Schlagwort-Archive: Flüssiggas

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Edward begleitet Sie!

„Wie läuft das eigentlich mit diesen Edwards?“ Diese flockig gemailte Frage eines geschätzten Kollegen kräuselte meine Stirn. Welche Edwards? Die mit den Scherenhänden? Die englischen Monarchen I bis VIII? Mit denen läuft bestimmt alles gut. Aber was haben die mit Werbung an der Krone? Mit dem Glanz der royalen Kopfschmuckbrillanten vorm inneren Auge traf mich die Erleuchtung: Edwards = AdWords!

Werbende Worte im Web

Sie sind Suchende/r? Dann werden Sie zumindest in der digitalen Welt kontinuierlich begleitet. Zum Beispiel von AdWords. Das sind die dezent als Anzeigen gekennzeichneten werbenden Worte über und neben den organischen Suchergebnissen Ihrer Suchmaschine. Sie suchen nach Schuhen? Eine erkleckliche Anbieterzahl wird Ihnen via AdWords entgegenstöckeln. Das „Paradies auf Erden“? Finden Sie in riesiger Auswahl und für `nen schmalen Euro bei Amazon. Selbst für „Kleinhirnprothesen“ offerieren Ihnen Preisvergleichsportale mittels AdWords den günstigsten Kurs (– achten Sie hier besonders auf Ihr Widerrufsrecht)!

Wenn Sie hingegen nach etwas Sinnvollem wie „Stromanbieter“ oder „Flüssiggas“ suchen, besteht die berechtigte Hoffnung, dass Sie auf AdWords für die Energieversorgungswelt der Westfalen Gruppe stoßen.

Gesucht und gefunden. Die Wechselwirkung zwischen Suchanfrage und AdWord-Einblendung.

Digitale Reisebegleitung

Wonach googelt jemand, dem sein teurer Stromdino genug Geld aus der Tasche gezogen hat? Welche Videos schaut sich ein Logistikleiter online an? Mit welchen Interessen surft ein potenzieller Flüssiggaskunde durchs Internet? Aus welchen Ecken der Republik kommen die Suchanfragen? Vom PC oder vom Smartphone? Wie kombinieren wir die unterschiedlichen Werbeformen am besten? Wie verteilen wir die Budgets? Und was haben wir davon? Die digitale Reisebegleitung der Westfalen Gruppe berücksichtigt für die zielgruppengenaue Ansprache heute zahlreiche Aspekte. Zehntausende Schlüsselbegriffe, die mögliche Suchanfragen abbilden, sind das Gerüst unserer AdWord-Ausspielungen. Nutzerprofile und regionale Besonderheiten, Tests mit Anzeigentexten und verschiedenen Gebotskonstellationen helfen bei der Fokussierung und Effizienzsteigerung. Analysewerkzeuge geben Aufschluss über den Erfolg.

Dosiert posieren

Ihr Herz schlug schon mal für braune Schnürschuhe? Sie hätten fast welche gekauft? Dann zalandert vielleicht noch heute eine nett gemeinte Aufforderung hinter Ihnen her, jetzt doch endlich zuzuschlagen. Diese durch Cookies ausgelöste Verfolgung geht Ihnen vielleicht auf den Keks, ist aber sehr verbreitet. Das zeigt, wie weit (und tief) die Möglichkeiten der direkten Online-Ansprache mittlerweile gehen. Mit diesem Re-Targeting, also dem unablässigen Aufs-Korn-Nehmen, gehen wir übrigens bewusst dosiert um. Westfalen sind zwar hartnäckig, aber als Nervensägen wollen wir uns nicht positionieren.

Sanfte Landung

Die möglichst barrierefreie Kontaktaufnahme über themenspezifische Landeseiten bringt unsere Kunden der perfekten Lösung und uns unseren Kunden näher. Wir schaffen dafür eine mögliche Reiseroute: Von der Suchanfrage über AdWords auf die Landeseite. Von der Landeseite in den Dialog. Vom Dialog zur Lösung.

