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Aus den Augen aus dem Sinn!?

Von wegen! Mitarbeiterbindung über den Renteneintritt hinaus…

Kaum 6 Monate in der „Familie Westfalen“ durfte ich mit meiner Kollegin Alexa Jurisch das Betriebsrentnertreffen planen und begleiten. Dieses Treffen ist DAS Highlight für die ehemaligen Westfalen.

Mein Name ist Tanja Stanke und ich habe die spannende Aufgabe, Westfalen als attraktiven Arbeitgeber zu platzieren. „Employer Branding“ heißt das heutzutage. Dabei geht es darum, Westfalen als einzigartigen, positiv erlebbaren und unwiderstehlich anziehenden Arbeitgeber zu positionieren. Dies sollte sowohl von innen – also von den Mitarbeitern – als auch von außen so wahrgenommen werden. Ziel ist es also, von innen nach außen zu leuchten. Mitarbeiterbindung führt dann gleichzeitig zur Mitarbeiteranziehung. Klingt so einfach wie anspruchsvoll. Ach, und es sollte natürlich immer authentisch: also „echt“ sein.

Und was steckt im Kern unserer Arbeitgebermarke? Ganz einfach: bei Westfalen zu arbeiten, fühlt sich wie Familie an! Wie Familie? Wir reden hier doch über Arbeit…! Das kann ja jeder behaupten. Und woran merkt man das? Zum Beispiel daran, dass diese Familienzugehörigkeit bei Westfalen nie aufhört. Das ist wie in einer echten Familie: man bleibt für immer verbunden. Rein genetisch bedingt. Und bei Westfalen? Wer bei Westfalen in Rente geht, bleibt „Westfale“. Alle unsere Rentner bleiben auf dem Laufenden. Denn sie bekommen regelmäßig unsere Mitarbeiterzeitschrift zugeschickt. Und alle drei Jahre gibt es ein Highlight: das Betriebsrentnertreffen.



Anfang November war es wieder soweit. Unsere Rentner wurden herzlich in die Unternehmenszentrale am Industrieweg in Münster eingeladen. Rund 120 Ehemalige haben zugesagt, sich in Schale geworfen und zum Teil lange Anreisen auf sich genommen, um ihre ehemaligen Kollegen wieder zu treffen. „Ich habe mir extra diese neue Jacke für heute gekauft“, sagte ein Ankömmling stolz, als ich ihm das Namensschild auf die Brust klebte. Das Treffen begann in unserem Forum, der ehemaligen Maschinenhalle, die 2014 zur stylischen Veranstaltungs-Location umgestaltet wurde. Eine sehr würdige Umgebung für einen sehr würdigen Anlass.



Am Nachmittag trudelten die ehemaligen Mitarbeiter nach und nach ein. Zum Teil weit vor Beginn der Veranstaltung. Denn die Vorfreude war groß. Als das Treffen offiziell mit der Begrüßung durch Finanzvorstand Torsten Jagdt und den neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Perkmann begann, saßen die Herrschaften schon rege plaudernd an den appetitlich gedeckten Kaffeetischen. Den Rentnern waren die beiden Sprecher nur aus der Presse und der Mitarbeiterzeitung bekannt. Aber jetzt konnten sie die beiden Herren auch persönlich erleben. Perkmann ließ es sich nicht nehmen, von Tisch zu Tisch zu gehen, um zahlreiche Rentner persönlich kennenzulernen. „Ohne Sie wäre Westfalen heute nicht da, wo es jetzt ist“ sprach Perkmann seinen Respekt aus. Und in jedem seiner vielen Gespräche, war er beeindruckt von den spannenden Geschichten der erfahrenen Westfalen. Auch Jagdt sprach mit vielen Ehemaligen. Unter anderem mit einem seiner Vorgänger, dem ehemaligen Finanzvorstand. Ein reger familiärer Austausch über Generationen.



