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Biological and science background

Isotope – was ist das denn..?

Wenn man – wie ich – im Bereich der Spezialgase arbeitet, gehören Kundenanfragen rund um gasförmige Isotope oder Isotopengemische zum Alltag. Im Sondergasezentrum der Westfalen Gruppe händeln wir verschiedenste gasförmige Isotope und stellen Gemische nach individuellen Kundenwünschen her.

Aber was ist denn nun genau ein Isotop? 

Fotolia_38517257_MDie uns umgebende Materie besteht aus fast 100 verschiedenen Elementen. Zu welchem dieser Elemente ein Atom gehört, ergibt sich aus der Anzahl der Protonen (positiv geladene Teilchen) und Neutronen (ungeladene Teilchen) im Atomkern. Die Zahl der Protonen bestimmt die Ordnungszahl des Elementes im Periodensystem, die Zahl der Neutronen die Massenzahl.

Wenn zwei Atome gleich viele Protonen haben, also dem gleichen Element zugehören, aber eine unterschiedliche Zahl von Neutronen aufweisen, handelt es sich um Isotope.

Ein Atom des Elements Kohlenstoff hat immer sechs Protonen im Kern (sonst wäre es kein Kohlenstoff), kann aber statt sechs auch sieben oder acht Neutronen enthalten. Dann spricht man von Kohlenstoffisotopen. Ganz einfach ausgedrückt: Zwei Isotope eines Elementes sind wie Zwillinge, von denen einer ein wenig Übergewicht hat. :-)

kohlenstoffisotope
Die stabilen Kohlenstoff-Isotope 12C und 13C

Die Schale des Atoms enthält übrigens immer genau so viele Elektronen wie sich Protonen im Kern befinden (sonst wäre es ein Ion, ein geladenes Teilchen).

Und so werden Isotope gekennzeichnet

Kohlenstoff hat – wie wir eben schon gesehen haben – zwei stabile Isotope, 12C und 13C. In der Natur findet man jedoch fast nur das Isotop mit der Massenzahl 12. 

Um verschiedene Isotope eines Elementes eindeutig zu kennzeichnen, wird die Massenzahl links oben am Elementsymbol ergänzt, z.B.:

12CO2 : Kohlenstoffdioxid mit sechs Neutronen im Kohlenstoff-Atomkern
13CO2 : Kohlenstoffdioxid mit sieben Neutronen im Kohlenstoff-Atomkern

Stabil und instabil

Fast jedes natürlich vorkommende Element verfügt über mindestens ein stabiles Isotop. Kohlenstoff verfügt über zwei stabile Isotope. Neben diesen beiden stabilen Kohlenstoffisotopen gibt es zudem zwei instabile Isotope: 14C mit einer Halbwertszeit von 5.730 Jahren und 15C mit einer Halbwertszeit von 2,45 Sekunden. 15C kommt allerdings in der Natur nicht vor sondern kann nur künstlich hergestellt werden.

Instabile Atomkerne besitzen die Eigenschaft, sich spontan in andere Atomkerne umzuwandeln und dabei ionisierende Strahlung auszusenden. Die Atomkerne zerfallen.  Es gibt nur einige wenige Elemente mit ausschliesslich instabilen – also radioaktiven – Atomkernsorten (zum Beispiel Plutonium oder Uran).

Zu chemisch? Zu theoretisch? Schon abgeschaltet?

Dann mal Praxis.

Isotope werden unter anderem eingesetzt, um zwei Atome gleicher Art zu unterscheiden. Beispielsweise tauscht man ein Atom gezielt gegen eins seiner Isotope aus. In der Analyse kann dann das „markierte“ Molekül in Produkten und Stoffen nachgewiesen werden.

Viele diagnostische oder analytische Verfahren sind erst durch den Einsatz verschiedener Isotope möglich.  Isotope helfen beispielsweise, den Zeitraum der Entstehung von archäologischen, paläontologischen und geologischen Gegenständen zu bestimmen.
Radiokarbonmethode
Das Verfahren der Radiokohlenstoffdatierung oder Radiokarbonmethode beruht darauf, dass in abgestorbenen Organismen die Menge an gebundenen radioaktiven 14C gemäß Zerfallsgesetz abnimmt. Lebende Organismen sind von diesem Effekt nicht betroffen, da sie ständig neuen Kohlenstoff aus der Umwelt aufnehmen, der den normalen Anteil an 14C-Isotopen nahezu konstant hält.

