Archiv der Kategorie: Arbeitswelten

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Ein starkes Stück moderner Kommunikation

Als Verantwortliche für interne Kommunikation in unserem Marketing Team Gase Europa – und somit auch für den Newsletter als Kommunikationskanal  – berichte ich Ihnen heute, wie unser Marketing-Team dazu kam, einen digitalen Newsletter an unsere internen Interessenten zu verschicken.

Wir Kolleginnen vom Marketing beschäftigen uns heute – wie andere Bereiche gleichermaßen – sehr intensiv auf allen Ebenen mit neuen Ansätzen zum Thema Online und da gehört natürlich auch ein digitaler Newsletter dazu.

Bislang gab es keinen kontinuierlichen internen Kommunikations-kanal, der u.a. Vertrieb und Branchenmanagement über unser Tun auf dem Laufenden hält. Deshalb wurde der interne Newsletter ins Leben gerufen.

Neben dem Newsletter informieren wir zwischendurch auch mittels Intranet-Berichten und neuerdings auch über E-Mail-Verteiler, da unser Newsletter bisher quartalsweise erscheint, manche Informationen aber auch schneller verfügbar sein müssen.
Inhaltlich berichten wir so z. B. über unsere geplanten Aktionen, Messen, Kampagnen und neuen Broschüren.

Die Entscheidung zum Newsletter fiel um den Jahreswechsel 2016/2017. Der erste interne Newsletter sollte noch im ersten Quartal 2017 erscheinen, daher galt es, dafür zunächst einen passenden Anbieter zu finden. Nach kurzer Recherche fiel unsere Entscheidung zugunsten der Online-Plattform CleverReach, was bedeutete, dass ich mich nun zunächst in die Funktionsweise dieses Portals einarbeiten musste.

Nach der Anmeldung habe ich mich für ein Service-Paket entscheiden müssen. Dabei fand ich heraus, dass Newsletter, die monatlich max. 250 Adressaten ansprechen, kostenlos sind. Zum Austesten ist das natürlich eine ideale Voraussetzung.

Nun ließ ich von unserem damaligen Praktikanten Felix einen Adressverteiler zusammenstellen, während ich mich mit der Erstellung eines Basis-Templates (Aussehen und Hintergrund des späteren Newsletters) beschäftigte. Ich musste mich zuerst für eine der vielen Designvorlagen entscheiden. Da ich nicht von unseren News-Botschaften ablenken wollte, habe ich mich für ein schlichtes Design mit schwarzer Schrift auf weißem Grund sowie einem dunkelblauen Hintergrund entschieden.

Der Newsletter sollte einen sprechenden Namen haben. Der Titel „Q1 Der Marketing Newsletter“ sagt deutlich aus, worum es geht und hebt sich dadurch hoffentlich von anderen Newslettern ab, die Ihnen täglich ins E-Mail-Postfach flattern. Q1 oder Q2 stehen dabei für das Quartal, über das der Newsletter jeweils berichtet.

Screenshot unseres Newsletters
Screenshot unseres Newsletters


Da ich gleichzeitig auch die Infos meiner Marketing-Kolleginnen zu kurzen informativen Beiträgen verarbeitete und dazu passendes Bildmaterial suchte, unterstützte mich Felix im Finale der Template-Erstellung noch einmal kräftig.

Ein typischer Inhalt aus dem letzten Newsletter war z. B. ein Bericht zur „Innovision on Tour“ in Münster und die weiteren geplanten Touren in Deutschland, die über aktuelle Kälte- und Klima-Entwicklungen informieren. Außerdem wurde über ein Fotoshooting mit Flaschen berichtet,  zu dem Sie vor ein paar Wochen einen Blogbeitrag lesen konnten, oder welche neuen Broschüren und Mailings ab sofort europaweit verfügbar sind.

Während der Umsetzung der Inhalte in CleverReach, habe ich festgestellt, dass es eine recht intuitive Funktionalität hat. So kann man z. B. einfach „Text mit Bild“-Blöcke in das Template hineinziehen. Wenn ein Block bereits fertig gelayoutet ist, kann er aber auch einfach dupliziert werden.
Verlinkungen setzen und Textmarkierungen, die an eine bestimmte Stelle springen, sind einfach gesetzt. Ein paar einfache Regeln aus HTML reichen dabei aus – die Infos dazu googelte ich mir.

