Archiv der Kategorie: Ausbildung

It’s a match!

In zehn Minuten zur Lehrstelle? Mit dem IHK-Azubi-Speed-Dating für Schülerinnen und Schüler ist das durchaus möglich. Am 8. März hatten jede Menge Schüler aus ganz Münster die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Unternehmen für ihren gewünschten Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder ein duales Studium vorzustellen. Nur Zehn Minuten hatten die Schüler, um von sich zu überzeugen! Wir von Westfalen waren auch in diesem Jahr wieder vor Ort und trafen auf viele interessante Kandidaten.
speeddating

Meine Kollegin aus dem Bereich Ausbildung bei Westfalen und ich, derzeit Praktikantin in der Personalabteilung, führten an diesem Tag gemeinsam die Gespräche mit den Schülern. Nachdem wir morgens unseren Stand aufgebaut hatten, trudelten auch schon langsam die ersten Schülerinnen und Schüler ein.

Aufbau
Wir waren ganz gespannt auf unser erstes Azubi-Date, das auch nicht lange auf sich warten ließ! Bereits vor offizieller Terminvergabe saß die erste Schülerin schon bei uns am Tisch, um sich für einen Ausbildungsplatz bei Westfalen zu bewerben.

sanduhrKaum hatten wir über Wünsche, Motive, Erfahrungen, den Ausbildungsablauf bei Westfalen und den Bewerbungsprozess gesprochen, war die Zeit auch schon abgelaufen und die nächste Bewerberin wartete bereits vor der Tür. Insgesamt führten wir an diesem Tag Gespräche mit 16 Schülern. Unter ihnen waren einige dabei, die einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen haben.
 
Besonders heraus stachen drei Schüler/-innen, die bereits vor kurzem an unserer Veranstaltung „Schule und Dann?“ teilgenommen hatten. Sie waren von den Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei Westfalen, die sie dort von unseren Auszubildenden bekommen hatten,  immer noch so angetan, dass sie sich auch diese Chance nicht entgehen lassen wollten, sich bei uns vorzustellen.

Insgesamt zeigten viele Schüler großes Interesse an einer Ausbildung oder einem dualen Studium bei Westfalen und einige hatten auch bereits eine auf uns zugeschnittene Bewerbung vorbereitet. Besonders beliebt waren nach wie vor die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau sowie das duale betriebswirtschaftliche Studium. Dennoch war vom Berufskraftfahrer über Industriemechaniker bis hin zum Fachinformatiker eine rundum gemischte Vielfalt an Interessen vertreten.

Zum Abschluss des Tages konnten wir mit einem sehr guten Gefühl auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Wir haben einige Kandidaten kennen gelernt, die sich nach Beendigung der Schule ganz konkret bei Westfalen bewerben möchten. Und dann kann es vielleicht ganz schnell heißen: It’s a Match!  

Wir würden uns freuen!

Viele Grüße
Anna Batz

Header-Bild: Fotolia #124587590 | Urheber: BillionPhotos.com

Ausbildung zum Berufskraftfahrer: Interview mit René Otto

Während meiner Ausbildung  in der Personalabteilung bei Westfalen ist mir aufgefallen, dass sich nur wenige für den Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer bewerben. Dem bin ich auf den Grund gegangen und habe festgestellt, dass das Image dieses Berufes doch ziemlich negativ angehaucht ist. Aber dafür gibt es gar keinen Grund. Ich möchte mit meinem Blog-Beitrag versuchen, das Denken der Menschen hinsichtlich des Berufskraftfahrer-Images zu verbessern!

Abwechslungsreiche und spannende Ausbildung

In der Ausbildung zum Berufskraftfahrer transportiert man mit riesigen Fahrzeugen Waren quer durch die Stadt, ans andere Ende von Deutschland oder sogar durch ganz Europa.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Variationen des Berufs, wie z. B. Speditionsfahrer für Industrieprodukte, Fahrer von Entsorgungsfahrzeugen oder auch – wie bei der Westfalen Gruppe – Fahrer für den Transport von Gefahrgütern.

