Archiv der Kategorie: Arbeitswelten

Mein erstes Mal…mobiles Arbeiten!

Seit einiger Zeit hat die Westfalen Gruppe mobiles Arbeiten eingeführt, d. h. statt im Büro können wir von zu Hause oder von unterwegs in die Tasten unseres Laptops hauen und unsere anstehenden Aufgaben erledigen. Das ist modern, das macht flexibel und wird von vielen Kollegen begeistert aufgenommen. Auch ich bin dabei und teste die neue Mobilität bei Westfalen. Das erste Mal…mobiles Arbeiten – eine besondere Erfahrung:

anzugMein Tag beginnt relativ normal. Mein Wecker klingelt um 6 Uhr, ich dusche, trinke einen „Wach-mach-Kaffee“ im Bademantel. Doch schon beim Anziehen zeigt sich der erste Unterschied beim Mobilen Arbeiten. Der Hosenanzug samt Bluse, Klamotten zu denen ich sonst immer greife, hat heute Pause und bleibt im Schrank. Stattdessen greife ich zu Jeans und Pulli und meinen rosafarbenen Flauschsocken. Wäre ja auch ein bisschen albern, mit Anzug am eigenen Esszimmertisch zu sitzen. Fast genauso albern wie mit Flauschsocken im Büro…

Ich fahre mein Dienst-Laptop hoch und wähle mich ins eigene Wlan ein. Dann kommt Citrix ins Spiel. Die Software macht es mir möglich, auf alle Programme und Daten zuzugreifen, die ich auch zur Verfügung habe, wenn ich an meinem Schreibtisch in der Unternehmenszentrale sitze. Ein Klick und ich sehe tatsächlich alle wichtigen Laufwerke, meinen Outlook-Kalender, mein E-Mail-Postfach und alles, was ich sonst noch zum Arbeiten brauche. Unser digitales Telefonbuch zeigt mich sogar als anwesend an…obwohl ich an meinem Esstisch sitze… Ich kann also meinen Autoschlüssel wieder weglegen, den ich vorsorglich neben dem Laptop positioniert habe, um bei einem Technikproblem das mobile Arbeiten abzubrechen und ins Büro zu fahren…Die Technik steht! Mein Pessimismus war komplett fehl am Platze.

Als nächstes stelle ich mein Diensthandy auf laut, leite mit ein paar Klicks mein Telefon im Büro auf meine Mobilnummer um und es kann losgehen!

Mails abrufen, Texte fertig schreiben, genauso wie immer. Genauso wie immer?

Wenn ich mich kurz umschaue, ist zumindest mein Umfeld nichts, in dem ich gerade den Vorstand selbstsicher zu einem Termin empfangen würde: Neben meinem heimatlichen Arbeitsplatz steht noch ein vollbehangener Wäscheständer, den ich eigentlich gestern Abend noch abhängen wollte. Auf dem Tisch der Teller mit Toastkrümeln. Und die Fenster sind auch nicht geputzt…Ich widerstehe dem Gedanken, meine Arbeitszeit zu unterbrechen und noch schnell aufzuräumen. Im normalen Büroalltag würde ich das ja auch nicht tun!  Also wird die Hausarbeit ausgeblendet und weiter konzentriert am Text für die Mitarbeiterzeitschrift gearbeitet. Mobiles Arbeiten erfordert dann doch nochmal ein Stück mehr Selbstdisziplin, als wenn man einfach ins Büro fährt und der Wäscheständer unbeachtet zu Hause bleibt. Das wird mir erst jetzt klar…

Einmal „selbst dizipliniert“ schaffe ich sehr viel weg! Hier ein Artikel, da eine Interviewvorbereitung und noch kurz was fürs Intranet. Hohe Konzentration, keine Ablenkung durch versehentlich aufgeschnappte Gespräche im Büro, keiner telefoniert außer mir selbst, kein Kollege weit und breit, der mir kurz mal von seinem Wochenende erzählen möchte…Kein Kollege…Wenn ich es mir recht überlege, ist das aber nicht nur schön! Im Gegenteil! Nach ein paar Stündchen mobilem Arbeiten vermisse ich den ein oder anderen plötzlich schon ein bisschen. Keiner, der mich fragt, wie es mir heute geht, keine auf meinem Schreibtisch abgelegten Schokoriegel als Nervennahrung, kein über den Schreibtisch geflüstertes „Kannste mal über meinen Text gucken?“ Hm…