Wird z.B. eine Verlinkung auf eine E-Mail gesetzt, muss im Link mailto:d.fritze@westfalen.com eingesetzt werden. Beim Klicken poppt eine neue E-Mail z. B. in Outlook auf und die E-Mail – in diesem Fall an mich – kann direkt geschrieben und abgeschickt  werden.

Natürlich ist unser Newsletter mit reichlich Verlinkungen gespickt, damit Sie als Leser direkt auf die interessanten Landingpages, Messe-Webseiten, digitalen Broschüren oder Videos geleitet werden.

Der Newsletter, wenn er denn nicht intern wäre, kann auch über Twitter, Facebook, Instagram und Xing direkt in CleverReach weiter gepostet werden.

Eine detaillierte Auswertung nach dem Newsletter-Versand ist ebenfalls möglich.
So kann z.B. ausgewertet werden, wie viele Klicks es auf welchen Inhalt gab.

Hier ein kurzer Überblick zu ein paar Zahlen aus unseren letzten beiden Newslettern:

Screenshot der Auswertung von Newsletter Q1
Screenshot der Auswertung von Newsletter Q1


Q1
170 Empfänger
52,5% Öffnungen
32,5% Klicks insgesamt
92,5% Desktopöffnung vs. 7,5% Mobilöffnung

Screenshot der Auswertung von Newsletter Q2
Screenshot der Auswertung von Newsletter Q2



Q2

187 Empfänger
52,2 % Öffnungen
26,8 % Klicks insgesamt
89 % Desktopöffnung vs. 11 % Mobilöffnung

Übrigens: Um einen Newsletter an externe Kunden verschicken zu dürfen, müssen wir sogenannte Double-Opt-In-Adressen über einen längeren Zeitraum sammeln. Denn erst, wenn der Kunde oder Interessent dem Newsletter doppelt zustimmt, dürfen wir ihn anschreiben.
Daher beschränken wir uns mit dem Newsletter Marketing zunächst auf unsere internen „Kunden“.

Newsletter sind doch tatsächlich ein starkes Stück moderner Kommunikation, an der Sie nicht vorbei kommen werden: kurz und knackige Neuigkeiten aus der Gase-Welt, die überall online abrufbar sind.
Lesen Sie zukünftig auch mit und bleiben Sie informiert!

Herzliche Grüße,

Daniela Fritze

Haben Sie unseren internen Newsletter nicht bekommen, hätten ihn aber gerne? Dann melden Sie sich doch bei mir. Ich setze Sie gerne auf den Verteiler.


Header-Bild:  #135403569 | © sdecoret – Fotolia.com

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Innovision on Tour: eine Veranstaltungsreihe entsteht.

Liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Lisa Fittkow, im Juni 2017 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Ich arbeite bei der Westfalen Gruppe im Marketing des Bereichs Gase.  Berichten möchte ich heute von einer meiner spannendsten Aufgaben der letzten Zeit: Die Organisation und die Betreuung der Roadshow  „Innovision on Tour“.

Was muss bei der Organisation einer Veranstaltung beachtet werden?

Auch ich habe mir diese Frage gestellt. Die Antwort ist einfach und komplex zugleich: Ganz viel Selbstverständliches natürlich, aber auch sehr viele Dinge, an die man gar nicht direkt denkt!
Von der Terminplanung bis hin zur Veranstaltungsdurchführung müssen sehr viele Punkte auf der Checkliste abgehakt werden.  :-)

Termine und Veranstaltungsorte

Als erstes mussten fünf Termine und Veranstaltungsorte für die Roadshow her. Leichter gesagt als getan. Zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen aus dem Branchenmanagement sowie unseren Kundenberatern und Kundenberaterinnen wurden zuerst einmal Wunschtermine und -orte festgelegt. Hierbei mussten viele Faktoren berücksichtigt werden – unter anderem Ferienbeginn und Parallelveranstaltungen in den Orten. Darüber hinaus musste der Ablauf der Roadshow festgelegt werden, damit wir unsere Besucher und Besucherinnen rechtzeitig einladen und informieren konnten.

Die Gästeliste

Und wer soll überhaupt eingeladen werden?
Um die Anfahrtswege unserer Teilnehmer und Teilnehmerinnen so kurz wie möglich zu halten, haben wir uns auf einen Radius von 150km um die Veranstaltungsorte festgelegt. Insgesamt haben wir  für die erste Roadshow 1560 Einladungen verschickt und auch unser Vertrieb hat stetig die Werbetrommel gerührt.

