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Studentenleben = Feiern und Freizeit?!

Am 1. August 2014 habe ich mit drei weiteren Auszubildenden das duale Studium begonnen. Die Westfalen Gruppe kooperiert mit dem Institut für Duale Studiengänge (IDS) in Lingen. Karla, Matthias und ich studieren im Bereich Betriebswirtschaft und Christoph im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Wir sind die ersten Studenten aus der Westfalen Gruppe, die in Lingen studieren.

„Genieß das Studentenleben!“

Am 3. November 2014 begann unsere Studienzeit am IDS. Wir vier waren schon ein wenig aufgeregt. Schließlich hatten wir keine Möglichkeit, uns bei den dualen Studenten aus dem zweiten und dritten Lehrjahr zu informieren, da sie zur VWA nach Münster gehen. Wir waren also sozusagen die „Versuchskaninchen“ :-) .

Mir wurde im Voraus von Freunden und Bekannten oft gesagt, dass ich mich auf das Studentenleben freuen soll, ständig Partys stattfinden und und und. Naja, ich wollte mich da einfach mal überraschen lassen. Aber eins kann ich schon einmal vorweg nehmen: So, wie man mir das Studentenleben vorher beschrieben hatte, war es letztendlich dann doch nicht ganz. Aber ich möchte nicht vorgreifen.

Ganz schön durchorganisiert!

So, wie man es bei den Vollzeitstudenten kennt, dass die erste Woche der Orientierung dient, Stadtrallyes veranstaltet werden etc. war es bei uns nicht. Nach einer Begrüßung am ersten Tag fanden im Anschluss die ersten Vorlesungen statt. Das ist aber aufgrund der sehr beschränkten Theoriezeit von 10 Wochen verständlich. Eine Semestereinstiegsparty gab es aber trotzdem! Diese stand unter dem Motto „Party Safari“. Hierfür haben sich alle Erstsemester am Mittwochabend mit den Mentoren getroffen und verschiedene Spiele gespielt. Danach ging es in die Stadt. Dort begegneten uns auch ältere Semester und zusammen haben wir das ein oder andere Bier getrunken :-) .

Unsere Tage waren ziemlich „“durchgetaktet”. Viele Vorlesungen und wenn diese geschafft waren, fanden an manchen Abenden auch Treffen mit den jeweiligen Paten im IDS statt, die uns bei unserer Hausarbeit betreuten. Durch die verschiedenen Studiengruppen, in denen jeweils zwischen 25 und 30 Studenten sind, hat man viele neue Leute kennengelernt. Man konnte sich austauschen und hat den ein oder anderen lustigen Abend zusammen verbracht!

Neuer Lieblingsplatz: Schreibtisch

Am Ende der Theoriephase standen die Klausuren auf dem Plan. Diese werden entweder in der vorletzten und/oder letzten Woche der Theoriephase geschrieben. Das heißt, wir mussten uns auf fünf Klausuren vorbereiten.

Nun war nicht mehr wirklich Raum für Freizeit. Aber wir hatten ja ein Ziel vor Augen und die Gewissheit, dass das Ende der ersten Theoriephase abzusehen war. Wenn das mal keine Motivation ist!  
Die letzte Woche der Theoriephase bestand aus drei Klausuren und einem Tagesablauf, der nicht wirklich vielseitig war. Der Schreibtisch war unser neuer (Lieblings-)Platz. Am Freitag hieß es dann zum letzten Mal: Aufstehen, Frühstücken und die letzte Klausur hinter sich bringen. Zwei Stunden später war dann alles vorbei!

Überall konnte man in erleichterte Gesichter sehen und das Lernen hatte für das Erste ein Ende gefunden.

Direkt am Montag darauf begann für uns vier die zweite Praxisphase in einer neuen Abteilung bei Westfalen.

Kein Spaziergang, aber ein interessanter Mix aus Theorie und Praxis!

Unser Fazit: Nachdem wir die erste und zweite Praxis- sowie die erste Theoriephase beendet haben, können wir sagen, dass das duale Studium keineswegs ein Spaziergang ist. Wir haben jedoch Spaß an wechselnden Anforderungen hat und dem Mix aus Theorie und Praxis! Daher ist diese Form des Studiums genau das Richtige für uns!

Wir für unseren Teil können zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass wir die Entscheidung, ein duales Studium zu absolvieren, keineswegs bereuen. Wir sind gerne in die nächste Theoriephase gestartet, die am 27. April begann!