Das Diensthandy klingelt. Ich setze mich unwillkürlich gerade hin und nehme quasi „Geschäftshaltung“ an. Die Kollegin möchte kurz etwas abstimmen: „Ach, Sie sind ja gar nicht im Hause…dann will ich nicht weiter stören!“ – „Sie stören nicht. Ich arbeite mobil!“ Anscheinend müssen wir uns alle noch ein bisschen an die neue Arbeitsform gewöhnen. Beim Telefonat schaue ich kurz auf meine Flauschsocken und bin froh, dass wir kein Bildtelefon haben.

Die Mittagspause naht…aber ich bin gerade gut im Fluss und schreibe weiter. Auch hier muss man zu Hause wahrscheinlich besser auf sich aufpassen als im Büro, wo einen die Kollegen mit ins Betriebsrestaurant nehmen, damit man nicht vom Fleisch fällt…Selbstdisziplin und eigenständiges Arbeiten im mobilen Büro heißt eben auch, mal eine Pause einlegen. Also: Stift gezückt, aktuelle Zeit notiert und Pause.

Nach einer halben Stunde, mit einer im Gegensatz zu der Menüauswahl im Betriebsrestaurant doch eher kargen Mahlzeit (nur Brot da), lege ich wieder los und bekomme noch die ein oder andere Aufgabe, die schon etwas länger liegt, abgehakt.

Mein erstes Mal mobiles Arbeiten neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit für ein erstes Fazit. Auf der Haben-Seite steht für mich definitiv die hohe Konzentration, in der ich ohne jegliche Ablenkung arbeiten konnte. Auch die Flexibilität, die Arbeit von zu Hause erledigen zu können, ist ein dicker Pluspunkt. Sicherlich auch und gerade für Eltern. Für viele Pendler ist das mobile Arbeiten ein kilometer- und stausparender Segen. Und ich als Frischluftfanatikerin träume schon davon, im Sommer hin und wieder auf dem heimischen Balkon zu arbeiten.

Warum dann nicht ausschließlich mobil arbeiten? Besprechungen nur noch über Skype und Co.? Mit Kollegen telefonieren statt sie zu sehen?

Vielleicht sieht so die Zukunft aus. Vielleicht werden wir uns alle daran gewöhnen und uns den heutigen Büroalltag gar nicht mehr vorstellen können. Aber bis dahin möchte ich lieber beides: mal im Unternehmen und mal zu Hause arbeiten. Je nachdem, welche Aufgabe gerade ansteht. Denn manchmal hilft ein Gespräch vis-à-vis dann doch den entscheidenden Schritt weiterzukommen. Also heißt es morgen wieder: Hosenanzug statt Jeans, Schuhe statt Flauschsocken. So flexibel kann arbeiten sein! 😉

Viele Grüße 
Simone Kötter

Header-Bild: fotolia #38325273 | Urheber: cristi180884

Unterwegs mit Wasserstoff

Liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Dierk Winter, ich bin 56 Jahre alt und seit 1994 bei Westfalen beschäftigt, seit 2007 als Vorsitzender des Betriebsrates in Münster. 

Seit Dezember 2016 findet man an der Westfalen Tankstelle in Münster-Amelsbüren eine Wasserstoffstation .  Ein besonderes Highlight ist das Angebot,  diese spannende Antriebstechnologie auszuprobieren und sich direkt vor Ort ein mit Wasserstoff betriebenes Auto zu leihen.  Dieses Angebot habe ich wahrgenommen und eine Probefahrt gemacht. 

wassestoffauto
„Mein“ wasserstoffbetriebenes Auto 🙂 .