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Dann die Details

Als erstes haben wir Checklisten für die Veranstaltungen erstellt, die ich mit meinen jeweiligen Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen an den Veranstaltungsorten durchgesprochen habe. Wie groß ist der zur Verfügung stehende Raum? Wie viele Stühle und Stehtische können aufgestellt werden? Welche (technische) Ausstattung ist vorhanden? Welches Unternehmen vor Ort kann das Catering übernehmen? Welche Parkmöglichkeiten gibt es? Und noch vieles mehr…!

Die erste Roadshow: Münster

Für die erste Roadshow in Münster konnten wir das Westfalen Forum mit seiner tollen Ausstattung nutzen. Schnell war uns klar, dass wir – auf Grund der vielen Zusagen – zusätzlich zu unseren Flächen den Parkplatz der Halle Münsterland benötigten würden. Ganz klar war, wer das Catering übernimmt: natürlich unser bewährter Partner Apetito! Unsere Haustechnik sagte Unterstützung  bei allen technischen Fragen zu. 

Weiter ging es: Wie soll das Forum  für diese Veranstaltung aussehen? Wohin mit der Gaderobe? Wo und wie sollen die Stühle stehen? Wie viele Stühle brauchen wir überhaupt? Wo soll das Catering aufgebaut werden?

Wir planten und skizzierten:
Skizze_Westfalen-Forum_Roadshow

Viele, viele Kleinigkeiten 

Blumen wurden bestellt, ein eigens gestaltetes Roll-Up mit allen notwendigen Informationen im Eingangsbereich aufgestellt, Gästelisten und Namensschilder wurden angefertigt, … Die Liste ist hier natürlich nicht zu Ende, würde aber den Blog-Beitrag sprengen. :-)

Der Tag der Veranstaltung

Jetzt durfte nichts schiefgehen! Jeder musste zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein, alles musste aufgebaut sein. Ein letztes Briefing, ein letzter Technik-Check und dann ging es auch schon los.

Um 15:00 Uhr konnten wir pünktlich mit den Fachvorträgen starten.

Damit unsere Redner die zur Verfügung stehende Zeit im Blick behalten konnten, habe ich mit gelben und roten Karten einen Hinweis gegeben. Gelb bedeutete: noch 5 Minuten und rot bedeutete, dass die Zeit abgelaufen ist.

Last but not least: Die blauen Damen

Unsere „blauen Damen“ durften natürlich nicht fehlen, stehen sie doch jede für ein Kältemittel der neuen Generation. Sie haben unsere Gäste begrüßt, standen ihnen – falls notwendig – mit Auskünften zur Seite und befragten sie zum Ende der Veranstaltung, ob noch Punkte offen geblieben waren, welche Informationen sie besonders wichtig fanden und ob unsere Roadshow einen Gewinn für sie bedeuete. Mit der Resonanz konnten wir mehr als zufrieden sein. 😀

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Mein Abschlussprojekt

In meinem Abschlussprojekt für meine Ausbildung habe ich mich – auf Grundlage der Roadshow – mit der Erfolgsmessung und Vergleichbarkeit von Kundenevents beschäftigt. Mit Hilfe von Key Performance Indicators – Schlüsselkennzahlen, die Leistungen wiederspiegeln – konnte ich Vergleichswerte bestimmen, die als Grundlage für die nächsten vier Roadshows verwendet werden.

Es macht mir Spaß!

Das Schönste an der Organisation einer Veranstaltung ist für mich, die Durchführung und das Zusammenspiel von allen „Komponenten“ live zu erleben.

Der reibungslose Ablauf der Roadshow in Münster hat mich begeistert und ich freue mich auf die nächsten Roadshows im Herbst. :-)

Viele Grüße

Lisa Fittkow

 

Der Turnschuhadmin

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Markus Winde und ich bin seit Dezember 2013 Mitarbeiter des IT-Supports bei Westfalen. Schon im Februar 2016 gab es hier einen Blog-Beitrag über den spannenden und auch abwechslungsreichen Alltag im IT-Support zu lesen. An jedem Tag kann hier was Unerwartetes passieren. Jeder der zu Hause einen Computer nutzt (und wer tut dies in der heutigen Zeit nicht), weiß, dass ein gestern noch funktionierender Drucker schon heute seinen Dienst quittieren kann,  obwohl sich auf den ersten Blick nichts verändert hat.

