Der erste Karrieresprung

Mein Name ist Anke Wienrank, ich bin 19 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bei Westfalen in der Ausbildung zur Industriekauffrau. Aktuell bin ich im Branchenmanagement im Bereich Gase eingesetzt.

Zeitweise dürfen wir Auszubildenden die Personalabteilung bei Berufsmessen unterstützen, so wurde unter anderem auch ich gefragt, ob ich bei der Berufsmesse „Der erste Karrieresprung“ in der NINFLY Halle in Münster aushelfen möchte. Da ich bislang nur als Bewerberin an solchen Messen teilgenommen habe, fand ich es sehr spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Am Sonntag den 16.09.2018 war es dann soweit. Meine Azubi-Kollegin Helena und ich machten uns auf den Weg zur Berufsmesse.

Normalerweise stellt man sich eine Berufsmesse so vor: verschiedene Unternehmen stellen sich an Messeständen vor, damit sich die Schüler über die einzelnen Ausbildungsberufe informieren und schon mit den ein oder anderen zukünftigen Kollegen ins Gespräch kommen können.

Doch bei der Messe am Sonntag lief das Ganze ein bisschen anders.



Da alles in der NINFLY Halle in Münster stattgefunden hat (einer großen Trampolinhalle) konnten sich die Schüler nicht nur über Ausbildungsberufe informieren, sondern auch Trampolin springen. Die Messe wurde von der Industriegemeinschaft Münster organisiert und veranstaltet. Damit die Westfalen AG sich interessant präsentieren konnte, mussten wir – genau wie alle weiteren 17 münsteraner Unternehmen – eine Menge vorbereiten – von der Zusammenstellung von Materialien bis hin zur gemeinsamen Vorbesprechung und Zuweisung der Aufgaben.

Der erste Weg aller Interessenten führte zur Anmeldung, dort erhielten die Schüler eine Stempelkarte.

Schüler, die noch nicht genau wussten, wo ihre berufliche Reise einmal hingehen soll, konnten den Berufsfinder der Industriegemeinschaft Münster nutzen. Dafür stand den Schülern ein IPad zur Verfügung.

Viele der Schüler waren erstaunt darüber, wie vielfältig die Berufsfelder bei uns aussehen und wie viele ihrer Interessen und Fähigkeiten sie verwirklichen können. Industriekaufmann/frau, Industriemechaniker oder auch ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen: das sind nur einige Ausbildungswege, die Westfalen bietet.

Viele konnten sich ein erstes Bild davon machen, welcher Beruf gut zu ihnen passen würde. In vielen Fällen stimmte das Ergebnis sogar mit dem Wunschberuf überein.:-)

Die Fragen zum alltäglichen Azubi-Alltag bei Westfalen konnte ich beantworten. Diese „Beratung“ hat mir am meisten Spaß gemacht. Bei weitergehenden Fragen habe ich die Schüler an meine Kollegen verwiesen, die auf verschiedene Stände aufgeteilt waren.

Jeder Ausbildungsberuf hatte einen eigenen Stand, sowohl kaufmännische als auch gewerblich technische Berufe waren zu finden. Die Stände waren mit Ausbildungsleitern und natürlich auch mit Azubis besetzt. Gerade die Azubis können ja am besten sagen, wie eine Ausbildung z.B als Mediengestalter/in üblicherweise verläuft.


Um sich nachher auf den Trampolinen austoben zu können, brauchte jeder Teilnehmer fünf Stempel auf seiner Stempelkarte.

Diese Stempel hat man bekommen, wenn man großes Interesse an einem Berufsfeld gezeigt hatte. Oft gab es auch mehr als einen Stempel 🙂

Manchen Schülern fehlt die Motivation, zu Berufsmessen zu gehen, doch wenn man dabei noch Trampolin springen kann, kommt der ein oder andere doch eher, um sich zu informieren. Die meisten Schüler sind nach dem Trampolinspringen direkt nach Hause gefahren, denn Trampolin ist anstrengender als man denkt. 😉

Insgesamt kann ich sagen, dass es ein sehr aufregender und spannender Tag war. Viele Schüler gingen mit einem Lächeln und vielen neuen Informationen nach Hause.

