„Dear Sir or Madame…“

….so oder so ähnlich fing die ganze Sache im Winter 2013 an. 
 Nach einer Infoveranstaltung der Schule war alles klar…

wir wollten nach Brighton, England!


Nach der Zustimmung, der Freistellung und einer finanziellen Unterstützung von Westfalen konnten die ersten Bewerbungen geschrieben werden.  Am Jahresanfang 2014 erhielten wir die Nachricht, dass wir – neben 20 Mitschülern – dabei sind.

Jetzt ging es darum, die zwei wichtigsten Fragen zu klären:
Wo werden wir wohnen und arbeiten?
Für Luisa ging es nach Hove und für Steffen nach Southwick – beides Vororte von Brighton.

Bei den Unternehmen wurde es dann etwas kompliziert.
Steffen hatte relativ schnell eine Antwort: Es ging in einen „Motorradladen“ – erstmal pure Begeisterung.

Bei Luisa  war es nicht so einfach: sie musste sich vorab einem Skype- Interview stellen.  Vor der Kamera saßen zwei junge Männer, die direkt anfingen zu erzählen. Sie hat zwar von  allem nur die Hälfte verstanden aber wusste anschließend , dass sie für ContractRecruit (ein Jobboard) arbeiten wird. Ihr Resümee sah vorerst so aus: 

– Coole Leute
– geile Stimmung
– sprachlich ? läuft!

In der Schule wurden uns das Land, die Leute und die Kultur etwas näher gebracht. Danach fühlten wir uns schon ein bisschen wie „native speaker“ 😀

Sommer 2014: Es geht los ! 

„Ich bin so froh wenn der ganze Mist hier rum ist!“
Das waren die letzten Worte auf deutschem Boden. Von wem diese Worte kamen, soll hier mal nicht weiter erwähnt werden.  

Mit einem Puls von 400 und ´nem Kloß im Hals kamen wir in unseren Gastfamilien an. Doch alles war halb so wild: Wir beiden wurden sofort herzlich aufgenommen. Luisa bei einer älteren Dame und Steffen bei einer noch älteren Dame und ihrem Partner.

#Weltmeister
#Weltmeister

Direkt nach der Ankuft machten wir uns allerdings  auf den Weg in einen Pub, um das Spiel Deutschland vs. Ghana zu gucken. 
Das erste englische Bier war schon etwas gewöhnungsbedürftig, doch das sollte sich mit der Zeit legen.

Wir haben nach einem so ereignisreichen Tag natürlich erstmal lange geschlafen und um ehrlich zu sein, trauten wir uns in den fremden Häusern beide nicht so recht aus den Zimmern.

Doch irgendwann musste man ja raus, denn wir hatten uns mit dem Rest der Gruppe in Brighton verabredet.
Das erste englische Frühstück war gar nicht mal so anders. Es gab Toast mit Nutella und Marmelade: Nix von wegen „Baked Beans“ oder „Fried Eggs“! Den Sonntag verbrachten wir dann in Brighton. In der Stadt, am Strand und im Park. 

Die Spannung steigt: Unser erster Arbeitstag!

Am Montagmorgen hieß es:  „Meeting at Stages at 10:00 o’clock“. Stages ist die Partnerorganisation für den Schüleraustausch in Brighton. Eigentlich wurde nicht viel gesagt. Nur: „If you have any problems do not hesitate to contact us”.

Danach ging es in die „Companys“

Luisa hatte leichte Probleme, die richtige Tür zu finden und stand erstmal im völlig falschen Gebäude. Steffen fand nur mit Hilfe von Google Maps den richtigen Weg .  
Luisa bekam einen Kaffee und dann hieß es: „See you tomorrow“.
Bei Steffen hieß es:  „Someone will pick you up tomorrow morning. Prepare to get really dirty” .
Nach diesen Statements war klar: Den ersten “Arbeitstag” verbringen wir am Strand. Da wir nicht die Einzigen waren denen es so ging, saßen wir um 15.00 Uhr und bei gefühlten 30 Grad mit allen Austauschschülern am Strand.

