Archiv der Kategorie: Ausbildung

Der erste Karrieresprung

Mein Name ist Anke Wienrank, ich bin 19 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bei Westfalen in der Ausbildung zur Industriekauffrau. Aktuell bin ich im Branchenmanagement im Bereich Gase eingesetzt.

Zeitweise dürfen wir Auszubildenden die Personalabteilung bei Berufsmessen unterstützen, so wurde unter anderem auch ich gefragt, ob ich bei der Berufsmesse „Der erste Karrieresprung“ in der NINFLY Halle in Münster aushelfen möchte. Da ich bislang nur als Bewerberin an solchen Messen teilgenommen habe, fand ich es sehr spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Am Sonntag den 16.09.2018 war es dann soweit. Meine Azubi-Kollegin Helena und ich machten uns auf den Weg zur Berufsmesse.

Normalerweise stellt man sich eine Berufsmesse so vor: verschiedene Unternehmen stellen sich an Messeständen vor, damit sich die Schüler über die einzelnen Ausbildungsberufe informieren und schon mit den ein oder anderen zukünftigen Kollegen ins Gespräch kommen können.

Doch bei der Messe am Sonntag lief das Ganze ein bisschen anders.



Da alles in der NINFLY Halle in Münster stattgefunden hat (einer großen Trampolinhalle) konnten sich die Schüler nicht nur über Ausbildungsberufe informieren, sondern auch Trampolin springen. Die Messe wurde von der Industriegemeinschaft Münster organisiert und veranstaltet. Damit die Westfalen AG sich interessant präsentieren konnte, mussten wir – genau wie alle weiteren 17 münsteraner Unternehmen – eine Menge vorbereiten – von der Zusammenstellung von Materialien bis hin zur gemeinsamen Vorbesprechung und Zuweisung der Aufgaben.

Der erste Weg aller Interessenten führte zur Anmeldung, dort erhielten die Schüler eine Stempelkarte.

Schüler, die noch nicht genau wussten, wo ihre berufliche Reise einmal hingehen soll, konnten den Berufsfinder der Industriegemeinschaft Münster nutzen. Dafür stand den Schülern ein IPad zur Verfügung.

Viele der Schüler waren erstaunt darüber, wie vielfältig die Berufsfelder bei uns aussehen und wie viele ihrer Interessen und Fähigkeiten sie verwirklichen können. Industriekaufmann/frau, Industriemechaniker oder auch ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen: das sind nur einige Ausbildungswege, die Westfalen bietet.

Viele konnten sich ein erstes Bild davon machen, welcher Beruf gut zu ihnen passen würde. In vielen Fällen stimmte das Ergebnis sogar mit dem Wunschberuf überein.:-)

Die Fragen zum alltäglichen Azubi-Alltag bei Westfalen konnte ich beantworten. Diese „Beratung“ hat mir am meisten Spaß gemacht. Bei weitergehenden Fragen habe ich die Schüler an meine Kollegen verwiesen, die auf verschiedene Stände aufgeteilt waren.

Jeder Ausbildungsberuf hatte einen eigenen Stand, sowohl kaufmännische als auch gewerblich technische Berufe waren zu finden. Die Stände waren mit Ausbildungsleitern und natürlich auch mit Azubis besetzt. Gerade die Azubis können ja am besten sagen, wie eine Ausbildung z.B als Mediengestalter/in üblicherweise verläuft.


Um sich nachher auf den Trampolinen austoben zu können, brauchte jeder Teilnehmer fünf Stempel auf seiner Stempelkarte.

Diese Stempel hat man bekommen, wenn man großes Interesse an einem Berufsfeld gezeigt hatte. Oft gab es auch mehr als einen Stempel 🙂

Manchen Schülern fehlt die Motivation, zu Berufsmessen zu gehen, doch wenn man dabei noch Trampolin springen kann, kommt der ein oder andere doch eher, um sich zu informieren. Die meisten Schüler sind nach dem Trampolinspringen direkt nach Hause gefahren, denn Trampolin ist anstrengender als man denkt. 😉

Insgesamt kann ich sagen, dass es ein sehr aufregender und spannender Tag war. Viele Schüler gingen mit einem Lächeln und vielen neuen Informationen nach Hause.

Vielleicht sogar der ein oder andere, der jetzt eine bessere Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat.

Viele Grüße

Anke Wienrank

It’s a match!