So ein Rentnertreffen ist wie ein Klassentreffen. Man holt alte Geschichten raus, lacht über gemeinsame Erlebnisse und genießt die Gemeinschaft. Als die zehn Dutzend Pensionäre in die bereitstehenden Busse stiegen, um zum nächsten Programmpunkt zu fahren, glich das Treiben einem quirligen Klassentreffen. Schnell fand jeder seinen Platz neben seinem Lieblingskollegen und das Geschnatter ging wieder los. Einfach köstlich. „Zu ehemaligen Kollegen habe ich leider gar keinen Kontakt mehr. Deshalb bin ich sehr froh, dass es dieses Treffen gibt.“ verrät uns eine ehemalige Assistentin im Bereich Gase. Die Dame sieht aus wie das blühende Leben und man kann kaum glauben, dass sie schon Rentnerin ist.



Die zwei voll besetzten Busse fuhren nach Havixbeck zum historischen Brauhaus Klute. Dort wartete neben selbst gebrautem leckerem Bier ein reichhaltiges westfälisches Buffet von Koch Murat Sür. Und der Höhepunkt des Treffens: der Firmeninhaber Wolfgang Fritsch-Albert war gekommen und begrüßte alle Rentner herzlich. Fritsch-Albert ist der Firmeninhaber, war über 40 Jahre in der Unternehmensleitung bei Westfalen und ist seit kurzem selbst Rentner im (Un-)Ruhestand. Man spürte, dass es den ehemaligen Mitarbeitern sehr wichtig ist, Fritsch-Albert persönlich zu treffen. Ein Firmeninhaber bzw. Familienmitglied zum Anfassen eben. Auch er ließ es sich nicht nehmen, jeden einzelnen persönlich zu begrüßen und hier und da angeregt über alte Zeiten zu plaudern.



Nach sechs gemeinsamen Stunden fuhren die Busse wieder zurück zur Unternehmenszentrale in Münster. Die Gespräche im Bus ließen keineswegs nach, von Müdigkeit keine Spur. Die rüstigen Rentner stiegen aus, waren sichtlich glücklich und bedankten sich herzlich für die Organisation des Treffens. „Bis in drei Jahren“ verabschiedeten sie sich strahlend und traten ihren Heimweg an. Nun sind sie wieder aus den Augen unsere Rentner – aber keineswegs aus dem Sinn. Das Westfalen Familiengefühl ist spürbar echt und bleibt. Auch über den Renteneitritt hinaus. Das ist wirklich einzigartig!

Es ist ein großes Vergnügen, so ein Treffen zu organisieren und zu begleiten. Vor allem mit Dir Alexa, Danke!



Viele Grüße
Tanja Stanke

Der erste Karrieresprung

Mein Name ist Anke Wienrank, ich bin 19 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bei Westfalen in der Ausbildung zur Industriekauffrau. Aktuell bin ich im Branchenmanagement im Bereich Gase eingesetzt.

Zeitweise dürfen wir Auszubildenden die Personalabteilung bei Berufsmessen unterstützen, so wurde unter anderem auch ich gefragt, ob ich bei der Berufsmesse „Der erste Karrieresprung“ in der NINFLY Halle in Münster aushelfen möchte. Da ich bislang nur als Bewerberin an solchen Messen teilgenommen habe, fand ich es sehr spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Am Sonntag den 16.09.2018 war es dann soweit. Meine Azubi-Kollegin Helena und ich machten uns auf den Weg zur Berufsmesse.

Normalerweise stellt man sich eine Berufsmesse so vor: verschiedene Unternehmen stellen sich an Messeständen vor, damit sich die Schüler über die einzelnen Ausbildungsberufe informieren und schon mit den ein oder anderen zukünftigen Kollegen ins Gespräch kommen können.

Doch bei der Messe am Sonntag lief das Ganze ein bisschen anders.



Da alles in der NINFLY Halle in Münster stattgefunden hat (einer großen Trampolinhalle) konnten sich die Schüler nicht nur über Ausbildungsberufe informieren, sondern auch Trampolin springen. Die Messe wurde von der Industriegemeinschaft Münster organisiert und veranstaltet. Damit die Westfalen AG sich interessant präsentieren konnte, mussten wir – genau wie alle weiteren 17 münsteraner Unternehmen – eine Menge vorbereiten – von der Zusammenstellung von Materialien bis hin zur gemeinsamen Vorbesprechung und Zuweisung der Aufgaben.

Der erste Weg aller Interessenten führte zur Anmeldung, dort erhielten die Schüler eine Stempelkarte.

