Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

IMG_3682

Mit Vollgas durch die eisige Kälte

Hei liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie schon mal mit dem Schneemobil, Eisbrecher oder Huskyschlitten gefahren?

Nun ja, wir können sagen – ja, das sind wir :-) . All das und noch vieles mehr durften wir als Gewinner der Teamoffensive 2016* im Februar 2017 in Lappland erleben. Die Freude war natürlich riesig, als wir erfuhren, dass es in diesem Jahr nach Finnland gehen wird. Aber im nächsten Augenblick schon fragten wir uns „Was zieht man nur bei  minus 40°C an?“

Einige Tage vor dem Abflug erhielten wir alle wichtigen Informationen zur Reise. Uns fiel allen ein großer Stein vom Herzen als wir erfuhren, dass für geeignete Kleidung gesorgt werden würde. Wir waren also bereit, Finnland konnte kommen!

Voller Neugier trafen wir uns am 16. Februar 2017 am Düsseldorfer Flughafen. Von dort aus flogen wir bis nach Helsinki und anschließend mit einem Inlandflug nach Rovaniemi. Angekommen und begeistert von den ersten Eindrücken der lappischen Landschaft nahmen wir im Bus Platz. Auf dem Weg zu unseren Bungalows kreuzte der Zoll (in Form eines touristischen Events :-) ) unseren Weg und stellte uns allen unseren lappischen Pass aus 😉 . Hierbei wurde aus Lisa  „Liisi“ und aus Otto „Orto“. Den „Pass“ trugen wir nun immer bei uns, um uns die Highlights dieser Tour dokumentieren und abzeichnen zu lassen. Im Anschluss bekamen wir noch unsere finnische Winterbekleidung.

Nach dem Bezug der Bungalows trafen wir uns mit der Gruppe am Bus und fuhren zu einem Iglu.  
DSC09454
Im Innern des Iglus bewunderten wir vor allem die schönen Eisskulpturen und genossen das gute Rentier-Gulasch mit Preiselbeeren. Selbstverständlich lernten wir auch hier unsere ersten finnischen Worte, welche uns beim Anstoßen mit Wein und/oder Bier unterstützen – hölleken kölleken!

IMG_3618

Am zweiten Tag unserer Reise hieß es für uns „volle Fahrt voraus!“ Nach kurzer Einweisung durften wir zum ersten Mal auf unsere Schneemobile steigen. Wir können Euch sagen, da haben so einige Augen gestrahlt 😀 . Die Fahrt ging über den bottnischen Meerbusen und führte uns bis zu einem Eisbrecher.

DSC09490

Dieser wartete samt gehisster Westfalen-Flagge auf uns. Nach einer Tour durch das Schiff und einem leckeren Mittagessen durften wir in einem speziellen Wärme-Anzug in das eisige Wasser springen. Ein unglaubliches Erlebnis!

_DSC5211_2Am Abend wurden wir im Restaurant vom Wirt Matti herzlich empfangen. Bei einer großen Portion Hirschrücken erklärte er uns   einige ungewöhnliche Musikinstrumente. Wussten Sie, dass man mit einer gewöhnlichen Säge wohlklingende Töne erzeugen kann? Matti kann. Außerdem spielte er einige Stücke auf seiner Kantele (ein urtypisches finnisches Zupfinstrument). Unsere Truppe unterstütze ihn bei seinen Gesängen mit einem kräftigen „lähtö lappi!“ (Besucht Finnland!)  

Am dritten Tag starteten wir wieder mit den Schneemobilen durch. Hintereinanderher fuhren wir durch die verschneiten Wälder. Auf dieser Fahrt gab es zwei Schockmomente, als eines der Schneemobile mit zwei Kollegen umkippte und ein weiteres Team samt Schneemobil gegen einen Baum stieß. Es waren jedoch keine gesundheitlichen Schäden zu beklagen und wir erreichten ohne weitere Zwischenfälle unser Ziel. Ein finnischer Schamane begrüßte uns bei den Rentieren. Er trieb bei uns alle eventuell vorhandenen “bösen Geister“ aus :-) . Anschließend durften wir mit den Rentierschlitten eine Runde durch den Wald düsen.