Die erste Woche

Natürlich waren die ersten Tage echt ungewohnt.  Aber wir haben uns recht schnell eingelebt. 
Steffen wurde zuerst im Lager der Firma Sinnis International eingesetzt. Eine kleine Spritztour auf einem der Bikes war natürlich auch drin. 😉


ContractRecruit – ein Start-Up – hat ein Jobboard online. Luisa half dabei, das Unternehmen bekannter zu machen. Dazu gehörte E-Mail Marketing und die Pflege des Jobboards. Die Maßnahmen waren so erfolgreich, dass in der vierten Woche 1000 contractors gefeiert werden konnten.  

Die Wochen Zwei und Drei…

… vergingen so unglaublich schnell, dass man eigentlich gar nicht mehr so genau weiß, was man alles gemacht hat. Man kann nur sagen: Brighton ist eine echt geile Stadt! Der Pier ist der Hammer.  Feiern ist auch machbar und der Strand ist ein echtes Highlight.

Die Wochenenden verbrachten wir teilweise in Brighton oder im nur 50 km entfernten London.

Die letzte Woche

Aus dem anfänglichen „Ich bin so froh, wenn der ganze Mist hier rum ist!“, wurde ein „Ich würde am liebsten hier bleiben.“
Wir waren mittlerweile ein fester Bestandteil des Kollegenkreises. Luisa, die tagsüber neue Jobs online stellte und abends mit den Kollegen in einen Pub ging und Steffen, der mittlerweile im Shop der Firma eingesetzt war und dort die tägliche Arbeit unterstützte.

Doch wie heißt es so schön: Alles hat ein Ende….

Der Abschied von Kollegen und Gastfamilien fiel uns schon schwer. Es wurden Daten und Adressen ausgetauscht, damit man sich nicht ganz aus den Augen verliert. 

Auf der einen Seite freuten wir uns auf Zuhause, auf der anderen Seite hatten  wir hier in Brighton eine neue „kleine Familie“ gefunden und Freunde gab es hier auch genügend. 

„Am liebsten wäre ich noch zwei Wochen hier geblieben“ so oder so ähnlich lauteten die letzten Worte auf englischem Boden.

So können sich die Meinungen ändern und aus anfänglicher Skepsis kann eine einmalige Erfahrung werden, die man auf keinen Fall missen möchte.

Fazit

Mit etwas Eigeninitiative, Motivation und der Unterstützung von Westfalen – für die wir uns noch einmal bedanken möchten – wurde uns dieses Praktikum ermöglicht. Diese Erfahrung gehört bis jetzt zu den besten, die wir in unseren noch jungen Jahren machen durften. Jeder, der die Chance bekommt einen Auslandsaufenthalt anzutreten, sollte diese nutzen. Es ist egal, ob es nach England, Japan oder in die Schweiz geht. 

Ein Auslandsaufenthalt ist immer eine Reise wert!

 
Viele Grüße

Luisa und Steffen

Innovativ Denken und Handeln

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn mich heute jemand fragt, ob ich schon einmal die MEYER WERFT in Papenburg besucht habe, kann ich mit Begeisterung sagen:

„Ja schon mehr als einmal! Und ich bin immer wieder beeindruckt von der Art und Weise, wie riesige Kreuzfahrtschiffe mitten im flachen Emsland – weit ab vom Meer – gebaut werden.“

In meinem heutigen Blog-Beitrag möchte ich meine Begeisterung mit Ihnen teilen und Ihnen einen kleinen Enblick in die MEYER WERFT und deren logistische Meisterleistungen – ganz im Sinne der Umwelt – geben. 