Viele Grüße
Janine Lukas


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F-Gas-Verordnung: Die Auswirkungen

Nicht nur wegen der erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft :-) , sondern auch wegen der Verabschiedung der neuen F-Gas-Verordnung war es für mich als Mitarbeiter des Produktmanagements Kältemittel ein ereignisreiches Jahr 2014. 

Die neue EU-Verordnung, die seit dem 1. Januar 2015 Gesetzeskraft erlangt hat, zielt darauf ab, die Emissionen bestimmter fluorierter Treibhausgase zu reduzieren und hierdurch einen Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele der EU zu leisten.

Es wird ein Anreiz zur Verwendung von Alternativen zu den treibhauswirkenden F-Gasen geschaffen, die unter anderem als Kältemittel zur Verwendung kommen. Einige sehr wichtige Themen der neuen F-Gas-Verordnung möchte ich an dieser Stelle aufgreifen. 

Phase-Down-Szenario

Durch das „Phase- Down-Szenario“ strebt die EU-Verordnung bis 2030 eine noch nie dagewesene stufenweise Mengenreduzierung von F-Gasen an.
phase-down
Die verfügbare Menge an synthetischen Kältemitteln – berechnet in CO2 Äquivalenten – wird bis zum Jahre 2030 auf 21% reduziert. Stark betroffen hiervon sind unter anderem der Lebensmitteleinzelhandel und das produzierende Gewerbe mit Kältebedarf.

Das Inverkehrbringen und die Verwendung vielfach eingesetzter Kältemittel mit GWP-Werten (Global-Warming-Potential, direkter Beitrag zum Treibhauseffekt) ≥ 2500 wie zum Beispiel R-404A, R-507, R-422A und R-422D werden reglementiert.

Alternativen

Als Alternativen kommen Kältemittel mit niedrigen GWP-Werten – wie zum Beispiel die R-407er Reihe – zum Einsatz. Die großen Kältemittelhersteller entwickeln derzeit neue Kältemittelblends auf HFO-Basis (ungesättigte Fluorkohlenwasserstoffe „Hydro-Fluor-Olefine“) mit niedrigen GWP-Werten – sowohl  für neue als auch für bestehende Systeme. Letztere werden auf die neuen Stoffe umgerüstet. Diese neuen Kältemittel sind notwendig, um die neue F-Gas-Verordnung umzusetzen.

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Neue Wege gehen – eine Branche auf dem Weg in ein neues Zeitalter

Mit der Produkteinführung der ersten neuen Kältemittel wie R-1234yf, R-1234ze und Einführung neuer Kältemittelgemische wie Opteon® XP40 (R-449A) und Opteon® XP44 (R-452A) haben wir innerhalb der Westfalen-Gruppe die ersten Schritte vollzogen.

Weitere neue synthetische Kältemittelgemische mit niedrigen GWP-Werten werden in naher Zukunft folgen und in unser Produktprogramm aufgenommen . 

Eine bedeutende Alternative zu den synthetischen Kältemitteln ist das natürliche Kältemittel R-744 (CO2). Es hat einen GWP-Wert von 1, ist somit „umweltneutral“ und wird nicht in der F-Gas-Verordnung geregelt. Immer mehr Anlagenbetreiber entscheiden sich für CO2-Systeme.  Auch Kälteanlagen mit brennbaren Kältemitteln wie z. B. R-290 (Propan) gewinnen an Bedeutung. 

Aufbereitung 

Die Aufbereitung gebrauchter synthetischer Kältemittel wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Aufbereitete Kältemittel sind nicht vom Phase-Down-Szenario der neuen F-Gas-Verordnung betroffen und können zusätzlich wieder in den Markt gebracht werden. 

Die Weichen werden gestellt

Auf dem Kältemittelmarkt werden aktuell die Weichen für die Zukunft der Kältemittel neu gestellt. Bleibt abzuwarten, welche Kältemittel von welchem Hersteller sich für welche Anwendungen durchsetzen werden.

Der Weg in die Zukunft ist durch die neue F-Gas-Verordnung vorgegeben, die Westfalen-Gruppe ist bereits die ersten Schritte in die richtige Richtung gegangen.  

Es bleibt interessant und spannend.