IMG_3881Später wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt, denn wir wollten eine Westfalen-Olympiade ausrichten. Hierbei kam es nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern auch auf die Performance an. Und das musste man uns natürlich nicht zwei Mal sagen, schließlich hatten wir alle unser Engagement schon einmal unter Beweis gestellt. Der eine oder DIE andere flog mit dem Schneemobil im wahrsten Sinne des Wortes über Ziel hinaus 😉 . Die Olympiade bestand aus vier Disziplinen: Eier braten auf dem selbst entfachten Feuer, mit einem alten Stockcar, einem Buggy und einem Motorschlitten eine Strecke bewältigen. Alle Aufgaben natürlich immer auf der Jagd nach der besten Zeit– das war eine rutschige Angelegenheit.

Als die Sonne unterging packten wir unsere Sachen und stiegen auf die uns inzwischen schon ganz vertrauten Schneemobile. Nach einer cirka zweistündigen Tour durch die Wälder kamen wir an unserem Ziel, der „Bärenhütte“, an. Sichtlich geschafft pellten wir uns aus unseren Overalls. Die Saunen waren bereits angeheizt und einige von uns nahmen das Angebot gerne an, um sich aufzuwärmen. 

Anschließend wurde das Sieger-Team „Die Eisbezwinger“ der Westfalen-Olympiade geehrt. Das i-Tüpfelchen dieser Reise wären natürlich die Polarlichter gewesen. Doch obwohl wir den nördlichen Polarkreis überschritten und somit die höchste Wahrscheinlichkeit hatten, sie zu sehen, suchten wir an diesem Abend vergebens den sternenklaren Himmel ab. Ein weiterer Grund nach Finnland zurückzukehren. :-)

Am Abreisetag stand eine Husky Farm auf dem Plan. Jeweils zwei von uns bekamen einen Schlitten mit jeweils fünf bis sechs Hunden zugeteilt. Wir waren erstaunt, welche Kraft in unseren neuen Freunden steckte. Nach einer wilden Fahrt durch den Schnee und ganz neuen Erfahrungen als Hundeschlittenführer verteilten wir jede Menge Streicheleinheiten an die Hunde, bevor wir die Farm auch schon wieder verlassen mussten.

IMG_4009

Bevor wir uns wieder auf dem Heimweg machten, stärkten wir uns noch in der „Rentierhütte“ mit karelischen Piroggen, karamellisierter roter Bete und einem Wild-Eintopf.

Leicht betrübt und mit der Frage „Wer hat an der Uhr gedreht?!“ traten wir den Weg zum Flughafen an. Pünktlich um 17 Uhr landeten wir wieder in Deutschland.

Durch diese atemberaubende Reise sind wir alle als Team noch ein Stück näher zusammengewachsen. Wir haben Dinge erlebt, die wir sonst vermutlich nie erlebt hätten. Jede einzelne Station des Trips war unvergesslich und wir werden sicherlich auch in einigen Jahren noch mit einem Lächeln daran zurückdenken. Durch diese Erlebnisse wird die Motivation für die nächste Teamoffensive 2017 noch einmal gesteigert, da jeder Einzelne auch gerne in Schottland dabei sein möchte.

Zum Schluss bleibt uns nur noch eines zu sagen:

Kiitos & Näkemiin!

Eure Liisi und Orto

*Die Teamoffensive

Der Bereich Energieversorgung der Westfalen AG startet in jedem Jahr eine Teamoffensive.  Das erfolgreichste Außendienst-Team gewinnt und darf auf  Reisen gehen.

In der Regel dürfen die dazugehören Innendienst-Kollegen ebenfalls mitfahren, da der Erfolg auf einem guten „Tandem“ aus Innendienst und Außendienst beruht.

Als Gewinner bei der Teamoffensive darf man also Teil einer ereignisreichen und unvergesslichen Reise sein und das spornt uns alle jedes Jahr aufs Neue an. :-)

header

Münster Helau!

Seit 2012 bin ich Präsidentin der einzigen bekannten Betriebskarnevalsgesellschaft in Nordrhein-Westfalen. Wir tragen den Namen „KG Die lustigen Westfalen e. V.“, angelehnt an den Namen der Westfalen Gruppe aus Münster. Am Rosenmontag 1955 übergab der damalige Firmenchef Herbert Albert den Narren seiner neugegründeten Betriebs-Karnevalsgesellschaft ein hölzernes Westfalen-Ross als Taufgeschenk. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Mit einem Wiehern fing alles an.“ 

Wir sind durch die gesamte Session im münsterischen Karneval aktiv unterwegs und feiern auch unsere eigenen Veranstaltungen. Am 27.01.2017 fand die jährliche Kostüm-Sitzung des Betriebskarnevalsvereins statt, zum zweiten Mal im Westfalen-Forum der Westfalen AG in Münster. 