Das Auto  gibt keine Motorengeräusche von sich, ebenso wenig wie ein strombetriebenes Fahrzeug. Das Fahrverhalten ist das eines  Autos mit Verbrennungsmotor und die Beschleunigung sehr zufriedenstellend. 

Wasserstoffbetriebene Autos funktionieren so ähnlich wie Elektroautos. Doch anstatt von einer Batterie wird der Motor von einer Brennstoffzelle angetrieben.  In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff in einem chemischen Prozess. Die im Wasserstoff gespeicherte Energie wird dann als Strom im Elektromotor genutzt. Ein Wasserstoffauto verursacht  bei der Nutzung keinerlei schädliche Emissionen – als Abfallprodukt entsteht beim Antrieb nur reines Wasser. Das macht diese Antriebsenergie höchst interessant und zukunftsweisend. 

Auch für eine Dienstfahrt von Münster nach Weißenhorn habe ich mir das Auto ausgeliehen und mich vorher mit der Infrastruktur des Tankstellennetzes intensiv beschäftigt. Je nach Fahrweise reicht bei diesem Auto eine Tankfüllung für 400 Kilometer.  Damit man also ohne Antriebsprobleme zum Ziel kommt, muss man die Route sorgfältig planen. In Deutschland sind gut 50 Wasserstofftankstellen in Betrieb. Ich nutzte eine App, in der man sich über die genauen Standorte und die Funktionsfähigkeit der Wasserstoffstationen zeitnah informieren kann. Zum Tankvorgang muss man wissen, dass eine Einweisung unbedingt dazu gehört, ansonsten bekommt man die Zugangsdaten für Wasserstofftankstellen nicht.  Kompliziert ist der Tankvorgang aber nicht, wie dieses Video beweist.

 

tankenMuenster_Amelsbueren
Volltanken beim Start meiner Reise: Westfalen Tankstelle in Münster-Amelsbüren.

Nach der Einweisung an der Westfalen Tankstelle erhielt ich eine Tankkarte, die es mir erlaubt, an allen 50 Tankstellen der CEP zu tanken. In den meisten Fällen sind diese Stationen 24 Stunden geöffnet.  Über ein Rechnungssystem der Betreibergemeinschaft „Clean Energy Partnership“ werden die Betankungen später in Rechnung gestellt. 

Üblicherweise nehme ich die Strecke Münster-Dortmund-Kassel-Würzburg-UlmWeißenhorn. Die ist mir gut bekannt und hat erfahrungsgemäß die wenigsten Störungen. Allerdings finden sich die meisten H2-Tankstellen in den Ballungszentren.  Also änderte ich meine Streckenplanung: Münster-Dortmund-Siegen-Frankfurt-Heidelberg-Karlsruhe-Ulm-Weißenhorn.

Während der Fahrt hatte ich die Reichweitenanzeige immer fest im Blick. Die erste Tankstelle nach Abreise lag bei Heidelberg in Hirschberg direkt neben der Autobahn. Die Betankung war – wie bereits gewohnt – völlig unproblematisch und in fünf Minuten erledigt.

Tankstelle in Hirschberg
Tankstelle in Hirschberg
Wasserstoffstation in Hirschberg
Wasserstoffstation in Hirschberg

In Ulm tankte ich das Auto noch einmal voll. 1 ½ Tage später machte ich mich auf dem Heimweg. Auch hier wollte ich zügig wieder zurück und nutzte die Erfahrungen aus der Hinfahrt. Also wieder zur H2 -Tankstelle in Hirschberg und dann zurück nach Münster. Um noch Reichweite zu haben rund um Münster, habe ich in Amelsbüren nochmals getankt. 

Wenn man große Entfernungen zurücklegen möchte, sollte man die „weißen Stellen“ auf den Landkarten kennen und auch abschätzen können, wie weit man mit einer Tankfüllung fahren kann. Denn da liegt im Moment noch der große Unterschied zu anderen Antrieben:  Ein Stromfahrzeug hängt man notfalls an die Steckdose, ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor hat keine Probleme bei über 6.000 Zapfsäulen in der Bundesrepublik und notfalls hilft auch ein Reservekanister. Bei einem H2-Auto gibt es im Moment keinen Plan B. 