Ob man tagelang unterwegs ist oder geregelte Arbeitszeiten hat, hängt dabei von der Branche und dem Arbeitgeber ab.

So oder so sorgt man in diesem Beruf dafür, dass die Güter nicht nur pünktlich, sondern auch unbeschadet an ihr Ziel gelangen. Doch das schon viele Jahre anhaltende schlechte Image  trübt das Ansehen der Ausbildung – ein großer Irrtum.

Das öffentliche Ansehen der Berufskraftfahrer als „Hilfsarbeiter mit Führerschein“ entsteht dadurch, dass der LKW-Verkehr oft nur als Störfaktor im Straßenverkehr wahrgenommen wird.

Doch wie würden unsere täglich bestellten Pakete zu uns kommen oder der Supermarkt mit Lebensmitteln ausgestattet werden können, wenn es keinen LKW-Verkehr gäbe?

Wir räumen heute mit dem schlechten Image des Berufskraftfahrers auf!

Interview mit René Otto

Auszubildender zum Berufskraftfahrer, seit 2015 bei  Westfalen, im dritten Lehrjahr.

  • Wie bist du dazu gekommen, eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu machen?
    „Nach der Schule bin ich zum Bund gegangen. Dort habe ich  im Logistik- und Transportwesen gearbeitet. Schnell ist mir klar geworden, dass ich eine Ausbildung im technischen Bereich machen möchte. Nach reiflicher Überlegung bin ich dann auf die Ausbildung zum Berufskraftfahrer gestoßen, weil dies ein Job mit Zukunft ist.“ 
  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?
    „Wir haben Regelarbeitszeiten von 7,5 Stunden pro Tag und können unsere Überstunden ganz normal, wie jeder andere auch, abfeiern. Aber einen wirklich typischen Arbeitsalltag gibt es eigentlich nicht.
    Abwechslung kommt durch die Schichtarbeit, die es bei Westfalen gibt – mal Frühschicht und mal Spätschicht. Zudem fahren wir in der Ausbildung stets verschiedene Fahrzeuge. Wir sind sogenannte „Springer“. Daraus folgt, dass wir auch verschiedene Produkte fahren – Sauerstoff und Stickstoff sind jedoch am häufigsten. So hat man jeden Tag was anderes, auf das man sich einstellen muss.“
  • Was gefällt dir an der Ausbildung zum Berufskraftfahrer?
    „Bei  Westfalen gibt es glücklicherweise eine wirklich umfangreiche Ausbildung, bei der man sich ein sehr gutes technisches Verständnis aneignen kann. Auch die Abläufe innerhalb des Unternehmens werden einem nahe gebracht, so dass man nicht lediglich Ware ausliefert, sondern auch den Hintergrund kennen lernt. Durch die Zeit in der Werkstatt bekommt man ausreichend Basiswissen, um ein guter technischer Ansprechpartner bei den Kunden vor Ort zu sein. Die Ausbildung ist umfangreich, durchdacht und vielseitig.“
  • Was sind die Schattenseiten, z. B. Müdigkeit,  in der Ausbildung?
    „Die einzige Schattenseite – wenn man das denn überhaupt so nennen will –  ist die Schichtarbeit. Durch sie wird die Planung von privaten Terminen aufgrund des Wechsels von Früh- und Spätschicht aufwändiger. Andererseits kommt durch die Schichtarbeit auch mehr Abwechslung in den Berufsalltag, da die Aufgaben innerhalb der Schichten auch variieren. Außerdem lassen sich Arzttermine oder Behördengänge bei Spätschicht auch vormittags erledigen.“
  • Was sind die Besonderheiten?
    „Eine Besonderheit bzw. ein Highlight der Ausbildung ist in jedem Fall der ADR-Schein (Gefahrgutführerschein). Durch diesen Schein hebt man sich deutlich von den Fahrern vieler anderer Speditionen ab. Man erwirbt sehr viel fundiertes Wissen und Sicherheit beim Umgang mit Gefahrgut. Zudem können wir nach dem Erwerb des ADR-Scheins Gefahrgut fahren, wozu Auszubildende in anderen Betrieben gar keine Möglichkeit haben.“
  • Wie ist die Zusammenarbeit mit der Disposition?
    „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Disponenten ist locker und gut. Der Umgang ist respektvoll und wertschätzend. Das merken wir auch dadurch, dass unsere Freizeitplanung berücksichtigt wird und man sehr offene Gespräche führen kann. Auch zeitnahe Arzttermine sind ohne Probleme möglich.“
  • Gibt es für dich einen Unterschied bei den verschiedenen Transportgütern?
    „Ja. Der Unterschied liegt darin, dass wir überwiegend einen Tankwagen fahren und kein Stückgut. Bei dem Fahren eines Tankwagens brauchen wir Zusatzbescheinigungen wie den ADR-Schein. Die Ladungssicherung bei Tankwagen ist hingegen einfacher als bei Stückgut. Wenn es nach mir ginge, würde ich auch gerne auf einem Tankwagen bleiben.“
  • Du warst vorher bei einem anderen Ausbildungsbetrieb. Was macht Westfalen so viel besser?
    „In meinem früheren Ausbildungsbetrieb gab es z. B. keinen Ausbildungsplan. D. h. die Ausbildung war überhaupt nicht durchdacht. Bei Westfalen hingegen findet man einen durchdachten Ausbildungsplan, eine genaue zeitliche Planung der Fahrten, eine attraktive Vergütung und nur engagierte Leute. Es war die richtige Entscheidung hier her zu wechseln.“
  • Was ist das Spannendste, was dir bis jetzt in deiner Ausbildung passiert ist?
    „Für mich ganz persönlich war das Spannendste, als vor ungefähr vier Monaten an einem Tank, gefüllt mit Kohlensäure, eine Leitung geplatzt ist und der Kunde nicht wusste was er machen sollte.
    Also war ich der Einzige, der noch was retten konnte. Ich habe dann das Ventil abgesperrt, sodass der Tank des Kunden nicht leegelaufen ist und es im Endeffekt dann nur eine geplatzte Leitung war. Der Kunde war begeistert und dankbar.“
  • Was war bisher der entfernteste Ort, zu dem du gefahren bist?
    „Der entfernteste Ort war im Norden, kurz vor der dänischen Grenze. Das war eine Übernachtungstour. Auslandsfahrten sind während der Ausbildung noch nicht möglich.“
  • Was wolltest du schon immer mal über das Image des Berufes loswerden? 
    „Das Image des Berufskraftfahrers besteht oft nur aus dem  „Brummi, der die Straßen verstopft“. Es gibt Berufskraftfahrer, die ein schlechtes Image auch durch das eigene äußere Erscheinungsbild stützen. Sie geben sich während den Touren keine Mühe mit einem gepflegten Aussehen. Doch bei Westfalen ist dies definitiv nicht der Fall. Bei uns sind ein gepflegtes Aussehen und guter Kundenkontakt Standard.

