Archiv der Kategorie: Seminare & Schulungen

Juli 2011 Teenager vor der Htte

Schule mal anders

Liebe Leser/-innen ,

bald ist es wieder soweit!

Für viele Schüler/-innen steht die heiße Phase der Bewerbung an. Auch für die SchülerInnen der Realschule Wolbeck – mit der Westfalen eine Kooperation unterhält –  geht es in den Endspurt.

Mit dem Ziel vor Augen, den Schülern den Absprung von der Schule in das Berufsleben zu  erleichtern, haben wir – vier Auszubildende von Westfalen  (mit Unterstützung einer Praktikantin aus dem Personalwesen) den Schülern der Realschule Wolbeck ein Knigge- sowie ein Bewerbertraining gegeben.

Knigge Training am 08.03.2017

Knigge ?! Wer ist denn das?! So lautete das Motto unseres ersten Trainingstages.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch einen der Lehrer und einer kurzen Absprache zum Tagesverlauf konnten wir direkt starten. Einmal auf der anderen Seite des Klassenraumes stehen :-) . Na, dann mal los!

Nachdem die ersten Fragen am Morgen zum Thema
„Knigge ?! Wer ist das?! Was möchte er uns auch heute noch vermitteln?!“ geklärt waren, konnten die SchülerInnen gemeinsam mit uns hilfreiche Informationen und Übungen, die für ein gelungenes Auftreten im Praktikum wichtig sind, erarbeiten.

Know the Rules / Wrfel mit Symbole
Zum Einstieg in den Tag sprachen wir zum Beispiel über die Bereiche Begrüßung, Handschlag und das Duzen bzw. Siezen. Für die SchülerInnen sind diese Informationen und Übungen eine wertvolle Stütze für den ersten Praktikumstag und unsere Tipps können hoffentlich vor dem einen oder anderen Fettnäpfchen bewahren :-)

Für den zweiten Teil des Trainings hatten wir uns eine Übung überlegt, bei der alle schnell gemerkt haben, wie wichtig nicht nur Körperhaltung und Körpersprache, sondern auch die Gestik, Mimik und Sprache im Berufsleben und im Alltag sind. Denn die ersten drei bis vier Sekunden sind entscheidend, um ein gutes Erscheinungsbild zu vermitteln.

Zum Abschluss gingen wir auf das wohl derzeit wichtigste Thema der Jugend  – die Handynutzung – ein. Über den ganzen Tag konnten wir dieses immer wieder gut in den drei Klassen beobachten. Daher gaben wir den SchülerInnen noch ein paar wichtige Informationen bezüglich der Nutzung am Arbeitsplatz und die Wirkung auf andere Personen mit auf den Weg.

Beendet haben wir das Training in jeder der drei Klassen mit einer offenen Fragerunde, in der interessante Fragen gestellt wurden und wir die einen oder anderen Befürchtungen ausräumen konnten.

Bewerbertraining am 26.04.2017

Zusammen mit den SchülerInnen erstellten wir eine Mindmap zum Thema „Bewerbung“.

Über die Suche und den Weg zum passenden Ausbildungsberuf konnten wir unsere eigenen Erfahrungen bezüglich Jobmessen, Agentur für Arbeit usw. weitergeben. 

Anschließend ging es dann ans „Eingemachte“. Die SchülerInnen waren aufgefordert, ihre Kenntnisse im Zusammenhang mit der Erstellung von Bewerbungsunterlagen unter Beweis zustellen.

Wir präsentierten den SchülerInnen ein Negativ-Beispiel eines  Anschreibens und eines Lebenslaufs und begaben uns zusammen mit ihnen auf die Fehlersuche. Im Zuge dessen konnten wir den Schülern auch gleich die wichtigsten Dos und Don’ts rund um das Anfertigen einer überzeugenden Bewerbung aufzeigen.

Als nächstes sollten die SchülerInnen das Erlernte direkt umsetzen, indem sie in Kleingruppen eine Reihe von Papierschnipseln zu einem perfekten Anschreiben und Lebenslauf zusammensetzten. Da die SchülerInnen zuvor sehr gut aufgepasst hatten, lief die anschließende Besprechung der Ergebnisse zur Freude aller Beteiligten wie am Schnürchen.

Den letzten Teil des Trainings bildeten Informationen, Tipps und Tricks zum klassischen Vorstellungsgespräch und dem  Assessment Center, welches mittlerweile immer häufiger zum Einsatz kommt. Auch in der Westfalen Gruppe werden unsere Auszubildenden zunächst in einem Assessment Center ausgewählt. 

