Mein erster Monat bei Westfalen

Von Frankfurt am Main hat es  mich zurück in Heimatnähe nach Münster an der Aa getrieben. Neben dem Wechsel der Gewässer bin ich mit dem Job-Wechsel auch in eine neue Branche eingestiegen. Ich komme aus einem großen Touristik-Konzern, in dessen Online-Tochterfirma ich im Business Development und Innovations-Bereich als Digital Strategin tätig war. Dort habe ich verschiedenste Online- und Digital-Projekte mit begleitet.

Seit Anfang März bin ich als Online Marketing Managerin der Zuwachs im Online-Team des zentralen Marketings bei Westfalen. Neben diversen aktuellen Projekten rund um Online betreue ich aktuell aktiv den Website Relaunch mit.

Ich wurde hier bei Westfalen super nett aufgenommen und habe direkt im ersten Monat schon viele Kollegen aus verschiedensten Abteilungen und Bereichen kennen gelernt. Auch die Wege innerhalb und zwischen den Gebäuden bewältige ich mittlerweile ohne Umwege und ohne Verlaufen.  Durch die verschiedenen Gespräche und Termine habe ich bereits einen guten Eindruck vom Unternehmen, den Strukturen und Produkten bekommen, wodurch sich quasi täglich ein neuer Kreis geschlossen hat.

In diesen Gesprächen habe ich immer wieder Positives zum Unternehmen gehört, sodass ich mich noch mehr über den Neustart gefreut habe. Sehr beeindruckend finde ich außerdem die auffällig häufigen langen Betriebszugehörigkeiten der Westfalen-Mitarbeiter. Das spricht auf jeden Fall für das Unternehmen. 

Tausche Reisen gegen Gase, Energie und Tankstellen


Während meines ersten Monats bei Westfalen wurde ich relativ häufig gefragt, wie man denn von der Reise-Branche („mit so tollen und emotionalen Produkten“) auf Westfalen mit seinen Gasen, Energieprodukten und Tankstellen kommt. Diese Frage hatte ich mir natürlich schon vor meiner Bewerbung gestellt und meinen Fokus ganz bewusst branchenunabhängig auf den Fachbereich Online und Digital gelegt.

Das bietet zum einen sehr viel mehr Flexibilität und zum anderen erweitert es den eigenen Horizont. Außerdem kann man natürlich – trotz anderer Produkte und Zielgruppen – vieles aus dem vorherigen Job und Unternehmen auch hier bei Westfalen anwenden und so manche Synergien finden.

Neue Branche, viiiele vielseitige neue Produkte, nette neue Kollegen, neue Wege


ABER: Bekannte Herausforderungen und Strukturen sowie ähnliche Ziele – ein stetig wachsendes traditionsreiches Unternehmen mit langjährigen Erfahrungen, das sich gerade mitten in der Digitalisierung befindet. Auf geht’s mit neuen Systemen, neuen Prozessen, neuen Daten.

All diese gilt es mit alten Systemen, Prozessen und Daten zu verschmelzen, um für jetzt und die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Denn Daten sind das neue Gold, sagt man.

Heutige Kunden möchten nicht einen Kanal, nicht zwei Kanäle. Multi-Kanal ist auch nicht mehr befriedigend. Omni-Kanal sollte es sein. Also optimaler Weise alle Kanäle so miteinander verschmelzen, dass ein nahtloser Kanal-Wechsel zu jeder Zeit ohne Probleme möglich ist.

Online ist ein wichtiger Kanal, um für jetzt und die Zukunft aufgestellt zu sein und den sich verändernden Anforderungen der Zielgruppen gerecht zu werden.

Damit meine ich aber nicht Online allein, sondern eine Kombination aus Offline und Online. Mit dem Ziel, gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu erarbeiten und die Mehrwerte und Kompetenzen jedes einzelnen Kanals miteinander zu verbinden, um ein bestmögliches Gesamtergebnis für unsere Zielgruppen zu erreichen. 

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Westfalen-Kollegen und das gemeinsame Meistern der spannenden Herausforderungen und Projekte. Und ich bin mir sehr sicher: es wird nicht langweilig werden! 🙂

Viele Grüße
Christina Deiters

Lean Challenge: And the winner is …

Ein unglaubliches Gefühl! Wir haben bei der Lean Challenge 2018 in Heidelberg gewonnen.

Ok, fangen wir von vorn an. Im Frühjahr 2017 fiel bei Westfalen die Entscheidung,  das Thema KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) einzuführen. Und wie das so ist: Wir haben dem Thema auch einen Namen gegeben. KVP + Westfalen= Jump!