    Das schlechte Image entsteht eigentlich auch nur durch Unwissenheit der Menschen. Man sitzt nicht 24/7 hinter dem Steuer. Zudem steckt viel mehr technisches Verständnis hinter dem Beruf als man denkt. Man muss sowohl den LKW als auch das Produkt genauestens kennen. Da ist das Gefahrgut bei Westfalen wieder eine Besonderheit.“
  • Ist es dein Traumberuf?
    „Nein, ich hatte bis jetzt noch keinen wirklichen Traumberuf. Früher wollte ich Astronaut, Feuerwehrmann oder auch tatsächlich Trucker werden. Dennoch weiß ich nicht, ob es letztendlich auch mein Traumberuf ist. Wichtig für mich ist, dass man morgens mit einem positiven Gefühl aufsteht und zur Arbeit fährt. Und das ist der Fall, ich bin bei Westfalen sehr zufrieden.“
  • Was würdest du deinem früheren Ich ans Herz legen?
    „Geh direkt zu Westfalen und nicht erst auf Umwegen. Dort hast du eine vernünftige Ausbildung, mit der du etwas anfangen kannst – anspruchsvoll und vielseitig!“


Mir hat das Interview mit René Otto viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir dazu beitragen können, das Image des Berufskraftfahrers zu verbessern. 


