BEST BKF – Noch nie gehört?

Unser Berufskraftfahrer-Azubi Chris Wißmann hat den zwölften Platz von knapp 650 Teilnehmern bei dem bundesweiten Wettbewerb „BEST BKF“ belegt. Als Gewinn konnte er sich über ein Eco-Training bei Mercedes in Wörth freuen. Da Chris eher praktisch veranlagt ist und nicht so gerne schreibt, habe ich das Verfassen dieses Blog-Beitrages für ihn übernommen. Ich heiße Kimberley Ceyhan und mache gerade ein Praktikum im Bereich Personal bei Westfalen.

Bis dato hatte ich tatsächlich noch nie von diesem Wettbewerb gehört – natürlich vor allem, weil ich als theoriegeplagte Studentin der Geisteswissenschaften keinen wirklichen Bezug zu dem Beruf „Kraftfahrer“ hatte. Daher habe ich mich umso mehr auf das Interview mit Chris gefreut.

Der Wissenswettbewerb wird bereits zum fünften Mal von der Nachwuchsinitiative der Logistikbranche “Hallo, Zukunft“ und dem Mautbetreiber Toll Collect durchgeführt. Um den Beruf attraktiver zu gestalten und den Status Deutschlands als “Logistikweltmeister“ zu halten, haben die Initiatoren den Wettbewerb ins Leben gerufen.





Interview mit Chris Wißmann (24 Jahre alt, Auszubildender zum Berufskraftfahrer im dritten Lehrjahr, seit 2016 bei der Westfalen AG.)
F:Hallo Chris. Vielen Dank, dass Du mir meine Fragen zum Wettbewerb „Best BFK“ beantworten willst. Wie bist du denn überhaupt auf den Wettbewerb gestoßen?
A:„Durch die Berufsschule. Ich dachte mir: ‚Warum nicht? Der 1. Platz bekommt ein Preisgeld von 3000 €, der zweite 2000 € und der dritte 1000 €. Landet man unter den besten 25, erhält man ein Jahresabo vom “TRUCKER“ (Zeitschrift) und man nimmt automatisch an der Verlosung für das ECO- Training von Mercedes teil. Da lohnt sich eine Teilnahme auf jeden Fall, das ist schon echt top!‘
F:Das stimmt wohl. Und wie genau ist der Wettbewerb abgelaufen?
A:„Insgesamt mussten wir vier Fragebögen ausfüllen, wovon wir drei online in der Schule bearbeitet haben. Den letzten Fragebogen haben wir zuhause bearbeitet und dann eingeschickt. Die Fragen drehten sich querbeet um die Ausbildungsinhalte zum Berufskraftfahrer. Das Ergebnis habe ich dann ein paar Monate später bekommen. Da ich den zwölften Platz belegen konnte, habe ich an der Verlosung zum ECO-Training bei Mercedes in Wörth teilgenommen und tatsächlich gewonnen.“
F:Herzlichen Glückwunsch. Aber was genau ist ein ECO–Training?
A:„In so einem Training lernt man, wie man wirtschaftlicher fährt, also bewusster und effizienter unterwegs ist. Dabei werden z. B. Einflüsse von Reifen, Aerodynamik oder der Fahrweise auf den Kraftstoffverbrauch analysiert.“
F:Das hört sich spannend an, wie darf ich mir das denn konkret vorstellen? Wie lief das Training ab?
A:„Stattgefunden hat es 12.10.18 in Wörth bei Karlsruhe. Ich bin dann schon einen Tag eher mit dem Zug hingefahren. Abends sind wir mit den Redakteuren von „Hallo, Zukunft!“ essen gegangen. Insgesamt waren wir 15 Teilnehmer aus verschiedenen Lehrjahren – quer durch Deutschland. Das Training ist freitag morgens gestartet. Es gab jeweils zwei Blöcke, bestehend aus einem Theorie- und einem Fahrteil. Der Referent hat uns zum Beispiel in Fahrzeugtechnik oder Assistenzsystemen geschult. Für den praktischen Teil sind wir mit den LKWs von Mercedes eine bestimmte Strecke gefahren. Der Trainer ist mitgefahren, hat uns dabei aber nicht verbessert. Vor dem zweiten Übungsblock hatten wir Gelegenheit, uns das neue Modell von Mercedes (Actros) anzuschauen. Das war sehr interessant, der hat z. B. anstelle der Rückspiegel Kameras (MirrorCam). Im dann folgenden zweiten Block gab es erst theoretischen Input und dann sind wir wieder gefahren- diesmal jedoch mit Tipps durch den Trainer.“
F:Hat es dir gefallen und konntest du etwas mitnehmen?
A:„Es hat mir echt gut gefallen! Alle waren sehr nett und kompetent. Ich habe vor allem zahlreiche neue Kontakte knüpfen können. Vieles war mir schon bekannt, da wir schon in der Ausbildung lernen wirtschaftlich bzw. effizient und kraftstoffsparend zu fahren. Wir werden bei Westfalen echt gut vorbereitet, so dass ich schon sehr viel Vorwissen mitgebracht habe.“