Affenschädel am Voodoo Fetisch Markt, Togo, AfrikaNach 5.730 Jahren (Halbwertszeit) ist nur noch die Hälfte an 14C vorhanden, während der Anteil an 12C unverändert bleibt. Aus dem Verhältnis von 12C und 14C lässt sich nun das Alter des Fundes bestimmen.  Allerdings darf der Fund nicht älter als 50.000 Jahre alt sein – dann ist die Menge an 14C zu klein, um sie noch verlässlich bestimmen zu können.

Auf der Suche nach Helicobacter pylori
Der bakterielle Erreger Helicobacter pylori gilt als Indikator für Magenkrebs. Zum Nachweis musste bislang eine Magenspiegelung oder gar ein aufwendiger Eingriff vorgenommen werden. Durch den Einsatz bestimmter Isotopengemische kann die Diagnose nun einfach über den Atem des Patienten erfolgen: Der Erreger wandelt im Harnstoff enthaltenen Kohlenstoff in Kohlendioxid um. Durch den Stoffwechsel wird aus einem 13C-Isotop stabiles 13CO2, das über die Atmung ausgeschieden wird.

Helicobacter pylori
Helicobacter pylori


Spezielle Gemische aus 12CO2 und 13CO2 dienen als Null- und Referenzgase für das zur Diagnose verwendete massenspektroskopische Verfahren. Auch können Isotope Aussagen zur geografischen Herkunft, zu nicht deklarierten Zusatzstoffen und zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen von Lebensmitteln geben.

Und…? War doch ganz interessant, oder..? :-)

Unser Arbeitsgebiet bietet eine Fülle von weiteren spannenden Themen. In diesem Sinne: wir lesen uns. :-)

Schönen Gruß aus dem Produktmanagement Spezialgase!

Lena Niehues

Header-Bild © lily – Fotolia.com
Different laboratory glassware with color liquid

Vom Reinstgas bis zum Gasgemisch: Exakt bis ins millionste Teilchen

Der Westfalen Blog bietet eine gute Gelegenheit mal über den Tellerrand zu schauen: Womit beschäftigen sich die Kollegen Tag für Tag?

Wenn Sie sich immer schon gefragt haben, womit sich das Team vom Produktmanagement Spezialgase eigentlich so befasst: hier die Antwort…

Vom Kindergarten bis zur Kneipe

Was unseren Job sehr interessant macht, sind die vielfältigen Anwendungsbereiche, in denen Gase eingesetzt werden: vom Kindergarten bis zur Kneipe, von der Müllkippe bis zum Schwimmbad, von harmlos bis giftig. Da gibt es die geographische Herkunftsbestimmung von Lebensmitteln und die Altersbestimmung von Gestein. Den Einsatz bei endoskopischen Untersuchungen und bei Kernspinuntersuchungen. Prüfgase für die Emissionsmessung oder Reingase um Kinderaugen strahlen zu lassen, beim Anblick eines aufsteigenden Heliumballons.
bunte Ballons Himmel Wolken

Mischen possible

Wir vom Produktmanagement Spezialgase betreuen die Produktgruppen

wobei jeder Bereich seine eigenen Anforderungen in Bezug auf gesetzliche Vorgaben oder die Produktion hat. Und die gilt es umzusetzen. 

