Autowäsche: Mit dem Cabrio durch die Waschanlage

Mein Name ist Nicole Lohkamp und ich bin als Assistentin des Leiters unseres Bereichs Tankstellen tätig.

In diesem Blog-Beitrag möchte ich einmal dokumentieren, wie aus meinem schmutzigen Cabrio ein strahlend sauberes Cabrio geworden ist.

Das schmutzige Cabrio Das miese Wetter hat nämlich ziemliche Spuren hinterlassen.  Feuchtigkeit, Salz und Splitt haben meinem Auto stark zugesetzt. Unser Tankstellenpartner Frank Wadlinger aus Münster-Amelsbüren hat sich freundlicherweise bereit erklärt, mir für meinen Blog-Beitrag Schritt für Schritt zu erklären, wie ich mein Fahrzeug so richtig strahlend sauber bekomme. Obendrein hat er mir  ein paar ungewöhnliche Einblicke gewährt, die ich hier gerne weitergeben möchte. 

Erster Schritt – Die Vorreinigung

Bei besonders starker Verschmutzung, wie es bei meinem Fahrzeug der Fall ist, empfiehlt es sich eine Vorreinigung vorzunehmen. Denn der grobe Schmutz wirkt ohne Vorbehandlung beim Waschvorgang sonst wie Schmirgelpapier zwischen Bürsten und Lack.

An vielen Tankstellen befinden sich Hochdruckgeräte, mit der sich die Vorbehandlung gut durchführen lässt. So auch an der Westfalen Tankstelle von Herrn Wadlinger.
Ganz schön anstrengend so eine Vorreinigung…
Ganz schön anstrengend so eine Vorreinigung…

Zweiter Schritt – Der Waschvorgang 

Bei dem nächsten Schritt kann ich mich getrost zurück lehnen, denn die Reinigung meines Fahrzeuges übernimmt die Waschanlage ganz von selbst.  

Wagenwäsche
Wichtig ist die Wahl des Waschprogramms. In meinem Bekanntenkreis wurde ich schon häufiger gefragt, ob ich mein Cabrio mit Stoffdach überhaupt in die Waschanlage fahre.
Herr Wadlinger erklärt mir, dass in den Waschanlagen der Westfalen Gruppe grundsätzlich nur Waschchemie eingesetzt wird, die zur Reinigung und Pflege von Kunststoff- und Textildächern geeignet ist.

Vor der Einfahrt in die Waschanlage habe ich die Antenne abmontiert. Ansonsten muss ich mir keine Sorgen um mein Auto machen, die Waschanlage arbeitet mit Lichtschranken und weiß ganz genau, wie groß mein Auto ist. 

Aber ich muss prüfen, ob das Dach und die Gummidichtungen in Ordnung sind, damit diese dem Wasserdruck und dem Trockengebläse standhalten können.
Vorsichtshalber bin ich während der Wäsche in meinem Auto sitzengeblieben, um die  Dichtheit des Cabrio-Daches im Auge behalten zu können. Den Waschvorgang hätte ich im übrigen jederzeit durch Hupen unterbrechen können. Die Waschanlage „hört“ nämlich mit und stoppt dann sofort. 

Auf Empfehlung von Herrn Wadlinger wählte ich die Lotuspflege für mein Fahrzeug. Diese ist durch die Nano-Konservierung besonders geeignet für mein Stoffdach. Während des Waschvorgangs werden zwei Waschvorgänge inklusive der Reinigung des Unterbodens durchgeführt. Ganz zum Schluss wird noch eine besondere Lotuspolitur in den Lack einmassiert, diese lässt mein schönes Auto besonders lange strahlen 🙂

Lotuspflege
Ganz schön viel Wasser, was für einen Waschvorgang verbraucht wird, denkt man da.  Aber: Es sind nur 25 Liter pro Waschgang. (Zum Vergleich: Eine Waschmaschine benötigt im Schnitt ca. 50 Liter pro Waschgang).

Das schmutzige Wasser wird nach dem Waschvorgang in einer biologischen Wasseraufbereitung gereinigt und dem Waschkreislauf erneut zugeführt. Es geht also nur das Wasser verloren, das nach dem Waschvorgang am Fahrzeug bleibt, das sogenannte Schleppwasser (ca. 8- 10 Liter).

technik
Das sieht man nicht alle Tage: Herr Wadlinger hat die Säulen der Waschanlage für mich geöffnet. In der linken Säule befindet sich die Technik.
waschmittel
Rechts findet sich die Waschchemie, die je nach gewähltem Waschprogramm zum Einsatz kommt.



