Heizungsmodernisierung: Ein Tag beim Machwerker Be&We

Heizungsmodernisierung: Ja, das gibt es im Produktportfolio von Westfalen. Aber wie genau funktioniert das? Und wer macht das? Diese Frage stellte sich uns, Elena und Kim, in letzter Zeit immer häufiger. Als Praktikantin und Auszubildende im zentralen Marketing hatten wir durch die im April gestartete Kampagne „Wärme ist Vertrauenssache. Absolut sicher: Heizungsmodernisierung mit Westfalen.“ ohnehin schon mit der Heizungsmodernisierung zu tun. Aber: Ob mit Briefings oder Exceltabellen – greifbar war das Thema für uns nicht wirklich.

Um auch mal „die andere Seite der Medaille“ kennenzulernen und zu erfahren, wie eine Heizungsmodernisierung in der Praxis abläuft, haben wir uns kurzerhand ein Dienstfahrzeug geschnappt und uns auf den Weg nach Vreden gemacht. Eine kleine Stadt direkt an der holländischen Grenze und kaum zu übersehen: der neue Firmensitz von Be&We, ein Bad- und Heizungsbauunternehmen, das gleichzeitig „Machwerker“ der Westfalen AG ist.

Machwerker – was ist das denn? Unsere Machwerker sind Einzelunternehmer oder Betriebe, die eine Kooperation mit Westfalen eingegangen sind. Im Rahmen dieser Kooperation stellt Westfalen alles zur Heizungsmodernisierung benötigte Material – beispielsweise Heizungsanlagen oder Solarkollektoren.

Wir wurden freundlich begrüßt und starteten nach einem Schluck Kaffee in unser Gespräch mit Mike Bonenkamp, Prokurist und Gesellschafter.

Der Betrieb Be&We bietet neben Heizungsmodernisierungen auch Badsanierungen im Komplettpaket an. Nach erfolgter Planung (unterstützt durch eine 250 m2 große Badausstellung) wird von der Fliese über die Geräte bis hin zu den Armaturen alles geliefert und eingebaut. „Schlüsselfertig“ also – und sollte für die Übergangszeit kein Zweitbadezimmer zur Verfügung stehen, kann man sich bei Be&We sogar ein schickes Badmobil mieten.

Be&We ist mittlerweile auf 30 Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende gewachsen, sodass für Mike Bonenkamp die organisatorische Verwaltung und Beratung die meiste Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Seit seiner eigenen Ausbildung im Jahr 2000 habe sich einiges im Betrieb verändert, erzählt er, allen voran die digitale 3D-Badplanung mit Virtual-Reality-Brille werde von den Kunden sehr positiv aufgenommen. Die Ansprüche an Bad und Heizung steigen, Funktionalität reiche da nicht mehr aus. Modern, multifunktional und effizient soll es sein. Herausforderungen, denen Be&We mit viel Engagement, Erfahrung und Zukunftsorientierung begegnet.



Aber, zurück zum eigentlichen Thema: der Heizungsmodernisierung. Anders als wir gedacht haben, kommt in den meisten Fällen nicht der Kunde zum Heizungsbauer und fragt gezielt nach einer neuen Heizung, häufig wird ein mangelhaftes Gerät bei der Prüfung entdeckt oder – im „worst case“ erst, wenn die Heizung tatsächlich ausfällt. Mike Bonenkamp erinnert sich: An einem extrem kalten Nachmittag im Winter, bei -10°C, habe ein verzweifelter Stammkunde mit einer ausgefallenen Heizung angerufen. Dank der 24/7 Notfallhotline kein Problem. Die Bereitschaftsmonteure von Be&We seien losgefahren und schon am gleichen Tag habe es der Kunde wieder muckelig warm gehabt.

Wenn es sich aber nicht gerade um einen solchen Spezialfall handelt, wie wird dann vorgegangen? Zunächst findet eine Vor-Ort-Beratung statt, daraufhin wird ein Festpreisangebot mit Förderempfehlungen erstellt. Nach Auftragserteilung durch den Kunden wird dann ein Modernisierungstermin vereinbart und innerhalb von zwei Tagen steht die neue Heizung. Dass das so fix geht, hat uns überrascht!

Der Vorteil an diesem Verlauf: Der Machwerker kümmert sich um sämtliche Förderanträge, die den Kunden (im Normalfall blutiger Anfänger beim Thema Heizungsmodernisierung) sonst viel Zeit und Nerven kosten würden. Denn, wieder eine für uns Interviewer neue Info: Eine Heizung und auch Solarkollektoren kann man fördern lassen – und spart somit bares Geld!

Heizungsmoderinisierung mit Westfalen sieht so aus:



Um diese ganzen neuen Erkenntnisse und Infos bereichert, wurden wir dann noch durch die Bad- und Fliesenausstellung geführt. Ein Traum für jeden Häuslebauer – da kamen auch wir aus dem Schwärmen kaum heraus!



Nach dem Besuch steht für uns jetzt also fest: Heizungsmodernisierungen machen wir lieber zu früh als zu spät und sollten wir mal in den Genuss kommen, ein Bad oder eine neue Heizung zu planen, dann werden wir gern nochmal den Weg nach Vreden auf uns nehmen.

Vielleicht besuchen wir auch das Badewannenrennen um den Berkelsee 🙂 . Am 13. Juli werden wieder Badewannen zu Booten umfunktioniert – die ersten Konstruktionsarbeiten laufen natürlich auch beim Hauptsponsor Be&We schon auf Hochtouren.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Be&We und vor allem bei Herrn Bonenkamp für die Möglichkeit bedanken, all unsere Fragen zur Heizungsmodernisierung loszuwerden. Uns hat der kleine Ausflug ins Handwerk sehr viel Freude bereitet.

Viele Grüße

Elena & Kim

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Martin Weiland sagt:

    Liebe Elena, liebe Kim,
    der Weg vom Schreibtisch ins Feld hat sich ganz offensichtlich gelohnt. Vielen Dank für den sehr gelungenen Einblick!
    Sonnige Grüße
    Martin Weiland

  2. Holger Laugisch sagt:

    Guten Tag an die Exkurser,
    wirklich ein guter Einblick in das Machwerk! Danke sehr dafür und bitte mehr davon……
    Beste Grüße
    Holger Laugisch

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