Damit unsere Produktgruppen wachsen und gedeihen, führen wir neue Produkte ein, bereiten Prospekte vor, organisieren Messen und fungieren als Schnittstelle zwischen Vertrieb, Produktion und Logistik. Wann immer es speziell wird in Bezug auf Gase und deren Anwendungen kommen wir ins Spiel.
Westfalen Prüfgase
Prüfgase sind ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Dabei kann es sich um ganz banale Zweikomponentengemische handeln, aber auch um Gemische, die bis zu 25 Komponenten enthalten, deren Herstellung vier Wochen (oder länger) dauert. Wir beraten, kalkulieren, klären und prüfen was immer erforderlich ist, damit ein Gemisch so gefertigt wird, dass es dem Kundenwunsch entspricht. Wir sind ein Team aus Naturwissenschaftlern und Kaufleuten. Liebevoll werden wir von Kollegen auch „die Giftmischer“ genannt.

Wenn’s eilt, gibt’s Kuchen

Die Machbarkeit der gewünschten Prüfgase wird zunächst mit unseren Spezialisten im Sondergasezentrum in Hörstel besprochen, mit denen wir eng zusammen arbeiten und die uns immer wieder unsere Fragen beantworten und uns unterstützen, wenn es gilt, ein besonders eiliges Gemisch zu produzieren. (Auch wenn wir hier gelegentlich mit Kuchen nachhelfen).

Und natürlich arbeiten wir ebenfalls eng mit den Kollegen im Außen- und Innendienst zusammen, die den direkten Kontakt zum Kunden haben. Auf diese Weise lernen wir immer wieder neue Anwendungen kennen. Und weil Gase – und vor allem deren Anwendungsgebiete – alles andere als langweilig sind, werden wir in nächster Zeit immer mal wieder ein Thema rausgreifen und darüber berichten – und über die Menschen, die dahinter stehen.

Ihr Spezialgase Team 

Header-Bild: © Africa Studio – Fotolia.com
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Akkreditierung: was ist das?

Liebe Leserinnen und Leser,

darf ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Volker Frey und ich bin im Sondergasezentrum der Westfalen Gruppe in Hörstel beschäftigt.  Hier bin ich zum einen der Stellvertreter der Werkleiterin, zum anderen ist mein Aufgabenbereich Forschung und Entwicklung – oder auch „Basteln und Spielen“.  Denn unsere Kunden benötigen häufig neue Gasgemische in bisher nicht gefertigten Konzentrationsbereichen oder mit Inhaltsstoffen, die noch nicht in unserem Sortiment enthalten sind.

SGZ_Hoerstel4343_LH_55prozentUm die 27.000 unterschiedliche Gemische haben wir bislang gefertigt. Unsere Produktpalette  umfasst ca. 200 Substanzen, von denen wir maximal 25 zu einer Mischung kombinieren. Die Namen dieser Substanzen umfassen fast das gesamte Alphabet.  Es beginnt bei A wie Argon und endet bei X wie Xylol. Dazwischen liegen Substanzen wie Hexamethyldisiloxan oder tertiär Butylmercaptan. Wir mischen Gasbestandteile bis in den ppm- (parts per million) oder ppb-Bereich (parts per billion).

Verdeutlichen lassen sich solche Werte vielleicht an diesen Beispielen : Bei 1,5 ppm sind Sie der einzige „Preuße“ in München (München hat ca. 1,5 Millionen Einwohner).  Bei 1,4 ppb sind Sie der einzige Deutsche in China (in 2014 betrug die Einwohnerzahl 1,4 Milliarden Einwohner).  

Zertifiziert und akkreditiert

Wir sind als Unternehmen nach diversen Normen „zertifiziert“.  

Unser Sondergasezentrum – wurde Ende 2014 vom DAkkS darüber hinaus erfolgreich als Prüf- und Kalibrierlabor reakkreditiert. Beim DAkkS handelt es sich weder um die neue Schreibweise eines Aktienindexes noch um eine falsch geschriebene Tierart, sondern um die „Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH“.  

Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Zertifizierung und Akkreditierung?

Bei einer Zertifizierung wird in bestimmten Zeiträumen zum Beispiel durch den Auditor eines Zertifizierungsanbieters geprüft, ob Arbeitsabläufe in Unternehmen bestimmten  anerkannten Standards und Normen (z. B. DIN-EN-ISO) genügen. Geprüft wird in erste Linie die Strukturqualität.

