Ich war doch nur kurz weg!

Vor fünf Jahren schrieb ich meine Masterarbeit zum Thema Change Management. Ich untersuchte wissenschaftliche Modelle zu Veränderungsprozessen und nahm empirische Studien vor.

Aber was hat das mit der Westfalen Gruppe zu tun?
Kaum ein paar Monate später – im Dezember 2013 – begann mein Weg bei Westfalen. Eine spannende Zeit: Die WIN-Projekte nahmen Fahrt auf und die Organisationsstruktur wurde neu ausgerichtet. Ich nahm eine Aufbruchsstimmung wahr, doch zugleich fand ich mich in gewachsenen Strukturen eines mittelständisch geprägten Unternehmens wieder. An meinem ersten Arbeitstag galt es unter anderem, den PC inklusive aller Berechtigungen einzurichten. Man sagte mir: „Da rufst du am besten mal in IT an, die können dir weiterhelfen.“ Als ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Projektmanagement den ersten Workshop organisierte, mussten neben der inhaltlichen Vorbereitung ebenfalls die kompletten Rahmenbedingungen geschaffen werden: Von der Organisation der Kaffeekannen am Vorabend über das Eindecken des Raumes und den Aufbau von Beamer und Leinwand bis hin zur Rückgabe des Geschirrs. Besprechungen fanden häufig direkt in den jeweiligen Büros statt und waren geprägt von Notizbüchern und College-Blöcken. Auch viele Prozesse liefen ausschließlich papierbasiert. Wollte ich beispielsweise Urlaub beantragen, druckte ich ein Formular aus, lies dieses unterschreiben, um es dann an die Personalabteilung zu schicken.

In den folgenden zwei Jahren schritt die Veränderungsphase voran. Projekte über Projekte wurden aufgesetzt und das Gefühl der Aufbruchsstimmung verstärkte sich. Kaum ein Mitarbeiter arbeitete nicht in einem Projekt mit und kaum ein Prozess blieb unberührt.

Im April 2016 verließ ich Münster und wechselte zu unserer Tochtergesellschaft Medica-Technik GmbH ins Siegerland. Zum Industrieweg kam ich nur noch sporadisch zu Abstimmungsterminen. Ich nahm kleinere Veränderungen wahr, konnte diese aber nicht exakt beschreiben. Ich fühlte mich ein bisschen wie ein Besucher im eigenen Unternehmen. Seit Januar 2018 bin ich wieder zurück in Münster und leite das operative Controlling der Energieversorgung.

Es ist ein komisches Gefühl, nach fast zwei Jahren wieder hier zu arbeiten. Als meine Kollegen fragten: „Und wie ist es, wieder hier zu sein? Bestimmt so, als seist du nie weg gewesen?“, realisiere ich: „Nein!“. Tatsächlich kommt es mir so vor, als sei ich länger weg gewesen oder hätte gar in einem neuen Unternehmen angefangen. Die Veränderungen, die ich vor und während meiner Zeit in Siegen diffus wahrgenommen habe, sehe ich plötzlich umgesetzt vor mir. An meinem ersten Tag rufe ich nicht mehr bei den Kollegen in der IT an, sondern mache im IT Self Service Portal – dem Online-Ticketsystem – einen Incident auf, in dem ich meine Anforderungen an die IT übermittle. An- und Abwesenheiten erfasse ich elektronisch im Employee Self Service System und diese nehmen per Workflow ihren Weg. Auch das Catering kann ich online buchen und habe einen Fullservice, bei dem ich mich um nichts mehr kümmern muss. Eine Vielzahl an Besprechungsräumen und Cubes mit modernster Besprechungstechnik steht zur Verfügung.

Die offenen Bürowelten bieten eine professionelle Arbeitsatmosphäre. Auch hat die Digitalisierung Einzug in die Meetingkultur gehalten. So haben die meisten Kollegen heute ihr Tablet oder ihren Laptop dabei. To do’s werden in digitalen Notizbüchern erfasst und geteilt. Deutlich sichtbar ist ebenfalls die Verjüngung der Mitarbeiter. Sei es die Vielzahl der Auszubildenden als auch die der Berufseinsteiger. 