Wie aber genau unterscheidet sich meine Tätigkeit im IT-Support von der meiner Kollegen. Um es kurz und knapp auszudrücken: Ich bin der Support, der zu Ihnen kommt.  :-)

Die meisten Probleme lassen sich mit Hilfe sogenannter Fernwartungstools wie z.B. TeamViewer lösen. Doch gibt es auch Probleme, die sich auf diesem Wege nicht lösen lassen und da komme ich nun ins Spiel. 😀

Der Turnschuhadmin

Schon vor der offiziellen Einweihung des „Westfalen Tower“ 2014 habe ich häufig die aufgetretenen Computerprobleme  direkt vor Ort gelöst. Ein loses Mauskabel zum Beispiel war in den alten Modellen der Schreibtische nicht so schnell gefunden. Häufig waren Kabelschächte durch Monitor, Drucker und Co. zugestellt und für den Laien nicht sofort zu erkennen. Eine vor Ort-Besichtigung im entsprechenden Büro war meist unausweichlich. Da ich schon während meiner Ausbildung häufig als externer Dienstleister im IT-Support tätig war, hatte ich sehr gute Erfahrungen mit der Präsenz direkt vor Ort gesammelt. Denn so wird signalisiert: „Hey, wir sind da und kümmern uns um dein Problem.“

Häufig lassen sich nämlich Probleme nicht genau identifizieren, so dass es deutlich einfacher ist, sich vor Ort  ein Bild zu machen, um schnell helfen zu können. Die Erfahrung zeigt einfach, dass jeder Mitarbeiter ein anderes Computer-Verständnis mitbringt und es manchen leichter fällt, das Problem einem Techniker persönlich vor Ort zu erklären. Besonders wenn zusätzliche Geräte wie Drucker, Dokumentenscanner etc. involviert sind und es nicht immer sofort klar ist, welches Gerät nun den Fehler verursacht.

Da ich so ständig im Hause unterwegs bin, entwickelte sich unter meinen Kollegen in der IT recht schnell der Begriff „Turnschuhadmin“. :-)

Im Laufe der Zeit übernahm ich immer mehr „vor-Ort-Tätigkeiten“ hier am Industrieweg und koordiniere inzwischen fast alle diese Vorgänge in der Hauptverwaltung.  Sei es, dass Wirtschaftsprüfer oder Projektteams einen Raum benötigen mit passenden IT-Equipment, oder gar ganze Abteilungen in neu geschaffene offene Bürowelten ziehen.  Hier wird vorab durch uns alles fertig verkabelt, damit am Tag des Umzuges alle schnellstmöglich wieder arbeiten können.

IT-Support und Gebäudemanagement arbeiten häufig Hand in Hand, da es abgesehen von den größeren Umzügen auch kleinere Umstrukturierungen innerhalb einer Abteilung gibt. Und wenn es nur ein Platzwechsel auf einer Etage ist, irgendwo habe ich da immer meine Finger mit im Spiel.  :-)

„Hast du mal eine Sekunde Zeit?“

Natürlich werde ich bei meinen „Reisen“ durch die Hauptverwaltung dann auch häufiger angesprochen:  „Gut das du da bist, kannst du dir das eben mal anschauen“ oder „Diese komischen Geräusche machte der Drucker bisher nicht.“ Ich versuche dann natürlich bestmöglich zu helfen und das Problem schnell zu lösen. Aber auch kurze Einweisungen für einen neuen großen Abteilungsdrucker oder für die Arbeit an zwei großen Monitoren parallel sind Teil meiner Arbeit hier im Hause. 

Von bunten Azubis und abwechslungsreichen Aufgaben

Selbstverständlich trifft man dann, früher oder später, auch auf lustige Szenarien. Wie zum Beispiel einen „bunten“ Azubi der den Rest-Tonerbehälter tauschen wollte, aber leider anschließend aussah wie ein bunter Vogel. Hier kam ein spezieller Tonerstaubsauger zum Einsatz, der wieder für Ordnung sorgte am Drucker …  und am Azubi.  😀

Das Auswechseln eines PCs im Gase Shop während des laufenden Betriebes oder die Anbringung einer speziellen Kamera für besonders vergrößerte Aufnahmen von Schweißarbeiten im Schweißtechnikum sind nur zwei Beispiele für die Vielfalt von Lösungen, die wir täglich erarbeiten. 