Kontaktanbahnung mittels Landeseiten.

Bitte folgen

Auch Energie funktioniert online. Sowohl bei professionellen Entscheidern als auch bei privaten Endverbrauchern. Mit Maßnahmen der Online-Kommunikation erhalten wir Anfragen, schließen Strom- und Erdgasverträge ab, kommen mit Menschen ins Gespräch, die wir sonst vielleicht nie kennengelernt hätten. Wenn Ihnen also demnächst mal ein Westfalen Edward AdWord begegnet: Grüßen Sie schön und folgen Sie ihm vertrauensvoll.

Sonnige Grüße

Martin Weiland

Header-Bild: Fotolia #47523957 | © jörn buchheim – Fotolia.com

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Innere Werte: Prüfung eines erdgedeckten Flüssiggas-Großbehälters

Liebe Leserinnen und Leser,

alle 10 Jahre muss gemäß BetrSichV die innere Prüfung eines unterirdischen Flüssiggas-Lagerbehälters durch eine „Zugelassene Überwachungsstelle“ durchgeführt werden.

Machmal kommt es anders als man denkt

Im Juni dieses Jahres war der unterirdische 24.000 Liter Flüssiggas-Lagerbehälter in der Feriensiedlung in Meschede-Erflinghausen für die innere Prüfung angemeldet. Der Behälter versorgt ca. 46 Häuser mit Flüssiggas.

Geplant war, dass ich  für die Ausarbeitung dieses Blog-Beitrages mitfahre nach Meschede-Erflinghausen. Aber: Manchmal kommt es anders als man denkt. Zur Zeit bin ich stark in andere Projekte eingebunden und musste mich leider gegen die Fahrt entscheiden. Dass mein Blog-Beitrag einen Video-Teil haben soll, stand für mich aber schon lange fest. Netterweise hat sich eine unserer Auszubildenden, Leonie Klümper, bereiterklärt, für mich den Einstieg in den Behälter zu wagen und einen Film zu drehen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei ihr bedanken.

Für Leonie Klümper war es eine aufregende Sache. Sie war zum ersten Mal bei einer inneren Prüfung eines Großbehälters dabei und sehr gespannt darauf, was da auf sie zukommt. Die Kleiderordnung lautete: „Ziehe Sicherheitsschuhe und alte Klamotten an, einen Schutzanzug bekommst du vor Ort und dann geht`s ab in den Behälter.“

Vorbereitungen zur Prüfung

Im Vorfeld der inneren Prüfung eines Großbehälters sollte der Behälter fast leer sein, damit möglichst wenig Propan abgesaugt werden muss.

Alle Vorbereitungsarbeiten werden bereits am Tag zuvor durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Behälter am Tag der Prüfung gefahrlos begangen werden kann.

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Die Restgasmenge (in diesem Fall 8 %) wird von einem Tankwagen mittels Kompressor abgesaugt, bis sich nur noch Propan in gasförmigem Zustand bei einem Druck von ca. 1 bar im Behälter befindet. Durch das Einspülen von Stickstoff wird dann die Restgasmenge aus dem Behälter gedrückt und über eine Fackel fachgerecht verbrannt. Sobald die Flamme der Fackel erlischt, ist kein zündfähiges Propangemisch mehr im Behälter und der Behälter selbst ist drucklos. Ggf. müssen Reststickstoffmengen noch abgeblasen werden. Danach kann der Mannlochdeckel gefahrlos geöffnet werden und der Behälter wird durch den Einsatz eines Gebläses mit Luft gespült.

Zur absoluten Sicherheit werden mit einem Gasmessgerät die Sauerstoff- und Propan-Werte ständig überprüft. Erst wenn die Messungen einen Sauerstoffgehalt von über 20 % und einen Propangehalt von absolut 0 % anzeigen, darf der Behälter begangen werden.

Und dann ging es los.