In diesem Sinne: Viele Grüße
André Knabke


Headerbild: Icy flowers © bizoo_n – Fotolia

Eine kleine Reise nach Bayern

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Christina Sporer und ich mache bei der Westfalen Gruppe im Verkaufsbüro Regensburg meine Ausbildung zur Industriekauffrau.
Derzeit befinde ich mich im dritten Ausbildungsjahr.

Doch was machen wir hier im Verkaufsbüro Regensburg eigentlich?
Darüber möchte ich heute in meinem ersten Blog-Beitrag berichten.

Daten, Fakten, Zahlen

Vorab ein paar allgemeine Infos: das Büro wurde 1995 eröffnet und befand sich bis 2010 noch im Industriegebiet Haslbach in der Nähe von Regensburg. Vor 4 Jahren erfolgte schließlich der Umzug in das derzeitige Büro in der Frankenstraße im Norden Regensburgs. Mit fünf Mitarbeitern im Innendienst, inklusive mir als Auszubildende, sowie neun Außendienstmitarbeitern und einem Vertriebspartnerbetreuer ist das Arbeitsklima sehr harmonisch und familiär. Besonders der gute Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft unter den Kollegen sind hervorzuheben. Die Hauptprodukte, die wir hier in Regensburg verkaufen, sind Industriegase, wie zum Beispiel Argon, Stickstoff und Sauerstoff; Kältemittel aller Art; Medizinische Gase; Lebensmittelgase; Schweiß-, Schneid-, und Lasergase; sowie Sondergase, beispielsweise Stickstoff mit hoher Reinheit.  Um unserer Disposition im Werk Weißenhorn bei der Belieferung der rund 3.200 Kunden in unserem Verkaufsgebiet tatkräftig unter die Arme greifen zu können, haben wir Vertriebspartner vor Ort. Diese liefern nach unserer Vorgabe direkt zu Kunden, bieten aber selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich das gewünschte Produkt vor Ort abzuholen.  Zu unseren Haupt- bzw. Großkunden gehören vor allem Hochschulen, Universitäten, Kliniken, Pharmaunternehmen, Klima- und Kältefachbetriebe, Automobilzulieferer, Metall- und Maschinenbauunternehmen, Laserkunden und Brauereien.  Diese beziehen hauptsächlich Stickstoff und Sauerstoff / medizinischen Sauerstoff in Tanks, aber auch Flaschen sind sehr gefragt. Ebenso werden Schweißgase und verschiedene Kältemittel von diesen Kunden häufig benötigt.

 

Langweilig wird‘s nie!


Mein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr morgens. Täglich bearbeite ich Kundenanfragen und Kundenbestellungen, lege Kunden im System an, schreibe Angebote, schicke Nutzungsverträge zu Kunden, pflege Nutzungsverträge und Konditionen ins System ein, lege Nutzungsverträge ab, bearbeite verschiedene Listen, erstelle Gut- und Lastschriften und nehme Telefonate entgegen. Anfangs war es schwer für mich, die Welt der  Gase zu verstehen, da es ein komplett neuer Bereich war, den ich kennenlernen durfte. Doch mit jeder Anfrage, jedem Angebot, jeder Bestellung und jedem Telefonat mit Kunden konnte ich mehr über die Eigenschaften und den Anwendungsbereich von Gasen lernen.
Auch ein Tag im Außendienst mit unserem Kundenberater Herrn Booß trug viel zu meinem Verständnis für Gase und die Kundenbetreuung bei.  Mittlerweile finde ich mich in dem großen „Gase-Urwald“ ziemlich gut zurecht und kann einige Fragen von Kunden schon selbst beantworten. Für Fragen zu besonderen Gasen oder speziellen Anwendungsbereichen stehen mir meine Kollegen aus den jeweiligen Abteilungen in Münster zur Seite.  Selbstverständlich treten bei all den Aufgaben hin und wieder Schwierigkeiten auf, beispielsweise Lieferverzüge, nicht korrekte Mietberechnungen, Fehler beim Lieferscheinerfassen und falsche Bestände. Auch wenn solche Unklarheiten nicht immer durch uns im Verkaufsbüro, sondern ebenso durch Lieferstellen oder Kunden entstehen, liegt es letztendlich doch in unserer Hand, diese zu klären.

Nebenbei…

… fallen den Tag über noch kleinere Arbeiten an. So gießen wir abwechselnd die Blumen, räumen den Geschirrspüler ein und aus, kümmern uns um den Getränke-, Kaffee- und Teevorrat und holen Brotzeiten für Besprechungen mit unseren Kundenberatern. Auch das eigenständige Holen und Wegbringen der Post ist feste Aufgabe unseres Verkaufsbüros.