Mit Hilfe von kleinen Übungen konnten wir den SchülerInnen die Aufgabentypen und das Ziel des Assessment Centers auf praktische und spaßige Weise vermitteln. Dass es vorteilhaft ist, authentisch zu sein und sich mit Individualität abzuheben, war vielen SchülerInnen vorher gar nicht bewusst.

Zum Schluss durften alle ihre eigenen Fragen loswerden, uns Feedback geben und unsere extra für die SchülerInnen gestaltete Mappe mit allen Materialien rund um das Thema „Bewerbung“ entgegen nehmen.

Unser Fazit

Es waren zwei schöne Tage, an denen wir die Möglichkeit hatten, einmal auf der anderen Seite des Klassenzimmers zu stehen.

Da wir vier vor nicht all zu langer Zeit selbst in dieser Situation waren, konnten wir uns gut in die Schüler hineinversetzen und Ihnen hilfreiche Tipps geben.

Wir hoffen, dass die Schüler viel mitnehmen konnten und wir einige Gesichter hier bei  Westfalen wiedersehen dürfen! :-)

Viele Grüße
Sven Benger, Nane Stohldreier, Maike Schwering und Kathalina Kirchhoff


Header-Bild: Fotolia #38763651 | Urheber: shootingankauf

Oil and engine malfunction warning light control in car dashboard. 3D rendered illustration. Close up view.

Öl checken – aber richtig!

Wer kennt es nicht, wenn man am wenigsten damit rechnet, leuchtet die Ölkontrollleuchte im Tacho auf! Gut vorbereitet eine Kleinigkeit, in vielen Fällen aber plötzlich ein massiv pulssteigerndes Problem :-) .

Die Autofahrer, die immer einen Liter Öl im Kofferraum durch die Gegend fahren, lehnen sich jetzt wahrscheinlich entspannt zurück, für alle anderen wird es interessant.

Die häufigste Ursache für das Aufleuchten der Ölkontrollleuchte ist ein zu niedriger Ölstand. Technische Prüfstellen wie der TÜV oder die GTÜ haben bewiesen: Jeder fünfte von uns tankt, wäscht und pflegt sein Fahrzeug, fährt aber mit viel zu wenig Öl im Motor von A nach B.

Oft fehlt mehr als ein Liter!

Mechanische Probleme können ebenfalls zum Aufleuchten der Leuchte führen, lassen sich dann aber oft nur durch eine Werkstatt und eine oft kostenintensive Reparatur beheben – gut das wir für solche Fälle vielerorts sehr gute Werkstätten an unseren Tankstellen haben, die zu attraktiven Konditionen TOP Qualität abliefern!

Kommen wir zurück zum Problem: Die Ölkontrollleuchte leuchtet, was tun?

Wenn tatsächlich Öl fehlt: Natürlich schnellstmöglich den Ölstand mit der richtigen Qualität wieder auf Maximum bringen, ohne Wenn und Aber!

Zu wenig Öl verursacht im Motor eine höhere Reibung, damit verbunden einen extremen Verschleiß und hohe Temperaturen. Der Motor leidet und im schlimmsten Fall wird dieser beschädigt oder es kommt zum Totalausfall. Alles Extreme, aber man sollte nicht unterschätzen, was die im Durchschnitt vier Liter Motoröl in allen Drehzahlbereichen leisten.

Aber, welches Öl braucht mein Fahrzeug? Was ist beim Nachfüllen alles zu beachten? Kann ich das ohne Hilfe selbst erledigen? Hmmm… – Die von der nächsten Tanke haben bestimmt Ahnung?!

Klar, herzlich Willkommen – wir helfen gerne weiter!

Beratung und Service - direkt am Fahrzeug unserer Gäste
Beratung und Service – direkt am Fahrzeug unserer Gäste
Alles wieder auf Maximum!
Alles wieder auf Maximum!
Ein tolles Team – unsere Schmierstoffexperten aus Fritzlar
Ein tolles Team – unsere Schmierstoffexperten aus Fritzlar!

Jetzt ist das Team an der Tankstelle gefragt und genau an dieser Stelle setze ich mit dem „Schmierstoffpraxistraining vor Ort“ an. Denn dieses Training, das von unseren Tankstellenpartnern gebucht werden kann, soll die Teams vor Ort fit machen, für einen schnellen und kompetenten Schmierstoffverkauf an der Tankstelle.

Unser Gast soll mit einem optimalen Ölstand, dem richtigen Öl und einem guten Gefühl von der Tankstelle fahren. Das ist die oberste Prämisse, Bauchempfehlungen gibt es bei uns nicht!