Neben den greifbaren Veränderungen, die ich wahrnehme, bemerke ich noch etwas: Die Selbstverständlichkeit, mit der die Mitarbeiter die neuen Prozesse und Veränderungen leben. Das erinnert mich an meine Masterarbeit, speziell an das Modell der acht Phasen der Veränderung nach dem Wissenschaftler John P. Kotter. Demnach endet der Change Prozess nicht mit der Umsetzung der Veränderung, sondern im letzten Schritt müssen die Veränderungen in der Unternehmenskultur verankert werden. Genau das stelle ich fest: Die Neuerungen sind inzwischen „gang und gäbe“ und werden von den Westfalen-Mitarbeitern aktiv gelebt.

Und die Veränderungen hören nicht auf. In laufenden Projekten werden aktuelle Themen angegangen und im Unternehmen umgesetzt. Ob mobiles Arbeiten, Digitalisierung von Geschäftsprozessen oder Talentmanagement und Working Moms – Westfalen bleibt am Ball und greift aktuelle Entwicklungen auf. Aber es gibt auch Dinge, die sich nicht verändert haben. Und das ist auch gut so. Zum Beispiel die tolle Kommunikation untereinander. Sei es das freundliche „Guten Morgen“ auf dem Flur oder die Hilfsbereitschaft bei diversen Fragestellungen der Kollegen.

Schön, wieder hier zu sein!

Viele Grüße
Kristina Sommer

Fotos: Fotolia #46455317, #177632167

Mein Weg zu Westfalen

Marketing fand ich schon immer spannend. Während der Schule absolvierte ich bereits zwei Praktika in dem Bereich – um dann anstelle vom Klassiker BWL lieber Projekt- und Design-Management sowie Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren.

Das Ausland gesucht. 

Während des Auslandssemesters in Finnland stieß ich dann mit der praktisch ständig schneebedeckten und vereisten Nase unverhofft auf gleich zwei spannende Marketing-Module, beide mit dem Fokus auf Online: Social Media Marketing und E-Commerce. Neugierig wählte ich gleich beide und war „angeprickt“, wie man bei mir zuhause sagt.

Neuland entdeckt.

Die Module gingen vorüber, doch mein Interesse für das entdeckte Neuland namens Online blieb. Meine Expeditionen führten mich in das Dickicht des Online-Dschungels und ich erfuhr von Leads, Conversions, A/B-Testings und Impressions. Von Funnels und Performance Marketing sowie von plattform- bzw. kanalübergreifenden Maßnahmen und Instrumenten. Ein offensichtlich ganz eigenes Biotop, mit eigenen Vokabeln, Rockstars und Möglichkeiten. Ein neues Abenteuer.

Sechs Monate später, zurück auf heimischem Grund und Boden, stellte sich mir dann keine Frage mehr: Ja, ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen und ja, meine Spezialisierung ist Produktmanagement – doch ich möchte meine Abschlussarbeit dennoch im Bereich des Online-Marketings verfassen.

Während der Suche nach einer passenden Masteranden-Stelle stolperte ich über eine Anzeige, die sich sehr vielversprechend las. Eine AG, mit Westfalen im Namen und eine Stelle als Praktikant im Online-Marketing. Obendrein noch in Münster, einer Stadt, die für Menschen wie mich – nämlich Radfahrer – gemacht zu sein scheint. Hervorragend! Kurzentschlossen bewarb ich mich als Praktikant und Masterand. Darauf folgte dann glücklicherweise die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Westfalen gefunden.

An einem düsteren Dezember-Dienstag war es dann soweit: Pünktlich meldete ich mich beim Empfang und wurde herzlich begrüßt. Im Gespräch selbst ging es dann auch um das Unternehmen, den Tagesablauf und Einblicke in potentielle Aufgabenfelder.

Und ein Versprechen bekam ich auch: Ich könne eine steile Lernkurve erwarten, da Westfalen als noch immer wachsendes Traditionsunternehmen sich gerade mitten in der Digitalisierung befände. Doch mir müsse klar sein, dass ich behandelt werden würde wie ein regulärer Mitarbeiter und dass Kaffee holen bestimmt keiner meiner Jobs sei. Klingt super!