Die Logistik ist im modernen Schiffsbau ein entscheidend wichtiger Faktor. Alle Teile müssen beim Schiffsbau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Deshalb begann die MEYER WERFT schon vor Jahren, in ein innovatives, automatisiertes Transportleitsystem zu investieren. Dadurch werden u.a. optimale Auslastungen der Transportfahrzeuge und Gabelstapler erreicht, sowie unnötige Leerfahrten vermieden. Ein großes Augenmerk wird auf die  Reduzierung der Abgasemissionen gelegt. Seit dem Jahr 2010 setzt die MEYER WERFT auf Treibgas der Westfalen Gruppe und hat ihre Staplerflotte dahin gehend umgerüstet. Heute fahren mehr als 60 Gabelstapler mit Flüssiggasantrieb und Katalysator auf der Werft.

Bei dem Kraftstoff Treibgas wird die Luft nicht durch Ruß belastet. Die geringen Schadstoffemissionen schonen die Umwelt.


Seit 2010 betreue ich in technischen Angelegenheiten die EDL Ems Dienstleistung GmbH, die die Füllanlage für Treibgasgabelstapler auf der Werft betreibt. Wir als Westfalen Gruppe setzen – genau wie die MEYER WERFT – auf innovatives Denken und Handeln. Daher sind wir nicht nur für die Produktlieferung zuständig, sondern haben zusätzlich eine besondere Füllanlage platziert. Jeder Stapler besitzt einen ihm zugeordneten Legic-Chip, mit dem der Fahrer am Tankautomaten den jeweiligen Stapler identifiziert, um dann einen Tankvorgang starten zu können. Der Automat speichert jede Tankung ab und mit Hilfe eines speziellen Programms können die Tankungen entsprechend ausgewertet werden.

Zur Zeit installieren wir vor Ort eine nochmals modernisierte Auswertsoftware, die die Arbeitsvorgänge der beteiligten Anwender weiter optimiert und vereinfacht.


Meine Besuche auf der MEYER WERFT waren für mich bisher immer sehr interessant und herausfordernd, sowohl privat als auch beruflich. Wer Interesse an modernem Schiffsbau hat und sich die Riesen der Meere und deren Entstehung aus nächster Nähe ansehen möchte,  dem empfehle ich einen Besuch auf der MEYER WERFT.

Es lohnt sich!

Viele Grüße
Ihr Marian Scholz

Copyright Fotos untere Reihe: Meyer Werft

Reinkommen – Ankommen – Willkommen

Am 19. September 2014 fand der Elternnachmittag – Reinkommen, Ankommen, Willkommen – hier im Werk I statt. Der komplette Tag wurde von Hendrik Stiens, Steffen Mensing, Luisa Röers und mir organisiert. Rund 60 Eltern – mit so einer hohen Teilnehmerzahl hatten wir nicht gerechnet – hatten sich für diesen Tag angemeldet und konnten in die Arbeitswelt ihrer Kinder hineinschnuppern.

Nachdem die Eltern den Weg durch das regnerische Wetter zu uns gefunden hatten, wurden sie im Foyer des Westfalen Towers freundlich empfangen. Von da aus ging es in den schönsten Raum des Gebäudes, den Raum Münster. Nach Eröffnung des Kaffee- und Kuchenbuffets und der offiziellen Begrüßung durch Lena Florath übernahmen wir die Moderation des Nachmittages. Steffen und Hendrik starteten mit einer kleinen Präsentation über das Unternehmen, das Personal und natürlich über die Azubis.


Danach wurden die Eltern in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe startete mit einer Produktvorführung von Herrn Krude im Schweißtechnikum. Er zeigte den Eltern wie man unsere Gase richtig bzw. auf keinen Fall einsetzen sollte. Stichflammen von 15m, laute Geräusche und zerbrochene Bananen  inklusive.  Durch seine lockere Art gestaltete er die ganze Vorführung super interessant, lustig und aufregend. Jedem wurde schnell klar, dass er seinen Beruf mit voller Leidenschaft ausführt!