(So beschreibt Leonie Klümper ihre Eindrücke)

Der Tag begann um 7:00 Uhr morgens:  ich traf mich mit Stephan Klostermann auf dem Mitfahrparkplatz in Senden. Während der Fahrt erzählte er mir schon viele Dinge über Prüfungen und den generellen Ablauf. Aber wie so ein Behälter nun wirklich von innen aussieht, konnte ich mir trotz aller Erklärungen nicht so richtig vorstellen.

Am Behälter angekommen, war mein erster Gedanke : „Puh – das Gas riecht man ja doch ganz deutlich.“ Ich erfuhr, dass der Geruch nicht vom Gas kommt, sondern vom Odorierstoff,  der dem von sich aus geruchlosen Propan beigemischt wird, damit eine eventuelle Undichtigkeit sofort und deutlich wahrgenommen wird.

Unsere Service-Techniker hatten schon am Vortag alle Vorbereitungen abgeschlossen: Der Behälter war  komplett geleert worden, so dass er über Nacht noch weiter ausdünsten konnte. 

Als der Sachverständige eingetroffen war und die erforderlichen Unterweisungen durchgeführt wurden, bekam ich die vorgesehene persönliche Schutzausrüstung (PSA), dazu gehören u. a.

  • Schutzanzug
  • Rettungsgeschirr
Eine ca. 2 Meter lange Leiter wurde durch den Domschacht in den Behälter eingelassen. Erst jetzt wurde mir so richtig bewusst, dass ich gleich durch den doch recht schmalen und dunklen Domschacht in den Behälter steigen werde. Da wurde mir dann doch etwas mulmig.

Es geht abwärts 😉

Der Sachverständige stieg zuerst herunter und ich hinterher. Ich nahm die Kamera und versuchte von Anfang an alles zu filmen. Als ich erst einmal im Behälter stand und die Leiter nach oben gezogen wurde, ließ das mulmige Gefühl etwas nach, da der Behälter so groß war, dass man aufrecht stehen konnte. Mit Taschenlampe und dem Licht der Kamera war es zum Glück auch ziemlich hell. Wieder stieg mir dieser unangenehme Geruch in die Nase, aber es war noch auszuhalten.

Sicherheit geht vor: es wird sorgfältig geprüft!

Im Inneren des Behälters prüfte der Sachverständige intensiv die Behälterwandungen und die Schweißnähte. Zur Sicherheit wurden während des gesamten Aufenthaltes im Inneren des Behälters permanent die Sauerstoff- und Propanwerte gemessen. Der Sachverständige war sehr nett und hat mir alles erklärt.

Nach 10 – 15 Minuten war das Ganze auch schon vorbei und ich konnte wieder über die Leiter raus. Geschafft!

Anschließend wurde noch ein zweiter Behälter der gleichen Größe geprüft. Ich war froh, dass ich da nicht noch einmal einsteigen musste. Zum Schluss konnte ich noch bei einer äußeren Prüfung zusehen.

Fazit

Für mich war das ein sehr spannender und lehrreicher Tag, mir wurde sehr viel erklärt und ich weiß jetzt, wie so ein Großbehälter von innen aussieht und riecht. :-)

mannloch

Ich war erstaunt, wie groß der Aufwand ist, um so eine innere Prüfung durchzuführen. Die ganzen Dokumentationen und Bescheinigungen, die Absaugung, die Zwischenversorgung, die Befüllung und die Wiederinbetriebnahme. Hinzu kommt die zeitliche und personelle Organisation, damit alles funktioniert.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe viele neue Eindrücke mitgenommen!

Ich kann nur sagen, das war ein tolles Miteinander und möchte mich bei allen Kollegen bedanken.

Viele Grüße
Agnes Brüggemann und Leonie Klümper

Quantum of the Seas, Float out  (Copyright: MEYER WERFT)

Innovativ Denken und Handeln

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn mich heute jemand fragt, ob ich schon einmal die MEYER WERFT in Papenburg besucht habe, kann ich mit Begeisterung sagen:

„Ja schon mehr als einmal! Und ich bin immer wieder beeindruckt von der Art und Weise, wie riesige Kreuzfahrtschiffe mitten im flachen Emsland – weit ab vom Meer – gebaut werden.“

In meinem heutigen Blog-Beitrag möchte ich meine Begeisterung mit Ihnen teilen und Ihnen einen kleinen Enblick in die MEYER WERFT und deren logistische Meisterleistungen – ganz im Sinne der Umwelt – geben. 