Wir wollen die kleinen und großen Hürden, die uns täglich begegnen gemeinsam nehmen und überspringen.

Der Start

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in unserem Werk Nohfelden war der erste Beweis erbracht. KVP bringt dem Unternehmen tatsächlich etwas. Die Skepsis, die bei den Mitarbeitern und Führungskräften vorhanden war, konnte gemeinsam in einen ersten kleinen Erfolg umgewandelt werden. Jetzt hieß es, das Thema Jump! ins Rollen zu bringen. Mit Hilfe unserer externen KVP-Experten von Conor Troy wurden in der ersten Welle zwölf Moderatoren und fünf Methodenspezialisten ausgebildet. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen seitdem die Mitarbeiter/innen der Westfalen Gruppe dabei, Verbesserungspotentiale zu finden und diese umzusetzen.

Die Einladung

Unser Berater, Matthias Fahr ( Conor Troy), hat uns Anfang 2018 auf die „Lean Challenge 2018“ von Conor Troy aufmerksam gemacht.

Was ist die Lean Challenge? Die Lean Challenge ist eine zweitägige Veranstaltung, die dabei hilft, in den Austausch mit anderen Unternehmen zu kommen. Aber das ist nicht alles. Es gibt spannende Vorträge und es gibt die Lean Challenge. In 3,5 Stunden treten ca. 20 Teams aus verschiedenen Unternehmen in fünf Lean-Spielen gegeneinander an.

Die Lean Challenge ist inspiriert von Olympia und dem Gedanken, Unternehmen zu verbinden.

Wir haben zwei Teams mit je drei Jump!-Experten gestellt. Angetreten für Westfalen sind Juliane Pinke, Christopher Morich und Marius Lohoff (Team 1) sowie Janine Lukas, Robert Krawiec und Nico Tawidde (Team 2).

Westfalen ist das Thema KVP wichtig. Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzuführen, bedarf es des Rückhaltes des Managements. Damit unsere Teams diesen Rückhalt auch spüren, hat neben dem Projektleiter Matthias Dieke auch Torsten Jagdt als Vorstand Finanzen an der Veranstaltung teilgenommen, um die beiden Teams zu unterstützen.

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Wir stehen noch ganz am Anfang

Während der „Ice Breaker Session“ am Abend vor der Challenge durften wir bereits die ersten Teilnehmer der anderen Unternehmen kennenlernen und haben schnell festgestellt: „Oooohhh Mannnn … Die machen seit Jahren KVP. Wie sollen wir denn da bei den Spielen abschneiden?“

Die spannenden Vorträge am Vormittag des ersten Tages haben uns gezeigt: „Wir stehen noch ganz am Anfang“. Aber hey, jeder hat mal angefangen. Wir konnten viele Ideen sammeln, welche wir nach der Veranstaltung für uns adaptieren können.

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Lasst die Challenge beginnen

Es war so weit: Wie es sich für ordentliche Athleten gehört, wurden alle Teilnehmer mit dem Bus zum Olympiastützpunkt in Heidelberg gefahren. Ein Fitness Coach hat die Teilnehmer in Bewegung gebracht und dabei geholfen in Schwung zu kommen. Der Träger der „Lean Challenge Flagge“ ist eingelaufen und wurde unter Beifall willkommen geheißen. Die Teilnehmer waren soweit, die Spannung stieg … und die Challenge wurde eröffnet. Fünf Stationen, jeweils 35 Minuten Zeit, 10 Minuten Pause zum Stationswechsel und viele herausfordernde Aufgaben standen auf der Nachmittagsagenda.

Es wurden:

  • Jenga-Türme (aber nicht die kleinen, nein, 1,50m große Türme mit Holzklötzen von 10x10x30 cm) gebaut, um Instandhaltungsthemen zu vermitteln
  • es wurden Nudelmaschinen genutzt, um den Problemlösungsprozess zur Herstellung der optimalen Nudel zu erproben
  • es wurde eine Produktionsplanung simuliert
  • es wurde eine Mini-Granulat-Produktion optimiert
  • und eine fahrradbetriebene Carrerabahn genutzt, um Transportaufträge zu erfüllen.

20180412_133258488_iOSAusgestattet mit einheitlichen Poloshirts und Turnschuhen (ein Dank an Westfalen) haben unsere „Lean-Athleten“gestrampelt, gelacht, geflucht und Schweiß gelassen.