Eine Akkreditierung ist die Anerkennung der Kompetenz einer Einrichtung . Berücksichtigt werden Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Die eigens dafür ausgebildeten Fachgutachter verfügen nicht nur über die notwendigen Kenntnisse zu QM-Prozessen und -Systemen sondern auch über die jeweils benötigten speziellen Fachkenntnisse.

Man tut, was man kann – und kann, was man tut

Im Rahmen der Akkreditierung unseres Kalibrier- und Prüflabors geht es um  die internationale Vergleichbarkeit bei der Konzentrationsmessung. Neben der Angabe wie zum Beispiel 1 Mol. % muss auch die Unsicherheit oder der Fehler der Messung (korrekt: Messunsicherheit)  mit angegeben werden. 

Unsere Gasgemische werden beispielsweise in der AU-Messung, oder bei Motorenprüfständen eingesetzt, bei denen Abgasemissionen untersucht werden. Hier verlangt der Gesetzgeber „rückführbare“ – also international vergleichbare Messungen.  

Mit der Akkreditierung haben wir unsere Kompetenz nachgewiesen, solche international vergleichbaren Messungen durchführen zu können.

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Kompetent messen

Früher wurden Längen zum Beispiel mit der „Elle“ (Länge eines Unterarms) gemessen. (Da war es doch hilfreich, einen Hünen von Einkäufer zu haben und einen Zwerg von Verkäufer :-) ). Eine Vorreiterrolle bei der internationalen Standardisierung von Maßen spielte übrigens Frankreich, weshalb auch das Urmeter und das Urkilogramm im BIPM in Sèvres, Frankreich stehen.

Nehmen wir an, wir möchten eine Küchenzeile einbauen. Wir messen also von Wand zu Wand und gehen mit den Angaben zum Möbelhaus. Bei der Lieferung ist die Küchenzeile jedoch einen Zentimeter zu lang. Denn wir haben bei der Messung keinen geprüften Gliedermaßstab (Zollstock) genommen sondern ein abgebrochenes Stück vom Lineal, welches wir 20 Mal hintereinander angelegt haben. Bei jedem Anlegen haben wir einen „Fehler“ von ca. 1 mm gehabt. Unsere Längenangabe war eigentlich ganz gut, aber gepasst hat die Küche trotzdem nicht.

Da fehlte ganz einfach die Kompetenz zum Messen :-)

Viele Grüße
Volker Frey


Eine kleine Reise nach Bayern

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Christina Sporer und ich mache bei der Westfalen Gruppe im Verkaufsbüro Regensburg meine Ausbildung zur Industriekauffrau.
Derzeit befinde ich mich im dritten Ausbildungsjahr.

Doch was machen wir hier im Verkaufsbüro Regensburg eigentlich?
Darüber möchte ich heute in meinem ersten Blog-Beitrag berichten.

Daten, Fakten, Zahlen

Vorab ein paar allgemeine Infos: das Büro wurde 1995 eröffnet und befand sich bis 2010 noch im Industriegebiet Haslbach in der Nähe von Regensburg. Vor 4 Jahren erfolgte schließlich der Umzug in das derzeitige Büro in der Frankenstraße im Norden Regensburgs. Mit fünf Mitarbeitern im Innendienst, inklusive mir als Auszubildende, sowie neun Außendienstmitarbeitern und einem Vertriebspartnerbetreuer ist das Arbeitsklima sehr harmonisch und familiär. Besonders der gute Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft unter den Kollegen sind hervorzuheben. Die Hauptprodukte, die wir hier in Regensburg verkaufen, sind Industriegase, wie zum Beispiel Argon, Stickstoff und Sauerstoff; Kältemittel aller Art; Medizinische Gase; Lebensmittelgase; Schweiß-, Schneid-, und Lasergase; sowie Sondergase, beispielsweise Stickstoff mit hoher Reinheit.  Um unserer Disposition im Werk Weißenhorn bei der Belieferung der rund 3.200 Kunden in unserem Verkaufsgebiet tatkräftig unter die Arme greifen zu können, haben wir Vertriebspartner vor Ort. Diese liefern nach unserer Vorgabe direkt zu Kunden, bieten aber selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich das gewünschte Produkt vor Ort abzuholen.  Zu unseren Haupt- bzw. Großkunden gehören vor allem Hochschulen, Universitäten, Kliniken, Pharmaunternehmen, Klima- und Kältefachbetriebe, Automobilzulieferer, Metall- und Maschinenbauunternehmen, Laserkunden und Brauereien.  Diese beziehen hauptsächlich Stickstoff und Sauerstoff / medizinischen Sauerstoff in Tanks, aber auch Flaschen sind sehr gefragt. Ebenso werden Schweißgase und verschiedene Kältemittel von diesen Kunden häufig benötigt.