Eine tolle Erfahrung

Hierbei wird klar, dass sich der Arbeitsalltag in einer Niederlassung doch in einigen Punkten von dem der Hauptverwaltung in Münster unterscheidet. Erfreulicherweise durfte ich auch den Arbeitsalltag der Hauptverwaltung im Zuge eines mehrwöchigen Aufenthalts in Münster kennenlernen. Zusammen mit anderen Auszubildenden aus den Niederlassungen bewohnte ich eine der beiden Azubiwohnungen und durchlief die Abteilungen, die im Verkaufsbüro in Regensburg nicht vertreten sind. Durch diese großartige Erfahrung, die ich dank  Westfalen machen durfte, lernte ich viele neue Leute kennen und wurde selbstständiger und selbstbewusster.

Sicher wäre es auch für Azubis und Mitarbeiter aus Münster interessant, den Alltag in unserem Verkaufsbüro kennenzulernen. Zumal die Stadt Regensburg mit ihren vielen gemütlichen Lokalitäten und der wunderschönen Altstadt eine Reise wert wäre.

Ich hoffe, dass ich Ihnen und euch einen guten Eindruck über den Berufsalltag in unserem Verkaufsbüro vermitteln konnte.


Viele Grüße aus Bayern
Christina Sporer
Riesenrad

„Dear Sir or Madame…“

….so oder so ähnlich fing die ganze Sache im Winter 2013 an. 
 Nach einer Infoveranstaltung der Schule war alles klar…

wir wollten nach Brighton, England!


Nach der Zustimmung, der Freistellung und einer finanziellen Unterstützung von Westfalen konnten die ersten Bewerbungen geschrieben werden.  Am Jahresanfang 2014 erhielten wir die Nachricht, dass wir – neben 20 Mitschülern – dabei sind.

Jetzt ging es darum, die zwei wichtigsten Fragen zu klären:
Wo werden wir wohnen und arbeiten?
Für Luisa ging es nach Hove und für Steffen nach Southwick – beides Vororte von Brighton.

Bei den Unternehmen wurde es dann etwas kompliziert.
Steffen hatte relativ schnell eine Antwort: Es ging in einen „Motorradladen“ – erstmal pure Begeisterung.

Bei Luisa  war es nicht so einfach: sie musste sich vorab einem Skype- Interview stellen.  Vor der Kamera saßen zwei junge Männer, die direkt anfingen zu erzählen. Sie hat zwar von  allem nur die Hälfte verstanden aber wusste anschließend , dass sie für ContractRecruit (ein Jobboard) arbeiten wird. Ihr Resümee sah vorerst so aus: 

– Coole Leute
– geile Stimmung
– sprachlich ? läuft!

In der Schule wurden uns das Land, die Leute und die Kultur etwas näher gebracht. Danach fühlten wir uns schon ein bisschen wie „native speaker“ 😀

Sommer 2014: Es geht los ! 

„Ich bin so froh wenn der ganze Mist hier rum ist!“
Das waren die letzten Worte auf deutschem Boden. Von wem diese Worte kamen, soll hier mal nicht weiter erwähnt werden.  

Mit einem Puls von 400 und ´nem Kloß im Hals kamen wir in unseren Gastfamilien an. Doch alles war halb so wild: Wir beiden wurden sofort herzlich aufgenommen. Luisa bei einer älteren Dame und Steffen bei einer noch älteren Dame und ihrem Partner.

#Weltmeister
#Weltmeister

Direkt nach der Ankuft machten wir uns allerdings  auf den Weg in einen Pub, um das Spiel Deutschland vs. Ghana zu gucken. 
Das erste englische Bier war schon etwas gewöhnungsbedürftig, doch das sollte sich mit der Zeit legen.

Wir haben nach einem so ereignisreichen Tag natürlich erstmal lange geschlafen und um ehrlich zu sein, trauten wir uns in den fremden Häusern beide nicht so recht aus den Zimmern.

Doch irgendwann musste man ja raus, denn wir hatten uns mit dem Rest der Gruppe in Brighton verabredet.
Das erste englische Frühstück war gar nicht mal so anders. Es gab Toast mit Nutella und Marmelade: Nix von wegen „Baked Beans“ oder „Fried Eggs“! Den Sonntag verbrachten wir dann in Brighton. In der Stadt, am Strand und im Park. 