Dritter Schritt – Die Nachbehandlung

Nachdem die Waschanlage die Reinigung, Konservierung und Trocknung in 10 Minuten erfolgreich für mich übernommen hat, reinige ich noch einige versteckte Stellen, wie zum Beispiel den Türeinstieg.
wagen_sauberVon außen sieht der Wagen doch jetzt schon wieder ziemlich passabel aus, oder?




Vierter Schritt – Die Innenreinigung

Damit ich mich auch im Innenraum wohl fühle, folgt jetzt noch die Innenreinigung. Auch hier soll alles blitzen und blinken. Mit den Staubsaugern vor Ort lassen sich die unerwünschten Steinchen, Krümel und anderer Schmutz schnell und leicht beseitigen. Mattenklopfer und Mülleimer befindet sich praktischerweise auch direkt vor Ort.
DSC_0203Dann ist das Werk vollbracht – Jetzt kann der Frühling kommen! 

Ein herzliches Dankeschön an unseren Tankstellenpartner Frank Wadlinger, der mich bei der Fahrzeugpflege unterstützt und kompetent beraten hat. 

Viele Grüße
Nicole Lohkamp

Stickstoff flüssig mit mobilem Service: Ein kalter Tag in München

„Zieh dich warm an!“ haben meine Kollegen mir geraten.


Dienstag früh morgens startete ich gemeinsam mit Herrn Merl, unserem Gebietsverkaufsleiter, zu unserem Vertriebspartner Demmel Gase in München. Statt den Tag im warmen Büro zu verbringen, durfte ich mit Robert (einem Mitarbeiter von Demmel Gase) tiefkalt verflüssigten Stickstoff im mobilen Behälter ausliefern. Dieses Angebot der Westfalen Gruppe nennt sich LIN-Service
Hier wird ein mobiler Behälter mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff befüllt.
Hier wird ein mobiler Behälter mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff befüllt.

LIN – was ist das?

LIN (Liquefied Nitrogen) ist tiefkalt verflüssigter Stickstoff.  Er wird für zahlreiche Prozesse in der Industrie, im Labor und in der Medizin verwendet. Der mobile Kälteservice der Westfalen Gruppe eignet sich speziell für die Bereitstellung kleinerer Mengen von tiefkaltem Flüssigstickstoff. 

Ausgeliefert wird das minus 196 Grad Celsius kalte flüssige Gas mit einem Servicefahrzeug. Befüllen können wir mit dem Servicefahrzeug mobile Behälter bis 350 Liter und stationäre Tanks bis 1.000 Liter.

In  unserem Vertriebsbereich bieten aktuell zwei unserer Vertriebspartner (in Nürnberg und  in München) diesen Service  an.  Aktuell bereiten wir die Zusammenarbeit mit einem weiteren Vertriebspartner für die mobile Stickstoffversorgung in Regensburg und Umgebung vor. 

Und los geht’s!

Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, -brille und -handschuhen machten Robert und ich uns auf den Weg zu unserer ersten Station, einem Automobilzulieferer in München. Bei der Befüllung des mobilen  Behälters des Kunden zeigte Robert mir, wie dabei vorgegangen wird und auf was geachtet werden muss.

Das Befüllen funktioniert im Prinzip bei allen Tanks gleicherweise: zuerst das Absperrventil Gasphase des zu befüllenden Tanks öffnen, um den Druck abzulassen, dann den Schlauch anschließen, befüllen, die Gasphase beim zu befüllenden Tank wieder schließen, den Haupttank zudrehen und zum Schluss den zu befüllenden Tank zudrehen.

Weiter ging es nach Freising zu einem Kunden mit einem stationären Tank. „Wichtig ist, große Tanks anfangs zu beliefern, damit bei der Befüllung genügend Druck aufgebaut wird. Denn hat unser LIN-Service-Behälter nur noch wenig Inhalt, wird dies nicht mehr richtig gewährleistet“, erklärte Robert.

Mit gekonnten Handgriffen schloss er den Tank an und nun hieß es
Befüllung einer Kryokanne mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff
Befüllung einer Kryokanne mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff
 warten…
Nach etwa einer halben Stunde war der Tank voll und wir fuhren weiter zu unserem nächsten Kunden, ebenfalls in Freising.

