Rückblick – Mein Jahr 2020 bei Westfalen!

Corona – Und was passiert jetzt?

26. Februar 2020 – die erste Westfalen Info-Mail unter dem Namen Corona-Prävention flattert in unsere Postfächer. Corona? Das kenne ich nur aus den Nachrichten. Geschichten über Menschen in Wuhan, die einen Marathon in ihrer Wohnung laufen, weil sie nicht auf die Straßen dürfen.

Doch bereits am 13.03.2020 kommt die Information über das mobile Arbeiten und die Schließung des wirklich großartigen Betriebsrestaurants. Wenig später liegt dann auch der Passierschein in meinem Briefkasten. Und auf einmal geht alles so schnell und die Welt spielt verrückt. Unternehmen rüsten um und müssen auf einmal mobil arbeiten – Laptops sind überall ausverkauft. Menschen streiten sich um Toilettenpapier und Desinfektionsmittel wird gestohlen. 🙁 Bitte was? Das hätte mir doch vor drei Jahren niemand geglaubt!

Duales Studium und Digitalisierung

Zu diesem Zeitpunkt bin ich im zweiten Jahr meines dualen Studiums bei Westfalen und stehe kurz vor der Abschlussprüfung zur Industriekauffrau. Plötzlich findet das Semester sowie der Vorbereitungskurs für die Prüfung online statt. Und auf einmal fällt auf, wie schlecht viele Unternehmen aufgestellt sind und wie wenig Bedeutung das doch so wichtige Thema Digitalisierung bisher hat.

Ich sehe überforderte Studierende und insbesondere Professoren, die sich plötzlich mit Online-Vorlesungen herumschlagen müssen. Viele haben nicht einmal die entsprechende Ausstattung für digitalen Unterricht. Online-Unterricht an Schulen ist bis heute, ein Jahr später, teilweise noch unvorstellbar. Unsere Kanzlerin hatte recht! Das Internet war für uns alle Neuland. 😉

Aber nicht für Westfalen!

Corona-Prävention bei der Westfalen AG

Als der erste Lockdown eintritt, arbeite ich in der AQU (Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement) – mit der erste Ansprechpartner für das Thema Corona. Ja, meine Tätigkeiten haben sich verändert. Ich verschicke plötzlich Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken an Mitarbeiter und an unsere Werke. Auf der einen Seite macht es mir Angst – ist das wirklich notwendig? Aber dann bin ich dankbar, dass Westfalen so früh handelt. Manchmal glaube ich, dieses Unternehmen hat schon vor Jahren einen Notfallplan ausgearbeitet und diesen aus der Schreibtischschublade gezaubert.

Die Politik kann uns bis heute keinen richtigen Fahrplan geben. Ich arbeite bei Westfalen in Münster, NRW und für mein Studium wohne ich in Lingen, Niedersachsen. Ich kann euch nicht sagen, was ich wo machen darf. Aber wenn ich zur Arbeit fahre, weiß ich immer wie ich mich zu verhalten habe. Von aktuellen E-Mails des Corona-Präventionsteams über persönliche Videos des Vorstandes, bis hin zu schnellen und klaren Antworten bei Fragen – Westfalen hat der Kommunikation die Bedeutung gegeben, die sie verdient!

Mobiles Arbeiten, Schnelltests & Co.

Meetings werden online durchgeführt und mobiles Arbeiten wird zur Gewohnheit. Es ist komisch, seine Kontakte nur noch durch einen kleinen Bildschirm am Laptop sehen zu können. Insbesondere im Rahmen des dualen Studiums durchlaufe ich verschiedene Abteilungen. Viele meiner derzeitigen Kollegen habe ich bisher nicht persönlich sehen dürfen. Ich sehe es aber als großes Privileg an, dank der Ausstattung, in dieser Zeit mobil arbeiten zu können.

Zusätzlich die Möglichkeit zu bekommen, teilweise im Büro arbeiten zu dürfen, hat bei mir jedoch den höchsten Stellenwert. Dass ich so etwas mal wertschätzen würde, habe ich bis vor einem Jahren auch noch nicht gedacht.

Hier seht ihr die Leiterin Gase Europa Cluster Nord, den Regionalvertriebsleiter Münster II und mich in der sogenannten Rotunde.

Westfalen gibt uns die Sicherheit, dank durchdachter Hygieneregeln und -konzepte, ins Unternehmen zu kommen. Zudem werden wir vor Ort weiterhin mit Lunchpaketen und anderem frisch zubereiteten Essen-To-Go versorgt.

Das Angebot von Schnelltests erlaubt uns Mitarbeitern, uns jederzeit testen lassen zu können. Wir haben Masken geschenkt bekommen sowie die Möglichkeit uns auf Antikörper untersuchen zu lassen. Darüber hinaus hat Westfalen uns Mitarbeitern ermöglicht, das Weihnachtsfest sorgenfrei mit der Familie verbringen zu können. Die Großzügigkeit, die Schnelltests ebenso für unsere Familienmitglieder anzubieten, zeigt mir, dass sich Westfalen den Namen Familienunternehmen mehr als verdient hat!

Ich möchte nichts beschönigen! Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, sehe ich viele traurige und anstrengende Tage. Wir mussten uns alle einschränken und konnten viele unserer Liebsten nicht mehr sehen.

#Socialdistancing #StayAtHome

Wie oft haben wir diese Worte gelesen?

Ich weiß auch, dass in die Konzepte sehr viel Arbeit investiert wurde. Ich weiß, dass sich oft Gedanken gemacht wurde und vieles nicht so leicht war, wie es sich für mich angefühlt hat. Eltern zu sein, hat in dieser Zeit eine ganz andere Bedeutung bekommen: Kinder zuhause zu betreuen und neben „Homeschooling“ parallel noch die Arbeit zu meistern. Hut ab!

Die Pandemie ist noch nicht vorbei – es heißt weiterhin durchhalten! Ich bin der Meinung, es liegt ein noch langer Weg vor uns. Ich bin mir aber sicher, dass wir diesen meistern werden. 🙂 Ich sehe das vergangene Jahr als Chance, für die ich dankbar sein darf. Die Möglichkeit an einem Gespräch online teilzunehmen – Es hört sich so einschränkend an, dabei erlaubt es uns so viel Flexibilität und erschafft viele Möglichkeiten. Wir haben sogar eine Westfalen-Online-Weihnachtsfeier auf die Beine stellen können. Ich persönlich hoffe, dass wir die Vorteile und das Gelernte aus dem vergangenen Jahr behalten und das „Beste aus beiden Welten“ mitnehmen.

Das Jahr 2020 hat mir zudem gezeigt, dass wir unsere Werte bei Westfalen ernst nehmen und Zusammenhalt nicht nur ein Wort in einer Grafik ist. Es hat mir auch gezeigt, dankbar für die kleinen Dinge zu sein, die wir so oft im Leben als selbstverständlich angesehen haben. In denke insbesondere an meine Familie, gute Freunde und großartige Kollegen und Kommilitonen – Menschen, mit denen wir doch immer wieder das Beste aus den so schlimm erscheinenden Situationen machen können.

Zusammen schaffen wir das!

#WirSindWestfalen 🙂

Eure

Nina Schäperklaus

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  1. Jens Helms sagt:

    Hi Nina,

    eine ehrlicher und wahrer Rückblick auf eine dynamisches und außergewöhnliches Jahr. Habe deine Zeilen gerne gelesen, deine authentischen Worte und dein reflektierter Blick ist schön. Ich fühle mich gemeinsam mit dir zurück erinnert und vor allem auch Dankbar für unser Umfeld.

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