Viele Grüße 
Greta Pohlmann

Film zur Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei Westfalen: 

 

 Header-Bild: Fotolia #124447756 | Urheber: b-photodesign

 

Ausbildung Marketing

Hallo zusammen,
mein Name ist Mona Hummelt, ich bin 20 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 absolviere ich die Ausbildung zur Industriekauffrau.

Von Anfang an war ich im Bereich Marketing Gase eingesetzt, und schon jetzt, nach acht Wochen kann ich sagen, dass meine Entscheidung richtig war, bei Westfalen meine Ausbildung zu absolvieren.

Ich wurde mit offenen Armen empfangen und mir wurde alles Notwendige ausführlich erklärt und gezeigt. Meine netten Kolleginnen nahmen mich gleich mit an Bord und ich durfte schon bald eigene Ideen einbringen.

Das Spannende am Marketing ist, dass es immer wieder neue Projekte gibt und der Alltag nie eintönig wird. Für mich ist das sehr abwechslungsreich und kreativ.

Bei einigen Projekten liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung und/oder Überarbeitung verschiedendster Kommunikationsmittel,  wie zum Beispiel Flyer und Prospekte. Weitere Aufgabengebiete sind  zum Beispiel on- und offline Schaltungen von Anzeigen oder auch die Auswertung von Kundenbefragungen. Des Weiteren darf man die Organisation und Durchführung von Messen und Events nicht unterschätzen.

Involviert war ich in die Veranstaltungsreihe  „Innovision on Tour“
Hier bieten die Kältemittel- Experten von Westfalen zusammen mit den Kältemittel-Herstellern Honeywell und Chemours auf insgesamt fünf Veranstaltungen wissenswerte Informationen zum Thema Kältemittel: von der Wiederaufbereitung über neue Kältemittel und die F-Gas-Verordnung.  

Also war meine Hauptaufgabe schnell klar- die Unterstützung der Verantwortlichen für die  Roadshow „Innovision on Tour“.

Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass hinter der Organisation einer Veranstaltung von der Terminplanung bis hin zur Durchführung so viele Aufgaben stecken.

Wer liefert Blumengestecke? Wie sollen diese aussehen? Wie groß ist der Veranstaltungsraum? Gibt es vor Ort die benötigte technische Ausstattung? Wer übernimmt vor Ort das Catering? Welche Parkmöglichkeiten gibt es? Dieses und vieles mehr sind  Dinge, die man bedenken muss. 

Um uns zu vergewissern, dass alle Vorbereitungen getroffen werden, schauen wir uns den Veranstaltungsort vorher an. 

Ich durfte meine Kollegin Lisa zu der Vorbesichtigung nach Gelnhausen begleiten. Morgens um 7.45 Uhr ging es mit dem Pool Auto los Richtung Frankfurt. Nach drei Stunden Fahrt machten wir uns als erstes auf den Weg zum Parkhaus, um abzuklären,  wie die Parkmöglichkeiten für 120 Personen sind, ob die Teilnehmer ohne Probleme den Veranstaltungsort finden können, welche Wegbeschreibungen notwendig sind und wer für die rechtlichen Aspekte im öffentlichen Raum zuständig ist, wenn es um die Anbringung der Beschilderungen geht.

Dann nahmen wir den Veranstaltungsraum unter die Lupe: wir haben den Raum ausgemessen, die Bestuhlung geplant, die technische Ausstattung gecheckt, Notausgänge gesichtet, die Belichtung und Beschallung geprüft und vieles mehr.
Danach haben wir uns mit dem Catering-Unternehmen getroffen, um alles Schritt für Schritt durchzugehen. Wo soll das Buffet am besten aufgebaut werden und wie viele Servicekräfte werden voraussichtlich benötigt?