Jeder Tag bringt neue Aufgaben mit sich – Überraschungen inklusive.  Aber so ist die Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend und abwechslungsreich. Gerade das und die Zusammenarbeit mit den Kollegen machen mir unheimlich viel Spaß. 

Viele Grüße und bis zum nächsten Computer-Problem 

Ihr Markus Winde

Header-Bild: #157632501 | © sirastock – Fotolia.com

 

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Im Kreise der Gasflaschen

Als meine Kollegin mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, als Model für das Titelbild der Broschüre „Die ganze Welt der Gase – Unser Lieferprogramm“ zur Verfügung zu stehen, war ich ziemlich erstaunt. Damit hatte ich nicht gerechnet, war aber natürlich gerne bereit, mitzuwirken.

Zur Vorbereitung erhielt ich ein Briefing mit vier Motiv-Vorschlägen und die Anweisung, meinen Schrank nach sportlich-chicer Kleidung zu durchforsten. Jede Frau kennt das… Ich stand vor meinem Schrank und mir fiel auf, dass ich eigentlich gar nichts zum Anziehen habe! Zum Glück fand ich doch noch passende Sachen. :-)

Auf meine Nachfrage hin, wie es denn mit Schminken aussähe, erhielt ich die Info, ich solle mich dezent schminken, gerne auch mit etwas Lippenstift. Lippenstift? Meinen letzten und einzigen Lippenstift hatte meine kleine Tochter vor einem Jahr erfolgreich in ihren Haaren verschmiert. Aber dafür gibt es ja den Drogeriemarkt  – dort erstand ich das fehlende Utensil.

Dann war es soweit… An einem Montag Morgen ging es los: Wir fuhren nach Telgte zum Fotostudio Heller. Markus Heller machte einen sympathischen Eindruck auf mich, was mich doch sehr beruhigte.  :-)

Alles war perfekt vorbereitet – sogar ein frischer weißer Anstrich des Studios auf Boden und Wänden war für das Shooting vorgenommen worden. Meine Kollegin Daniela und unsere Auszubildende Lisa halfen mir bei der Kleiderauswahl.

Die erste Einstellung – ein Kreis von Gasflaschen mit mir in der Mitte – wurde von oben fotografiert. Teppichreste wurden ausgelegt, damit der frisch gestrichene Boden nicht direkt verschmutzt wurde. Vorsichtig wagte ich  mich in die Mitte vor (OK, es war kein roter Teppich, aber ein bisschen Model-Feeling hatte ich schon).

Nun kam die erste Anweisung meiner Kollegin: „Bitte die Arme ausbreiten und das Gesicht fröhlich gen Sonne richten.“ Die Sonne war in diesem Falle ein Metallträger an der Decke und das Ausbreiten der Arme in die richtige Position die erste Herausforderung. „Den linken Arm etwas nach hinten! Die rechte Hand etwas nach vorne drehen!“ Und so weiter.
Wie ich nach kurzer Zeit feststellte, können Arme ganz schön schwer werden! Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich erlöst und das Bild war im Kasten.

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Es folgte das nächste Motiv: Helium, Stickstoff & Co. im Hintergrund – und ich davor mit verschränkten Armen. Das sollte ja wohl kein Problem sein! Na ja – der richtige Gesichtsausdruck dufte auch nicht fehlen. Meine Kollegin Daniela gab mir Tipps: „Ein bisschen fröhlicher! Noch ein bisschen selbstsicherer!“ Daraus ist ein richtig schönes Bild entstanden.

Das dritte Motiv war schon etwas herausfordernder. Nun sollte ich vor den Gasflaschen springen – quasi  davor her fliegen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste der schöne weiße Boden leiden und meine Kondition auch. Trotz genauer Anweisungen war ich der Meinung, mir fehlte gänzlich die Arm-Bein-Motorik. Die daraus  entstandenen Bilder haben mich aber am Ende wirklich positiv überrascht.