Dort warteten bereits viele mobile Lager- und Einfrierbehälter auf eine Befüllung mit Stickstoff. So viele, dass der Inhalt unseres 1.000 Liter LIN-Service-Tanks zum Befüllen aller Behälter nicht mehr ausreichte. Das hieß nachfüllen! Befüllt wird das Servicefahrzeug direkt an dem stationären 10.000-Litertank bei der Demmel Gase, welcher einmal in der Woche von unserer TKW-Disposition in Hörstel beliefert wird. 

„Hauptsächlich versorgen wir Labore, Kinderwunschzentren, Universitäten, Hochschulen sowie Metall- und Maschinenbauunternehmen im Großraum München. Natürlich fahren wir auf Anfrage auch weitere Strecken“, informierte mich Robert auf dem Weg zurück nach München. 

Und für was brauchen unsere Kunden den Stickstoff?  Zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zählen unter anderem das Einfrieren und Lagern von Zellmaterial, Pilzkulturen und Umweltproben, die Kryochirurgie, -therapie und -biologie, das Rohrfrosten, Kaltdehnen, Entlacken und Entschichten, sowie die Trennung von Gummi- und Metallverbindungen.

Da der Stickstoffbedarf bei manchen Anwendungen dauerhaft gering ist, sich auf mehrere Arbeitsplätze verteilt, oder nur unregelmäßig entsteht, eignet sich unser mobiler Kälteservice optimal.

Endspurt!

Mit dem vollen Tank tourten wir noch einmal los nach Freising, um die restlichen Behälter zu befüllen. Unser letzter Stopp an diesem Tag war Schweitenkirchen. Dort hatten wir mehrere Kryokannen eines Kunden zu befüllen.
Ziemlich beeindruckend, wie viele Behälterarten wir mit dem Servicefahrzeug befüllen können! Anders als bei geschlossenen Behältern wurde der Füllschlauch  hier aber nicht angeschlossen, sondern lediglich in die Kannen gehängt. Als Robert den Tank aufdrehte, sprudelte und spritzte der Stickstoff nur so in die Kannen. Genau deshalb hatten wir auch die Sicherheitsausrüstung an. „Wichtig ist ein gesunder Respekt vor dem Produkt, Angst darfst du aber nicht haben“, zwinkerte Robert mir zu. 

Abschließend kann ich sagen, dass ich an diesem Tag in München viele neue und interessante Erfahrungen machen durfte und wieder einiges dazulernen konnte.

Viele Grüße aus Bayern
Christina Sporer



Header-Bild: © sola_sola – Fotolia

Befähigte Person – Wissen ist gut für’s Geschäft

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich beginne meinen Beitrag mit einer Definition: „Eine befähigte Person nach Betriebssicherheitsverordnung verfügt durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel (in unserem Fall zum Beispiel von  Druckbehältern und Rohrleitungen) im Rahmen der gesetzlich festgelegten Prüfgrenzen“. 

Mein Name ist Agnes Brüggemann, seit 36 Jahren arbeite ich bei der Westfalen Gruppe im Bereich Energieversorgung /Technik und das sehr gerne. Meine Aufgaben sind umfangreich und interessant, es wird nie langweilig.

Dieser  Blog-Beitrag handelt von den vielfältigen Schulungsangeboten im Bereich Energieversorgung /Technik. Seit Jahren schulen wir unsere Autorisierten Service-Partner (Fachunternehmen, mit denen eine vertragliche Vereinbarung zur Durchführung von Dienstleistungen abgeschlossen wurde), Heizungsbauer, SHK-Handwerker sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Themen Technik, Vorschriften, Regelwerke und Verordnungen. Dazu zählen zum Beispiel

  • BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung)
  • TRF 2012 (Technische Regeln Flüssiggas)
  • TRBS 3151 (Technische Regeln für Betriebssicherheit)
  • TRGS 751(Technische Regeln für Gefahrstoffe) schulung_

Eine spannende Aufgabe, die wir in unserem Team mit viel Engagement und Herzblut durchführen. Wir sind für die die komplette Organisation, wie

  • Erarbeitung des Schulungsprospektes
  • Einladung der Teilnehmer
  • Erstellung der Präsentationen und der Schulungsunterlagen 
  • Erstellung und Aktualisierung der entsprechenden Internet-Seiten
  • Erstellung der Teilnahmebescheinigungen 
und vieles mehr verantwortlich.