Schüler, die noch nicht genau wussten, wo ihre berufliche Reise einmal hingehen soll, konnten den Berufsfinder der Industriegemeinschaft Münster nutzen. Dafür stand den Schülern ein IPad zur Verfügung.

Viele der Schüler waren erstaunt darüber, wie vielfältig die Berufsfelder bei uns aussehen und wie viele ihrer Interessen und Fähigkeiten sie verwirklichen können. Industriekaufmann/frau, Industriemechaniker oder auch ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen: das sind nur einige Ausbildungswege, die Westfalen bietet.

Viele konnten sich ein erstes Bild davon machen, welcher Beruf gut zu ihnen passen würde. In vielen Fällen stimmte das Ergebnis sogar mit dem Wunschberuf überein.:-)

Die Fragen zum alltäglichen Azubi-Alltag bei Westfalen konnte ich beantworten. Diese „Beratung“ hat mir am meisten Spaß gemacht. Bei weitergehenden Fragen habe ich die Schüler an meine Kollegen verwiesen, die auf verschiedene Stände aufgeteilt waren.

Jeder Ausbildungsberuf hatte einen eigenen Stand, sowohl kaufmännische als auch gewerblich technische Berufe waren zu finden. Die Stände waren mit Ausbildungsleitern und natürlich auch mit Azubis besetzt. Gerade die Azubis können ja am besten sagen, wie eine Ausbildung z.B als Mediengestalter/in üblicherweise verläuft.


Um sich nachher auf den Trampolinen austoben zu können, brauchte jeder Teilnehmer fünf Stempel auf seiner Stempelkarte.

Diese Stempel hat man bekommen, wenn man großes Interesse an einem Berufsfeld gezeigt hatte. Oft gab es auch mehr als einen Stempel 🙂

Manchen Schülern fehlt die Motivation, zu Berufsmessen zu gehen, doch wenn man dabei noch Trampolin springen kann, kommt der ein oder andere doch eher, um sich zu informieren. Die meisten Schüler sind nach dem Trampolinspringen direkt nach Hause gefahren, denn Trampolin ist anstrengender als man denkt. 😉

Insgesamt kann ich sagen, dass es ein sehr aufregender und spannender Tag war. Viele Schüler gingen mit einem Lächeln und vielen neuen Informationen nach Hause.

Vielleicht sogar der ein oder andere, der jetzt eine bessere Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat.

Viele Grüße

Anke Wienrank

Haggis, Highland-Games und schottisches Wetter

Die Gewinner der Teamoffensive* unseres Bereichs Energieversorgung fuhren in diesem Jahr ins schöne Schottland. Ich durfte dabei sein und habe mich bereits im Vorfeld sehr auf diese Reise gefreut.

Sicher gelandet in Edinburgh (nach einer doch wackeligen Landung) ging es für insgesamt 25 Kollegen mit einem roten Doppeldeckerbus in die imposante Hauptstadt. Am ersten Tag haben wir die mittelalterliche Altstadt, Edinburgh Castle sowie die schöne Neustadt in einer Stadttour am Tage und einem Pub-Rundgang am Abend näher kennengelernt. Der erste schottische Whisky durfte dabei natürlich nicht fehlen und so wurde die Nacht zum Tage gemacht.

Früh am nächsten Morgen ging es bereits weiter ins Hochland. Bei Highland-Games mit echten Schotten und aufgeteilt in Clans haben wir schottische Tänze gelernt, Baumstammwurf geübt und uns im Dudelsack-Spielen ausprobiert. Gar nicht mal so einfach, wie es aussieht. Die Spiele haben sehr viel Spaß gemacht, auch wenn nicht der objektiv beste Clan gewonnen hat. Man hatte wohl Mitleid mit mir und gestattete mir ein paar Extra-Würfe, so dass ich die Tabellenspitze im Baumstammwurf belegen konnte. 😉



Sogar innovativ waren wir tätig. Die Frage: „Was trägt der Schotte unterm Kilt?“ konnte beantwortet werden 🙂

Am Nachmittag haben wir uns auf dem Gelände des Schloss-Hotels eine spannende Falken-Show angeschaut: Habicht, Falke, Eule, Adler – hautnah! Sehr schöne und beeindruckende Tiere!



