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Ich mache mit: Das Nachwuchskräfteprogramm

Im Sommer 2012 hörte ich das erste Mal vom Nachwuchskräfteprogramm der Westfalen Gruppe. Nachwuchskräfteprogramm – das hörte sich zunächst einmal spannend an. Was wirklich dahinter steckt, konnte ich mir zu Beginn jedoch noch nicht wirklich vorstellen. Zudem handelte es sich um ein Pilotprojekt.

Im Sommer 2012 hatte ich gerade seit gut eineinhalb Jahren meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen und konnte seitdem bereits eine gute Portion Berufserfahrung sammeln. Aus meiner Sicht ein guter Zeitpunkt für die Teilnahme an einem Weiterbildungsprogramm. In dem Informationsblatt der Personalabteilung hieß es, dass es sich um ein Trainingsprogramm handelt, das das Ziel der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung verfolgt, um für eine Laufbahnmöglichkeit bei Westfalen gut gerüstet zu sein. In einem festen Teilnehmerkreis würden in einem Zeitraum von 18 Monaten insgesamt vier Module mit unterschiedlichen Themen wie z. B. Selbst- und Konfliktmanagement durchlaufen werden. Zwischen den Modulen finde darüber hinaus jeweils noch eine Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch statt.

Das klang nach einer tollen Chance für mich!

Ich machte mich also daran ein Motivationsschreiben zu verfassen und bewarb mich damit offiziell für das Westfalen Nachwuchskräfteprogramm.

Aus privaten Gründen konnte ich leider nicht weiter an dem Auswahlverfahren teilnehmen. Der Pilot startete im November 2012 also ohne mich, schade.

Aber jetzt geht es los!

Umso mehr freute ich mich über den Start der zweiten Runde des Programms im Sommer 2013. Ich versuchte mein Glück ein zweites Mal und wurde im nächsten Schritt zu einem „Potenzial- und Entwicklungstag“ im Oktober 2013 eingeladen.

Ich war aufgeregt, schließlich sollte dieser Tag über meine Teilnahme entscheiden. Am Morgen des 15. Oktobers erwartete mich eine Runde mit ca. zehn weiteren Kollegen und einem Tagesprogramm in Assessment-Center-Form. Am Ende des Tages lautete das Fazit: „Alles überstanden, alles halb so wild!“. Jetzt hieß es abwarten, bis die Entscheidung über den Teilnehmerkreis getroffen wurde.

Einige Wochen später erfuhr ich im Feedbackgespräch, dass ich zu den Teilnehmern gehöre. Ich freute mich wirklich sehr und war stolz, es geschafft zu haben.

Es gibt viel zu lernen,…

Im November 2013 stand das erste Trainingsmodul an. Unter dem Motto „Typisch Westfalen!“ ging es zwei Tage lange um unser Unternehmen und darum, sich als Team zu finden.

Unterstützt wurden wir von unserer Trainerin Theresa Maxeiner (http://www.theresamaxeiner.de/).

Das Fazit des ersten Moduls: Wir haben viel über Gruppendynamik gelernt, viel gelacht und sind bereits schnell stark zusammengewachsen.


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Unser erstes Projekt im Team: Brückenbau im Hof zur Linde in Handorf

Für die nächsten zwei Monate wurden wir wieder in die Arbeitswelt entlassen. So gibt es nach jedem Modul die Möglichkeit die Erkenntnisse aus den Seminaren direkt auszuprobieren und anzuwenden.

…einen regen Austausch und gegenseitige Unterstützung

Ende Januar 2014 folgte der erste Erfahrungsaustausch. Hier geht es grundsätzlich darum an seinen persönlichen Zielen zu arbeiten und im Rahmen einer kollegialen Fallberatung von den Erfahrungen der anderen zu profitieren. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel man von der Gruppe und den Erfahrungen der Kollegen lernen kann.

Alles in allem waren die 1,5 Tage unseres Wiedersehens wieder einmal ein voller Erfolg.


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Wir sind komplett!

Im April 2014 folgte das Modul 2. Mit unserem Trainer Lutz Schulze (http://www.paretotraining.de/lutz-schulze/) stand das Thema „Selbstmanagement“ auf dem Programm.

Der Erfahrungsaustausch geht in die zweite Runde.

Ein Highlight des zweiten Erfahrungsaustausches war die Kanutour. Bei schönstem Wetter ging es mit fünf Kanus auf die Ems. In zweier Teams haben wir innerhalb von zwei Stunden wilde Stromschnellen bezwungen und monströsen Uferbewuchs hinter uns gelassen.

Beendet wurde der Abend mit einem Vortrag unseres Personalleiters Rolf Glahn, einem leckeren Grill-Buffet und dem ein oder anderen Bierchen. :-)

Am zweiten Tag des Erfahrungsaustausches gab es einen Exkurs zum Thema „Umgang mit Rückschlägen“. Aus meiner Sicht ist es sehr empfehlenswert, sich mit den Ansätzen von Brené Brown (http://brenebrown.com/) zu diesem Thema auseinander zu setzen.


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Hier waren noch alle trocken…
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Idyllische Fahrt auf der Ems

Ausblick: Es geht weiter

Im Oktober 2014 steht das nächste Modul auf dem Plan. Hier heißt das Thema „Präsentation und Moderation“. Auf unseren Wunsch hin, erwarten wir Alexander Fritsch-Albert, den Sohn unseres Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer unserer österreichischen Tochtergesellschaft, zu einem Dialogabend. Hier werden wir die Möglichkeit nutzen ihn persönlich kennen zu lernen und ihm Fragen zu stellen. Ich, und dafür spreche ich sicherlich für die gesamte Gruppe, freue mich schon darauf und bin sehr gespannt, was uns erwartet.

Abschließend möchte ich sagen, dass das Nachwuchskräfteprogramm rundherum eine wirklich tolle Sache ist. Jedem Teilnehmer wird die Möglichkeit geboten, sich beruflich und persönlich weiter zu entwickeln. Ich bin wirklich froh, dass ich an dieser tollen Weiterbildung teilnehme und gemeinsam mit meiner Gruppe so viel dazu lernen kann.

Hierfür ein herzliches Dankeschön an alle, die uns dieses Nachwuchskräfteprogramm ermöglichen und es so professionell für uns organisieren. Und nun verabschiede ich mich erst einmal in den hoffentlich sonnigen Sommerurlaub.