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Die Working Moms bei Westfalen

Als Personalmanagerin durfte  ich bei Westfalen im letzten Jahr ein spannendes Projekt zum Thema „Beruf und Familie“ leiten: Dr. Meike Schäffler, im Vorstand der Westfalen Gruppe u.a. für Personal verantwortlich, hatte Anfang 2017 die Idee, auch in Münster ein Netzwerk der Working Moms e. V.  ins Leben zu rufen. Ich war sofort Feuer und Flamme. Zum damaligen Zeitpunkt gab es in Münster noch keinen Verein der Working Moms und der nächste Verein in Düsseldorf ist zu weit entfernt, um dort regelmäßig an Treffen teilzunehmen.

Working Moms e. V.  ist ein Netzwerk von inzwischen rund 450 berufstätigen Müttern. Unter dem Dach des Bundesverbandes sind Vereine in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart und Mannheim (für die Rhein-Neckar-Region) aktiv.

Selbst Mutter eines damals ca. 1 ½-jährigen Sohnes und gleichzeitig in Vollzeit berufstätig, kannte ich die Herausforderung und auch die Freude (und die überwiegt, auch wenn es manchmal etwas stressig ist), Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Ich freute mich also sehr auf den Austausch mit anderen beruflich aktiven Müttern.

Anfang Februar 2017 machten wir dann Nägel mit Köpfen: In den Räumlichkeiten unserer Unternehmenszentrale gründeten acht berufstätige Mütter – darunter fünf Mitarbeiterinnen von Westfalen – den Verein „Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere Münster“, der inzwischen auch offiziell im Vereinsregister eingetragen ist. Ich wurde zur zweiten Vorsitzenden gewählt :-) .

Die Gründerinnen
Die Gründerinnen


Lesung_1Bereits bei der Gründung der Working Moms Münster stand die erste große Veranstaltung fest: Eine öffentliche Lesung & Podiums-diskussion mit Stefanie Bilen, Wirtschafts-journalistin und Autorin des Buches „Mut zu Kindern und Karriere – 40 Working Moms erzählen, wie es funktionieren kann“.

Nun ging es an die Organisation. Und da gab es einiges zu klären und zu tun: Wer soll mit auf das Podium? Wer übernimmt die Moderation? Wie soll der zeitliche Ablauf aussehen? Wie gestalten wir den Flyer? Woran muss alles gedacht werden? Information der Presse, Beschilderung des Parkplatzes, Bestellung der Bücher für den Büchertisch, Festlegung der Bestuhlung, Blumen für die Redner, Catering, Technik …

Tatkräftig unterstützt wurde ich bei der Organisation auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmenskommunikation, unserem Hausmeister, dem Team von apetito catering und natürlich von den anderen Münsteraner Working Moms. Dankenswerter Weise hat Westfalen einen Großteil der Kosten der Veranstaltung getragen und es uns, als gerade gegründetem Verein, ermöglicht, diese Veranstaltung in dieser Form durchführen zu können. Danken möchte ich auch Thomas Flick von Flick Messebau aus Senden: Nachdem Herr Flick erfahren hatte, um was für eine Veranstaltung es sich handelte, unterstützte er die Idee unseres Vereins und lieferte Hocker ohne Berechnung der Kosten. Allen Unterstützern und Helfern noch einmal ein dickes Dankeschön!

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Am 8. Juni war es dann soweit: Am Abend der Veranstaltung fanden sich ca. 60 Gäste und Teilnehmer in der Unternehmenszentrale ein. Der Raum Münster, der Veranstaltungsraum im Westfalen Tower mit einem wunderschönen Blick über Münster, war damit gut gefüllt  :-)

Der Großteil der Gäste bestand aus Frauen, doch erfreulicherweise hatten einige Männer ebenfalls den Weg zu Westfalen gefunden. Auch mehrere Kolleginnen und ein Kollege der Westfalen AG waren mit von der Partie.

Durch den Abend und die Diskussion führte Daniela Kooijman, Inhaberin von [traude kooijman] consulting und Working Mom aus Münster, als Moderatorin. Ihre Einleitung mit Merkel-Raute als Symbol für Karriere und Herz-Geste als Symbol für Familie sorgte gleich für die ersten Lacher :-) .