Nach einer kurzen Pause gab es am Abend ein BBQ und wir konnten gemeinsam in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.



Am letzten Tag ging es dann mit dem Geländewagen quer durch die Highlands – immer der nächsten Essenspause entgegen und bei typisch schottischen Wetter konnten wir die traumhafte Landschaft der Highlands bewundern: Wildromantisch mit atemberaubenden Berggipfeln, kargen Hochebenen, schroffen Felslandschaften, dunklen Seen und vielen Schafherden. Die Highlands sind eben das Herz von Schottland.

Einen sehr gelungenen Ausklang der schönen Reise bildete ein Whisky-Tasting samt anschließendem 6-Gänge-Menü mit Köstlichkeiten und dem typischen schottischen Gericht: Haggis. Und wahrhaftig: Es hat jedem geschmeckt – Zubereitung und Gewürz sind dabei wohl alles.

Es waren sehr aufregende Tage mit vielen Highlights und tollen Programmpunkten. Ein Dank an die sehr gute Organisation und das super Schottland-Team.

PS: Unterm Schottenrock wird übrigens meistens Unterwäsche getragen.

Viele Grüße
Victoria Jagalski

* Die Teamoffensive
Der Bereich Energieversorgung bei Westfalen startet in jedem Jahr eine Teamoffensive. Das erfolgreichste Außendienst-Team gewinnt und darf auf Reisen gehen.
In der Regel dürfen die dazugehören Innendienst-Kollegen ebenfalls mitfahren, da der Erfolg auf einem guten „Tandem“ aus Innendienst und Außendienst beruht.
Als Gewinner bei der Teamoffensive darf man also Teil einer ereignisreichen und unvergesslichen Reise sein und das spornt uns alle jedes Jahr aufs Neue an.

Glückliche Jungs und volles Programm bei der Westfalen Ferienbetreuung

Seit dem 1.März 2015 bin ich im Bereich Marketing in verschiedenen Funktionen für Westfalen tätig. Durch die Zusammenlegung der Marketingabteilungen aus den einzelnen Strategischen Geschäftseinheiten arbeite ich seit neuestem als Teamleiterin nicht nur für den Gase-Bereich, sondern kümmere mich auch um die Offlinethemen aus den anderen Geschäftsbereichen. An manchen Tagen ist bei einer herausfordernden beruflichen Tätigkeit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen, vor allem, wenn es darum geht, sechs Wochen Sommerferien zu überbrücken und für den Nachwuchs spannend zu gestalten.

Ich hatte bereits eine Ferienbetreuung für Anton organisiert, als ich im Intranet den Aufruf zum Westfalen Ferienprogramm las. Glücklicherweise konnte ich meine Betreuung noch ohne Probleme stornieren und Anton und seinen Freund Vito, den Sohn einer Freundin, zum Ferienprogramm anmelden.

Schon mindestens zwei Wochen vorher war die Aufregung bei Anton (5 Jahre) groß. Das Motto „ Forscher und Entdecker“ versprach einiges. Am Montagmorgen 20.08.2018 um 8.30 Uhr ging es endlich los. Der Empfang im Raum Münster war sehr herzlich. Anton und Vito hatten keine Eingewöhnungsschwierigkeiten, sondern eher kaum Zeit „Tschüss“ zu sagen.

Das Programm war sehr abwechslungsreich und die Kinder wollten am Nachmittag gegen 17.00 Uhr kaum nach Hause gehen. Mit insgesamt neun Kindern und zwei Betreuerinnen gab es für Anton und Vito viel zu erleben und zu spielen. An drei Tagen hatten sie die Gelegenheit im Raum Münster diverse Gesellschaftsspiele auszuprobieren, zu basteln, zu malen und sich besser kennenzulernen. An zwei Tage standen Ausflüge auf der Tagesordnung. Vor allem die Buldernhalle hat es Anton angetan, aber auch der Besuch eines Sinnesparks kam gut an.

Nicht nur die Tatsache, dass es Schnitzel und Pommes und zum Nachtisch sogar ein Eis im Betriebsrestaurant gab hat Anton begeistert, auch die Nudeln haben geschmeckt.

Nach fünf Tagen vollem Erlebnis- und Spielangebot war für Anton klar: „Mama, ich will beim nächsten Mal wieder mitmachen.“

So gut gelaunt und ausgepowert, wie ich beide Jungs jeden Nachmittag abgeholt habe, kann ich das nur bestätigen!