Wichtig ist natürlich für alles und jedes der berühmte „Plan B“ 🙂 , um gewappnet zu sein gegen Personal- oder Technikausfall und weitere Unvorhersehrbarkeiten.   Auch  das Hotel und das gebuchte Restaurant haben wir uns angesehen und Qualität und Service bewertet. 
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Schon in drei Wochen findet die nächste Veranstaltung der Reihe statt, in Gelnhausen. Über unsere Landingpage unter www.innovision-westfalen.de  oder auch telefonisch erreichen mich Anmeldungen die ich erfasse und die Bestätigungen verschicke. Ich erstelle Gästelisten und Namensschilder, plane und entwerfe die notwendigen Beschilderungen für den Veranstaltungsort wie zum Beispiel Roll-Ups, Aufsteller und Beachflags.

Das schönste an der Organisation der Roadshow ist, dass man am Ende sieht, wofür man es macht. Dass man am Ende stolz drauf sein kann, wenn es super gelaufen ist. Es ist nie langweilig und man kann jeden Tag kreativ sein. Ich hoffe, vielleicht selber in Springe und Hamburg dabei sein zu dürfen, um das Team zu unterstützen.

Viele Grüße aus dem Marketing,
Mona Hummelt

Bereit für eine Zeitreise?

Hallo zusammen,

mein Name ist Charlotte Vehoff, ich bin 18 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bei der Westfalen Gruppe, um meine Ausbildung zur Industriekauffrau zu absolvieren.      

Derzeit bin ich im Bereich Tankstellen in Marketing und Produktmanagement eingesetzt. Falls Sie sich darunter nicht so wirklich etwas vorstellen können: Themen sind unter anderem das Shop-, das Schmierstoff-, das Waschgeschäft und die Bereiche Marketing sowie Gastronomie bei unseren Tankstellen.

Durch die Kooperation mit dem Großhändler Lekkerland, bei dem die Westfalen Gruppe den größten Teil der Ware für das Shopgeschäft bezieht, gibt es einmal jährlich die Möglichkeit, einen  Stand auf deren Hausmesse in Münster zu gestalten. Dieses Jahr durfte auch ich daran teilnehmen ?

Los ging es am Freitag, den 08.09.2017 im Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland. Um 08:30 Uhr hieß es: Treffen an unserem Westfalen Stand, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und anschließend das Standpersonal einzuweisen.

standIn diesem Jahr hieß das Motto: „Lekkerland-Rallye 2017!“ Unter dem Motto: „Zurück in die Zukunft“ präsentierten wir unseren Stand als  „Westfalen Werkstatt“: Öl-Fässer, Bilder von alten Westfalen Tankstellen, Leitplanken und eine alte Westfalen-Zapfsäule ließen unseren Stand einzigartig aussehen.  So konnten unsere Tankstellen-Partner in die Vergangenheit der Westfalen Tankstellen eintauchen, während sie über Zukunftsthemen informiert wurden. ?

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Meine Aufgabe war es, unsere Partner am Stand zu begrüßen, was mir wirklich viel Spaß gemacht hat, weil ich sie persönlich kennenlernen durfte.

Unsere Tankstellen-Partner informierten sich über neue oder verbesserte Produkte wie zum Beispiel eine abschließbare Outdoor-Warenpräsentation oder innovative Desinfektionsspender. Meine Kollegen und unsere Tankstellen-Partner nutzten die Möglichkeit,  über spezielle Messekonditionen und viele weitere Themen zu sprechen.  Wer wollte, konnte seine spielerischen Talente beweisen, und mit der Virtual-Reality-Brille ein Rennen auf der Playstation antreten. ?

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Generell hatten die Besucher natürlich auch ausreichend Zeit sich die Stände der verschiedenen Aussteller anzuschauen. Neu in diesem Jahr waren die auf unsere Initiative angebotenen Fachvorträge der Unternehmen eurodata und StationGuide. Sie gaben unseren Partnern die Chance, sich über neue Organisationssoftware zu informieren.  Eine solche Software schafft die Möglichkeit, den Alltag an der Tankstelle zu digitalisieren, zu optimieren und so Zeitersparnis zu schaffen.

