff & Co. im Hintergrund – und ich davor mit verschränkten Armen. Das sollte ja wohl kein Problem sein! Na ja – der richtige Gesichtsausdruck dufte auch nicht fehlen. Meine Kollegin Daniela gab mir Tipps: „Ein bisschen fröhlicher! Noch ein bisschen selbstsicherer!“ Daraus ist ein richtig schönes Bild entstanden.

Das dritte Motiv war schon etwas herausfordernder. Nun sollte ich vor den Gasflaschen springen – quasi  davor her fliegen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste der schöne weiße Boden leiden und meine Kondition auch. Trotz genauer Anweisungen war ich der Meinung, mir fehlte gänzlich die Arm-Bein-Motorik. Die daraus  entstandenen Bilder haben mich aber am Ende wirklich positiv überrascht.

Die letzte Einstellung sollte eine „begrüßende Hand“ vor den Gasflaschen darstellen. Hatte ich bereits erwähnt, dass ich meine Hände nicht gerade als grazil bezeichne? „Na gut, dachte ich, die werden schon wissen, was sie tun!“ Somit streckte ich meine rechte Hand nach vorne, als ob ich einen Staatspräsidenten begrüßen wollte. „Die Hand ein bisschen nach rechts drehen! Die Finger etwas mehr nach innen! Und den Daumen etwas mehr nach unten!“ So eine Hand ist schon sehr bewegungsfähig. Als dann die Worte „Das war´s!“ fielen, war ich trotz des Spaßes an der Sache etwas erleichtert. Wir waren im Zeitplan geblieben und es hatte dank des tollen Teams alles gut geklappt.

Abschließend kann ich sagen, es waren aufregende und schöne Stunden für mich mit vielen neuen Erfahrungen. Und ich fühlte mich wohl im Kreise der Gasflaschen von Westfalen – sind es doch „gute alte Bekannte“ von mir.

Viele Grüße
Sabine Heese