 

Langweilig wird‘s nie!


Mein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr morgens. Täglich bearbeite ich Kundenanfragen und Kundenbestellungen, lege Kunden im System an, schreibe Angebote, schicke Nutzungsverträge zu Kunden, pflege Nutzungsverträge und Konditionen ins System ein, lege Nutzungsverträge ab, bearbeite verschiedene Listen, erstelle Gut- und Lastschriften und nehme Telefonate entgegen. Anfangs war es schwer für mich, die Welt der  Gase zu verstehen, da es ein komplett neuer Bereich war, den ich kennenlernen durfte. Doch mit jeder Anfrage, jedem Angebot, jeder Bestellung und jedem Telefonat mit Kunden konnte ich mehr über die Eigenschaften und den Anwendungsbereich von Gasen lernen.
Auch ein Tag im Außendienst mit unserem Kundenberater Herrn Booß trug viel zu meinem Verständnis für Gase und die Kundenbetreuung bei.  Mittlerweile finde ich mich in dem großen „Gase-Urwald“ ziemlich gut zurecht und kann einige Fragen von Kunden schon selbst beantworten. Für Fragen zu besonderen Gasen oder speziellen Anwendungsbereichen stehen mir meine Kollegen aus den jeweiligen Abteilungen in Münster zur Seite.  Selbstverständlich treten bei all den Aufgaben hin und wieder Schwierigkeiten auf, beispielsweise Lieferverzüge, nicht korrekte Mietberechnungen, Fehler beim Lieferscheinerfassen und falsche Bestände. Auch wenn solche Unklarheiten nicht immer durch uns im Verkaufsbüro, sondern ebenso durch Lieferstellen oder Kunden entstehen, liegt es letztendlich doch in unserer Hand, diese zu klären.

Nebenbei…

… fallen den Tag über noch kleinere Arbeiten an. So gießen wir abwechselnd die Blumen, räumen den Geschirrspüler ein und aus, kümmern uns um den Getränke-, Kaffee- und Teevorrat und holen Brotzeiten für Besprechungen mit unseren Kundenberatern. Auch das eigenständige Holen und Wegbringen der Post ist feste Aufgabe unseres Verkaufsbüros.

Eine tolle Erfahrung

Hierbei wird klar, dass sich der Arbeitsalltag in einer Niederlassung doch in einigen Punkten von dem der Hauptverwaltung in Münster unterscheidet. Erfreulicherweise durfte ich auch den Arbeitsalltag der Hauptverwaltung im Zuge eines mehrwöchigen Aufenthalts in Münster kennenlernen. Zusammen mit anderen Auszubildenden aus den Niederlassungen bewohnte ich eine der beiden Azubiwohnungen und durchlief die Abteilungen, die im Verkaufsbüro in Regensburg nicht vertreten sind. Durch diese großartige Erfahrung, die ich dank  Westfalen machen durfte, lernte ich viele neue Leute kennen und wurde selbstständiger und selbstbewusster.

Sicher wäre es auch für Azubis und Mitarbeiter aus Münster interessant, den Alltag in unserem Verkaufsbüro kennenzulernen. Zumal die Stadt Regensburg mit ihren vielen gemütlichen Lokalitäten und der wunderschönen Altstadt eine Reise wert wäre.

Ich hoffe, dass ich Ihnen und euch einen guten Eindruck über den Berufsalltag in unserem Verkaufsbüro vermitteln konnte.


Viele Grüße aus Bayern
Christina Sporer