Das Westfalen Ferienprogramm hat nicht nur Anton und Vito gefallen, sondern mir volle und entspannte Arbeitstage ermöglicht. Um mit Antons Worten zu sprechen: Sollte es erneut ein Ferienprogramm geben – wir sind wieder dabei! Super Initiative! Danke!

Viele Grüße

Jeannine Daniels

Lean Challenge: And the winner is …

Ein unglaubliches Gefühl! Wir haben bei der Lean Challenge 2018 in Heidelberg gewonnen.

Ok, fangen wir von vorn an. Im Frühjahr 2017 fiel bei Westfalen die Entscheidung,  das Thema KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) einzuführen. Und wie das so ist: Wir haben dem Thema auch einen Namen gegeben. KVP + Westfalen= Jump!

Wir wollen die kleinen und großen Hürden, die uns täglich begegnen gemeinsam nehmen und überspringen.

Der Start

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in unserem Werk Nohfelden war der erste Beweis erbracht. KVP bringt dem Unternehmen tatsächlich etwas. Die Skepsis, die bei den Mitarbeitern und Führungskräften vorhanden war, konnte gemeinsam in einen ersten kleinen Erfolg umgewandelt werden. Jetzt hieß es, das Thema Jump! ins Rollen zu bringen. Mit Hilfe unserer externen KVP-Experten von Conor Troy wurden in der ersten Welle zwölf Moderatoren und fünf Methodenspezialisten ausgebildet. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen seitdem die Mitarbeiter/innen der Westfalen Gruppe dabei, Verbesserungspotentiale zu finden und diese umzusetzen.

Die Einladung

Unser Berater, Matthias Fahr ( Conor Troy), hat uns Anfang 2018 auf die „Lean Challenge 2018“ von Conor Troy aufmerksam gemacht.

Was ist die Lean Challenge? Die Lean Challenge ist eine zweitägige Veranstaltung, die dabei hilft, in den Austausch mit anderen Unternehmen zu kommen. Aber das ist nicht alles. Es gibt spannende Vorträge und es gibt die Lean Challenge. In 3,5 Stunden treten ca. 20 Teams aus verschiedenen Unternehmen in fünf Lean-Spielen gegeneinander an.

Die Lean Challenge ist inspiriert von Olympia und dem Gedanken, Unternehmen zu verbinden.

Wir haben zwei Teams mit je drei Jump!-Experten gestellt. Angetreten für Westfalen sind Juliane Pinke, Christopher Morich und Marius Lohoff (Team 1) sowie Janine Lukas, Robert Krawiec und Nico Tawidde (Team 2).

Westfalen ist das Thema KVP wichtig. Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzuführen, bedarf es des Rückhaltes des Managements. Damit unsere Teams diesen Rückhalt auch spüren, hat neben dem Projektleiter Matthias Dieke auch Torsten Jagdt als Vorstand Finanzen an der Veranstaltung teilgenommen, um die beiden Teams zu unterstützen.

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Wir stehen noch ganz am Anfang

Während der „Ice Breaker Session“ am Abend vor der Challenge durften wir bereits die ersten Teilnehmer der anderen Unternehmen kennenlernen und haben schnell festgestellt: „Oooohhh Mannnn … Die machen seit Jahren KVP. Wie sollen wir denn da bei den Spielen abschneiden?“

Die spannenden Vorträge am Vormittag des ersten Tages haben uns gezeigt: „Wir stehen noch ganz am Anfang“. Aber hey, jeder hat mal angefangen. Wir konnten viele Ideen sammeln, welche wir nach der Veranstaltung für uns adaptieren können.

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Lasst die Challenge beginnen

Es war so weit: Wie es sich für ordentliche Athleten gehört, wurden alle Teilnehmer mit dem Bus zum Olympiastützpunkt in Heidelberg gefahren. Ein Fitness Coach hat die Teilnehmer in Bewegung gebracht und dabei geholfen in Schwung zu kommen. Der Träger der „Lean Challenge Flagge“ ist eingelaufen und wurde unter Beifall willkommen geheißen. Die Teilnehmer waren soweit, die Spannung stieg … und die Challenge wurde eröffnet. Fünf Stationen, jeweils 35 Minuten Zeit, 10 Minuten Pause zum Stationswechsel und viele herausfordernde Aufgaben standen auf der Nachmittagsagenda.

