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Ich war ein Kältemittel

Liebe Leserinnen und Leser,

beim letzten Mal konnte ich von meinen Erfahrungen bei der Organisation und Durchführung eines Fotoshootings berichten. Dieses Mal gebe ich Ihnen einen Einblick in die Position vor der Kamera.

Im Mai erhielt ich einen Anruf aus dem Bereich Gase und wurde selbst als Model für eine Kampagne zur Messe Chillventa – eine Fachmesse für Kälte, Klima, Lüftung und Wärmepumpen – angefragt. Da musste ich in der ersten Sekunde etwas schmunzeln, da ich mich bisher eher hinter der Kamera, neben dem Fotografen, als vor der Kamera gesehen hatte. Nach einer kurzen Beschreibung der Kampagne und begeistert von dem Key Visual für die Messe, habe ich gleich zugesagt. Nach zwei Kostümanproben und einem Briefing zu den Motiven und dem gesamten Ablauf war es ein paar Tage später auch schon so weit.

Die Aufnahmen fanden im Fotostudio Heller in Telgte statt. Neben mir wurden noch eine Westfalen Mitarbeiterin sowie ein professionelles Model abgelichtet. Kaum angekommen musste ich mich durch ein stockdunkles Fotostudio kämpfen, durfte dann direkt ins Kostüm schlüpfen und mich in die Maske setzen. Während ich also Farbe ins Gesicht gemalt bekam, lief das Shooting bereits auf Hochtouren. 

Aus dem Augenwinkel konnte ich die Aufnahmen beobachten und war begeistert von dem, was ich aus der Ferne und dem Augenwinkel so sehen konnte! Nach ca. 45 Minuten waren mein Gesicht und meine Hände fertig bemalt und ich konnte einen ersten Blick in den Spiegel werfen: Ich sah aus wie ein Schmetterling 😀 Der Clou: die Farben waren fluoreszierend, das heißt sie leuchteten im Schwarzlicht! Neben den leuchtenden Farben waren nur die Umrisse des Gesichts und des Körpers zu sehen.

schwarzlicht

Jeder Gang aus dem „normal“ beleuchteten Raum der Maske in das durch Schwarzlicht beleuchtete Studio war eine Überraschung. Die Bemalung leuchtete in Neonfarben und wir waren einfach geflasht! Die Farben und die gesamte Bemalung wirkten im Schwarzlicht völlig anders. Daher musste ich zunächst noch einmal etwas umgeschminkt werden, da das Ergebnis noch nicht ganz überzeugte. 

Das Thema der Kampagne für die Messe Chillventa ist: „Innovision – Innovative und visionäre Kältemittellösungen von Westfalen“. Wir Models waren personifizierte Kältemittel, die durch die verschiedenen leuchtenden Farben deren Eigenschaften darstellen. 

Neben Ganzkörperaufnahmen mit im Schwarzlicht, leuchtenden Fellwesten, Fellmützen und Fellboots, wurden auch Nahaufnahmen von Händen und Füßen gemacht. So entstanden viele verschiedene Fotos für Anzeigen, Flyer, Broschüren und andere Medien. Dabei ist das gebuchte Model das Hauptmotiv.  Sie darf mit ihrem Gesicht die Messewand auf der Chillventa zieren.
chillventa
Nebenher wurde  ein Making-of-Video gedreht, das die Entstehung des Kältemittelgesichtes bzw. des personifizierten Kältemittels darstellt.

Nach meinem ersten Model-Einsatz und den verschiedensten auch zum Teil skurrilen Posen, durfte ich noch einmal in die Maske. Dieses Mal bekam ich auch reichlich blaue Farbe in meine Haare. 
Das gesamte Shooting dauerte etwas länger als geplant, aber die leuchtenden Farben haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich noch Stunden in dem dunklen Fotostudio hätte verbringen können.

Mit der Zeit machte das Modeln echt Spaß und ich kann sagen, dass der Job wirklich anstrengend sein kann. Vor allem wenn man in den skurrilsten Posen die Körperspannung halten und dabei noch mit einem bestimmten Gesichtsausdruck in die Kamera schauen muss.

Nach meinem zweiten Model-Einsatz war das Shooting dann beendet. Das ganze Team war mehr als zufrieden mit den Ergebnissen und der tollen Zusammenarbeit. So fuhr ich also nach einem tollen Tag mit vielen Endrücken und blauen Haaren nach Hause :-)

Viele Grüße

Evelin Stusek

7 Gedanken zu „Ich war ein Kältemittel“

  1. Hallo Frau Stusek,
    cooler Blog, coole Pics, cooles Making of und coole Models mit einer echt coolen Produktidee.
    Super
    Holger Laugisch

  2. Hallo Evelyn!

    „Cooler“ Bericht – Du kommst sicher noch ganz groß raus! 😉

    Viele Grüße

    Stefanie Bockstette

  3. Liebe Evelin!
    Toller Beitrag – es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht (deinen Beitrag zu lesen + und auch das Shooting)!

    Liebe Grüße
    Daniela

  4. Kalt, kälter, am kältesten. So das Produkt. Aber die tollen Farbeffekte wirken dagegen echt hot. Gute Schreibe und super blog, Frau Stusek.

  5. Vielen Dank für die vielen positiven Kommentare!!
    Ein großes Lob an den Bereich Gase für diese coole Kampagnenidee und die super Vorbereitung und Betreuung des Shootings!

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