Kirsten Siedler, Leiterin Personal und Mitglied der Geschäftsleitung der Westfalen Gruppe, und Janina Leupold-Ueschner, 1. Vorsitzende der Working Moms Münster, begrüßten die Gäste und die Referenten.

Als Referenten nahmen auf dem Podium Platz Stefanie Bilen, Dr. Meike Schäffler, Dr. Sabine Brandenburg, Professorin an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Finanzen, und ihr Mann Torsten Brandenburg, Dozent und interner Berater, Generalzolldirektion, sowie Dr. Friedhelm Höfener, Geschäftsführer der Outlaw gGmbH, einem gemeinnützigen Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

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Zur thematischen Einführung las Stefanie Bilen aus verschiedenen Kapiteln ihres Buches und berichtete von den Erfahrungen der Working Moms, die sie für das Buch interviewt hatte. Daraufhin erzählten die anderen Podiumsteilnehmer, wie sie jeweils Beruf und Familie vereinbarten. Die Modelle waren so vielfältig wie die Gäste: Während Dr. Meike Schäffler unterstützt durch Großfamilie und Au-Pair in Vollzeit arbeitet, hat das Ehepaar Brandenburg die Entscheidung getroffen, dass beide gleichermaßen ihre Arbeitszeit reduzieren, um sich auch die Familienaufgaben gleichberechtigt zu teilen. Herr Dr. Höfener dagegen ist mit seiner Familie inzwischen aus beruflichen Gründen zur traditionellen Rollenverteilung mit dem Mann als Hauptverdiener zurückgekehrt, obgleich es auch Phasen gab, wo er sich stärker in der Kinderbetreuung engagiert hat.

Den Schilderungen der Podiumsteilnehmer folgen Diskussionsbeiträge und Fragen aus dem Publikum. Sehr häufig wurde dabei die Herausforderung angesprochen, eine passende Kinderbetreuung zu finden. So berichtete z. B. eine Anwesende, dass sie wegen der fehlenden Betreuungsmöglichkeit ihren beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit verschieben musste. Besonders spannend waren auch die vielen kleinen Anekdoten aus dem Privatleben der Diskutanten auf dem Podium sowie der Gäste im Publikum.

Nach dem offiziellen Ende der Podiumsdiskussion ergab sich bei Snacks und Getränken ein entspannter Gedankenaustausch.

Am Ende des Abend war ich erleichtert, dass alles reibungslos funktioniert hat, und glücklich über das viele positive Feedback von Teilnehmern und Gästen. Für die Münsteraner Working Moms haben sich einige Interessentinnen gemeldet, so dass der Verein weiter wachsen wird. Insgesamt war somit die Veranstaltung ein voller Erfolg :-) .

Kontakt Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere Münster e. V.: muenster@workingmoms.de

Ihre Eileen Drees

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Mit Vollgas durch die eisige Kälte

Hei liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie schon mal mit dem Schneemobil, Eisbrecher oder Huskyschlitten gefahren?

Nun ja, wir können sagen – ja, das sind wir :-) . All das und noch vieles mehr durften wir als Gewinner der Teamoffensive 2016* im Februar 2017 in Lappland erleben. Die Freude war natürlich riesig, als wir erfuhren, dass es in diesem Jahr nach Finnland gehen wird. Aber im nächsten Augenblick schon fragten wir uns „Was zieht man nur bei  minus 40°C an?“

Einige Tage vor dem Abflug erhielten wir alle wichtigen Informationen zur Reise. Uns fiel allen ein großer Stein vom Herzen als wir erfuhren, dass für geeignete Kleidung gesorgt werden würde. Wir waren also bereit, Finnland konnte kommen!

Voller Neugier trafen wir uns am 16. Februar 2017 am Düsseldorfer Flughafen. Von dort aus flogen wir bis nach Helsinki und anschließend mit einem Inlandflug nach Rovaniemi. Angekommen und begeistert von den ersten Eindrücken der lappischen Landschaft nahmen wir im Bus Platz. Auf dem Weg zu unseren Bungalows kreuzte der Zoll (in Form eines touristischen Events :-) ) unseren Weg und stellte uns allen unseren lappischen Pass aus 😉 . Hierbei wurde aus Lisa  „Liisi“ und aus Otto „Orto“. Den „Pass“ trugen wir nun immer bei uns, um uns die Highlights dieser Tour dokumentieren und abzeichnen zu lassen. Im Anschluss bekamen wir noch unsere finnische Winterbekleidung.