Die Logistik ist im modernen Schiffsbau ein entscheidend wichtiger Faktor. Alle Teile müssen beim Schiffsbau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Deshalb begann die MEYER WERFT schon vor Jahren, in ein innovatives, automatisiertes Transportleitsystem zu investieren. Dadurch werden u.a. optimale Auslastungen der Transportfahrzeuge und Gabelstapler erreicht, sowie unnötige Leerfahrten vermieden. Ein großes Augenmerk wird auf die  Reduzierung der Abgasemissionen gelegt. Seit dem Jahr 2010 setzt die MEYER WERFT auf Treibgas der Westfalen Gruppe und hat ihre Staplerflotte dahin gehend umgerüstet. Heute fahren mehr als 60 Gabelstapler mit Flüssiggasantrieb und Katalysator auf der Werft.

Bei dem Kraftstoff Treibgas wird die Luft nicht durch Ruß belastet. Die geringen Schadstoffemissionen schonen die Umwelt.


Seit 2010 betreue ich in technischen Angelegenheiten die EDL Ems Dienstleistung GmbH, die die Füllanlage für Treibgasgabelstapler auf der Werft betreibt. Wir als Westfalen Gruppe setzen – genau wie die MEYER WERFT – auf innovatives Denken und Handeln. Daher sind wir nicht nur für die Produktlieferung zuständig, sondern haben zusätzlich eine besondere Füllanlage platziert. Jeder Stapler besitzt einen ihm zugeordneten Legic-Chip, mit dem der Fahrer am Tankautomaten den jeweiligen Stapler identifiziert, um dann einen Tankvorgang starten zu können. Der Automat speichert jede Tankung ab und mit Hilfe eines speziellen Programms können die Tankungen entsprechend ausgewertet werden.

Zur Zeit installieren wir vor Ort eine nochmals modernisierte Auswertsoftware, die die Arbeitsvorgänge der beteiligten Anwender weiter optimiert und vereinfacht.


Meine Besuche auf der MEYER WERFT waren für mich bisher immer sehr interessant und herausfordernd, sowohl privat als auch beruflich. Wer Interesse an modernem Schiffsbau hat und sich die Riesen der Meere und deren Entstehung aus nächster Nähe ansehen möchte,  dem empfehle ich einen Besuch auf der MEYER WERFT.

Es lohnt sich!

Viele Grüße
Ihr Marian Scholz

Copyright Fotos untere Reihe: Meyer Werft
Mit Helium gefüllte Ballons

Gase – wie langweilig!

Neulich beim Klassentreffen fragte mich eine ehemalige Mitschülerin:  „Und Eva, was machst du denn jetzt?“  Ich antwortete: „Ich arbeite in der IT bei der Westfalen Gruppe. Hauptsächlich realisiere ich Projekte für den Bereich Gase “. Ein kurzes „Aha“ beendete recht schnell die Konversation. IT und Gase sind anscheinend nicht en vogue.

Ehrlich gesagt, als ich mich vor mehr als 3 Jahren bei der Westfalen Gruppe als IT Projektmanagerin bewarb, lag die Motivation eher in der Stellenbeschreibung und im Standort Münster als in den Produkten.

Gase: wie langweilig, wie unsexy! Produkte, die man nicht sieht, die man nicht unbedingt schmeckt, die – wenn überhaupt – oftmals unangenehm riechen. Wer braucht sowas schon… ich bestimmt nicht! Die Begeisterung für die Materie hielt sich offen gesagt in Grenzen.

Auch die Westfalen Gruppe als Unternehmen war mir nicht sofort ein Begriff. Klar, die Tankstellen kannte ich, doch als passionierte Reiterin assoziierte ich mit Westfalen eher Pferde und das Nordrhein-Westfälische Landgestüt. Das Gasegeschäft war da so gar nicht auf meinem Radar. Warum denn auch, wer braucht denn schon Gase?