Die Spannung steigt: Unser erster Arbeitstag!

Am Montagmorgen hieß es:  „Meeting at Stages at 10:00 o’clock“. Stages ist die Partnerorganisation für den Schüleraustausch in Brighton. Eigentlich wurde nicht viel gesagt. Nur: „If you have any problems do not hesitate to contact us”.

Danach ging es in die „Companys“

Luisa hatte leichte Probleme, die richtige Tür zu finden und stand erstmal im völlig falschen Gebäude. Steffen fand nur mit Hilfe von Google Maps den richtigen Weg .  
Luisa bekam einen Kaffee und dann hieß es: „See you tomorrow“.
Bei Steffen hieß es:  „Someone will pick you up tomorrow morning. Prepare to get really dirty” .
Nach diesen Statements war klar: Den ersten “Arbeitstag” verbringen wir am Strand. Da wir nicht die Einzigen waren denen es so ging, saßen wir um 15.00 Uhr und bei gefühlten 30 Grad mit allen Austauschschülern am Strand.

Die erste Woche

Natürlich waren die ersten Tage echt ungewohnt.  Aber wir haben uns recht schnell eingelebt. 
Steffen wurde zuerst im Lager der Firma Sinnis International eingesetzt. Eine kleine Spritztour auf einem der Bikes war natürlich auch drin. 😉


ContractRecruit – ein Start-Up – hat ein Jobboard online. Luisa half dabei, das Unternehmen bekannter zu machen. Dazu gehörte E-Mail Marketing und die Pflege des Jobboards. Die Maßnahmen waren so erfolgreich, dass in der vierten Woche 1000 contractors gefeiert werden konnten.  

Die Wochen Zwei und Drei…

… vergingen so unglaublich schnell, dass man eigentlich gar nicht mehr so genau weiß, was man alles gemacht hat. Man kann nur sagen: Brighton ist eine echt geile Stadt! Der Pier ist der Hammer.  Feiern ist auch machbar und der Strand ist ein echtes Highlight.

Die Wochenenden verbrachten wir teilweise in Brighton oder im nur 50 km entfernten London.

Die letzte Woche

Aus dem anfänglichen „Ich bin so froh, wenn der ganze Mist hier rum ist!“, wurde ein „Ich würde am liebsten hier bleiben.“
Wir waren mittlerweile ein fester Bestandteil des Kollegenkreises. Luisa, die tagsüber neue Jobs online stellte und abends mit den Kollegen in einen Pub ging und Steffen, der mittlerweile im Shop der Firma eingesetzt war und dort die tägliche Arbeit unterstützte.

Doch wie heißt es so schön: Alles hat ein Ende….

Der Abschied von Kollegen und Gastfamilien fiel uns schon schwer. Es wurden Daten und Adressen ausgetauscht, damit man sich nicht ganz aus den Augen verliert. 

Auf der einen Seite freuten wir uns auf Zuhause, auf der anderen Seite hatten  wir hier in Brighton eine neue „kleine Familie“ gefunden und Freunde gab es hier auch genügend. 

„Am liebsten wäre ich noch zwei Wochen hier geblieben“ so oder so ähnlich lauteten die letzten Worte auf englischem Boden.

So können sich die Meinungen ändern und aus anfänglicher Skepsis kann eine einmalige Erfahrung werden, die man auf keinen Fall missen möchte.

Fazit

Mit etwas Eigeninitiative, Motivation und der Unterstützung von Westfalen – für die wir uns noch einmal bedanken möchten – wurde uns dieses Praktikum ermöglicht. Diese Erfahrung gehört bis jetzt zu den besten, die wir in unseren noch jungen Jahren machen durften. Jeder, der die Chance bekommt einen Auslandsaufenthalt anzutreten, sollte diese nutzen. Es ist egal, ob es nach England, Japan oder in die Schweiz geht. 

Ein Auslandsaufenthalt ist immer eine Reise wert!

 
Viele Grüße

Luisa und Steffen

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Ins kalte Wasser gesprungen

Liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Janine Lukas und ich absolviere eine Ausbildung zur Betriebswirtin.
Seit dem 1. August 2014 bin ich in der Westfalen Gruppe tätig.
In meinem ersten Blog-Beitrag berichte ich über meine erste Zeit hier im Unternehmen.