Nach dem „Abpfiff“ (ok, es war eher ein „Ab-tröten“) ging es mit dem Bus zurück in die Hotels … (hört sich schon sehr Profi-Sportler-mäßig an).


Die ausgepowerten Athleten und die Motivatoren der Teams konnten durch eine anschließenden Stadtführung einen kleinen Eindruck von Heidelberg bekommen. Anschließend wurden alle Teilnehmer von Conor Troy in die Kulturbrauerei Heidelberg eingeladen und konnten sich ausreichend bei deftigem Essen (so gar nicht Lean) für den nächsten Tag stärken.

Kaffeeklatsch oder „World Café“

Auch der zweite und letzte Tag war richtig super. Drei spannende Vorträge haben erneut viel Input gegeben. Um den Austausch zu fördern, gab es vier „World Café“,  d.h. vier Themengebiete wurden mit Unterstützung eines Moderators und jeweils ungefähr 20 Teilnehmern besprochen und ausgearbeitet. Auch wir als „Neulinge“ konnten sehr viel zu einer regen Diskussion beitragen und es hat nochmals viel Input für uns gegeben. Danke dafür.

And the winner is….

Es war soweit … das mit Spannung erwartete Ergebnis der Challenges vom Vortag wurde präsentiert. Zunächst wurden die Plätze 12 bis 4 (es gab teilweise mehrere Teams je Platz) gebührend mit Publikumsapplaus gefeiert. Eines unserer Teams war mit dabei. Doch wo blieb das andere Team? Wahnsinn, wir müssen unter den Top 3 sein.

Wir waren aufgeregt: ein dritter Platz bei der ersten Teilnahme … STOP, wir sind nicht auf drei … und es geht weiter, wir sind nicht auf zwei … jaaaaaaaaaa, wir haben gewonnen! Unglaublich! Janine, Robert und Nico können es kaum glauben. Der Lean Challenge 2018 Sieg geht an Westfalen. Wir bekommen die Goldmedaillen und einen riesigen Wanderpokal. Es regnet goldenes Konfetti und wir sehen acht fröhliche Westfalen Gesichter. Ja, wir alle haben uns gefreut. Einer für alle und alle für Einen.

Glückwunsch!
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Wir haben das Potential und werden es nutzen

Überglücklich stoßen wir noch kurz mit ein paar alkoholfreien Bierchen auf den Sieg an, bevor es wieder auf die Autobahn Richtung Münster geht.

Was heißt das nun für uns? Jeder kann ein Lean-Champion sein. Jeder, auch wenn wir noch nicht so viel Erfahrung haben. Alle Kollegen und Kolleginnen, sowie unserer Führungskräfte sind aufgerufen Jump! zu leben. Denn KVP ist eine Philosophie. Projekte haben ein Ende, KVP ist eine Lebensaufgabe.

In 2019 gilt es, unseren Erfolg zu verteidigen. Wir werden wieder Kollegen nach Heidelberg schicken. Also nutzt 2018, um KVP zu verinnerlichen, Euch und eure Arbeitsumgebung, die Abläufe und Prozesse zu verbessern… denn es macht Spaß!

Viele Grüße 
Euer Team Projektmanagement

EinKlang-Philharmonie tanzt Tango im Westfalen Forum!

Als Lisa Bröker-Jambor und ich im Jahr 2011 das Orchester „Einklang-Philharmonie für Alle“ gründeten, war unsere Intention, ein künstlerisch hochklassiges Ensemble zu formen, das mit Begeisterung, Hingabe und Verständnis für die aufge­führten Werke musiziert; im Dickicht des Musikrepertoires die Werke zu finden, die Mitwirkende wie Zuhörende bereichern und die Fundstücke so geschickt zu kombinieren, dass diese Meisterwerke sich gegenseitig beleuchten. Darüber hinaus sollten die Konzerte in außergewöhnlichen Räumen stattfinden und sowohl Konzert-Kenner als auch Konzert-Neulinge begeistern. 

Wahr geworden ist unser Vorhaben mit einem Ensemble von 34 Musikern aus aller Welt, die im Münsterland leben. Wir erreichen mit unserem Konzept Menschen jeden Alters und jeden kulturellen Backgrounds. Für Alle bieten wir ein besonderes Konzerterlebnis, oft an besonderen Orten, denen man die Eignung als Konzertraum auf den ersten Blick nicht unbedingt angesehen hätte. Nach bereits 20 höchst vielfältigen Konzertprojekten -insgesamt 38 Konzerte- (vier DVD-Produktionen) sowie den umjubelten Aufführungsserien der beiden Mozartopern Così fan tutte (2012) und Le nozze di Figaro (2014) bieten wir in diesem Jahr vier Konzertprogramme mit sinfonischer Musik an. 

ankuendigung

EinKlang im Westfalen Forum

Bereits zum dritten Mal ist EinKlang zu Gast im atmosphärisch und akustisch besonders schönen Westfalen Forum der Westfalen AG.