Nach dem Bezug der Bungalows trafen wir uns mit der Gruppe am Bus und fuhren zu einem Iglu.  
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Im Innern des Iglus bewunderten wir vor allem die schönen Eisskulpturen und genossen das gute Rentier-Gulasch mit Preiselbeeren. Selbstverständlich lernten wir auch hier unsere ersten finnischen Worte, welche uns beim Anstoßen mit Wein und/oder Bier unterstützen – hölleken kölleken!

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Am zweiten Tag unserer Reise hieß es für uns „volle Fahrt voraus!“ Nach kurzer Einweisung durften wir zum ersten Mal auf unsere Schneemobile steigen. Wir können Euch sagen, da haben so einige Augen gestrahlt 😀 . Die Fahrt ging über den bottnischen Meerbusen und führte uns bis zu einem Eisbrecher.

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Dieser wartete samt gehisster Westfalen-Flagge auf uns. Nach einer Tour durch das Schiff und einem leckeren Mittagessen durften wir in einem speziellen Wärme-Anzug in das eisige Wasser springen. Ein unglaubliches Erlebnis!

_DSC5211_2Am Abend wurden wir im Restaurant vom Wirt Matti herzlich empfangen. Bei einer großen Portion Hirschrücken erklärte er uns   einige ungewöhnliche Musikinstrumente. Wussten Sie, dass man mit einer gewöhnlichen Säge wohlklingende Töne erzeugen kann? Matti kann. Außerdem spielte er einige Stücke auf seiner Kantele (ein urtypisches finnisches Zupfinstrument). Unsere Truppe unterstütze ihn bei seinen Gesängen mit einem kräftigen „lähtö lappi!“ (Besucht Finnland!)  

Am dritten Tag starteten wir wieder mit den Schneemobilen durch. Hintereinanderher fuhren wir durch die verschneiten Wälder. Auf dieser Fahrt gab es zwei Schockmomente, als eines der Schneemobile mit zwei Kollegen umkippte und ein weiteres Team samt Schneemobil gegen einen Baum stieß. Es waren jedoch keine gesundheitlichen Schäden zu beklagen und wir erreichten ohne weitere Zwischenfälle unser Ziel. Ein finnischer Schamane begrüßte uns bei den Rentieren. Er trieb bei uns alle eventuell vorhandenen “bösen Geister“ aus :-) . Anschließend durften wir mit den Rentierschlitten eine Runde durch den Wald düsen.

IMG_3881Später wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt, denn wir wollten eine Westfalen-Olympiade ausrichten. Hierbei kam es nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern auch auf die Performance an. Und das musste man uns natürlich nicht zwei Mal sagen, schließlich hatten wir alle unser Engagement schon einmal unter Beweis gestellt. Der eine oder DIE andere flog mit dem Schneemobil im wahrsten Sinne des Wortes über Ziel hinaus 😉 . Die Olympiade bestand aus vier Disziplinen: Eier braten auf dem selbst entfachten Feuer, mit einem alten Stockcar, einem Buggy und einem Motorschlitten eine Strecke bewältigen. Alle Aufgaben natürlich immer auf der Jagd nach der besten Zeit– das war eine rutschige Angelegenheit.

Als die Sonne unterging packten wir unsere Sachen und stiegen auf die uns inzwischen schon ganz vertrauten Schneemobile. Nach einer cirka zweistündigen Tour durch die Wälder kamen wir an unserem Ziel, der „Bärenhütte“, an. Sichtlich geschafft pellten wir uns aus unseren Overalls. Die Saunen waren bereits angeheizt und einige von uns nahmen das Angebot gerne an, um sich aufzuwärmen. 