In zehn Minuten zur Lehrstelle? Mit dem IHK-Azubi-Speed-Dating für Schülerinnen und Schüler ist das durchaus möglich. Am 8. März hatten jede Menge Schüler aus ganz Münster die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Unternehmen für ihren gewünschten Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder ein duales Studium vorzustellen. Nur Zehn Minuten hatten die Schüler, um von sich zu überzeugen! Wir von Westfalen waren auch in diesem Jahr wieder vor Ort und trafen auf viele interessante Kandidaten.
speeddating

Meine Kollegin aus dem Bereich Ausbildung bei Westfalen und ich, derzeit Praktikantin in der Personalabteilung, führten an diesem Tag gemeinsam die Gespräche mit den Schülern. Nachdem wir morgens unseren Stand aufgebaut hatten, trudelten auch schon langsam die ersten Schülerinnen und Schüler ein.

Aufbau
Wir waren ganz gespannt auf unser erstes Azubi-Date, das auch nicht lange auf sich warten ließ! Bereits vor offizieller Terminvergabe saß die erste Schülerin schon bei uns am Tisch, um sich für einen Ausbildungsplatz bei Westfalen zu bewerben.

sanduhrKaum hatten wir über Wünsche, Motive, Erfahrungen, den Ausbildungsablauf bei Westfalen und den Bewerbungsprozess gesprochen, war die Zeit auch schon abgelaufen und die nächste Bewerberin wartete bereits vor der Tür. Insgesamt führten wir an diesem Tag Gespräche mit 16 Schülern. Unter ihnen waren einige dabei, die einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen haben.
 
Besonders heraus stachen drei Schüler/-innen, die bereits vor kurzem an unserer Veranstaltung „Schule und Dann?“ teilgenommen hatten. Sie waren von den Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei Westfalen, die sie dort von unseren Auszubildenden bekommen hatten,  immer noch so angetan, dass sie sich auch diese Chance nicht entgehen lassen wollten, sich bei uns vorzustellen.

Insgesamt zeigten viele Schüler großes Interesse an einer Ausbildung oder einem dualen Studium bei Westfalen und einige hatten auch bereits eine auf uns zugeschnittene Bewerbung vorbereitet. Besonders beliebt waren nach wie vor die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau sowie das duale betriebswirtschaftliche Studium. Dennoch war vom Berufskraftfahrer über Industriemechaniker bis hin zum Fachinformatiker eine rundum gemischte Vielfalt an Interessen vertreten.

Zum Abschluss des Tages konnten wir mit einem sehr guten Gefühl auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Wir haben einige Kandidaten kennen gelernt, die sich nach Beendigung der Schule ganz konkret bei Westfalen bewerben möchten. Und dann kann es vielleicht ganz schnell heißen: It’s a Match!  

Wir würden uns freuen!

Viele Grüße
Anna Batz

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Ausbildung zum Berufskraftfahrer: Interview mit René Otto

Während meiner Ausbildung  in der Personalabteilung bei Westfalen ist mir aufgefallen, dass sich nur wenige für den Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer bewerben. Dem bin ich auf den Grund gegangen und habe festgestellt, dass das Image dieses Berufes doch ziemlich negativ angehaucht ist. Aber dafür gibt es gar keinen Grund. Ich möchte mit meinem Blog-Beitrag versuchen, das Denken der Menschen hinsichtlich des Berufskraftfahrer-Images zu verbessern!

Abwechslungsreiche und spannende Ausbildung

In der Ausbildung zum Berufskraftfahrer transportiert man mit riesigen Fahrzeugen Waren quer durch die Stadt, ans andere Ende von Deutschland oder sogar durch ganz Europa.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Variationen des Berufs, wie z. B. Speditionsfahrer für Industrieprodukte, Fahrer von Entsorgungsfahrzeugen oder auch – wie bei der Westfalen Gruppe – Fahrer für den Transport von Gefahrgütern.

Ob man tagelang unterwegs ist oder geregelte Arbeitszeiten hat, hängt dabei von der Branche und dem Arbeitgeber ab.

So oder so sorgt man in diesem Beruf dafür, dass die Güter nicht nur pünktlich, sondern auch unbeschadet an ihr Ziel gelangen. Doch das schon viele Jahre anhaltende schlechte Image  trübt das Ansehen der Ausbildung – ein großer Irrtum.