Nun bin ich seit Februar ein Teil des Online-Teams – und das Versprechen wurde vollends erfüllt: Ich durfte in meiner Zeit hier viel lernen, war bei Themen und Projekten von E-Mail-Marketing über Datenschutz bis E-Commerce involviert. In all den unterschiedlichen Projekten und Meetings hatte ich nie das Gefühl „nur der Praktikant“ zu sein.

Lebt sich gut hier im westfälischen Online-Dschungel. I like.

Viele Grüße
Tim Niestädt

Header-Bild: Fotolia #145634527 | Urheber: PureSolution

Hai-Zungen

Die Firma Westfalen – was genau machen die eigentlich?“
„Heizungen verkaufen!“
„Hai-Zungen? Ich wusste gar nicht, dass Haie Zungen haben…..“

Dieser Werbespot läuft aktuell im Radio als Teil der Kampagne zum Thema Heizungsmodernisierung. 

Aber natürlich produzieren wir nicht nur Radiospots, um Interessenten zu informieren, wir sind zum Beispiel auch auf Messen wie der „bauen und wohnen“ in Münster vertreten. Jedes Jahr im März öffnet die Messe in der Halle Münsterland ihre Tore, um fleißige Häuslebauer oder engagierte Renovierer und Instandsetzer über die neuesten Trends und Angebote der Branche zu informieren. Bereits zum dritten Jahr in Folge sind wir mit Westfalen auf dieser Messe vertreten, zum zweiten mal war ich als Standleiterin dabei.

„Was macht Westfalen auf einer Baumesse“, wird sich jetzt der ein oder andere fragen… Und auch dem ein oder anderen Messebesucher stand diese Frage ins Gesicht geschrieben. Heizungen verkaufen, lautet die Antwort! Also: wohlige Wärme und keine Hai-Zungen 😉

Viele Münsteraner kennen Westfalen von den Tankstellen und als einen der großen Arbeitgeber der Region. Dass wir dem Privatkunden neben Flüssiggas im Tank und in der Flasche, Strom und Erdgas mittlerweile auch Heizungen verkaufen, war vielen Messebesuchern noch unbekannt. Also sind wir angetreten, diese Wissenslücke zu schließen und natürlich auch um Westfalen als das sympathische, dynamische und kundenorientierte Unternehmen zu präsentieren, als das wir es kennen.

„Wir“ ist in diesem Fall das Standteam von der „bauen & wohnen“. „Wir“ ist eine gelungene Mischung von Kollegen aus dem Außendienst, den Vertriebsinnendiensten, dem Marketing und dem Heizungsbauer Andreas Wieskus aus Dülmen, einem unserer Machwerker-Partner, mit denen wir beim Thema Heizungsmodernisierung zusammenarbeiten.

„Wir“ haben als Team gemeinsam die Messe „gerockt“: alle hatten merklich Spaß an der Messearbeit und haben diesen positiven Spirit auch nach außen zum Kunden getragen. Wir haben die Kunden aktiv angesprochen und erfolgreich auf den Stand eingeladen. Bei einer Runde Memory (mit vielen Westfalen-Motiven) war es einfach, Westfalen und unsere Produkte vorzustellen und Interesse zu wecken. Interessenten zum Thema Heizungsmodernisierung wurden kompetent durch unseren Fachmann Herrn Wieskus beraten. Jeder hat jeden unterstützt, mal Getränke gebracht, mal Werbemittel aufgefüllt. So ist es uns gelungen, über alle drei Tage einen durchgehend lebendigen Messestand zu präsentieren, viele interessante Gespräche zu führen und zahlreiche Leads zum Thema Heizungsmodernisierung, Strom, Erdgas und Flüssiggas zu generieren.

Die Leads wurden direkt auf dem Messestand durch unseren fleißigen Azubi in unserem CRM-System erfasst und den zuständigen Kollegen zur Nacharbeit eingestellt. Durch die zeitgleiche Erfassung der Leads hatten wir auch unsere Zielerreichung immer im Blick. Bereits am ersten Tag hatten wir die Anzahl der geplanten Kontakte pro Messetag locker erreicht und konnten uns am Samstag und Sonntag noch steigern. Die Messe war also ein voller Erfolg und hat mir in diesem Jahr besonders viel Spaß gemacht. Ein großes DANKESCHÖN an dieser Stelle noch einmal an das tolle Standteam.

