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Ich studiere BWL an der Fachhochschule Münster. In meinem siebten Semester, von März bis August 2018, absolvierte ich ein Praktikum bei der Westfalen AG in der Abteilung Supply Chain Management (SCM). In der zweiten Hälfte meiner Zeit im Unternehmen habe ich zudem meine Bachelorarbeit geschrieben.

Praktikum im SCM – smart, charakterstark und modern

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Lara Schurmann, ich bin 21 Jahre alt und studiere BWL an der Fachhochschule Münster. In meinem siebten Semester, von März bis August 2018, absolvierte ich ein Praktikum bei der Westfalen AG in der Abteilung Supply Chain Management (SCM). In der zweiten Hälfte meiner Zeit im Unternehmen habe ich zudem meine Bachelorarbeit geschrieben.

Ich bin in Münster geboren, aufgewachsen und nun am Studieren. Schon seit meiner Kindheit kenne ich die Westfalen AG. Wenn man Glück hat, fängt man am Rosenmontag in Münster die guten Kamellen mit dem springenden blauen Pferd auf weißen Hintergrund. Auch im Alltag begegnet einem das Westfalen Logo an vielen Ecken: natürlich in Form von Tankstellen. Diese sind mir immer positiv im Gedächtnis geblieben, da sie passende Öffnungszeiten für Studenten aufweisen. Zu guter Letzt ist mir Westfalen bei sommerlichen Abenden aufgefallen, denn der Gasgrill läuft bei uns eben nur mit WestfalenGas.

Mein Start ins Berufsleben

Am ersten Tag habe ich meine Abteilung in einer lockeren Runde während der Frühstückspause kennen gelernt. Ich wurde herzlich empfangen und gut in die Gruppe aufgenommen und integriert. Durch die offenen Bürowelten konnte ich mal hier und mal da zuhören oder über die ein oder andere Schulter blicken. Schon nach den ersten Tagen wusste ich: das Team ist einfach großartig. Jeder von ihnen ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. So kommt es dazu, dass hier viele verschiedene Charaktere zusammentreffen und daraus eine wunderbare Mischung entsteht. Eben smart, charakterstark und modern – das SCM der Westfalen AG Münster.

Ich bin als Praktikantin im Team CLAS (Coordination Logistic Application and Services) eingesetzt worden und habe zum einen im operativen Tagesgeschäft geholfen, zum anderen an Projekten mitgearbeitet. Bei Fragen oder Problemen gab es an jeder Ecke Unterstützung von meinen Kollegen. Ich konnte zu jeder Zeit Fragen stellen und bekam immer eine hilfreiche Antwort. Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle!

Zu meinem Aufgabenbereich gehörten die unterschiedlichsten Tätigkeiten. Von easy peasy bis kopfzerbrechend war alles dabei. Bei den Denksportaufgaben wurde es schon kniffelig, allerdings wurde der Arbeitsalltag dadurch nie langweilig.

Meine Kollegen haben mir sehr schnell auch umfangreiche Aufgaben anvertraut. So hatte ich schon in den ersten zwei Wochen internationalen Kontakt zu unseren Tochtergesellschaften. Außerdem habe ich neue Materialien oder Bestellungen in SAP angelegt und gepflegt. Diese Tätigkeiten fielen immer mal wieder zwischendrin an. Zu meiner Routine zählte zum Beispiel das Erstellen von Analysen oder die Anfertigung des Monatsberichts für das Team CLAS.

Im Studium lernt man sehr viel Theorie und leider nur wenig Praxis. Aus diesem Grund musste ich dann schon mal das ein oder andere nachfragen oder eben selbst ausprobieren.
Learning by doing war hier das Stichwort!!!

Ich habe schnell meine Komfortzone verlassen müssen und ich muss gestehen: es tat gar nicht weh 😉 Das lag vor allem an der angenehmen Arbeitsatmosphäre in der Abteilung. Es ist nämlich vollkommen in Ordnung auch mal Fehler zu machen. Natürlich sollte man aus ihnen lernen, aber egal ob beruflich oder privat, es gehört einfach zum Leben dazu!

Großprojekt Bachelorarbeit

Die Hälfte meiner Zeit war ich beschäftigt mit meiner Bachelorarbeit. Das Thema war spannend: Vertriebspartner und ihre Bevorratung. Der Konflikt zwischen Kapitalbindungskosten und Transportkosten steht hier im Mittelpunkt. Es soll ein Konzept entwickelt werden, um die Bevorratung zu optimieren.

Meine Kick-Off-Präsentation war Ende April. Bereits hier gab es viele Anregungen und Tipps, die ich gut gebrauchen konnte. Nach der Einarbeitungszeit hatte ich schnell die IST-Situation aufgenommen. Dann kam der schwierige Teil: der Soll-Prozess. Schwachstellen aufzudecken und zu optimieren hat mich an meine Grenzen gebracht, aber ich habe es geschafft. Daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und ein Fazit zu ziehen waren dann das Ende meine Arbeit. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die mich unterstützt haben.

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit der Zeit bei der WAG. Es war die richtige Entscheidung, mich zu bewerben und die Praxis in genau diesem Unternehmen kennen zu lernen. Außerdem bin ich sehr dankbar für die tolle Unterstützung und Hilfe bei meiner Bachelorarbeit. Ich habe ein tolles Projekt bearbeiten dürfen und ich hoffe, dass meine Ergebnisse verwendet werden. Vielleicht kann ich selbst mein erarbeitetes Konzept im Unternehmen implementieren, wenn noch genug Zeit vorhanden ist. Das wäre der krönende Abschluss.

Das Praktikum bei der Westfalen AG in Münster werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Einerseits, weil ich von großartigen Kollegen umgeben war und ich einen tollen Einstieg ins Berufsleben hatte. Andererseits ist und bleibt Münster meine Heimatstadt, wo der Hauptsitz von Westfalen eben ist.

Beste Grüße
Lara Schurmann

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