Wie auch in den letzten Jahren konnten unsere Partner an einem Gewinnspiel teilnehmen. Es gab einen mit Sonax-Produkten gefüllten Outdoor-Warenbunker und eine Playstation mit Spiel inklusive Virtual-Reality-Brille zu gewinnen. Fünf mal gab es außerdem – passend zu unserem Motto – das Monopoly-Spiel „Zurück in die Zukunft“ zu gewinnen.                                                                                                              
Trotz der begrenzten Anzahl an Preisen ging bei uns am Stand niemand leer aus. Jeder Partner der vorbeischaute, erhielt eine Taschenlampe, die zusätzlich eine Beamerfunktion hatte, um die Westfalen Bildmarke zu projizieren. Zusätzlich gab es für alle, die eine Öl-Bestellung (ebenfalls zu tollen Messekonditionen) abgaben, einen großen Castrol-Regenschirm, der an diesem regnerischen Wochenende wahrscheinlich das beste Werbegeschenk war. ?

messeeindrueckeNatürlich hatte auch ich die Möglichkeit, über die Messe zu laufen, um mir einen Eindruck davon machen zu können, was für ein großes und vielseitiges Angebot Lekkerland grundsätzlich anbietet. Es reicht vom Red Bull Energy Drink über alle möglichen Haribo-Variationen bis hin zur Curry-Wurst und Salaten. ?

Rückblickend auf die Messe kann ich also sagen, dass es wirklich Spaß gemacht hat, es eine schöne Abwechslung zum Büroalltag war und ich viele verschiedene Eindrücke vom Tankstellengeschäft sammeln konnte.

Viele Grüße

Charlotte Vehoff

Header-Bild: #169427254 | © mixmagic – Fotolia.com

 

Was haben 40-Tonner und Kreuzfahrtschiffe gemeinsam?

Hallo zusammen,

mein Name ist Anna-Katharina Dirkmann und ich befinde mich im ersten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung. Seit Beginn meiner Ausbildung bin ich nun im Supply Chain Management Cylinder (SCM Cylinder) eingesetzt. Jetzt möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, diesen Bereich einmal vorzustellen.

Für viele ist die Dispo Münster das „Kellerkind“ (kurze Erklärung für alle, die sich in Münster nicht so auskennen: Man findet die Dispo in der untersten Etage des Westfalen Towers 🙂 ). Hier kümmern sich insgesamt 19 Mitarbeiter/innen und in der Regel zwei Azubis um viele unterschiedliche und vor allem spannende Dinge.

Wie der Name schon sagt, wird im Dispo-Team disponiert, es werden also Einsatz und die Beladung der LKWs geplant. Aber so einfach und so schnell, wie manch einer es sich vorstellt, ist dieser Vorgang nicht abgeschlossen.

Zunächst bestellt ein Kunde ein Produkt. (Wenn es nur ein Kunde wäre, wäre das natürlich schlecht für Westfalen, aber entspannt für die Disponenten 😀 .)

Täglich werden hier unzählige Aufträge angenommen, eingegeben und weiterverarbeitet. Sie können sich vorstellen, dass es da manchmal turbulent zugeht und der Termindruck sowie der Lärmpegel steigen.

Es ist nämlich so, dass hier ein Zahnrad in das andere greift: Sobald der Auftrag angelegt ist, wird er weiterverarbeitet und einer Tour, die am nächsten Tag gefahren wird, zugeordnet. Hört sich auch erst mal ganz einfach an. Aber auch hier sind wieder gaaaanz viele Dinge zu beachten:

Welcher LKW soll genutzt werden?  Den roten, den gelben oder doch lieber den grünen? Aber es sind natürlich alle LKW, die für uns fahren, blau und gemäß Spezifikation in der Farbe RAL 5013 lackiert.
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Es kommt auf andere Dinge an:

  • Wie hoch ist die Zuladung?
  • Bekomme ich alle meine Produkte auf einen Motorwagen oder brauche ich doch einen LKW mit Anhänger?
  • Wie sieht es beim Kunden vor Ort aus? Brauche ich ein kleines oder großes Fahrzeug?

Eine Flaschenanlieferung in der Innenstadt mit einem 40-Tonner wäre nämlich doch nicht die richtige Lösung. 

