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IT bei Westfalen? – Weil’s Bock macht!

„Wie, du arbeitest bei Westfalen?! Ich dachte, du machst IT!“ Solche – oder so ähnliche Fragen – bekomme ich tatsächlich manchmal zu hören. „Ja, sicher!“ antworte ich dann. „Und warum?“ – „Weil’s Bock macht!“

Ja, das kann ich ehrlich behaupten: Mir macht mein Job als SAP Anwendungsentwickler bei Westfalen Spaß! Zugegeben: Als ich vor gut vier Jahren von einem SAP Beratungsunternehmen zur Westfalen AG kam, musste ich mich erst mal umstellen. Die Arbeit bei einem reinen IT-Haus ist nun mal eine andere als in einem Unternehmen, das sein Geld über den Verkauf und die Dienstleistungen rund um Gas, Energie und Treibstoffe verdient. Was aber auch klar ist: Ohne IT würde in heutigen Zeiten wahrscheinlich kaum ein Tropfen Diesel in die Tanks kommen – oder zumindest nicht so effizient.

Aber genau das macht die Arbeit als SAP-Applikationsentwickler bei Westfalen so vielseitig. Und viel abwechslungsreicher als hier kann es eigentlich kaum sein, habe ich doch in der Zeit seit Januar 2012 bereits die Hilferufe der Gastanks unserer Kunden erhört, wenn diese wieder Durst hatten, mitgeholfen, dass niederländische Patienten unsere medizinischen Gase und Sauerstoffgeräte bekommen und die Servicetechniker das alles direkt mobil bearbeiten können. Industrie 4.0 ist damit bei uns nicht nur ein Buzzword, sondern Real Life! Und das alles weitgehend im SAP Standard – in den SAP Modulen PM/CS, SD, MM, Einkauf habe ich dabei bereits gearbeitet, im Portalsystem Customer Self Service-Prozesse bereitgestellt und auch mal in HTML5 und JavaScript Mobilanwendungen gebaut. Es gibt immer wieder neue Ideen, die wir gemeinsam mit unseren Fachabteilungen zu guten IT-Lösungen ausbauen.

Google Maps und SAP Integration in INTREXX
Google Maps und SAP Integration in INTREXX

Aber da hört es sicherlich noch nicht auf, denn jede Software lebt – so habe ich auch nach den Projektphasen immer wieder Kontakt mit den Kollegen der Fachabteilungen, die neue Prozesse und Ideen umsetzen wollen oder auch mal ein offenes Ohr brauchen, weil das Messgerät am Kundentank schon zurück in der Zukunft ist und scheinbar den Füllstand von morgen ermittelt.

Und wenn ich alles aufführen würde, was meine Kollegen noch so machen, würde die Liste an spannenden Projekten und Lösungen wohl meinen Blog-Beitrag hier sprengen – automatisierte Zufahrtkontrolle für die Betankung der Tankwagen, Tankkartenportal, effiziente Tourenplanung… jetzt hab ich doch angefangen, weil es einfach coole und spannende Themen sind. Aber das soll hier mal reichen.

Natürlich habe ich das alles – und noch viel mehr – nicht alleine gemacht, nein – wir sind schließlich insgesamt 19 Kollegen bei uns in der Gruppe IT Applikationsmanagement. Und da ist vom Azubi bis zum erfahrenen Entwickler, vom Tüftler bis zum Kommunikator und vom Customizer bis zum Projektmanager so ziemlich alles dabei. Da wird vieles von mehreren Seiten betrachtet, um die möglichst beste Lösung für die Kollegen in den Fachabteilungen zu bauen. Das ist natürlich zusammen immer schöner als alleine!

Martin Börger mit einer Datafer-DFÜ
Martin Börger mit einer Datafer-DFÜ

Da passt es besonders gut, dass wir seit ein paar Wochen neue Arbeitsplätze haben und nicht mehr auf verschiedene Büros und Etagen verteilt sind, sondern uns ziemlich schnell direkt von Gesicht zu Gesicht kurzschließen können. Auch das gemeinsame Frühstück und Mittagessen im neu eingerichteten Betriebsrestaurant mit unglaublich leckerer Aktionsküche (Live Cooking!) lässt sich so noch besser bewerkstelligen. So werden dann auch Abgasskandale, Wochenendaktivitäten oder die Niederlage von Schalke gegen Werder gebührend diskutiert – denn auch das gehört zum Arbeitsalltag dazu.

Was für mich als junger Familienvater aber auch sehr wichtig ist, ist eine, sagen wir mal, „geregelte Flexibilität“. Ich bringe meine Jungs morgens häufiger in den Kindergarten oder hole sie dort ab, da wird’s mit einem „normalen 9 to 5 Job“ schwierig. Aber auch dafür gibt es meistens eine geeignete individuelle Lösung. Und wenn’s mal wieder länger dauert: Jede Überstunde kann später wieder abgebaut werden, indem ich einfach mal morgens einen Kaffee mit meiner Frau trinken gehe oder nachmittags früher zum Sport gehe. Eine gute Work-Life-Balance ist also absolut drin!

„Weil’s Bock macht“ habe ich am Anfang geschrieben, und im Laufe des bloggens ist mir jetzt auch noch mal deutlich geworden, warum: Viele spannende Projekte, viele Möglichkeiten, sich zu entfalten, sich mit netten Kollegen auszutauschen und nach einem guten Essen noch genug Zeit für die Familie zu haben… All das möchte ich nicht mehr missen.

Und warum nicht? Weil’s Bock macht!


Header-Bild: #68339208 | Urheber: Olesia Bilkei