Am vergangenen Freitag durften wir als Dank von Westfalen unseren Erfolg noch einmal bei einem leckeren Abendessen gemeinsam feiern. Ein gelungener Abend in einer netten Runde 🙂

Noch 317 Tage bis zur nächsten „bauen und wohnen“ – der Ticker läuft auf der Messehomepage. Unser Stand für 2019 ist gebucht Ich freue mich schon drauf. Kommt uns doch dann mal besuchen. Und wer Bedarf an einer neuen Heizung hat, darf sich natürlich gerne schon früher bei uns melden 😉

Viele Grüße
Ines Isermann


Mein erster Monat bei Westfalen

Von Frankfurt am Main hat es  mich zurück in Heimatnähe nach Münster an der Aa getrieben. Neben dem Wechsel der Gewässer bin ich mit dem Job-Wechsel auch in eine neue Branche eingestiegen. Ich komme aus einem großen Touristik-Konzern, in dessen Online-Tochterfirma ich im Business Development und Innovations-Bereich als Digital Strategin tätig war. Dort habe ich verschiedenste Online- und Digital-Projekte mit begleitet.

Seit Anfang März bin ich als Online Marketing Managerin der Zuwachs im Online-Team des zentralen Marketings bei Westfalen. Neben diversen aktuellen Projekten rund um Online betreue ich aktuell aktiv den Website Relaunch mit.

Ich wurde hier bei Westfalen super nett aufgenommen und habe direkt im ersten Monat schon viele Kollegen aus verschiedensten Abteilungen und Bereichen kennen gelernt. Auch die Wege innerhalb und zwischen den Gebäuden bewältige ich mittlerweile ohne Umwege und ohne Verlaufen.  Durch die verschiedenen Gespräche und Termine habe ich bereits einen guten Eindruck vom Unternehmen, den Strukturen und Produkten bekommen, wodurch sich quasi täglich ein neuer Kreis geschlossen hat.

In diesen Gesprächen habe ich immer wieder Positives zum Unternehmen gehört, sodass ich mich noch mehr über den Neustart gefreut habe. Sehr beeindruckend finde ich außerdem die auffällig häufigen langen Betriebszugehörigkeiten der Westfalen-Mitarbeiter. Das spricht auf jeden Fall für das Unternehmen. 

Tausche Reisen gegen Gase, Energie und Tankstellen


Während meines ersten Monats bei Westfalen wurde ich relativ häufig gefragt, wie man denn von der Reise-Branche („mit so tollen und emotionalen Produkten“) auf Westfalen mit seinen Gasen, Energieprodukten und Tankstellen kommt. Diese Frage hatte ich mir natürlich schon vor meiner Bewerbung gestellt und meinen Fokus ganz bewusst branchenunabhängig auf den Fachbereich Online und Digital gelegt.

Das bietet zum einen sehr viel mehr Flexibilität und zum anderen erweitert es den eigenen Horizont. Außerdem kann man natürlich – trotz anderer Produkte und Zielgruppen – vieles aus dem vorherigen Job und Unternehmen auch hier bei Westfalen anwenden und so manche Synergien finden.

Neue Branche, viiiele vielseitige neue Produkte, nette neue Kollegen, neue Wege


ABER: Bekannte Herausforderungen und Strukturen sowie ähnliche Ziele – ein stetig wachsendes traditionsreiches Unternehmen mit langjährigen Erfahrungen, das sich gerade mitten in der Digitalisierung befindet. Auf geht’s mit neuen Systemen, neuen Prozessen, neuen Daten.

All diese gilt es mit alten Systemen, Prozessen und Daten zu verschmelzen, um für jetzt und die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Denn Daten sind das neue Gold, sagt man.

Heutige Kunden möchten nicht einen Kanal, nicht zwei Kanäle. Multi-Kanal ist auch nicht mehr befriedigend. Omni-Kanal sollte es sein. Also optimaler Weise alle Kanäle so miteinander verschmelzen, dass ein nahtloser Kanal-Wechsel zu jeder Zeit ohne Probleme möglich ist.

Online ist ein wichtiger Kanal, um für jetzt und die Zukunft aufgestellt zu sein und den sich verändernden Anforderungen der Zielgruppen gerecht zu werden.