Das Interview mit Chris hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte selbst viel Neues Wissen mitnehmen. Es ist echt eine tolle Leistung unter so vielen Teilnehmern eine so gute Platzierung zu belegen, daher nochmals: herzlichen Glückwunsch Chris!

Viele Grüße

Kimberley Ceyhan

Aus den Augen aus dem Sinn!?

Von wegen! Mitarbeiterbindung über den Renteneintritt hinaus…

Kaum 6 Monate in der „Familie Westfalen“ durfte ich mit meiner Kollegin Alexa Jurisch das Betriebsrentnertreffen planen und begleiten. Dieses Treffen ist DAS Highlight für die ehemaligen Westfalen.

Mein Name ist Tanja Stanke und ich habe die spannende Aufgabe, Westfalen als attraktiven Arbeitgeber zu platzieren. „Employer Branding“ heißt das heutzutage. Dabei geht es darum, Westfalen als einzigartigen, positiv erlebbaren und unwiderstehlich anziehenden Arbeitgeber zu positionieren. Dies sollte sowohl von innen – also von den Mitarbeitern – als auch von außen so wahrgenommen werden. Ziel ist es also, von innen nach außen zu leuchten. Mitarbeiterbindung führt dann gleichzeitig zur Mitarbeiteranziehung. Klingt so einfach wie anspruchsvoll. Ach, und es sollte natürlich immer authentisch: also „echt“ sein.

Und was steckt im Kern unserer Arbeitgebermarke? Ganz einfach: bei Westfalen zu arbeiten, fühlt sich wie Familie an! Wie Familie? Wir reden hier doch über Arbeit…! Das kann ja jeder behaupten. Und woran merkt man das? Zum Beispiel daran, dass diese Familienzugehörigkeit bei Westfalen nie aufhört. Das ist wie in einer echten Familie: man bleibt für immer verbunden. Rein genetisch bedingt. Und bei Westfalen? Wer bei Westfalen in Rente geht, bleibt „Westfale“. Alle unsere Rentner bleiben auf dem Laufenden. Denn sie bekommen regelmäßig unsere Mitarbeiterzeitschrift zugeschickt. Und alle drei Jahre gibt es ein Highlight: das Betriebsrentnertreffen.



Anfang November war es wieder soweit. Unsere Rentner wurden herzlich in die Unternehmenszentrale am Industrieweg in Münster eingeladen. Rund 120 Ehemalige haben zugesagt, sich in Schale geworfen und zum Teil lange Anreisen auf sich genommen, um ihre ehemaligen Kollegen wieder zu treffen. „Ich habe mir extra diese neue Jacke für heute gekauft“, sagte ein Ankömmling stolz, als ich ihm das Namensschild auf die Brust klebte. Das Treffen begann in unserem Forum, der ehemaligen Maschinenhalle, die 2014 zur stylischen Veranstaltungs-Location umgestaltet wurde. Eine sehr würdige Umgebung für einen sehr würdigen Anlass.