Ich besuche die Tankstellen vor Ort, um den Mitarbeitern direkt an ihrem täglichen Arbeitsplatz zu begegnen. Die Theorie zu kennen ist die eine Seite, die direkte Anwendung in der Praxis aber übt und gibt Sicherheit im alltäglichen Geschäft. Ob jemand mit dem Ölcheck vertraut ist, merkt unser Gast sofort, das muss vom ersten bis zum letzten Handgriff passen.

Der Besuch unserer Tankstellen bereitet mir große Freude. Es ist immer wieder toll, die Menschen vor Ort persönlich kennenzulernen. Darüber hinaus es für mich sehr wichtig die Sichtweise und die Belange der Tankstellenteams vor Ort kennen und verstehen zu lernen – und eine gelungene Abwechslung zum Alltag im Büro ist es noch dazu.

Ziel des Trainings ist es, dass jeder Mitarbeiter anschließend innerhalb kürzester Zeit für den Gast das richtige Öl finden und kompetent anbieten kann, keine Frage soll unbeantwortet bleiben. Das funktioniert nur, wenn man weiß, worüber man spricht und sich sicher ist, was man gerade tut. Nach der Schulung eine Leichtigkeit für unsere Teams vor Ort. Läuft!

Hier ein kleiner Auszug der Fragen, die uns vor Ort immer wieder erreichen:

1. Was bedeutet Viskosität?
2. Was bedeutet 5 W – 40 ?
3. Was ist ein DPF?
4. Was ist AdBlue?
5. Was sind sogenannte Low Ash Öle?
6. Was sind Additive?
7. Wofür steht Longlife?

Das hier sind die Antworten auf die Fragen in Kurzform:

1. Viskosität beschreibt die Fließfähigkeit bzw. das Fließverhalten von Ölen. Je höher seine Viskosität, desto dickflüssiger ist das Öl. Und je niedriger seine Viskosität ist, desto dünnflüssiger ist es.

2. 5 W 40: Das ist ein Maß für die Fließeigenschaften des Öls. Die vor dem Buchstaben „W“ gekennzeichnete Zahl beschreibt die Fließeigenschaften bei Kälte. Je kleiner die Zahl, desto schneller und besser fließt das Öl an die wichtigen Schmierstellen im Motor. Je höher die Zahl nach dem W, desto dicker ist das Öl im warmen Zustand und verhindert so ein Abreißen des Schmierfilms.

3. „DPF“ bedeutet Dieselpartikelfilter, dieser ist notwendig, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren und ist heutzutage die Voraussetzung für die freie Fahrt in Umweltzonen die ausschließlich für Fahrzeuge mit grüner Umweltplakette freigegeben sind.

4. AdBlue ist eine Harnstofflösung die den Ausstoß von Stickoxiden bei Dieselfahrzeugen reduziert. Hierbei handelt es sich um einen zusätzlichen Betriebsstoff der in einen extra dafür vorgesehenen Tank eingefüllt wird. AdBlue ist KEIN Schmierstoff. AdBlue ist in praktischen Kleingebinden an allen Tankstellen der Westfalen AG erhältlich!

5. Low Ash Öle minimieren die Rußpartikelbildung während der Verbrennung im Motor und sind für Dieselmotoren mit Abgasnachbehandlung wichtig.

6. Additive sind Zusätze, die die Eigenschaften des Öls verbessern wie z.B. Korrosionsschutzadditive, Alterungsschutzmittel, Reibungsminderer, Verschleißminderer etc…

7. Durch Einsatz von Longlife-Produkten lässt sich ein verlängertes Wechselintervall erzielen, oft sind je nach Hersteller Intervalle von bis zu 30.000 km möglich.

Hätten Sie alle Fragen beantworten können? Nein? Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass das Personal an den Tankstellen gut geschult ist und Sie bei all den Fragen sicher beraten kann. Für die meisten Gäste unserer Tankstellen gehört es eben nicht zum Tagesgeschäft, diese Begrifflichkeiten zu kennen, dieses Wissen gehört zu unserem Service einfach dazu!

„Das ist ja eigentlich ganz einfach, man muss nur wissen wie!“ – so lautet in der Regel das Feedback der Teilnehmer nach Abschluss des Trainings, was mir immer wieder eine große Freude bereitet und mich motiviert, mein Wissen auch in Zukunft weiter zu vermitteln.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Ölstand kontrolliert?

Ich wünsche Ihnen eine allzeit „Gute Fahrt“ und freue mich, wenn unsere Teams Sie an unseren Westfalen Tankstellen kompetent beraten. Vor allem freue ich mich aber auf das nächste Praxistraining an einer unserer Tankstellen vor Ort!