EinKlang - Philharmonie für Alle, Konzert aus dem Jahre 2016 im Westfalen Forum
Dieses Foto wurde 2016 aufgenommen, als „EinKlang-Philharmonie für Alle“ das erste Konzert im Westfalen Forum gab.


Ein seltenes Konzerterlebnis mit einem Akkordeon plus sinfonischem Orchester erwartet unsere Zuhörer! Und gleich in zwei Varianten: zunächst in dem kurzweiligen Konzert des niederländischen Komponisten Herman Strategier und danach in den groovenden Tangominuten des münsterschen Komponisten Ulrich Schultheiss.

Als Solist und Kammermusiker ist  der zwanzigjährige Julius Schepansky bereits Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Der vielseitige Akkordeonist spielt auch als Pianist in seinem Jazzquintett und wurde mehrfach für seine Aktivitäten im Bereich Neue Musik und Improvisation ausgezeichnet.
akkordeonDieses „Akkordeon-Festival“ wird eingerahmt von zwei äußerst lebendigen und unterhaltenden Sinfonien: Haydns dramatisch startender Sinfonie la poule, für Paris komponiert, und der des Carmen-Komponisten Georges Bizet, mit Charme und Esprit des echten Franzosen.

Wer den Solisten Julius Schepansky und den Komponisten Ulrich Schultheiss in einem kurzweiligen Gespräch bereits vor dem Konzert kennen lernen will: die beliebte Konzerteinführung beginnt um 17.15 Uhr!

Ich freue mich sehr, wenn wir Sie im Westfalen Forum oder zu einem anderen unserer Konzerte begrüßen können. 

Karten für die Veranstaltung im Westfalen Forum können Sie noch an der Abendkasse  bekommen (23/10 €) oder im Vorverkauf bei WN Ticket Shop, bei Münster Marketing und online über www.philharmonie-muenster.de (20/10 €).

Joachim Harder


Programm für Sonntag, 15. April,18 Uhr
(Konzerteinführung um 17.15)
Westfalen Forum, Industrieweg 43, 48155 Münster

IN BEWEGUNG
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 83 g-moll „La poule“
Herman Strategier Akkordeonkonzert  (Solist: Julius Schepansky)
Ulrich Schultheiss Tangominuten
Georges Bizet Sinfonie C-Dur



Lisa Bröker-Jambor
Seit Gründung der EinKlang-Philharmonie, die sie mitkonzipiert hat und in der sie als Soloflötistin mitwirkt, liegt das künstlerische und organisatorische Management dieses münsterschen Orchesters in ihren Händen. Von der Gesamtplanung der EinKlang-Projekte im Zusammen­wirken mit dem musikalischen Leiter, über die Verpflichtung der Mitwirkenden sowie der Öffentlich­keitsarbeit, bis zur Koordination von Personen, Räumen und Terminen setzt sie ständig eine Fülle von Aufgaben für die EinKlang-Philharmonie um. Lisa Bröker-Jambor ist beruflich außerdem der Westfälischen Schule für Musik verpflichtet. Dort arbeitet sie als Lehrerin für das Fach Querflöte, aber auch als Bezirks- und Projektleiterin, sowie Öffentlichkeitsreferentin.

Joachim Harder
Der in Hannover und Wien ausge­bildete Dirigent begann als Opern­kapellmeister  (Köln, Hagen, Münster) seine berufliche Laufbahn. Bei seinen späteren Enga­gements als Chefdirigent des Sinfonieorchesters von Concep­ción/Chile, seinen Gastdirigaten im In- und Ausland und seiner umfang­reichen Zusammenarbeit mit jungen Orchestern verstand der Professor für Dirigieren an der Musikhochschule Detmold (von 1991 bis 2015) die prägende Arbeit mit dem künstlerischen Nachwuchs immer als seine besondere Aufgabe. Die personelle Zusammensetzung der EinKlang-Philharmonie aus Berufsmusikern jeden Alters, in den Nationalitäten bunt gemischt, und einer Schar aufstrebender, enthusiastischer Instrumen­talisten „in Ausbildung“ ist für ihn ein Idealfall, dem er sich mit Hingabe verschrieben hat.