Das öffentliche Ansehen der Berufskraftfahrer als „Hilfsarbeiter mit Führerschein“ entsteht dadurch, dass der LKW-Verkehr oft nur als Störfaktor im Straßenverkehr wahrgenommen wird.

Doch wie würden unsere täglich bestellten Pakete zu uns kommen oder der Supermarkt mit Lebensmitteln ausgestattet werden können, wenn es keinen LKW-Verkehr gäbe?

Wir räumen heute mit dem schlechten Image des Berufskraftfahrers auf!

Interview mit René Otto

Auszubildender zum Berufskraftfahrer, seit 2015 bei  Westfalen, im dritten Lehrjahr.

  • Wie bist du dazu gekommen, eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu machen?
    „Nach der Schule bin ich zum Bund gegangen. Dort habe ich  im Logistik- und Transportwesen gearbeitet. Schnell ist mir klar geworden, dass ich eine Ausbildung im technischen Bereich machen möchte. Nach reiflicher Überlegung bin ich dann auf die Ausbildung zum Berufskraftfahrer gestoßen, weil dies ein Job mit Zukunft ist.“ 
  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?
    „Wir haben Regelarbeitszeiten von 7,5 Stunden pro Tag und können unsere Überstunden ganz normal, wie jeder andere auch, abfeiern. Aber einen wirklich typischen Arbeitsalltag gibt es eigentlich nicht.
    Abwechslung kommt durch die Schichtarbeit, die es bei Westfalen gibt – mal Frühschicht und mal Spätschicht. Zudem fahren wir in der Ausbildung stets verschiedene Fahrzeuge. Wir sind sogenannte „Springer“. Daraus folgt, dass wir auch verschiedene Produkte fahren – Sauerstoff und Stickstoff sind jedoch am häufigsten. So hat man jeden Tag was anderes, auf das man sich einstellen muss.“
  • Was gefällt dir an der Ausbildung zum Berufskraftfahrer?
    „Bei  Westfalen gibt es glücklicherweise eine wirklich umfangreiche Ausbildung, bei der man sich ein sehr gutes technisches Verständnis aneignen kann. Auch die Abläufe innerhalb des Unternehmens werden einem nahe gebracht, so dass man nicht lediglich Ware ausliefert, sondern auch den Hintergrund kennen lernt. Durch die Zeit in der Werkstatt bekommt man ausreichend Basiswissen, um ein guter technischer Ansprechpartner bei den Kunden vor Ort zu sein. Die Ausbildung ist umfangreich, durchdacht und vielseitig.“
  • Was sind die Schattenseiten, z. B. Müdigkeit,  in der Ausbildung?
    „Die einzige Schattenseite – wenn man das denn überhaupt so nennen will –  ist die Schichtarbeit. Durch sie wird die Planung von privaten Terminen aufgrund des Wechsels von Früh- und Spätschicht aufwändiger. Andererseits kommt durch die Schichtarbeit auch mehr Abwechslung in den Berufsalltag, da die Aufgaben innerhalb der Schichten auch variieren. Außerdem lassen sich Arzttermine oder Behördengänge bei Spätschicht auch vormittags erledigen.“
  • Was sind die Besonderheiten?
    „Eine Besonderheit bzw. ein Highlight der Ausbildung ist in jedem Fall der ADR-Schein (Gefahrgutführerschein). Durch diesen Schein hebt man sich deutlich von den Fahrern vieler anderer Speditionen ab. Man erwirbt sehr viel fundiertes Wissen und Sicherheit beim Umgang mit Gefahrgut. Zudem können wir nach dem Erwerb des ADR-Scheins Gefahrgut fahren, wozu Auszubildende in anderen Betrieben gar keine Möglichkeit haben.“
  • Wie ist die Zusammenarbeit mit der Disposition?
    „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Disponenten ist locker und gut. Der Umgang ist respektvoll und wertschätzend. Das merken wir auch dadurch, dass unsere Freizeitplanung berücksichtigt wird und man sehr offene Gespräche führen kann. Auch zeitnahe Arzttermine sind ohne Probleme möglich.“
  • Gibt es für dich einen Unterschied bei den verschiedenen Transportgütern?
    „Ja. Der Unterschied liegt darin, dass wir überwiegend einen Tankwagen fahren und kein Stückgut. Bei dem Fahren eines Tankwagens brauchen wir Zusatzbescheinigungen wie den ADR-Schein. Die Ladungssicherung bei Tankwagen ist hingegen einfacher als bei Stückgut. Wenn es nach mir ginge, würde ich auch gerne auf einem Tankwagen bleiben.“
  • Du warst vorher bei einem anderen Ausbildungsbetrieb. Was macht Westfalen so viel besser?
    „In meinem früheren Ausbildungsbetrieb gab es z. B. keinen Ausbildungsplan. D. h. die Ausbildung war überhaupt nicht durchdacht. Bei Westfalen hingegen findet man einen durchdachten Ausbildungsplan, eine genaue zeitliche Planung der Fahrten, eine attraktive Vergütung und nur engagierte Leute. Es war die richtige Entscheidung hier her zu wechseln.“
  • Was ist das Spannendste, was dir bis jetzt in deiner Ausbildung passiert ist?
    „Für mich ganz persönlich war das Spannendste, als vor ungefähr vier Monaten an einem Tank, gefüllt mit Kohlensäure, eine Leitung geplatzt ist und der Kunde nicht wusste was er machen sollte.
    Also war ich der Einzige, der noch was retten konnte. Ich habe dann das Ventil abgesperrt, sodass der Tank des Kunden nicht leegelaufen ist und es im Endeffekt dann nur eine geplatzte Leitung war. Der Kunde war begeistert und dankbar.“
  • Was war bisher der entfernteste Ort, zu dem du gefahren bist?
    „Der entfernteste Ort war im Norden, kurz vor der dänischen Grenze. Das war eine Übernachtungstour. Auslandsfahrten sind während der Ausbildung noch nicht möglich.“
  • Was wolltest du schon immer mal über das Image des Berufes loswerden? 
    „Das Image des Berufskraftfahrers besteht oft nur aus dem  „Brummi, der die Straßen verstopft“. Es gibt Berufskraftfahrer, die ein schlechtes Image auch durch das eigene äußere Erscheinungsbild stützen. Sie geben sich während den Touren keine Mühe mit einem gepflegten Aussehen. Doch bei Westfalen ist dies definitiv nicht der Fall. Bei uns sind ein gepflegtes Aussehen und guter Kundenkontakt Standard.