Die Schulungsveranstaltungen führen meine Kollegen Marian Scholz und Dominik Schwack durch. schwackDie beiden sehen nicht nur großartig aus, sie machen auch großartige Schulungen.
Die Teilnehmer profitieren von den Erfahrungen der beiden mit fachspezifischem Hintergrundwissen sowie den vielen praxisorientierten Hinweisen.
scholzIch bin sehr stolz darauf, dass meine Kollegen aus dem Team Technik über ein derartiges Spezialwissen verfügen und dieses Wissen während der Schulungen vermitteln. Im Rahmen der verschiedenen Schulungen stellt man häufig fest, dass gerade in Sachen Regelwerke große Wissenslücken vorhanden sind. Es ist doch toll, wenn man sagen kann, dass diese Erfahrungs- und Wissenslücken geschlossen werden können. 

Aufregend für die Teilnehmer ist  die Qualifikationsschulung zur „prüfbefähigten Person“. Diese führen wir zusammen mit der BG RCI (Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie) exklusiv für unsere Autorisierten Service-Partner und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch.
Die Schulung endet am 3. Tag mit einer schriftlichen Prüfung. Die Teilnehmer sind dann schon etwas nervös, Prüfungsstress macht sich breit – wie früher in der Schule.

Aber: Alles wird gut oder wie der Kölner sagt: „Et hätt noch emmer joot jejange“.

Viele Grüße
Agnes Brüggemann

Falls Sie Interesse haben, finden Sie es hier zum Download: Unser Schulungsprogramm

Laptops für Uganda

Liebe Blog-Leser,

eine gute (Aus-) Bildung ist hierzulande Voraussetzung, um sowohl im Job als auch im Alltag gut zurecht zu kommen. Viele von uns sehen Bildung als selbstverständlich an!

Was viele Menschen zwar wissen aber gerne ignorieren, ist die Tatsache, dass einem großen Teil der Erdbevölkerung die Chance auf Bildung verwehrt bleibt, weil es neben bildender Lektüre an den notwendigen Kommunikationsmitteln wie PC oder Telefon fehlt. Um die Bildungsmöglichkeiten für die Menschen in der ugandischen Stadt Gulu zu erhöhen, unterstützt unser Unternehmen das Projekt Lichtstrahl Uganda seit einiger Zeit mit ausrangierten aber funktionsfähigen Laptops, die beispielsweise zur Schulung der Lehrerinnen und Lehrer vor Ort verwendet werden.
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Die Organisation setzt sich für die Verbesserung der medizinischen und hygienischen Bedingungen des von Bürgerkriegskämpfen in Mitleidenschaft gezogenen Nordens Ugandas ein. Durch ihr ehrenamtliches Engagement unterstützen die Mitglieder des Projektes die Menschen in der Region um Gulu dabei, die dortigen Lebensumstände nachhaltig zu verbessern.
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Heike Rath, 1. Vorsitzende des Lichtstrahl Uganda e. V., reist in ihrer Freizeit mehrmals im Jahr nach Uganda, um die Aufbauhilfe vor Ort zu unterstützen und soziale Projekte voranzutreiben.

auma 336Ein Meilenstein ist z. B. die Errichtung des Medizin- und Schulungszentrums „Lightray Health and Training Centre“, durch die die medizinische Erstversorgung dank des Einsatzes des zwölfköpfigen Personals (Hebammen, Krankenpfleger, Laboranten und Hilfsschwestern) gewährleistet wird.

Bei Lichtstrahl Uganda handelt es sich um ein tolles Projekt, das weiterhin auf Spenden aus der Bevölkerung hofft. Das betont auch Heike Rath: „Sollte jemand noch einen guten Laptop haben, den er oder sie unserem Projekt zur Verfügung stellen möchte, würden wir uns sehr freuen! Danke an Kevin Bertels von der Westfalen Gruppe, der zusammen mit seinen Kollegen schon einige tolle Laptops für Lichtstrahl Uganda gespendet hat!“.