Es wurden:

  • Jenga-Türme (aber nicht die kleinen, nein, 1,50m große Türme mit Holzklötzen von 10x10x30 cm) gebaut, um Instandhaltungsthemen zu vermitteln
  • es wurden Nudelmaschinen genutzt, um den Problemlösungsprozess zur Herstellung der optimalen Nudel zu erproben
  • es wurde eine Produktionsplanung simuliert
  • es wurde eine Mini-Granulat-Produktion optimiert
  • und eine fahrradbetriebene Carrerabahn genutzt, um Transportaufträge zu erfüllen.

20180412_133258488_iOSAusgestattet mit einheitlichen Poloshirts und Turnschuhen (ein Dank an Westfalen) haben unsere „Lean-Athleten“gestrampelt, gelacht, geflucht und Schweiß gelassen.

Nach dem „Abpfiff“ (ok, es war eher ein „Ab-tröten“) ging es mit dem Bus zurück in die Hotels … (hört sich schon sehr Profi-Sportler-mäßig an).


Die ausgepowerten Athleten und die Motivatoren der Teams konnten durch eine anschließenden Stadtführung einen kleinen Eindruck von Heidelberg bekommen. Anschließend wurden alle Teilnehmer von Conor Troy in die Kulturbrauerei Heidelberg eingeladen und konnten sich ausreichend bei deftigem Essen (so gar nicht Lean) für den nächsten Tag stärken.

Kaffeeklatsch oder „World Café“

Auch der zweite und letzte Tag war richtig super. Drei spannende Vorträge haben erneut viel Input gegeben. Um den Austausch zu fördern, gab es vier „World Café“,  d.h. vier Themengebiete wurden mit Unterstützung eines Moderators und jeweils ungefähr 20 Teilnehmern besprochen und ausgearbeitet. Auch wir als „Neulinge“ konnten sehr viel zu einer regen Diskussion beitragen und es hat nochmals viel Input für uns gegeben. Danke dafür.

And the winner is….

Es war soweit … das mit Spannung erwartete Ergebnis der Challenges vom Vortag wurde präsentiert. Zunächst wurden die Plätze 12 bis 4 (es gab teilweise mehrere Teams je Platz) gebührend mit Publikumsapplaus gefeiert. Eines unserer Teams war mit dabei. Doch wo blieb das andere Team? Wahnsinn, wir müssen unter den Top 3 sein.

Wir waren aufgeregt: ein dritter Platz bei der ersten Teilnahme … STOP, wir sind nicht auf drei … und es geht weiter, wir sind nicht auf zwei … jaaaaaaaaaa, wir haben gewonnen! Unglaublich! Janine, Robert und Nico können es kaum glauben. Der Lean Challenge 2018 Sieg geht an Westfalen. Wir bekommen die Goldmedaillen und einen riesigen Wanderpokal. Es regnet goldenes Konfetti und wir sehen acht fröhliche Westfalen Gesichter. Ja, wir alle haben uns gefreut. Einer für alle und alle für Einen.

Glückwunsch!
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Wir haben das Potential und werden es nutzen

Überglücklich stoßen wir noch kurz mit ein paar alkoholfreien Bierchen auf den Sieg an, bevor es wieder auf die Autobahn Richtung Münster geht.

Was heißt das nun für uns? Jeder kann ein Lean-Champion sein. Jeder, auch wenn wir noch nicht so viel Erfahrung haben. Alle Kollegen und Kolleginnen, sowie unserer Führungskräfte sind aufgerufen Jump! zu leben. Denn KVP ist eine Philosophie. Projekte haben ein Ende, KVP ist eine Lebensaufgabe.

In 2019 gilt es, unseren Erfolg zu verteidigen. Wir werden wieder Kollegen nach Heidelberg schicken. Also nutzt 2018, um KVP zu verinnerlichen, Euch und eure Arbeitsumgebung, die Abläufe und Prozesse zu verbessern… denn es macht Spaß!

Viele Grüße 
Euer Team Projektmanagement