Liebe Personalabteilung, lieber Vorstand, falls Sie das lesen… ich habe meine Meinung geändert.

Wenn Sie ein Kind fragen, was es werden möchte, wenn es groß ist, wird es Ihnen Berufe, wie Lokomotivführer, Feuerwehrmann, Polizist oder Astronaut nennen. Steuerberater, Ökotrophologe oder IT Projektmanager stehen da in 99,9% nicht auf der Liste. Schon gar nicht IT-Projektmanager bei einem Gaselieferanten. Was soll der schon machen oder was soll so toll daran sein – denken möglicherweise auch Sie ( während Sie es sich auf Ihrem Schreibtischstuhl bequem machen, dessen Schaumstoffauflage vielleicht mit Gasen der Westfalen Gruppe  in Form gebracht wurde).



Während meiner Zeit bei der Westfalen Gruppe hat sich mein Bewusstsein für das Produkt geändert, gleich einem Diätenden, der im Vorbeigehen die Schokoriegel auf dem Schreibtisch seiner Kollegin registriert. Plötzlich sehe ich die Gase der Westfalen Gruppe überall. Auch Sie haben in diesem Moment, in dem Sie diese Zeilen lesen, Wasser mit CO2möglicherweise Kontakt zu unseren Gasen. Sei es das Mineralwasser, das so herrlich in ihrem Glas prickelt, die Chipstüte, die Sie aufreißen. 

Und wie ist das bei mir seit dem Aufstehen gewesen? Minder ausgeschlafen registriere ich auf dem Weg zum Auto im Vorbeigehen meinen Grill mit der Propangasflasche… War wirklich ein schöner Abend gestern. Weiter geht’s. Auf der Fahrt zur Arbeit passiere ich den Propantank meines Nachbarn, der Flüssiggas zum Heizen seines Schweinestalles nutzt. Willkommen in der Landwirtschaft! Das Piepen meines Autos erinnert mich daran, dass ich wieder tanken muss… was soll ich sagen…nicht so schlimm, ich fahre mit Autogas. Und nun, nun sitze ich hier vor dem Rechner und sinniere weiter über Gase. Gase werden viel öfter und vielfältiger eingesetzt, als man denkt!
Und ich lerne täglich dazu …

Zum Beispiel, dass meine Frühstücksbanane auf dem Müsli mit Hilfe des Bananenreifungsgases erst auf dem europäischen Kontinent ihre Farbe von grün zu gelb gewechselt hat. Wussten Sie, dass Westfalen Gase vielfach bei der Forschung von namhaften Instituten eingesetzt werden? Zum Beispiel  für die Entwicklung neuer Medikamente, zum Kalibrieren der Messinstrumente oder zur physikalischen Grundlagenforschung für Bereiche, die ich wohl nie verstehen werde. 

Ich lerne, dass die medizinischen Gase von Westfalen Leben retten z. B. bei Neugeborenen oder Menschen mit Atembeschwerden. Ich lerne, wie umfangreich Schweißgase genutzt werden, sei es auf der Autobahnbaustelle, in der ich noch im letzten Urlaub stundenlang im Stau gestanden habe, beim Bau der Waschanlage, durch die ich gestern durchgefahren bin oder beim Schweißen meines Auspuffs. Alle Lebensmittel, die unter Schutzatmosphäre verpackt sind, sei es der Joghurt, die Salami oder die besagten Chips enthalten Lebensmittelgase, die die Haltbarkeit und das Aroma garantieren.

Lange Rede, kurzer Sinn… „AHA!“ Gase sind ganz und gar nicht langweilig und ich muss mit Erstaunen feststellen, dass Gase sogar viel spannender sind, als all die Produkte, die ich vor meiner Zeit bei der Westfalen Gruppe als schick empfunden habe. Diese Antwort werde ich geben, beim nächsten Klassentreffen!
Im nächsten Blog werde ich dann zeigen, warum auch die IT -Projekte bei Westfalen alles andere als langweilig sind!