–  Unsere Eltern sprechen heute noch von der Vorführung. –

Währenddessen wurde die zweite Gruppe von Lena Florath und Michael Kipp betreut und erhielt einen kurzen Einblick in die Aufgaben, die wir in den einzelnen Abteilungen zu bestreiten haben. Zusätzlich wurde die Zeit von den beiden Ausbildern genutzt, um die Eltern der Azubis kennenzulernen. Anschließend besichtigten sie einen Teil des neuen Westfalen Towers, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie eine offene Bürowelt aussieht und was sich hinter dem Begriff „Monitor“ versteckt. Nach ca. 45 Minuten wechselten die Gruppen.

Als sich die Eltern wieder im Raum Münster zusammen gefunden hatten und sich die Azubis zum Abschluss der Veranstaltung dazugesellten, wurde der Raum noch einmal richtig voll. Viele Eltern schwärmten von der Vorführung und gönnten sich noch ein letztes Stück Kuchen und einen Kaffee.

Ein toller, reibungsloser Nachmittag neigte sich dem Ende zu. Noch offene Fragen wurden geklärt und Anregungen aufgenommen. So ließen wir den frühen Abend ausklingen und beendeten den offiziellen Teil der Veranstaltung um ca. 17:45 Uhr.

Hier noch einmal ein recht herzliches Dankeschön an die Beteiligten Personen, die diesen Nachmittag ermöglicht haben!

 

Viele Grüße
Ihre
Saskia Schmiemann

Mit Helium gefüllte Ballons

Gase – wie langweilig!

Neulich beim Klassentreffen fragte mich eine ehemalige Mitschülerin:  „Und Eva, was machst du denn jetzt?“  Ich antwortete: „Ich arbeite in der IT bei der Westfalen Gruppe. Hauptsächlich realisiere ich Projekte für den Bereich Gase “. Ein kurzes „Aha“ beendete recht schnell die Konversation. IT und Gase sind anscheinend nicht en vogue.

Ehrlich gesagt, als ich mich vor mehr als 3 Jahren bei der Westfalen Gruppe als IT Projektmanagerin bewarb, lag die Motivation eher in der Stellenbeschreibung und im Standort Münster als in den Produkten.

Gase: wie langweilig, wie unsexy! Produkte, die man nicht sieht, die man nicht unbedingt schmeckt, die – wenn überhaupt – oftmals unangenehm riechen. Wer braucht sowas schon… ich bestimmt nicht! Die Begeisterung für die Materie hielt sich offen gesagt in Grenzen.

Auch die Westfalen Gruppe als Unternehmen war mir nicht sofort ein Begriff. Klar, die Tankstellen kannte ich, doch als passionierte Reiterin assoziierte ich mit Westfalen eher Pferde und das Nordrhein-Westfälische Landgestüt. Das Gasegeschäft war da so gar nicht auf meinem Radar. Warum denn auch, wer braucht denn schon Gase?




Liebe Personalabteilung, lieber Vorstand, falls Sie das lesen… ich habe meine Meinung geändert.

Wenn Sie ein Kind fragen, was es werden möchte, wenn es groß ist, wird es Ihnen Berufe, wie Lokomotivführer, Feuerwehrmann, Polizist oder Astronaut nennen. Steuerberater, Ökotrophologe oder IT Projektmanager stehen da in 99,9% nicht auf der Liste. Schon gar nicht IT-Projektmanager bei einem Gaselieferanten. Was soll der schon machen oder was soll so toll daran sein – denken möglicherweise auch Sie ( während Sie es sich auf Ihrem Schreibtischstuhl bequem machen, dessen Schaumstoffauflage vielleicht mit Gasen der Westfalen Gruppe  in Form gebracht wurde).



Während meiner Zeit bei der Westfalen Gruppe hat sich mein Bewusstsein für das Produkt geändert, gleich einem Diätenden, der im Vorbeigehen die Schokoriegel auf dem Schreibtisch seiner Kollegin registriert. Plötzlich sehe ich die Gase der Westfalen Gruppe überall. Auch Sie haben in diesem Moment, in dem Sie diese Zeilen lesen, Wasser mit CO2möglicherweise Kontakt zu unseren Gasen. Sei es das Mineralwasser, das so herrlich in ihrem Glas prickelt, die Chipstüte, die Sie aufreißen. 