Anschließend wurde das Sieger-Team „Die Eisbezwinger“ der Westfalen-Olympiade geehrt. Das i-Tüpfelchen dieser Reise wären natürlich die Polarlichter gewesen. Doch obwohl wir den nördlichen Polarkreis überschritten und somit die höchste Wahrscheinlichkeit hatten, sie zu sehen, suchten wir an diesem Abend vergebens den sternenklaren Himmel ab. Ein weiterer Grund nach Finnland zurückzukehren. :-)

Am Abreisetag stand eine Husky Farm auf dem Plan. Jeweils zwei von uns bekamen einen Schlitten mit jeweils fünf bis sechs Hunden zugeteilt. Wir waren erstaunt, welche Kraft in unseren neuen Freunden steckte. Nach einer wilden Fahrt durch den Schnee und ganz neuen Erfahrungen als Hundeschlittenführer verteilten wir jede Menge Streicheleinheiten an die Hunde, bevor wir die Farm auch schon wieder verlassen mussten.

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Bevor wir uns wieder auf dem Heimweg machten, stärkten wir uns noch in der „Rentierhütte“ mit karelischen Piroggen, karamellisierter roter Bete und einem Wild-Eintopf.

Leicht betrübt und mit der Frage „Wer hat an der Uhr gedreht?!“ traten wir den Weg zum Flughafen an. Pünktlich um 17 Uhr landeten wir wieder in Deutschland.

Durch diese atemberaubende Reise sind wir alle als Team noch ein Stück näher zusammengewachsen. Wir haben Dinge erlebt, die wir sonst vermutlich nie erlebt hätten. Jede einzelne Station des Trips war unvergesslich und wir werden sicherlich auch in einigen Jahren noch mit einem Lächeln daran zurückdenken. Durch diese Erlebnisse wird die Motivation für die nächste Teamoffensive 2017 noch einmal gesteigert, da jeder Einzelne auch gerne in Schottland dabei sein möchte.

Zum Schluss bleibt uns nur noch eines zu sagen:

Kiitos & Näkemiin!

Eure Liisi und Orto

*Die Teamoffensive

Der Bereich Energieversorgung der Westfalen AG startet in jedem Jahr eine Teamoffensive.  Das erfolgreichste Außendienst-Team gewinnt und darf auf  Reisen gehen.

In der Regel dürfen die dazugehören Innendienst-Kollegen ebenfalls mitfahren, da der Erfolg auf einem guten „Tandem“ aus Innendienst und Außendienst beruht.

Als Gewinner bei der Teamoffensive darf man also Teil einer ereignisreichen und unvergesslichen Reise sein und das spornt uns alle jedes Jahr aufs Neue an. :-)

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Münster Helau!

Seit 2012 bin ich Präsidentin der einzigen bekannten Betriebskarnevalsgesellschaft in Nordrhein-Westfalen. Wir tragen den Namen „KG Die lustigen Westfalen e. V.“, angelehnt an den Namen der Westfalen Gruppe aus Münster. Am Rosenmontag 1955 übergab der damalige Firmenchef Herbert Albert den Narren seiner neugegründeten Betriebs-Karnevalsgesellschaft ein hölzernes Westfalen-Ross als Taufgeschenk. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Mit einem Wiehern fing alles an.“ 

Wir sind durch die gesamte Session im münsterischen Karneval aktiv unterwegs und feiern auch unsere eigenen Veranstaltungen. Am 27.01.2017 fand die jährliche Kostüm-Sitzung des Betriebskarnevalsvereins statt, zum zweiten Mal im Westfalen-Forum der Westfalen AG in Münster. 

Es wird gelacht, geschunkelt, gesungen und getanzt.

Das Westfalen Forum wird eigens für diese Veranstaltung ins karnevalistische Licht gerückt. Großes Lob kam dabei von den anwesenden Vereinen und Gästen. Das ist Karneval, so wie man es sich vorstellt!

Wir feiern nicht nur Weiberfastnacht – nein – auch unsere Kostüm–Sitzung ist einen Besuch wert. Ein bunt gemischtes Programm, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es wird gelacht, geschunkelt, gesungen und im Anschluss an die Veranstaltung noch weiter gefeiert.

Ich habe ein paar anwesende Kollegen/innen gebeten, ihre Eindrücke zu Papier zu bringen und diese möchte ich hier präsentieren.