Eine Fahrt von Münster nach Berlin, Hamburg, Ulm oder auch nach München würde ich mit einem wasserstoffbetriebenen Auto jederzeit wieder antreten, ob ich aber die ostfriesischen Inseln besuchen würde oder Usedom, ist fraglich. 

Trotzdem bin ich optimistisch, dass gerade an den großen Verkehrsadern im Laufe der Zeit eine gute Infrastruktur zustande kommt, die einem ein sorgloses Fahren von Nord nach Süd und Ost nach West erlaubt.

Denn Wasserstoff ist eine ganz und gar zukunftsfähige Energie. 

Viele Grüße 
Dierk Winter




Badminton 4 you

Hallo zusammen,

mein Name ist Britta Wils, seit 2016 arbeite ich bei Westfalen in der Personalabteilung. 

Bereits vor meiner Zeit bei Westfalen war ich in der Freizeit sehr gern aktiv unterwegs, ob beim Joggen oder im Verein beim Handball oder Badminton. So war es für mich auch klar, dass ich mich nach dem Start bei Westfalen an meinem neuen Wohnort in Münster auf die Suche nach einem Hobby machen würde. Die Frage war nur: Was? Ein paar Monate im Fitnessstudio und diverse Kurse und Zirkeltrainings später wurde mir von Kollegen die Badminton-Truppe bei Westfalen vorgeschlagen. „Na klar, wieso nicht einmal ausprobieren?“ dachte ich mir und schaute bei einer Schnupperstunde vorbei. Ich lernte eine bunt gemischte Truppe und so einige mir bis dato unbekannte Kolleginnen und Kollegen kennen. Obwohl meine Badminton-Fähigkeiten sicherlich noch weeeeit Luft nach oben boten, wurde ich ganz herzlich von allen aufgenommen und voll ins Training integriert. ? Die erste Stunde in der Runde machte mir schon wirklich viel Spaß und so blieb es nicht nur bei der einen Schnupperstunde, sondern ich nahm ein weiteres Mal teil, dann noch einmal und noch einmal.

Jeden Mittwoch um 17 Uhr treffen sich Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Abteilungen im „Sportline Tennis- und Badminton-Center“ zu einer Runde Badminton. Es kann sich jeder vorab via Doodle für den Trainingstag eintragen es wird für genügend Badminton-Felder gesorgt, auf denen die Gruppe dann für 1,5 Stunden spielen kann. Selbst wenn der Terminkalender es nicht jede Woche zulassen sollte, zum Training zu kommen, ist das kein Problem. Wenn man Zeit hat, einfach in die Doodle-Liste eintragen und man ist beim nächsten Training herzlich willkommen. ?

badmintonspielDie Badminton-Session beginnen immer mit einem Aufwärmen, bei dem der Schläger zunächst locker geschwungen wird. Haben sich dann alle warmgespielt, fliegt der Federball auch schon mal im schnelleren Tempo über das Netz. Es folgen mehrere Spielsätze, in denen die Abwechslung nicht zu kurz kommt, weil Spielpartner und „Gegner“ immer wieder durchgewechselt werden. Was ich toll finde: Sobald die 1,5 Stunden dann vorbei sind, heißt es aber noch nicht unbedingt Feierabend. Alle, die im Anschluss an das Training noch Zeit und Lust haben, setzen sich auf die ein oder andere Erfrischung und zum Plausch an die Sportbar. Nach so viel Bewegung ist ja schließlich ein isotonisches Getränk notwendig.?