Und wie ist das bei mir seit dem Aufstehen gewesen? Minder ausgeschlafen registriere ich auf dem Weg zum Auto im Vorbeigehen meinen Grill mit der Propangasflasche… War wirklich ein schöner Abend gestern. Weiter geht’s. Auf der Fahrt zur Arbeit passiere ich den Propantank meines Nachbarn, der Flüssiggas zum Heizen seines Schweinestalles nutzt. Willkommen in der Landwirtschaft! Das Piepen meines Autos erinnert mich daran, dass ich wieder tanken muss… was soll ich sagen…nicht so schlimm, ich fahre mit Autogas. Und nun, nun sitze ich hier vor dem Rechner und sinniere weiter über Gase. Gase werden viel öfter und vielfältiger eingesetzt, als man denkt!
Und ich lerne täglich dazu …

Zum Beispiel, dass meine Frühstücksbanane auf dem Müsli mit Hilfe des Bananenreifungsgases erst auf dem europäischen Kontinent ihre Farbe von grün zu gelb gewechselt hat. Wussten Sie, dass Westfalen Gase vielfach bei der Forschung von namhaften Instituten eingesetzt werden? Zum Beispiel  für die Entwicklung neuer Medikamente, zum Kalibrieren der Messinstrumente oder zur physikalischen Grundlagenforschung für Bereiche, die ich wohl nie verstehen werde. 

Ich lerne, dass die medizinischen Gase von Westfalen Leben retten z. B. bei Neugeborenen oder Menschen mit Atembeschwerden. Ich lerne, wie umfangreich Schweißgase genutzt werden, sei es auf der Autobahnbaustelle, in der ich noch im letzten Urlaub stundenlang im Stau gestanden habe, beim Bau der Waschanlage, durch die ich gestern durchgefahren bin oder beim Schweißen meines Auspuffs. Alle Lebensmittel, die unter Schutzatmosphäre verpackt sind, sei es der Joghurt, die Salami oder die besagten Chips enthalten Lebensmittelgase, die die Haltbarkeit und das Aroma garantieren.

Lange Rede, kurzer Sinn… „AHA!“ Gase sind ganz und gar nicht langweilig und ich muss mit Erstaunen feststellen, dass Gase sogar viel spannender sind, als all die Produkte, die ich vor meiner Zeit bei der Westfalen Gruppe als schick empfunden habe. Diese Antwort werde ich geben, beim nächsten Klassentreffen!
Im nächsten Blog werde ich dann zeigen, warum auch die IT -Projekte bei Westfalen alles andere als langweilig sind!


In diesem Sinne
Eva Bönisch

P. S. Gerne lerne ich noch weitere Einsatzgebiete von Gasen kennen. Schlauen Sie mich auf! Vielleicht haben Sie noch Ideen, mit denen ich beim nächsten Treffen auftrumpfen kann. Schreiben Sie mir,  welche Einsatzgebiete Sie bei Gasen begeistern!

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Ins kalte Wasser gesprungen

Liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Janine Lukas und ich absolviere eine Ausbildung zur Betriebswirtin.
Seit dem 1. August 2014 bin ich in der Westfalen Gruppe tätig.
In meinem ersten Blog-Beitrag berichte ich über meine erste Zeit hier im Unternehmen.


Es fing alles ganz entspannt an…

… mit einer Einführungswoche, in der wir – die neuen Auszubildenden – das Unternehmen näher kennenlernten. Wir besuchten unter anderem das Tanklager in Gelmer, das Werk in Gremmendorf und in Hörstel. 
Dort erhielten wir interessante Informationen über die Luftzerlegung, die verschiedenen Gasflaschen und Gasabfüllungen.