In diesem Sinne
Eva Bönisch

P. S. Gerne lerne ich noch weitere Einsatzgebiete von Gasen kennen. Schlauen Sie mich auf! Vielleicht haben Sie noch Ideen, mit denen ich beim nächsten Treffen auftrumpfen kann. Schreiben Sie mir,  welche Einsatzgebiete Sie bei Gasen begeistern!

Header-Bild: © Johanna Mühlbauer – Fotolia.com

Westfalengas im oberirdischen Flüssiggasbehälter

Von Regeln, Vorschriften und viel Freude

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, meinen ersten Blogeintrag schreiben zu können und möchte mich erst einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Marian Scholz und ich arbeite seit sieben Jahren bei der Westfalen Gruppe im Bereich Energieversorgung als Leiter Technischer Service. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem das Lesen und Umsetzen von Richtlinien, Gesetzen, Rechtsverordnungen sowie technische Regelungen, die für Flüssiggas-Anlagen Anwendung finden.

Hierzu zählt unter anderem die „Technische Regeln Flüssiggas“ – abgekürzt wird sie in Fachkreisen auch TRF-2012 genannt. Hierin werden zum Beispiel die Aufstellungsbedingungen der Lagerbehälter für Flüssiggas geregelt. Wie bei jeder Form der Energieversorgung sind nämlich auch bei Flüssiggas eine Menge Vorschriften zu beachten. Damit Sie sich etwas darunter vorstellen können, habe ich einige Fotos beigefügt. Das erste Bild zeigt einen Flüssiggas-Lagerbehälter, der regelkonform aufgestellt wurde.

Westfalengas im oberirdischen Flüssiggasbehälter

Regelkonform aufgestellter Westfalengasbehälter

Die Standsicherheit ist durch eine Betonplatte (mindestens Bn 150 mit einer Lage Baustahl-gewebematte) gewährt, es sind im näheren Umkreis keine Brandlasten vorhanden.
Flüssiggas-Lagerbehälter müssen vor Brandlasten (brennbare Stoffe, Holzschuppen oder Holzstapel) durch einen Schutzabstand, durch eine Schutzwand oder durch Erddeckung geschützt werden. Je nach Größe der Brandlast muss ein bestimmter Abstand eingehalten werden. Bei einer Breite der Brandlast von vier Metern muss der Abstand zum Beispiel fünf Meter betragen.
Falls der Flüssiggasbehälter oberirdisch wegen der Sicherheitsabstände nicht aufgestellt werden kann, empfiehlt es sich, den Behälter unterirdisch einzulagern. In diesem Fall müssen die o. g. Mindestabstände nicht beachtet werden.

Flüssiggaslagerbehälter, unterirdisch
Lagerung eines unterirdischen Flüssiggasbehälters

Aber auch für einen unterirdischen Flüssiggasbehälter gibt es natürlich eine Reihe von Regelungen.    

Interessante Projekte mit großem Qualitätsanspruch

Darüber hinaus führe ich ein Team von 10 qualifizierten Technikern. Die Kundenzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle und hat somit oberste Priorität. Mein Team und ich arbeiten ständig daran, die hohen Qualitätsansprüche unserer Kunden sowie unseres Hauses selbst einzuhalten oder diese nach Möglichkeit noch zu übertreffen.

Hier auf den Fotos sehen Sie die Installation einer Wärmeversorgungsanlage für eine große Industriehalle, die mit Flüssiggas als Wärmeträger versorgt wird.

Ganz besonders auf diese interessante Aufgabe, die mir viel Freude macht, möchte ich zukünftig in meinen Blog-Beiträgen durch die Beschreibung konkreter Projekte verstärkt eingehen.

Falls Sie Anregungen oder Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, sondern schreiben Sie mir einfach.  Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Blogs und freue mich auf Ihre Kommentare.

Viele Grüße
Ihr Marian Scholz