Am Nachmittag trudelten die ehemaligen Mitarbeiter nach und nach ein. Zum Teil weit vor Beginn der Veranstaltung. Denn die Vorfreude war groß. Als das Treffen offiziell mit der Begrüßung durch Finanzvorstand Torsten Jagdt und den neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Perkmann begann, saßen die Herrschaften schon rege plaudernd an den appetitlich gedeckten Kaffeetischen. Den Rentnern waren die beiden Sprecher nur aus der Presse und der Mitarbeiterzeitung bekannt. Aber jetzt konnten sie die beiden Herren auch persönlich erleben. Perkmann ließ es sich nicht nehmen, von Tisch zu Tisch zu gehen, um zahlreiche Rentner persönlich kennenzulernen. „Ohne Sie wäre Westfalen heute nicht da, wo es jetzt ist“ sprach Perkmann seinen Respekt aus. Und in jedem seiner vielen Gespräche, war er beeindruckt von den spannenden Geschichten der erfahrenen Westfalen. Auch Jagdt sprach mit vielen Ehemaligen. Unter anderem mit einem seiner Vorgänger, dem ehemaligen Finanzvorstand. Ein reger familiärer Austausch über Generationen.



So ein Rentnertreffen ist wie ein Klassentreffen. Man holt alte Geschichten raus, lacht über gemeinsame Erlebnisse und genießt die Gemeinschaft. Als die zehn Dutzend Pensionäre in die bereitstehenden Busse stiegen, um zum nächsten Programmpunkt zu fahren, glich das Treiben einem quirligen Klassentreffen. Schnell fand jeder seinen Platz neben seinem Lieblingskollegen und das Geschnatter ging wieder los. Einfach köstlich. „Zu ehemaligen Kollegen habe ich leider gar keinen Kontakt mehr. Deshalb bin ich sehr froh, dass es dieses Treffen gibt.“ verrät uns eine ehemalige Assistentin im Bereich Gase. Die Dame sieht aus wie das blühende Leben und man kann kaum glauben, dass sie schon Rentnerin ist.



Die zwei voll besetzten Busse fuhren nach Havixbeck zum historischen Brauhaus Klute. Dort wartete neben selbst gebrautem leckerem Bier ein reichhaltiges westfälisches Buffet von Koch Murat Sür. Und der Höhepunkt des Treffens: der Firmeninhaber Wolfgang Fritsch-Albert war gekommen und begrüßte alle Rentner herzlich. Fritsch-Albert ist der Firmeninhaber, war über 40 Jahre in der Unternehmensleitung bei Westfalen und ist seit kurzem selbst Rentner im (Un-)Ruhestand. Man spürte, dass es den ehemaligen Mitarbeitern sehr wichtig ist, Fritsch-Albert persönlich zu treffen. Ein Firmeninhaber bzw. Familienmitglied zum Anfassen eben. Auch er ließ es sich nicht nehmen, jeden einzelnen persönlich zu begrüßen und hier und da angeregt über alte Zeiten zu plaudern.



Nach sechs gemeinsamen Stunden fuhren die Busse wieder zurück zur Unternehmenszentrale in Münster. Die Gespräche im Bus ließen keineswegs nach, von Müdigkeit keine Spur. Die rüstigen Rentner stiegen aus, waren sichtlich glücklich und bedankten sich herzlich für die Organisation des Treffens. „Bis in drei Jahren“ verabschiedeten sie sich strahlend und traten ihren Heimweg an. Nun sind sie wieder aus den Augen unsere Rentner – aber keineswegs aus dem Sinn. Das Westfalen Familiengefühl ist spürbar echt und bleibt. Auch über den Renteneitritt hinaus. Das ist wirklich einzigartig!

Es ist ein großes Vergnügen, so ein Treffen zu organisieren und zu begleiten. Vor allem mit Dir Alexa, Danke!



Viele Grüße
Tanja Stanke