Liebe Grüße und bis demnächst

Timo Winter

Prozessoptimierung Logistik und Transport: Tagung in Wanzleben

Liebe Leser & Leserinnen,

ich absolviere bei der Westfalen Gruppe eine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen. In meinem ersten Blog-Beitrag berichte ich über die Tagung zum Thema Prozessoptimierung Logistik und Transport in Wanzleben, die ich im Rahmen meiner Ausbildung besuchen durfte.

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Die Tagung fand statt im schönen Hotel Burg Wanzleben.
Ich habe während dieser Tagung  viel gelernt und konnte eine Menge Hintergrundwissen gewinnen. Viele Zusammenhänge meiner Tagesaufgaben sind mir besser bewusst geworden.

Gute Kommunikation ist das A & O

Ein Tagesordnungspunkt war die Lösung von Problemen, wie sie oft im Tagesgeschäft auftauchen. Wie können wir diese meistern, wer kann uns am besten dabei helfen und wie sollten wir kommunizieren?

Da sich Schwierigkeiten bekanntermaßen nicht in Luft auflösen, ist ein Austausch mit den Kollegen – auch in den anderen Werken – sehr wichtig. Wir stellten uns während der Schulung die Frage, wie wir zukünftig das Entstehen von Missverständnissen bei der Kommunikation vermeiden können.

Wir lernten, dass es oft unvermeidlich ist, mehr als einmal nachzufragen, bis dann auch wirklich alle Unklarheiten beseitigt sind. Davor sollen wir uns nicht scheuen. Natürlich ist das persönliche Gespräch nicht immer möglich, daher besteht die Kommunikation oft aus Telefonaten oder aus E-Mails. Hier gelten für eine gute Kommunikation noch besondere Regeln, da beim Telefonieren nur die Stimme zum Transport von Emotionen zur Verfügung steht. Bei einer Mail lassen sich Emotionen gar nicht übermitteln, man muss sich daher möglichst genau und unmissverständlich ausdrücken.

Gute Kommunikation verhindert Missverständnisse – und wie gute Kommunikation aussehen kann, darüber haben wir bei dieser Tagung viel gelernt.
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Die Wirtschaftlichkeit erhöhen

Ein weiterer wichtiger Punkt der Tagung war das wirtschaftliche Fahren. Unsere eigenen Fahrer schulen wir regelmäßig in Bezug auf einen wirtschaftlichen Umgang mit ihren Fahrzeugen. Aber auch die Fahrer der Speditionen, die für uns oder unsere Lieferstellen fahren, schulen wir immer wieder. Durch den Einsatz von Telematik- Systemen werden Verbrauchs- und Verschleiß- Faktoren erkannt und den Fahrern können so Tipps zum wirtschaftlicheren Fahren gegeben werden.

Ganz wichtig: Sicherheitsbestimmungen

Im Transportgewerbe nehmen Sicherheitsvorschriften einen wichtigen Platz ein. Auch während der Tagung lag hier ein Schwerpunkt. Ein wesentlicher Aspekt der Sicherheitsvorschriften im Transportgewerbe ist die Ladungssicherung. Besonders beim Umgang mit Gasen gibt es vieles zu beachten, viele Vorschriften, die einzuhalten sind. Unsere Fahrer werden sehr gründlich und umfassend geschult. Die Einhaltung der strengen Vorschriften prüfen wir auch selbst immer wieder durch stichprobenartige Unterwegskontrollen.

Fahrsicherheitstraining mit perfekt gesicherter Ladung
Fahrsicherheitstraining mit perfekt gesicherter Ladung
Die Einhaltung der vorgeschriebenen Arbeitszeit gehört ebenfalls zu den Sicherheitsvorschriften. Viele Unfälle passieren auf Grund von Übermündung der Fahrer. Bei uns wird daher sehr streng auf die Einhaltung der Vorschriften und ausreichende Ruhezeiten geachtet.

Fazit

Die Tagung hat das Verständnis der Kollegen untereinander gestärkt, das Bewusstsein für die schwierigen Aufgaben, mit denen natürlich auch andere zu „kämpfen“ haben, ist gewachsen.

Für mich war es ganz besonders schön, meine Kollegen aus den anderen Werken kennen zu lernen, da ich jetzt den Namen auch ein Gesicht zuordnen kann. Das wird unsere Zusammenarbeit sicher weiter fördern.

Viele Grüße
Lisa Matenar


Header-Bild: Fast Road Through The Countryside © James Thew – Fotolia