Schöne Highlights neben den wöchentlich stattfindenden Trainings sind das Saisonabschlussturnier (das nächste findet am 05. Mai 2018 statt) und die Stadtmeisterschaften der Münsteraner Betriebssport-Mannschaften, an denen jeder teilnehmen kann, der Zeit und Lust hat. Beim Saisonabschlussturnier treffen sich verschiedene Betriebssportgruppen aus Münster und es wird einen Tag lang ganz nach dem Motto „jeder mit jedem und jeder gegen jeden“ gespielt. Bei den Stadtmeisterschaften wiederum geht die Badminton-Truppe von Westfalen in regelmäßigen Spielen mit dem Team SWAT – steht für „Stadt Münster, Westfalen, Agravis und Techniker Krankenkasse“ –  gegen andere Mannschaften an den Start. Die nächsten Stadtmeisterschaften finden von Oktober 2018 bis Februar 2019 statt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es bringt mir wirklich Spaß, in dieser so bunten und netten Truppe mitzuspielen, und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen. Gleichgültig ob Anfänger/in oder Fortgeschrittene/r – jede/r ist herzlich willkommen! Einfach in die Doodle-Liste im Intranet eintragen, Termine wählen und los geht’s! Kommt vorbei! ?

Viele Grüße
Britta Wils

Gentlemen, übernehmen Sie!

Beruflich wie im Privaten werden wir regelmäßig gefragt: „Was machst du eigentlich?“
Wir sind die „Stabsstelle Projektmanagement.“ Nun ja, was heißt denn Projektmanagement? Wer bei Wikipedia nachschaut, findet (Stand 03. Februar 2018) folgende Definition:

Als Projektmanagement (PM) wird das Initiieren, Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten bezeichnet. Viele Begriffe und Verfahrensweisen im Projektmanagement sind etabliert und standardisiert.

Ja, genau, das machen wir… aber halt… da steht noch mehr…

Abgrenzung: Das ergänzende Gegenstück zum Projektmanagement ist das Prozessmanagement. Damit werden Prozesse standardisiert und strukturiert, die auf ein effizientes Erreichen von Unternehmenszielen ausgerichtet sind, welche nicht in Form von ‚Projekten‘ bearbeitet werden. Das Projektmanagement (als Spezialfall von Prozessen) kann somit auch Gegenstand von Aktivitäten im Prozessmanagement sein.

 Waaaasss? Puuuhh, nochmal lesen…. Ok, das machen wir auch.

Ja, was denn nun? Projektmanagement oder Prozessmanagement?

Sagen wir mal so: Von allem etwas und noch viel mehr. Wir sind Projektmanager, Prozessmanager, Berater, Trainer, Moderatoren, Mentoren, Sparringspartner, Motivatoren, mal „guter Cop“ und auch mal „böser Cop“. Wir bauen viele Powerpoints, kalkulieren in Excel, stellen uns vor Brown-Paperwände oder Flipcharts und werden zusammen mit den Kollegen aus den Fachbereichen kreativ.

Wer sind wir eigentlich?

Fangen wir noch mal an. Wir sind zwei (bis vor kurzem drei) Jungs, die Spaß haben, die Westfalen Welt mitzugestalten und zu verbessern. Und weil der Artikel nicht nur für einen von uns steht, wird der Blogbeitrag in der „Wir“-Form geschrieben. Wir sind ja schließlich ein kleines Dream-Team.  😉

Gegründet wurde die „Stabstelle Projektmanagement und Unternehmensorganisation“ vor knapp vier Jahren von Henning. Henning hat vorher sieben Jahre in einem großen Beratungshaus den klassischen Beraterwerdegang durchlebt. Vom Junior Berater zum Teamleiter. (Er ist übrigens der, der nicht mehr dabei ist. Er hat jetzt einen neuen coolen Job bei Westfalen. Aber für uns gehört er trotzdem noch dazu – hat ja schließlich alles aufgebaut.)
Dann gibt es noch Markus. Auch er war einige Jahr in verschiedenen Beratungsunternehmen tätig und hat nebenbei promoviert. Vor knapp zwei Jahren ist dann noch Matthias ins Team gekommen. Er kommt aus der Automobilindustrie und hat da knapp zehn Jahre etwas mit Projekten und Prozessen gemacht. Ach ja, in der Beratung war er auch mal zwischendrin. Wir haben also ein paar Jahre Projekterfahrung auf dem Buckel.