Sie können sich natürlich selbst ausmalen, dass es für Gefahrguttransporte sehr viele Regeln, Beschränkungen und Verbote gibt. All das wird durch die Mitarbeiter in der Dispo berücksichtigt und geplant.

Sobald die Tour steht, die Kommissionierung beauftragt wurde, alle Produkte zu packen, die Lieferscheine und Beförderungspapiere gedruckt sind, finden die Kollegen dann auch mal Zeit für ihr Disponentenwasser (Kaffee).

Zwischendurch hat man sich natürlich um die vielen kleinen und großen Probleme der Fahrer, die gerade auf Tour sind, gekümmert. Da hilft ein Disponent natürlich telefonisch schon mal gerne aus, wenn der Fahrer die richtige Ausfahrt des Kreisverkehrs nicht findet und eine Runde nach der anderen fährt (in der Praxis wirklich passiert 🙂 ).

Das zweite große Team ist das „Team Versorgung Werke/Handelsware“. Hier wird die Bezeichnung den vielfältigen Aufgaben gar nicht gerecht. Das Team ist für die ausreichende Produktversorgung unserer Werke und ausländischen Tochtergesellschaften zuständig. Kunden im europäischen Ausland werden in Einzelfällen ebenfalls direkt von Münster aus beliefert.

Haben Sie gewusst, dass von Münster aus auch die Belieferungen vieler großer europäischer Seehäfen koordiniert werden? Stichwort: „Gase im Koffer“. Große Kreuzfahrtschiffe (z. B. Aida Mare) benötigen Prüfgase zur Kalibrierung ihrer Geräte für Abgasuntersuchungen. Diese verpacken wir in einen extra dafür gefertigten Koffer, der dann zu den entsprechenden Hafenspediteuren geliefert wird. Die Zollabwicklung wird ebenfalls durch die Kollegen begleitet.

Wie heißt es so schön? Andere Länder, andere Sitten. Nahezu jede Lieferung macht so ihre kleinen „Problemchen“, die aber bisher immer prima gelöst werden konnten.

Weiterhin kommt die Beschaffung von Produkten wie Ammoniak in Flaschen und Fässern, Wasserstoff, Antifrogen und Trockeneis hinzu, die wir bei diversen Lieferanten zukaufen. Auch in diesem Bereich werden Aufträge angelegt, Touren geplant etc.

Ich könnte noch endlos weitere Aufgaben des SCM Cylinder aufzählen wie z. B. Notdienstübernahme. Dann würde mein Blogbeitrag aber sicherlich einen Umfang von über zehn Seiten haben und Sie wären vielleicht am Ende dann doch etwas genervt 🙂 .

Ich möchte an dieser Stelle noch mal kurz auf meine Aufgaben als Azubi in diesem spannenden Bereich zurückkommen. Mir und auch den anderen Azubis werden verantwortungsvolle und wichtige Aufgaben übertragen und wir haben das Gefühl, ein Teil der Abteilung zu sein. Man ist auf unsere Hilfe angewiesen und wir kommen uns nicht vor wie ein „Klotz am Bein“. Eine unserer Aufgaben ist zum Beispiel die Rückerfassung der Lieferscheine. Nun könnte man sagen: „Na prima… Rückerfassung, was ist das schon??“ Das sehe ich ganz anders: Falsche Rückerfassung, falsche Rechnung, falsche Bestandsführung und das Schlimmste: Unstimmigkeiten und Aufwand für unsere Kunden. 

Ich hoffe, mein kleiner Einblick in diesen so vielfältigen Bereich hat Ihnen gefallen.

Ach ja… ich bin Ihnen die Auflösung aus der Überschrift noch schuldig:

Was haben 40-Tonner und Kreuzfahrtschiffe gemeinsam? Zum einen ist es sicherlich die regelmäßig erforderliche Abgasuntersuchung, zum anderen ein tolles Dispoteam, auf das man sich in jeder Situation verlassen kann!

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich bei meiner Abteilung für die spannende Zeit zu bedanken.

Ihre Anna-Katharina Dirkmann

Header-Bild: Fotolia #84589134 | Urheber: Marco2811