Damit meine ich aber nicht Online allein, sondern eine Kombination aus Offline und Online. Mit dem Ziel, gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu erarbeiten und die Mehrwerte und Kompetenzen jedes einzelnen Kanals miteinander zu verbinden, um ein bestmögliches Gesamtergebnis für unsere Zielgruppen zu erreichen. 

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Westfalen-Kollegen und das gemeinsame Meistern der spannenden Herausforderungen und Projekte. Und ich bin mir sehr sicher: es wird nicht langweilig werden! 🙂

Viele Grüße
Christina Deiters

Lean Challenge: And the winner is …

Ein unglaubliches Gefühl! Wir haben bei der Lean Challenge 2018 in Heidelberg gewonnen.

Ok, fangen wir von vorn an. Im Frühjahr 2017 fiel bei Westfalen die Entscheidung,  das Thema KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) einzuführen. Und wie das so ist: Wir haben dem Thema auch einen Namen gegeben. KVP + Westfalen= Jump!

Wir wollen die kleinen und großen Hürden, die uns täglich begegnen gemeinsam nehmen und überspringen.

Der Start

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in unserem Werk Nohfelden war der erste Beweis erbracht. KVP bringt dem Unternehmen tatsächlich etwas. Die Skepsis, die bei den Mitarbeitern und Führungskräften vorhanden war, konnte gemeinsam in einen ersten kleinen Erfolg umgewandelt werden. Jetzt hieß es, das Thema Jump! ins Rollen zu bringen. Mit Hilfe unserer externen KVP-Experten von Conor Troy wurden in der ersten Welle zwölf Moderatoren und fünf Methodenspezialisten ausgebildet. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen seitdem die Mitarbeiter/innen der Westfalen Gruppe dabei, Verbesserungspotentiale zu finden und diese umzusetzen.

Die Einladung

Unser Berater, Matthias Fahr ( Conor Troy), hat uns Anfang 2018 auf die „Lean Challenge 2018“ von Conor Troy aufmerksam gemacht.

Was ist die Lean Challenge? Die Lean Challenge ist eine zweitägige Veranstaltung, die dabei hilft, in den Austausch mit anderen Unternehmen zu kommen. Aber das ist nicht alles. Es gibt spannende Vorträge und es gibt die Lean Challenge. In 3,5 Stunden treten ca. 20 Teams aus verschiedenen Unternehmen in fünf Lean-Spielen gegeneinander an.

Die Lean Challenge ist inspiriert von Olympia und dem Gedanken, Unternehmen zu verbinden.

Wir haben zwei Teams mit je drei Jump!-Experten gestellt. Angetreten für Westfalen sind Juliane Pinke, Christopher Morich und Marius Lohoff (Team 1) sowie Janine Lukas, Robert Krawiec und Nico Tawidde (Team 2).

Westfalen ist das Thema KVP wichtig. Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzuführen, bedarf es des Rückhaltes des Managements. Damit unsere Teams diesen Rückhalt auch spüren, hat neben dem Projektleiter Matthias Dieke auch Torsten Jagdt als Vorstand Finanzen an der Veranstaltung teilgenommen, um die beiden Teams zu unterstützen.

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Wir stehen noch ganz am Anfang

Während der „Ice Breaker Session“ am Abend vor der Challenge durften wir bereits die ersten Teilnehmer der anderen Unternehmen kennenlernen und haben schnell festgestellt: „Oooohhh Mannnn … Die machen seit Jahren KVP. Wie sollen wir denn da bei den Spielen abschneiden?“

Die spannenden Vorträge am Vormittag des ersten Tages haben uns gezeigt: „Wir stehen noch ganz am Anfang“. Aber hey, jeder hat mal angefangen. Wir konnten viele Ideen sammeln, welche wir nach der Veranstaltung für uns adaptieren können.

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Lasst die Challenge beginnen

Es war so weit: Wie es sich für ordentliche Athleten gehört, wurden alle Teilnehmer mit dem Bus zum Olympiastützpunkt in Heidelberg gefahren. Ein Fitness Coach hat die Teilnehmer in Bewegung gebracht und dabei geholfen in Schwung zu kommen. Der Träger der „Lean Challenge Flagge“ ist eingelaufen und wurde unter Beifall willkommen geheißen. Die Teilnehmer waren soweit, die Spannung stieg … und die Challenge wurde eröffnet. Fünf Stationen, jeweils 35 Minuten Zeit, 10 Minuten Pause zum Stationswechsel und viele herausfordernde Aufgaben standen auf der Nachmittagsagenda.