Und seit ein paar Monaten gibt es noch Janine, unsere Trainee. Wir nehmen sie seit Beendigung ihres BA-Studiums, Schwerpunkt BWL, unter unsere Fittiche, um eine gute Projektleiterin aus ihr zu machen. 

Und was machen wir so den lieben langen Tag? Das Schöne an unserem Job ist: Kein Tag ist wie der andere.

Jeder darf es wissen

Wir stellen sicher, dass Projektmanagement-Standards bei  Westfalen etabliert und weiterentwickelt werden.

Wenn man sich die Westfalen Gruppe anschaut, befinden wir uns in einer super spannenden Zeit. In den letzten vier Jahren hat sich viel getan. Neue Gebäude und Bürowelten. Neue Programme zur Absicherung der Vollversorgung unserer Kunden im Sinne von „One Face to the customer“.

Und was haben wir damit zu tun? Ja, mindestens einer von uns ist bei solchen Themen direkt oder indirekt involviert.

Unseren Arbeitsauftrag bekommen wir meistens vom Vorstand oder der Geschäftsleitungsebene… dann heißt es: „Gentlemen, übernehmen Sie!“

Das Einführen eines CRM-Systems über alle Geschäftsbereiche in möglichst kurzer Zeit. Mal einen Leuchtturm setzen. Oder aber das Thema Onlinehandel auf- und ausbauen. Auch hier wieder: „Gentlemen, übernehmen Sie!“

Ganz wichtig: Die genannten Beispiele „wuppen“ wir nicht etwa alleine. Solche Projekte werden von den Experten der Fachbereiche – einem Projektteam –  maßgeblich ausgeführt. Irgendjemand muss aber den Überblick behalten, da sind wir dann als Projektleiter tätig. Oder einfach mal die „alte Welt“ hinterfragen (hier kommt der Berater in uns durch), ja, auch das machen wir gern… 😉

Diese Projekte sind natürlich sehr aufmerksamkeitsstark innerhalb der Westfalen Gruppe. Deshalb werden wir gern mal in eine Schublade gesteckt. „Ach, ihr macht One Face“ oder „ihr seid doch für Salesforce verantwortlich.“ Bis zu einem gewissen Punkt stimmt das auch. Aber jedes dieser Projekte ist irgendwann abgeschlossen und dann übernehmen die Fachbereiche bzw. die IT die Verantwortung für die Prozesse und den Betrieb.

Nur für den kleinen Kreis

Dann gibt es bei uns noch Projekte, die kennen nur ganz wenige Kollegen. Das sind Projekte, dafür wird kein Intranet- oder Blog-Beitrag geschrieben. Da heißt es einfach „Gentlemen, übernehmen Sie! Bitte vertraulich“. Meist sind dies strategische oder organisatorische Themen. Wir helfen dabei, Standorte zu bewerten. Moderne Produktionsstrukturen zu planen und vieles mehr. Da sind wir zur Verschwiegenheit angehalten. Die Projekte sind genauso spannend, es wird aber nicht viel darüber berichtet.

Mehr als nur Projekte

Neben Projekten machen wir noch viele andere coole Sachen. Wir moderieren Workshops mit Teilnehmern vom Vorstand, über die Geschäftsleitung bis hin zu den Fachbereichen. Wir werden von vielen Seiten bezüglich Prozessanalysen angefragt, ohne dass wir gleich ein Projekt aufsetzen. Wir stehen mit Rat und Tat zu Seite und sind methodisch und inhaltlich gerne Sparringspartner.

Wir entwickeln auch spannende Lean-Simulationen, die wir dann unter dem Motto „Let’s play, but don’t talk about it“ mit ausgewählten Kollegen spielerisch erproben, bevor sie ausgerollt werden. (Was meinen die Autoren denn jetzt? Bleibt gespannt, liebe Westfalen Leser… kommt alles im Frühjahr… und so lange heißt es PSSSSST). So viel sei verraten, es hat mit unserem KVP-Programm Jump! zu tun. Ja, auch da sind wir ganz vorn dabei und stellen die nächsten Jahre sicher, dass die Philosophie des KVP bei uns in der Westfalen Gruppe etabliert und verinnerlicht wird.