    Das schlechte Image entsteht eigentlich auch nur durch Unwissenheit der Menschen. Man sitzt nicht 24/7 hinter dem Steuer. Zudem steckt viel mehr technisches Verständnis hinter dem Beruf als man denkt. Man muss sowohl den LKW als auch das Produkt genauestens kennen. Da ist das Gefahrgut bei Westfalen wieder eine Besonderheit.“
  • Ist es dein Traumberuf?
    „Nein, ich hatte bis jetzt noch keinen wirklichen Traumberuf. Früher wollte ich Astronaut, Feuerwehrmann oder auch tatsächlich Trucker werden. Dennoch weiß ich nicht, ob es letztendlich auch mein Traumberuf ist. Wichtig für mich ist, dass man morgens mit einem positiven Gefühl aufsteht und zur Arbeit fährt. Und das ist der Fall, ich bin bei Westfalen sehr zufrieden.“
  • Was würdest du deinem früheren Ich ans Herz legen?
    „Geh direkt zu Westfalen und nicht erst auf Umwegen. Dort hast du eine vernünftige Ausbildung, mit der du etwas anfangen kannst – anspruchsvoll und vielseitig!“


Mir hat das Interview mit René Otto viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir dazu beitragen können, das Image des Berufskraftfahrers zu verbessern. 


Viele Grüße 
Greta Pohlmann

Film zur Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei Westfalen: 

 

 Header-Bild: Fotolia #124447756 | Urheber: b-photodesign

 

Ausbildung Marketing

Hallo zusammen,
mein Name ist Mona Hummelt, ich bin 20 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 absolviere ich die Ausbildung zur Industriekauffrau.

Von Anfang an war ich im Bereich Marketing Gase eingesetzt, und schon jetzt, nach acht Wochen kann ich sagen, dass meine Entscheidung richtig war, bei Westfalen meine Ausbildung zu absolvieren.

Ich wurde mit offenen Armen empfangen und mir wurde alles Notwendige ausführlich erklärt und gezeigt. Meine netten Kolleginnen nahmen mich gleich mit an Bord und ich durfte schon bald eigene Ideen einbringen.