Es wird gelacht, geschunkelt, gesungen und getanzt.

Das Westfalen Forum wird eigens für diese Veranstaltung ins karnevalistische Licht gerückt. Großes Lob kam dabei von den anwesenden Vereinen und Gästen. Das ist Karneval, so wie man es sich vorstellt!

Wir feiern nicht nur Weiberfastnacht – nein – auch unsere Kostüm–Sitzung ist einen Besuch wert. Ein bunt gemischtes Programm, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es wird gelacht, geschunkelt, gesungen und im Anschluss an die Veranstaltung noch weiter gefeiert.

Ich habe ein paar anwesende Kollegen/innen gebeten, ihre Eindrücke zu Papier zu bringen und diese möchte ich hier präsentieren.

Vielleicht sagt ja der ein oder andere „Hey, das hört sich gut an – ich gehe im nächsten Jahr auch hin“!

Auch wir als Elferrat würden uns freuen, noch mehr Kollegen begrüßen zu dürfen! :-)

  • Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Die Auftritte waren mehr als Klasse, daher war die Stimmung auch Bombe. Unsere Sitznachbarn, die uns zu Anfang fremd waren, waren zum Ende der Veranstaltung wie Freunde.
  • Wir werden nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein und ordentlich die Werbetrommel hier im Unternehmen und im Freundeskreis rühren.
  • Es war ein toller Abend, so wie meine Frau und ich Karneval gerne mögen. Das Programm war abwechslungsreich, die Atmosphäre ungezwungen und locker. Die Stimmung war gut und wir haben uns echt wohlgefühlt.  
  • Wir werden fürs nächste Jahr auch bei unseren Freunden mal die Werbetrommel rühren.
  • Besonders gut hat mir die Tanzgruppe aus dem Kölner Umland gefallen. Hier wird wirklich eine professionelle Show geboten. Des Weiteren hat es Spaß gemacht, mit den Kollegen zu feiern!
  • Vielen Dank für die gelungene Veranstaltung!
  • Mir hat es sehr gut gefallen, Programm war toll, insbesondere die Truppe aus Vilkerath war ein Highlight und wusste wieder zu überzeugen, aber auch die anderen Acts waren sehr unterhaltsam.

Vielleicht sehen wir uns ja bei der großen Weiberfastnachtsparty am Donnerstag (ab 11.00 Uhr im Westfalen Forum).

Ich würde mich freuen. 

Viele Grüße
Anke Magers

 

header

Westfalen Gassen Nederland BV und Westfalen Medical BV on tour

Werk Hörstel, Westfalen Tower und Stadt Münster

Guten Tag, mein Name ist Gerianne Schiphorst-Oost, ich bin bei Westfalen Gassen Nederland BV seit 2007 als Assistentin des Geschäftsführers beschäftigt.

Jeden Tag arbeiten wir hier in Holland mit unseren Kollegen aus Deutschland zusammen. Aber lange nicht alle meine Kollegen von Westfalen Medical BV und Westfalen Gassen Nederland BV hatten schon einmal die Standorte von Westfalen in Hörstel und Münster besucht.  Höchste Zeit,  einen Ausflug für die Kollegen zu organisieren.  

Am Samstag, 19.11. war es so weit. 60 Kollegen von Westfalen Gassen und Westfalen Medical waren früh aus dem Bett und versammelten sich für die Busreise. Erster Stopp waren die Luftzerlegungsanlage und das Sondergasezentrum in Hörstel.

Dort begann unser Tag bei Westfalen mit dem Genuss von Kaffee und typisch deutschem Bienenstich. Nachdem wir uns gestärkt hatten,  teilten wir uns in zwei Gruppen auf und wurden von zwei netten Kollegen aus Münster und Hörstel durch die Luftzerlegungsanlage und das Sondergasezentrum begleitet.

Die Erklärungen zum Prozess der Luftzerlegung und wie Stickstoff, Argon und Sauerstoff aus der Umgebungsluft geholt werden, war sehr interessant. Aber auch das Labor und die Abfüllung zum Beispiel  von Helium waren interessant zu sehen.  