Die letzte Einstellung sollte eine „begrüßende Hand“ vor den Gasflaschen darstellen. Hatte ich bereits erwähnt, dass ich meine Hände nicht gerade als grazil bezeichne? „Na gut, dachte ich, die werden schon wissen, was sie tun!“ Somit streckte ich meine rechte Hand nach vorne, als ob ich einen Staatspräsidenten begrüßen wollte. „Die Hand ein bisschen nach rechts drehen! Die Finger etwas mehr nach innen! Und den Daumen etwas mehr nach unten!“ So eine Hand ist schon sehr bewegungsfähig. Als dann die Worte „Das war´s!“ fielen, war ich trotz des Spaßes an der Sache etwas erleichtert. Wir waren im Zeitplan geblieben und es hatte dank des tollen Teams alles gut geklappt.

Abschließend kann ich sagen, es waren aufregende und schöne Stunden für mich mit vielen neuen Erfahrungen. Und ich fühlte mich wohl im Kreise der Gasflaschen von Westfalen – sind es doch „gute alte Bekannte“ von mir.

Viele Grüße
Sabine Heese

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Mit Vollgas durch die eisige Kälte

Hei liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie schon mal mit dem Schneemobil, Eisbrecher oder Huskyschlitten gefahren?

Nun ja, wir können sagen – ja, das sind wir :-) . All das und noch vieles mehr durften wir als Gewinner der Teamoffensive 2016* im Februar 2017 in Lappland erleben. Die Freude war natürlich riesig, als wir erfuhren, dass es in diesem Jahr nach Finnland gehen wird. Aber im nächsten Augenblick schon fragten wir uns „Was zieht man nur bei  minus 40°C an?“

Einige Tage vor dem Abflug erhielten wir alle wichtigen Informationen zur Reise. Uns fiel allen ein großer Stein vom Herzen als wir erfuhren, dass für geeignete Kleidung gesorgt werden würde. Wir waren also bereit, Finnland konnte kommen!

Voller Neugier trafen wir uns am 16. Februar 2017 am Düsseldorfer Flughafen. Von dort aus flogen wir bis nach Helsinki und anschließend mit einem Inlandflug nach Rovaniemi. Angekommen und begeistert von den ersten Eindrücken der lappischen Landschaft nahmen wir im Bus Platz. Auf dem Weg zu unseren Bungalows kreuzte der Zoll (in Form eines touristischen Events :-) ) unseren Weg und stellte uns allen unseren lappischen Pass aus 😉 . Hierbei wurde aus Lisa  „Liisi“ und aus Otto „Orto“. Den „Pass“ trugen wir nun immer bei uns, um uns die Highlights dieser Tour dokumentieren und abzeichnen zu lassen. Im Anschluss bekamen wir noch unsere finnische Winterbekleidung.

Nach dem Bezug der Bungalows trafen wir uns mit der Gruppe am Bus und fuhren zu einem Iglu.  
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Im Innern des Iglus bewunderten wir vor allem die schönen Eisskulpturen und genossen das gute Rentier-Gulasch mit Preiselbeeren. Selbstverständlich lernten wir auch hier unsere ersten finnischen Worte, welche uns beim Anstoßen mit Wein und/oder Bier unterstützen – hölleken kölleken!

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Am zweiten Tag unserer Reise hieß es für uns „volle Fahrt voraus!“ Nach kurzer Einweisung durften wir zum ersten Mal auf unsere Schneemobile steigen. Wir können Euch sagen, da haben so einige Augen gestrahlt 😀 . Die Fahrt ging über den bottnischen Meerbusen und führte uns bis zu einem Eisbrecher.

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Dieser wartete samt gehisster Westfalen-Flagge auf uns. Nach einer Tour durch das Schiff und einem leckeren Mittagessen durften wir in einem speziellen Wärme-Anzug in das eisige Wasser springen. Ein unglaubliches Erlebnis!

_DSC5211_2Am Abend wurden wir im Restaurant vom Wirt Matti herzlich empfangen. Bei einer großen Portion Hirschrücken erklärte er uns   einige ungewöhnliche Musikinstrumente. Wussten Sie, dass man mit einer gewöhnlichen Säge wohlklingende Töne erzeugen kann? Matti kann. Außerdem spielte er einige Stücke auf seiner Kantele (ein urtypisches finnisches Zupfinstrument). Unsere Truppe unterstütze ihn bei seinen Gesängen mit einem kräftigen „lähtö lappi!“ (Besucht Finnland!)  