Einfach machen

Was richtig Spaß macht an unserem Job: Wir haben im Rahmen unserer Aufträge viele Freiheiten, das Ziel zu erreichen. Sei es das Erproben von neuen Methoden (Stichwort: Agil oder DesignThinking) oder das Durchführen von Workshops an coolen Locations, wie dem DigtitalHub.  

Es macht einfach Spaß, unser Unternehmen aktiv mitzugestalten, sich selbst und die vorhandenen Prozesse zu hinterfragen.

Wir haben Euch / Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gegeben. Wenn Ihr mehr wissen möchtet, kommt gerne einmal in unserem Büro vorbei. 

 Wir bedanken uns fürs Lesen und sagen „Bis die Tage.“

Markus, Matthias und Janine

P.S. Wenn das Traineeprogramm für Janine abgeschlossen ist, heißt es dann „Lady or Gentlemen, übernehmen Sie!“


Bilder: 152679719 | © Aliaksei Lasevich, 153998927 | © peshkova, 177912003 | © Vasyl, Fotolia

Feierabend… und dann?

… ab nach Hause, einkaufen, putzen, Wäsche waschen…

… oder: ab ins Fitness-Studio!

Bereits 134 Mitarbeiter von Westfalen nutzen inzwischen das Kooperationsangebot von Hansefit. Und es werden immer mehr!

Aber von Beginn an: Seit Oktober 2014 besteht für alle Mitarbeiter von Westfalen die Möglichkeit, für einen geringen monatlichen Eigenanteil alle Fitness-Studios und Schwimmbäder im Hansefit-Verbund zu nutzen. Und das sind nicht wenige! Laut eigenen Angaben sind deutschlandweit bereits 1444 Fitness-Studios und Bäder im Verbund. Wer wissen möchte, ob ein Studio in der Nähe ist, informiert sich am besten gleich hier: Liste aller Hansefit-Partner.

Bei mir war das anders – ich musste gar nicht erst lange suchen. Das erste Studio Münsters, das in die Hansefit-Familie aufgenommen wurde, war die Fitness First Aaseestadt, wo ich ohnehin seit Jahren Mitglied bin. Und somit änderte sich für mich erst einmal nichts. Außer ein deutlich günstigerer Monatsbeitrag, der automatisch von der Gehaltsabrechnung abgezogen wird, solange mein Vertrag mit der Fitness First ruht. Aber das eigentliche Highlight ist es, hier vor und nach dem Training noch mal mit gleichgesinnten Kollegen ein Pläuschchen halten zu können. Denn dafür bleibt im Arbeitsalltag oft viel zu wenig Zeit und ist man erstmal nicht mehr Teil der Crew der Hauptverwaltung, ist es umso schwieriger, Kontakt zu den Kollegen zu pflegen.

Und so freue ich mich jedes Mal auf meine Mitstreiter an der Hantelstange oder auf dem Spinning-Rad. Ein kurzes „Hallo“ und „Was gibt es Neues“ oder ein mahnendes „Wo warst Du denn letzte Woche?“  – Schwänzen fällt auf… ? Und das spornt an, den inneren Schweinehund in den Allerwertesten zu treten und sich aufzuraffen, auch wenn die Anziehungskraft der Sofakissen noch so groß ist.

Apropos „innerer Schweinehund“… wie steht es denn um Ihre guten Vorsätze für das Jahr 2018? Schon alle umgesetzt? Vielleicht ist es genau die richtige Zeit für ein bisschen Bewegung? Dann los: Machen Sie mit und melden sich an! Das Anmeldeformular finden Sie im Intranet. 

Das Team vom Gesundheitsmanagement WestfalenAktivGesund steht für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung!

Mit sportlichen Grüßen

Katja Watermann

Headerbild: #181945713 | © Zerbor – Fotolia.com