Vielleicht sogar der ein oder andere, der jetzt eine bessere Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat.

Viele Grüße

Anke Wienrank

Haggis, Highland-Games und schottisches Wetter

Die Gewinner der Teamoffensive* unseres Bereichs Energieversorgung fuhren in diesem Jahr ins schöne Schottland. Ich durfte dabei sein und habe mich bereits im Vorfeld sehr auf diese Reise gefreut.

Sicher gelandet in Edinburgh (nach einer doch wackeligen Landung) ging es für insgesamt 25 Kollegen mit einem roten Doppeldeckerbus in die imposante Hauptstadt. Am ersten Tag haben wir die mittelalterliche Altstadt, Edinburgh Castle sowie die schöne Neustadt in einer Stadttour am Tage und einem Pub-Rundgang am Abend näher kennengelernt. Der erste schottische Whisky durfte dabei natürlich nicht fehlen und so wurde die Nacht zum Tage gemacht.

Früh am nächsten Morgen ging es bereits weiter ins Hochland. Bei Highland-Games mit echten Schotten und aufgeteilt in Clans haben wir schottische Tänze gelernt, Baumstammwurf geübt und uns im Dudelsack-Spielen ausprobiert. Gar nicht mal so einfach, wie es aussieht. Die Spiele haben sehr viel Spaß gemacht, auch wenn nicht der objektiv beste Clan gewonnen hat. Man hatte wohl Mitleid mit mir und gestattete mir ein paar Extra-Würfe, so dass ich die Tabellenspitze im Baumstammwurf belegen konnte. 😉



Sogar innovativ waren wir tätig. Die Frage: „Was trägt der Schotte unterm Kilt?“ konnte beantwortet werden 🙂

Am Nachmittag haben wir uns auf dem Gelände des Schloss-Hotels eine spannende Falken-Show angeschaut: Habicht, Falke, Eule, Adler – hautnah! Sehr schöne und beeindruckende Tiere!



Nach einer kurzen Pause gab es am Abend ein BBQ und wir konnten gemeinsam in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.



Am letzten Tag ging es dann mit dem Geländewagen quer durch die Highlands – immer der nächsten Essenspause entgegen und bei typisch schottischen Wetter konnten wir die traumhafte Landschaft der Highlands bewundern: Wildromantisch mit atemberaubenden Berggipfeln, kargen Hochebenen, schroffen Felslandschaften, dunklen Seen und vielen Schafherden. Die Highlands sind eben das Herz von Schottland.

Einen sehr gelungenen Ausklang der schönen Reise bildete ein Whisky-Tasting samt anschließendem 6-Gänge-Menü mit Köstlichkeiten und dem typischen schottischen Gericht: Haggis. Und wahrhaftig: Es hat jedem geschmeckt – Zubereitung und Gewürz sind dabei wohl alles.

Es waren sehr aufregende Tage mit vielen Highlights und tollen Programmpunkten. Ein Dank an die sehr gute Organisation und das super Schottland-Team.

PS: Unterm Schottenrock wird übrigens meistens Unterwäsche getragen.

Viele Grüße
Victoria Jagalski

* Die Teamoffensive
Der Bereich Energieversorgung bei Westfalen startet in jedem Jahr eine Teamoffensive. Das erfolgreichste Außendienst-Team gewinnt und darf auf Reisen gehen.
In der Regel dürfen die dazugehören Innendienst-Kollegen ebenfalls mitfahren, da der Erfolg auf einem guten „Tandem“ aus Innendienst und Außendienst beruht.
Als Gewinner bei der Teamoffensive darf man also Teil einer ereignisreichen und unvergesslichen Reise sein und das spornt uns alle jedes Jahr aufs Neue an.