Das Helium, das wir in den Niederlanden verkaufen hat schon eine lange Reise vom Ursprung über Hörstel  nach Deventer zurückgelegt. Wir haben viel dazugelernt über die verschiedenen Prozesse und Verfahren, die notwendig sind, um Gase – auch in  sehr hohen Reinheiten –  zu produzieren und abzufüllen.  Nach 1,5 Stunden war die beeindruckende Führung zu Ende und die Gruppe ist abgereist Richtung Münster. Chapeau an die Kollegen, die uns diese tolle Führung geboten haben. Wir hoffen, wir haben nicht zu viel gestört bei der Arbeit :-) .

Nach einer Stunde Busfahrt durch das wunderschöne herbstliche Deutschland kamen wir bei der Hauptverwaltung in Münster an. In Münster wurden wir empfangen durch wieder sehr nette Kollegen. Im schönen Betriebsrestaurant wurde uns eine leckere Mahlzeit serviert.  Es hat uns allen gut geschmeckt. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter  von Apetito, die speziell für uns am Samstag gekocht haben.

In drei Gruppen wurden wir von den Kollegen aus dem Gebäudemanagemet  durch die Hauptverwaltung geführt. Ein ganz großes Highlight war natürlich der Westfalen Tower. Oft schon hatten wir ihn auf schönen Bildern gesehen, aber jetzt waren wir selbst da. Wir haben die offenen Bürowelten kennengelernt aber auch alle die supertolle Aussicht aus Raum Münster angeschaut. Auch das Westfalen Forum zum Abschluss zu sehen war beeindruckend.

Nach den Führungen sind wir mit dem Bus in die Innenstadt von Münster gefahren. Am  Schlossplatz sind wir ausgestiegen und alle konnten auf eigene Faust  die Stadt Münster besichtigen. Einige haben ein Kirchentour gemacht, andere waren  einkaufen und andere kamen nicht weiter als bis zur ersten Kneipe. 😀  Leider war diese Zeit ein bisschen kurz aber ich denke,  dass viele Kollegen das schöne Münster noch  einmal auf eigene Gelegenheit besuchen wollen.

Während der Heimfahrt im Bus bekamen wir noch eine musikale Serenade. Einer unserer Kollegen hat uns mit seinem wohlklingenden Gesang zurück in die Niederlande begleitet. 

Ganz herzlichen Dank an die Kollegen von Westfalen AG, die uns bei der Organisation unterstützt und am ihrem freien Samstag in Münster begrüßt haben. Wir können auf einen sehr schönen, sehr lehrreichen, etwas anstrengenden und  auf jeden Fall sehr „gezelligen“ Tag zurückblicken.

Viele Grüße aus Deventer
Gerianne  Schiphorst-Oost

IMG_0973

Größer, höher und präzise!

Aus hauptsächlich zwei Gründen musste das Westfalen Messestand-Konzept aktualisiert werden: Optisch wurde es dem neuen Corporate Design angepasst, bautechnisch den zur Zeit üblichen Bauhöhen in den Messehallen. Also war der Beschluss umzusetzen, standardmäßig bis fünf Meter Höhe zu bauen.

Das war eine echte Herausforderung für unsere Grafik, für mich,  als Messe- und Veranstaltungskoordinator und in besonderem Maße auch für unseren Messebauer,  Flick Messebau, Senden.

Die Idee: Im Prinzip werden bedruckte Stoffbahnen in bis zu vier mal fünf Meter große Rahmen gespannt und an einer Traverse hängend positioniert.

Da ein Messestand nicht nur aus einer Wand besteht, sondern aus mehreren Segmenten, einer eingebauten Tür und – zum Beispiel bei der UNITI expo – zusätzlich noch mit einem bündig eingebauten Großbildschirm bestückt werden muss, sind absolut präzise Vorarbeit und präzise Montage gefordert.
IMG_0998
Das liest sich recht einfach, aber wie so oft, bedarf es dazu vieler Überlegungen, Telefonate, Gespräche, Computer-Animationen und Probeaufbauten. Die daraus resultierenden Optimierungs-Anpassungen müssen umgesetzt werden, immer mal wieder müssen Änderungswünsche berücksichtigt werden, bis das Ergebnis perfekt ist und die endgültige Vermaßung definiert ist.

Daher war für mich der spannendste Moment, als ich am letzten Aufbautag der UNITI expo in Stuttgart die Messehalle betrat. Passte alles zueinander – die Theorie und die Praxis?