Es wurden:

  • Jenga-Türme (aber nicht die kleinen, nein, 1,50m große Türme mit Holzklötzen von 10x10x30 cm) gebaut, um Instandhaltungsthemen zu vermitteln
  • es wurden Nudelmaschinen genutzt, um den Problemlösungsprozess zur Herstellung der optimalen Nudel zu erproben
  • es wurde eine Produktionsplanung simuliert
  • es wurde eine Mini-Granulat-Produktion optimiert
  • und eine fahrradbetriebene Carrerabahn genutzt, um Transportaufträge zu erfüllen.

20180412_133258488_iOSAusgestattet mit einheitlichen Poloshirts und Turnschuhen (ein Dank an Westfalen) haben unsere „Lean-Athleten“gestrampelt, gelacht, geflucht und Schweiß gelassen.

Nach dem „Abpfiff“ (ok, es war eher ein „Ab-tröten“) ging es mit dem Bus zurück in die Hotels … (hört sich schon sehr Profi-Sportler-mäßig an).


Die ausgepowerten Athleten und die Motivatoren der Teams konnten durch eine anschließenden Stadtführung einen kleinen Eindruck von Heidelberg bekommen. Anschließend wurden alle Teilnehmer von Conor Troy in die Kulturbrauerei Heidelberg eingeladen und konnten sich ausreichend bei deftigem Essen (so gar nicht Lean) für den nächsten Tag stärken.

Kaffeeklatsch oder „World Café“

Auch der zweite und letzte Tag war richtig super. Drei spannende Vorträge haben erneut viel Input gegeben. Um den Austausch zu fördern, gab es vier „World Café“,  d.h. vier Themengebiete wurden mit Unterstützung eines Moderators und jeweils ungefähr 20 Teilnehmern besprochen und ausgearbeitet. Auch wir als „Neulinge“ konnten sehr viel zu einer regen Diskussion beitragen und es hat nochmals viel Input für uns gegeben. Danke dafür.

And the winner is….

Es war soweit … das mit Spannung erwartete Ergebnis der Challenges vom Vortag wurde präsentiert. Zunächst wurden die Plätze 12 bis 4 (es gab teilweise mehrere Teams je Platz) gebührend mit Publikumsapplaus gefeiert. Eines unserer Teams war mit dabei. Doch wo blieb das andere Team? Wahnsinn, wir müssen unter den Top 3 sein.

Wir waren aufgeregt: ein dritter Platz bei der ersten Teilnahme … STOP, wir sind nicht auf drei … und es geht weiter, wir sind nicht auf zwei … jaaaaaaaaaa, wir haben gewonnen! Unglaublich! Janine, Robert und Nico können es kaum glauben. Der Lean Challenge 2018 Sieg geht an Westfalen. Wir bekommen die Goldmedaillen und einen riesigen Wanderpokal. Es regnet goldenes Konfetti und wir sehen acht fröhliche Westfalen Gesichter. Ja, wir alle haben uns gefreut. Einer für alle und alle für Einen.

Glückwunsch!
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Wir haben das Potential und werden es nutzen

Überglücklich stoßen wir noch kurz mit ein paar alkoholfreien Bierchen auf den Sieg an, bevor es wieder auf die Autobahn Richtung Münster geht.

Was heißt das nun für uns? Jeder kann ein Lean-Champion sein. Jeder, auch wenn wir noch nicht so viel Erfahrung haben. Alle Kollegen und Kolleginnen, sowie unserer Führungskräfte sind aufgerufen Jump! zu leben. Denn KVP ist eine Philosophie. Projekte haben ein Ende, KVP ist eine Lebensaufgabe.

In 2019 gilt es, unseren Erfolg zu verteidigen. Wir werden wieder Kollegen nach Heidelberg schicken. Also nutzt 2018, um KVP zu verinnerlichen, Euch und eure Arbeitsumgebung, die Abläufe und Prozesse zu verbessern… denn es macht Spaß!

Viele Grüße 
Euer Team Projektmanagement