Als die Einführungswoche endete, stand von montags bis mittwochs das Teamtraining in Oer-Erkenschwick auf dem Plan. Drei tolle und lustige Tage mit allen neuen Azubis, an denen wir uns noch besser kennenlernen konnten.

Aber dann ging es los!

Am Donnerstag, den 14. August ging es dann richtig los.
Meine erste Abteilung ist die Unternehmenskommunikation. Dort unterstütze ich die verantwortliche Kollegin bei der Konzeption und Koordination der Social -Media-Aktivitäten der Westfalen Gruppe.
Zu Anfang recherchierte ich viel über soziale Netzwerke.
Die vielen Funktionen musste ich zuerst einmal genauer kennenlernen.

Ich selber bin zwar auch in sozialen Netzwerken aktiv, allerdings beschäftigt man sich privat nicht ganz so tiefgründig mit den vielen verschiedenen Funktionen, die soziale Netzwerke bieten.

Für den Mitarbeiter-Blog haben sich engagierte Kollegen zusammengefunden, die spannende Beiträge verfassen wollen. Ich bin immer noch beeindruckt, mit wie viel Einsatz – zusätzlich zum Tagesgeschäft – die Beiträge erstellt werden.

Die erste Schulung

Am 18. August fand eine WordPress-Schulung für die Blogger statt, an die sich eine Twitter-Schulung anschloss. Durchgeführt wurde diese von Herrn Dr. Meise

Also saß ich mit anderen Bloggern in der 10. Etage des neuen Westfalen Towers und habe an diesem Tag viel über die Handhabung eines Blog-Systems, über das SEO-gerechte Verfassen von Texten und ebenso viel über Twitter gelernt. Trotz des sehr umfangreichen Unterrichts-Stoffs konnte ich mir den einen oder anderen Blick aus den bodentiefen Fenstern auf Münster nicht verkneifen. 🙂


Nach der Schulung war ich gewappnet für Twitter und unseren Mitarbeiter-Blog.

In den weiteren Tagen bekam ich immer mehr Aufgaben, die ich eigenständig erledigen durfte. Mein anfängliches Unwohlbefinden gegenüber Telefonaten mit oft mir unbekannten Kollegen legte sich recht schnell. Ich hielt Rücksprache mit den Bloggern über ihre Blog-Beiträge und motivierte andere Auszubildende, auch einmal einen Beitrag für den Mitarbeiter-Blog zu schreiben.

Die erste Redaktionssitzung

Wenige Tage später standen die Vorbereitungen für die monatliche Redaktionssitzung der Blogger an. Dieses Mal sollte es allerdings nicht nur um die Blog-Beiträge gehen: Für die Kollegen, die an der Twitter-Schulung nicht teilnehmen konnten, sollte es eine kleine Einführung in das soziale Netzwerk geben.
Ich hatte an der Schulung teilgenommen, somit durfte ich die Einführung  geben. Dazu bereitete ich eine Präsentation vor.

Am Montag startete ich dann schon in die dritte Woche. Die Präsentation war fertig – die letzten Vorbereitungen für die Redaktionssitzung liefen.
Die Brötchen und der Kaffee standen bereit und um 10 Uhr ging es dann los.
Es war eine lockere Stimmung mit netten Kollegen.
Zum Schluss war ich dann an der Reihe! Obwohl mir im Vorfeld etwas mulmig gewesen war: Alles halb so schlimm!

Und weiter geht’s!

Schon jetzt kann ich sagen, dass ich zwar erst seit ein paar Wochen in diesem Unternehmen tätig bin, mir aber schon vieles aneignen konnte, vieles kennengelernt und viele Aufgaben bewältigt habe.

Das liegt auch daran, dass man mir von Anfang an Aufgaben zugetraut hat, die mir zwar nicht immer ganz geheuer waren, die ich dann aber doch gut bewältigen konnte.
Ich freue mich auf die weitere Zeit in der Westfalen Gruppe und bin gespannt, was für Aufgaben und Herausforderungen noch auf mich zukommen werden.

Ihre
Janine Lukas



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