Vielleicht sagt ja der ein oder andere „Hey, das hört sich gut an – ich gehe im nächsten Jahr auch hin“!

Auch wir als Elferrat würden uns freuen, noch mehr Kollegen begrüßen zu dürfen! :-)

  • Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Die Auftritte waren mehr als Klasse, daher war die Stimmung auch Bombe. Unsere Sitznachbarn, die uns zu Anfang fremd waren, waren zum Ende der Veranstaltung wie Freunde.
  • Wir werden nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein und ordentlich die Werbetrommel hier im Unternehmen und im Freundeskreis rühren.
  • Es war ein toller Abend, so wie meine Frau und ich Karneval gerne mögen. Das Programm war abwechslungsreich, die Atmosphäre ungezwungen und locker. Die Stimmung war gut und wir haben uns echt wohlgefühlt.  
  • Wir werden fürs nächste Jahr auch bei unseren Freunden mal die Werbetrommel rühren.
  • Besonders gut hat mir die Tanzgruppe aus dem Kölner Umland gefallen. Hier wird wirklich eine professionelle Show geboten. Des Weiteren hat es Spaß gemacht, mit den Kollegen zu feiern!
  • Vielen Dank für die gelungene Veranstaltung!
  • Mir hat es sehr gut gefallen, Programm war toll, insbesondere die Truppe aus Vilkerath war ein Highlight und wusste wieder zu überzeugen, aber auch die anderen Acts waren sehr unterhaltsam.

Vielleicht sehen wir uns ja bei der großen Weiberfastnachtsparty am Donnerstag (ab 11.00 Uhr im Westfalen Forum).

Ich würde mich freuen. 

Viele Grüße
Anke Magers

 

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Westfalen Gassen Nederland BV und Westfalen Medical BV on tour

Werk Hörstel, Westfalen Tower und Stadt Münster

Guten Tag, mein Name ist Gerianne Schiphorst-Oost, ich bin bei Westfalen Gassen Nederland BV seit 2007 als Assistentin des Geschäftsführers beschäftigt.

Jeden Tag arbeiten wir hier in Holland mit unseren Kollegen aus Deutschland zusammen. Aber lange nicht alle meine Kollegen von Westfalen Medical BV und Westfalen Gassen Nederland BV hatten schon einmal die Standorte von Westfalen in Hörstel und Münster besucht.  Höchste Zeit,  einen Ausflug für die Kollegen zu organisieren.  

Am Samstag, 19.11. war es so weit. 60 Kollegen von Westfalen Gassen und Westfalen Medical waren früh aus dem Bett und versammelten sich für die Busreise. Erster Stopp waren die Luftzerlegungsanlage und das Sondergasezentrum in Hörstel.

Dort begann unser Tag bei Westfalen mit dem Genuss von Kaffee und typisch deutschem Bienenstich. Nachdem wir uns gestärkt hatten,  teilten wir uns in zwei Gruppen auf und wurden von zwei netten Kollegen aus Münster und Hörstel durch die Luftzerlegungsanlage und das Sondergasezentrum begleitet.

Die Erklärungen zum Prozess der Luftzerlegung und wie Stickstoff, Argon und Sauerstoff aus der Umgebungsluft geholt werden, war sehr interessant. Aber auch das Labor und die Abfüllung zum Beispiel  von Helium waren interessant zu sehen.  

Das Helium, das wir in den Niederlanden verkaufen hat schon eine lange Reise vom Ursprung über Hörstel  nach Deventer zurückgelegt. Wir haben viel dazugelernt über die verschiedenen Prozesse und Verfahren, die notwendig sind, um Gase – auch in  sehr hohen Reinheiten –  zu produzieren und abzufüllen.  Nach 1,5 Stunden war die beeindruckende Führung zu Ende und die Gruppe ist abgereist Richtung Münster. Chapeau an die Kollegen, die uns diese tolle Führung geboten haben. Wir hoffen, wir haben nicht zu viel gestört bei der Arbeit :-) .