Das Spannende am Marketing ist, dass es immer wieder neue Projekte gibt und der Alltag nie eintönig wird. Für mich ist das sehr abwechslungsreich und kreativ.

Bei einigen Projekten liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung und/oder Überarbeitung verschiedendster Kommunikationsmittel,  wie zum Beispiel Flyer und Prospekte. Weitere Aufgabengebiete sind  zum Beispiel on- und offline Schaltungen von Anzeigen oder auch die Auswertung von Kundenbefragungen. Des Weiteren darf man die Organisation und Durchführung von Messen und Events nicht unterschätzen.

Involviert war ich in die Veranstaltungsreihe  „Innovision on Tour“
Hier bieten die Kältemittel- Experten von Westfalen zusammen mit den Kältemittel-Herstellern Honeywell und Chemours auf insgesamt fünf Veranstaltungen wissenswerte Informationen zum Thema Kältemittel: von der Wiederaufbereitung über neue Kältemittel und die F-Gas-Verordnung.  

Also war meine Hauptaufgabe schnell klar- die Unterstützung der Verantwortlichen für die  Roadshow „Innovision on Tour“.

Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass hinter der Organisation einer Veranstaltung von der Terminplanung bis hin zur Durchführung so viele Aufgaben stecken.

Wer liefert Blumengestecke? Wie sollen diese aussehen? Wie groß ist der Veranstaltungsraum? Gibt es vor Ort die benötigte technische Ausstattung? Wer übernimmt vor Ort das Catering? Welche Parkmöglichkeiten gibt es? Dieses und vieles mehr sind  Dinge, die man bedenken muss. 

Um uns zu vergewissern, dass alle Vorbereitungen getroffen werden, schauen wir uns den Veranstaltungsort vorher an. 

Ich durfte meine Kollegin Lisa zu der Vorbesichtigung nach Gelnhausen begleiten. Morgens um 7.45 Uhr ging es mit dem Pool Auto los Richtung Frankfurt. Nach drei Stunden Fahrt machten wir uns als erstes auf den Weg zum Parkhaus, um abzuklären,  wie die Parkmöglichkeiten für 120 Personen sind, ob die Teilnehmer ohne Probleme den Veranstaltungsort finden können, welche Wegbeschreibungen notwendig sind und wer für die rechtlichen Aspekte im öffentlichen Raum zuständig ist, wenn es um die Anbringung der Beschilderungen geht.

Dann nahmen wir den Veranstaltungsraum unter die Lupe: wir haben den Raum ausgemessen, die Bestuhlung geplant, die technische Ausstattung gecheckt, Notausgänge gesichtet, die Belichtung und Beschallung geprüft und vieles mehr.
Danach haben wir uns mit dem Catering-Unternehmen getroffen, um alles Schritt für Schritt durchzugehen. Wo soll das Buffet am besten aufgebaut werden und wie viele Servicekräfte werden voraussichtlich benötigt?

Wichtig ist natürlich für alles und jedes der berühmte „Plan B“ 🙂 , um gewappnet zu sein gegen Personal- oder Technikausfall und weitere Unvorhersehrbarkeiten.   Auch  das Hotel und das gebuchte Restaurant haben wir uns angesehen und Qualität und Service bewertet. 
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Schon in drei Wochen findet die nächste Veranstaltung der Reihe statt, in Gelnhausen. Über unsere Landingpage unter www.innovision-westfalen.de  oder auch telefonisch erreichen mich Anmeldungen die ich erfasse und die Bestätigungen verschicke. Ich erstelle Gästelisten und Namensschilder, plane und entwerfe die notwendigen Beschilderungen für den Veranstaltungsort wie zum Beispiel Roll-Ups, Aufsteller und Beachflags.

Das schönste an der Organisation der Roadshow ist, dass man am Ende sieht, wofür man es macht. Dass man am Ende stolz drauf sein kann, wenn es super gelaufen ist. Es ist nie langweilig und man kann jeden Tag kreativ sein. Ich hoffe, vielleicht selber in Springe und Hamburg dabei sein zu dürfen, um das Team zu unterstützen.

Viele Grüße aus dem Marketing,
Mona Hummelt

Bereit für eine Zeitreise?

Hallo zusammen,

mein Name ist Charlotte Vehoff, ich bin 18 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bei der Westfalen Gruppe, um meine Ausbildung zur Industriekauffrau zu absolvieren.      