Es fing alles ganz entspannt an…

… mit einer Einführungswoche, in der wir – die neuen Auszubildenden – das Unternehmen näher kennenlernten. Wir besuchten unter anderem das Tanklager in Gelmer, das Werk in Gremmendorf und in Hörstel. 
Dort erhielten wir interessante Informationen über die Luftzerlegung, die verschiedenen Gasflaschen und Gasabfüllungen.

Als die Einführungswoche endete, stand von montags bis mittwochs das Teamtraining in Oer-Erkenschwick auf dem Plan. Drei tolle und lustige Tage mit allen neuen Azubis, an denen wir uns noch besser kennenlernen konnten.

Aber dann ging es los!

Am Donnerstag, den 14. August ging es dann richtig los.
Meine erste Abteilung ist die Unternehmenskommunikation. Dort unterstütze ich die verantwortliche Kollegin bei der Konzeption und Koordination der Social -Media-Aktivitäten der Westfalen Gruppe.
Zu Anfang recherchierte ich viel über soziale Netzwerke.
Die vielen Funktionen musste ich zuerst einmal genauer kennenlernen.

Ich selber bin zwar auch in sozialen Netzwerken aktiv, allerdings beschäftigt man sich privat nicht ganz so tiefgründig mit den vielen verschiedenen Funktionen, die soziale Netzwerke bieten.

Für den Mitarbeiter-Blog haben sich engagierte Kollegen zusammengefunden, die spannende Beiträge verfassen wollen. Ich bin immer noch beeindruckt, mit wie viel Einsatz – zusätzlich zum Tagesgeschäft – die Beiträge erstellt werden.

Die erste Schulung

Am 18. August fand eine WordPress-Schulung für die Blogger statt, an die sich eine Twitter-Schulung anschloss. Durchgeführt wurde diese von Herrn Dr. Meise

Also saß ich mit anderen Bloggern in der 10. Etage des neuen Westfalen Towers und habe an diesem Tag viel über die Handhabung eines Blog-Systems, über das SEO-gerechte Verfassen von Texten und ebenso viel über Twitter gelernt. Trotz des sehr umfangreichen Unterrichts-Stoffs konnte ich mir den einen oder anderen Blick aus den bodentiefen Fenstern auf Münster nicht verkneifen. :-)


Nach der Schulung war ich gewappnet für Twitter und unseren Mitarbeiter-Blog.

In den weiteren Tagen bekam ich immer mehr Aufgaben, die ich eigenständig erledigen durfte. Mein anfängliches Unwohlbefinden gegenüber Telefonaten mit oft mir unbekannten Kollegen legte sich recht schnell. Ich hielt Rücksprache mit den Bloggern über ihre Blog-Beiträge und motivierte andere Auszubildende, auch einmal einen Beitrag für den Mitarbeiter-Blog zu schreiben.

Die erste Redaktionssitzung

Wenige Tage später standen die Vorbereitungen für die monatliche Redaktionssitzung der Blogger an. Dieses Mal sollte es allerdings nicht nur um die Blog-Beiträge gehen: Für die Kollegen, die an der Twitter-Schulung nicht teilnehmen konnten, sollte es eine kleine Einführung in das soziale Netzwerk geben.
Ich hatte an der Schulung teilgenommen, somit durfte ich die Einführung  geben. Dazu bereitete ich eine Präsentation vor.

Am Montag startete ich dann schon in die dritte Woche. Die Präsentation war fertig – die letzten Vorbereitungen für die Redaktionssitzung liefen.
Die Brötchen und der Kaffee standen bereit und um 10 Uhr ging es dann los.
Es war eine lockere Stimmung mit netten Kollegen.
Zum Schluss war ich dann an der Reihe! Obwohl mir im Vorfeld etwas mulmig gewesen war: Alles halb so schlimm!

Und weiter geht’s!

Schon jetzt kann ich sagen, dass ich zwar erst seit ein paar Wochen in diesem Unternehmen tätig bin, mir aber schon vieles aneignen konnte, vieles kennengelernt und viele Aufgaben bewältigt habe.

Das liegt auch daran, dass man mir von Anfang an Aufgaben zugetraut hat, die mir zwar nicht immer ganz geheuer waren, die ich dann aber doch gut bewältigen konnte.
Ich freue mich auf die weitere Zeit in der Westfalen Gruppe und bin gespannt, was für Aufgaben und Herausforderungen noch auf mich zukommen werden.

Ihre
Janine Lukas



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