Nach einer Stunde Busfahrt durch das wunderschöne herbstliche Deutschland kamen wir bei der Hauptverwaltung in Münster an. In Münster wurden wir empfangen durch wieder sehr nette Kollegen. Im schönen Betriebsrestaurant wurde uns eine leckere Mahlzeit serviert.  Es hat uns allen gut geschmeckt. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter  von Apetito, die speziell für uns am Samstag gekocht haben.

In drei Gruppen wurden wir von den Kollegen aus dem Gebäudemanagemet  durch die Hauptverwaltung geführt. Ein ganz großes Highlight war natürlich der Westfalen Tower. Oft schon hatten wir ihn auf schönen Bildern gesehen, aber jetzt waren wir selbst da. Wir haben die offenen Bürowelten kennengelernt aber auch alle die supertolle Aussicht aus Raum Münster angeschaut. Auch das Westfalen Forum zum Abschluss zu sehen war beeindruckend.

Nach den Führungen sind wir mit dem Bus in die Innenstadt von Münster gefahren. Am  Schlossplatz sind wir ausgestiegen und alle konnten auf eigene Faust  die Stadt Münster besichtigen. Einige haben ein Kirchentour gemacht, andere waren  einkaufen und andere kamen nicht weiter als bis zur ersten Kneipe. 😀  Leider war diese Zeit ein bisschen kurz aber ich denke,  dass viele Kollegen das schöne Münster noch  einmal auf eigene Gelegenheit besuchen wollen.

Während der Heimfahrt im Bus bekamen wir noch eine musikale Serenade. Einer unserer Kollegen hat uns mit seinem wohlklingenden Gesang zurück in die Niederlande begleitet. 

Ganz herzlichen Dank an die Kollegen von Westfalen AG, die uns bei der Organisation unterstützt und am ihrem freien Samstag in Münster begrüßt haben. Wir können auf einen sehr schönen, sehr lehrreichen, etwas anstrengenden und  auf jeden Fall sehr „gezelligen“ Tag zurückblicken.

Viele Grüße aus Deventer
Gerianne  Schiphorst-Oost

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Größer, höher und präzise!

Aus hauptsächlich zwei Gründen musste das Westfalen Messestand-Konzept aktualisiert werden: Optisch wurde es dem neuen Corporate Design angepasst, bautechnisch den zur Zeit üblichen Bauhöhen in den Messehallen. Also war der Beschluss umzusetzen, standardmäßig bis fünf Meter Höhe zu bauen.

Das war eine echte Herausforderung für unsere Grafik, für mich,  als Messe- und Veranstaltungskoordinator und in besonderem Maße auch für unseren Messebauer,  Flick Messebau, Senden.

Die Idee: Im Prinzip werden bedruckte Stoffbahnen in bis zu vier mal fünf Meter große Rahmen gespannt und an einer Traverse hängend positioniert.

Da ein Messestand nicht nur aus einer Wand besteht, sondern aus mehreren Segmenten, einer eingebauten Tür und – zum Beispiel bei der UNITI expo – zusätzlich noch mit einem bündig eingebauten Großbildschirm bestückt werden muss, sind absolut präzise Vorarbeit und präzise Montage gefordert.
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Das liest sich recht einfach, aber wie so oft, bedarf es dazu vieler Überlegungen, Telefonate, Gespräche, Computer-Animationen und Probeaufbauten. Die daraus resultierenden Optimierungs-Anpassungen müssen umgesetzt werden, immer mal wieder müssen Änderungswünsche berücksichtigt werden, bis das Ergebnis perfekt ist und die endgültige Vermaßung definiert ist.

Daher war für mich der spannendste Moment, als ich am letzten Aufbautag der UNITI expo in Stuttgart die Messehalle betrat. Passte alles zueinander – die Theorie und die Praxis?

Ja, wie die Fotos zeigen. Überall dort, wo die Rahmen und Ausschnitte aneinanderstoßen, lief das Motiv ohne Unterbrechung oder Versatz weiter. Super!

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Das Ergebnis war überwältigend.  Wie exakt in diesen Dimensionen mit in Rahmen gespannten Stoffen gearbeitet werden kann!

Der Schlüssel zum Erfolg ist die fachlich perfekte Zusammenarbeit zwischen Messekoordination, Grafik und Messebau.  

Martin Englert,
Unternehmenskommunikation