Ja, wie die Fotos zeigen. Überall dort, wo die Rahmen und Ausschnitte aneinanderstoßen, lief das Motiv ohne Unterbrechung oder Versatz weiter. Super!

IMG_0999
Das Ergebnis war überwältigend.  Wie exakt in diesen Dimensionen mit in Rahmen gespannten Stoffen gearbeitet werden kann!

Der Schlüssel zum Erfolg ist die fachlich perfekte Zusammenarbeit zwischen Messekoordination, Grafik und Messebau.  

Martin Englert,
Unternehmenskommunikation
header

EinKlang – Philharmonie für Alle

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, 

mein Name ist Renate Fritsch-Albert, ich bin als Mitglied der Geschäftsleitung für die Westfalen Gruppe tätig. 

Am 24. April dieses Jahres fand auf dem Gelände der Westfalen AG am Industrieweg ein – für unser Unternehmen eher ungewöhliches – Event statt. 

Bereits im Herbst 2014 war Herr Harder – seines Zeichens Dirigent des Orchesters „EinKlang – Philharmonie für Alle“ – auf mich zugekommen und hatte mich darüber informiert, dass dieses Orchester an ungewöhnlichen Orte Konzerte gibt. Er fragte nach, ob die Möglichkeit bestünde,  bei der Westfalen AG spielen zu können. 

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch noch keine Vorstellung, wo so ein Konzert stattfinden könnte. Der Westfalen Tower war noch mitten in der Bauphase und auch das heutige Westfalen Forum war noch nicht renoviert. So habe ich Herrn Harder damals leider vertrösten müssen. 

Im März 2015 meldete sich Herr Harder dann erneut bei uns. Zufällig war er an der alten Maschinenhalle vorbei gefahren und hatte durch die Fenster die Bestuhlung des Saals gesehen.

EinKlang-Plakat-K2Herr Harder war der Überzeugung, hier eine pefekte Räumlichkeit für die neue Konzertreihe „Sinfonische Wellen im Hafenviertel von Münster“ gefunden zu haben. Auch wenn ich auf seinen Vorschlag zunächst etwas zurückhaltend reagierte, so hat die Musik doch sofort mein Interesse geweckt. So haben wir uns dann schließlich im Mai 2015 zu einem ersten persönlichen Gespräch getroffen.

Herr Harder, Frau Bröker-Jambor als Orchestermanagerin und ich waren uns dann doch sehr schnell einig, dass es eine tolle Veranstaltung werden könnte. Für das Programm waren Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Zoltán Kodály vorgesehen. 

Die Planungen begannen und es waren einige Dinge zu organisieren, bis es dann endlich losgehen konnte. 
Angefangen beim Genehmigungsantrag bei der Stadt Münster (damit eine öffentliche Veranstaltung in unserem Forum durchgeführt werden konnte), bis hin zum technischem Equipment für die Bühne samt Licht und Sound.  Denn schließlich wollten wir dem Orchester möglichst viel Unterstützung für ein tolles Konzert vor vollem Saal bieten.  

Der Kartenvorverkauf verlief eher im Hintergrund, so dass wir erst drei Tage vor der Veranstaltung erfuhren, dass von 290 Tickets nur noch 40 verfügbar waren. Am Konzerttag selbst war alles ausverkauft, so dass es für Kurzentschlossene keine Tickets mehr an der Abendkasse gegeben hat.
EinKlang - Philharmonie für Alle
Vor Beginn des Konzerts gab es eine kurze Einführung. Komponisten und Musikstücke wurden vorgestellt und erläutert und erste kurze Kostproben gespielt. Auch für die Kenner der Materie gab es hier noch das ein oder andere Neue zu erfahren. Das Konzert selbst war für mich – und sicher auch für alle anderen Anwesenden – ein muskalischer Hochgenuss. 
Ein ganz besonderes Highlight war die junge Solo-Violinistin Judith Stapf. Mit ihren 18 Jahren hat sie das gesamte Publikum begeistert. 

judith_stapfIch freue mich sehr, dass dieses Konzert in unserem Westfalen Forum statt gefunden hat und durchweg so super angekommen ist. Sogar die Akkustik war mehr als passabel und die Kritiken der Presse ebenfalls sehr positiv. 

Für die Westfalen Gruppe konnten wir damit ein kulturelles Zeichen setzen. 

Da sieht man einmal, was man aus einer alten Maschinenhalle alles machen kann…

Viele Grüße
Renate Fritsch-Albert