Am dritten Tag starteten wir wieder mit den Schneemobilen durch. Hintereinanderher fuhren wir durch die verschneiten Wälder. Auf dieser Fahrt gab es zwei Schockmomente, als eines der Schneemobile mit zwei Kollegen umkippte und ein weiteres Team samt Schneemobil gegen einen Baum stieß. Es waren jedoch keine gesundheitlichen Schäden zu beklagen und wir erreichten ohne weitere Zwischenfälle unser Ziel. Ein finnischer Schamane begrüßte uns bei den Rentieren. Er trieb bei uns alle eventuell vorhandenen “bösen Geister“ aus :-) . Anschließend durften wir mit den Rentierschlitten eine Runde durch den Wald düsen.

IMG_3881Später wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt, denn wir wollten eine Westfalen-Olympiade ausrichten. Hierbei kam es nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern auch auf die Performance an. Und das musste man uns natürlich nicht zwei Mal sagen, schließlich hatten wir alle unser Engagement schon einmal unter Beweis gestellt. Der eine oder DIE andere flog mit dem Schneemobil im wahrsten Sinne des Wortes über Ziel hinaus 😉 . Die Olympiade bestand aus vier Disziplinen: Eier braten auf dem selbst entfachten Feuer, mit einem alten Stockcar, einem Buggy und einem Motorschlitten eine Strecke bewältigen. Alle Aufgaben natürlich immer auf der Jagd nach der besten Zeit– das war eine rutschige Angelegenheit.

Als die Sonne unterging packten wir unsere Sachen und stiegen auf die uns inzwischen schon ganz vertrauten Schneemobile. Nach einer cirka zweistündigen Tour durch die Wälder kamen wir an unserem Ziel, der „Bärenhütte“, an. Sichtlich geschafft pellten wir uns aus unseren Overalls. Die Saunen waren bereits angeheizt und einige von uns nahmen das Angebot gerne an, um sich aufzuwärmen. 

Anschließend wurde das Sieger-Team „Die Eisbezwinger“ der Westfalen-Olympiade geehrt. Das i-Tüpfelchen dieser Reise wären natürlich die Polarlichter gewesen. Doch obwohl wir den nördlichen Polarkreis überschritten und somit die höchste Wahrscheinlichkeit hatten, sie zu sehen, suchten wir an diesem Abend vergebens den sternenklaren Himmel ab. Ein weiterer Grund nach Finnland zurückzukehren. :-)

Am Abreisetag stand eine Husky Farm auf dem Plan. Jeweils zwei von uns bekamen einen Schlitten mit jeweils fünf bis sechs Hunden zugeteilt. Wir waren erstaunt, welche Kraft in unseren neuen Freunden steckte. Nach einer wilden Fahrt durch den Schnee und ganz neuen Erfahrungen als Hundeschlittenführer verteilten wir jede Menge Streicheleinheiten an die Hunde, bevor wir die Farm auch schon wieder verlassen mussten.

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Bevor wir uns wieder auf dem Heimweg machten, stärkten wir uns noch in der „Rentierhütte“ mit karelischen Piroggen, karamellisierter roter Bete und einem Wild-Eintopf.

Leicht betrübt und mit der Frage „Wer hat an der Uhr gedreht?!“ traten wir den Weg zum Flughafen an. Pünktlich um 17 Uhr landeten wir wieder in Deutschland.

Durch diese atemberaubende Reise sind wir alle als Team noch ein Stück näher zusammengewachsen. Wir haben Dinge erlebt, die wir sonst vermutlich nie erlebt hätten. Jede einzelne Station des Trips war unvergesslich und wir werden sicherlich auch in einigen Jahren noch mit einem Lächeln daran zurückdenken. Durch diese Erlebnisse wird die Motivation für die nächste Teamoffensive 2017 noch einmal gesteigert, da jeder Einzelne auch gerne in Schottland dabei sein möchte.

Zum Schluss bleibt uns nur noch eines zu sagen:

Kiitos & Näkemiin!

Eure Liisi und Orto

*Die Teamoffensive

Der Bereich Energieversorgung der Westfalen AG startet in jedem Jahr eine Teamoffensive.  Das erfolgreichste Außendienst-Team gewinnt und darf auf  Reisen gehen.

In der Regel dürfen die dazugehören Innendienst-Kollegen ebenfalls mitfahren, da der Erfolg auf einem guten „Tandem“ aus Innendienst und Außendienst beruht.

Als Gewinner bei der Teamoffensive darf man also Teil einer ereignisreichen und unvergesslichen Reise sein und das spornt uns alle jedes Jahr aufs Neue an. :-)