Derzeit bin ich im Bereich Tankstellen in Marketing und Produktmanagement eingesetzt. Falls Sie sich darunter nicht so wirklich etwas vorstellen können: Themen sind unter anderem das Shop-, das Schmierstoff-, das Waschgeschäft und die Bereiche Marketing sowie Gastronomie bei unseren Tankstellen.

Durch die Kooperation mit dem Großhändler Lekkerland, bei dem die Westfalen Gruppe den größten Teil der Ware für das Shopgeschäft bezieht, gibt es einmal jährlich die Möglichkeit, einen  Stand auf deren Hausmesse in Münster zu gestalten. Dieses Jahr durfte auch ich daran teilnehmen ?

Los ging es am Freitag, den 08.09.2017 im Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland. Um 08:30 Uhr hieß es: Treffen an unserem Westfalen Stand, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und anschließend das Standpersonal einzuweisen.

standIn diesem Jahr hieß das Motto: „Lekkerland-Rallye 2017!“ Unter dem Motto: „Zurück in die Zukunft“ präsentierten wir unseren Stand als  „Westfalen Werkstatt“: Öl-Fässer, Bilder von alten Westfalen Tankstellen, Leitplanken und eine alte Westfalen-Zapfsäule ließen unseren Stand einzigartig aussehen.  So konnten unsere Tankstellen-Partner in die Vergangenheit der Westfalen Tankstellen eintauchen, während sie über Zukunftsthemen informiert wurden. ?

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Meine Aufgabe war es, unsere Partner am Stand zu begrüßen, was mir wirklich viel Spaß gemacht hat, weil ich sie persönlich kennenlernen durfte.

Unsere Tankstellen-Partner informierten sich über neue oder verbesserte Produkte wie zum Beispiel eine abschließbare Outdoor-Warenpräsentation oder innovative Desinfektionsspender. Meine Kollegen und unsere Tankstellen-Partner nutzten die Möglichkeit,  über spezielle Messekonditionen und viele weitere Themen zu sprechen.  Wer wollte, konnte seine spielerischen Talente beweisen, und mit der Virtual-Reality-Brille ein Rennen auf der Playstation antreten. ?

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Generell hatten die Besucher natürlich auch ausreichend Zeit sich die Stände der verschiedenen Aussteller anzuschauen. Neu in diesem Jahr waren die auf unsere Initiative angebotenen Fachvorträge der Unternehmen eurodata und StationGuide. Sie gaben unseren Partnern die Chance, sich über neue Organisationssoftware zu informieren.  Eine solche Software schafft die Möglichkeit, den Alltag an der Tankstelle zu digitalisieren, zu optimieren und so Zeitersparnis zu schaffen.

Wie auch in den letzten Jahren konnten unsere Partner an einem Gewinnspiel teilnehmen. Es gab einen mit Sonax-Produkten gefüllten Outdoor-Warenbunker und eine Playstation mit Spiel inklusive Virtual-Reality-Brille zu gewinnen. Fünf mal gab es außerdem – passend zu unserem Motto – das Monopoly-Spiel „Zurück in die Zukunft“ zu gewinnen.                                                                                                              
Trotz der begrenzten Anzahl an Preisen ging bei uns am Stand niemand leer aus. Jeder Partner der vorbeischaute, erhielt eine Taschenlampe, die zusätzlich eine Beamerfunktion hatte, um die Westfalen Bildmarke zu projizieren. Zusätzlich gab es für alle, die eine Öl-Bestellung (ebenfalls zu tollen Messekonditionen) abgaben, einen großen Castrol-Regenschirm, der an diesem regnerischen Wochenende wahrscheinlich das beste Werbegeschenk war. ?

messeeindrueckeNatürlich hatte auch ich die Möglichkeit, über die Messe zu laufen, um mir einen Eindruck davon machen zu können, was für ein großes und vielseitiges Angebot Lekkerland grundsätzlich anbietet. Es reicht vom Red Bull Energy Drink über alle möglichen Haribo-Variationen bis hin zur Curry-Wurst und Salaten. ?

Rückblickend auf die Messe kann ich also sagen, dass es wirklich Spaß gemacht hat, es eine schöne Abwechslung zum Büroalltag war und ich viele verschiedene Eindrücke vom Tankstellengeschäft sammeln konnte.

Viele Grüße

Charlotte Vehoff

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