Viele Grüße

Kamil Kommander

Header-Bild: #96654714 | © ronnarid – Fotolia.com

Motorwaesche (mit freundlicher Genehmigung von Koch Chemie)

Fahrzeugaufbereitung

Aus ALT mach NEU – geht das?

Ja, das geht! Die Begeisterung bei unseren Tankstellen-Partnern riss nicht ab! Unser neues Training zur Fahrzeugaufbereitung in Kooperation mit der Firma Koch Chemie sorgte auch bei ausgewiesenen Experten unter unseren Tankstellen-Partnern für AHA-Effekte.

So einige Tipps, Tricks und Kniffe bei der Fahrzeugaufbereitung kannten selbst sie noch nicht! In praktischen Arbeitsphasen und mit riesig viel Spaß verwandelten wir das Schulungszentrum bei Koch Chemie zu einem Aufbereitungs-„Spielplatz“.
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Alle wichtigen Themen wurden aufeinander aufbauend demonstriert und vorgeführt. Ganz detailliert wurde auf die beste Herangehensweise je nach Fahrzeugzustand oder auch nach individuellem Kundenwunsch eingegangen.

Rundum-Verschönerung

lackbehandlung_agdAber wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Fahrzeugpflege und Fahrzeugaufbereitung?

Ganz einfach:
  • Fahrzeugpflege bedeutet: Gutes erhalten!
  • Fahrzeugaufbereitung bedeutet: Weniger Gutes verbessern!
Gerade beim Stichwort Wiederverkaufspreis oder Langlebigkeit wäre für mich die Fahrzeugaufbereitung ein Muss, um den Wert meines Autos zu erhalten.
Jeder Schönheitsfehler wird individuell behandelt, bis aus einem optisch „häßlichen“ Auto wieder ein attraktives Fahrzeug geworden ist.

Und das geht so!

Schritt 1: Die gründliche Reinigung
Basis für eine gute Fahrzeugaufbereitung ist in jedem Fall die gründliche Fahrzeugwäsche, denn nur bei einem sauberen Auto können zum Beispiel kleine Lackschäden erkannt werden. Schmutz, Vogelkot und Insektenrückstände müssen gründlich entfernt werden. Auch die Felgenreinigung sowie die Türfalzreinigung gehören dazu.

waesche
Insbesondere, wenn Kinder öfter und Haustiere manchmal im Auto mitfahren, lassen sich Verschmutzungen des Innenraums nicht vermeiden. Einen Moment nicht aufgepasst und schon liegt die Eiskugel oder das Kaugummi auf den Polstern, während es sich der nasse Hund auf der Rückbank bequem macht.  😉 
Schritt 2: Innenaufbereitung
Der Innenraum eines Fahrzeugs wird im Alltag sehr stark beansprucht. Hinzu kommen UV-Strahlungen, die Kunststoffteile ausbleichen lassen. Für eine einwandfreie Aufbereitung von Teppich, Polstern, Himmel, Cockpit und Lederoberflächen setzen Profis auf spezielle Reinigungs- und Pflegeprodukte. So erhalten die im Cockpit vorhandenen Kunststoffe aber auch Polster und Leder am Ende eine neuwertige Optik zurück. 

Je nach Bedarf kann auch eine Geruchsbehandlung vorgenommen werden. Denn Zigarettenqualm, Feuchtigkeit, Hundehaare und schlecht gewartete Klimaanlagen können im Innenraum eines Fahrzeugs schnell für einen üblen Geruch sorgen. Das Auto wird dabei komplett ausgeräumt und alle Teile werden aufwändig gereinigt.

Schritt 3: Außenaufbereitung
Hier liegt ein großes Augenmerk auf der Lackaufbereitung. Kratzer im Klarlack werden ausgebessert, in umfangreichen Poliervorgängen können Schrammen, feinste Schlieren und Hologramme aus der Oberfläche herauspoliert werden. Für einen Langzeiteffekt wird der Lack anschließend auf Basis von Wachs, Teflon oder Nano-Technologie versiegelt.  

Aber auch die Felgen oder Gummi- und Kunstoffteile wie Reifen und Stoßstangen sehen nach der Fahrzeugaufbereitung aus wie neu. Eine Motorwäsche rundet das Komplettprogramm ab. 

Guter Service ist Gold wert!

Die Fahrzeugreinigung und Fahrzeugaufbereitung werden von vielen Autofahrern in Profi-Hand gegeben, weil sowohl das detaillierte Wissen als auch die notwendigen Geräte und Pflegemittel zu Hause fehlen.

Zwar kostet eine umfassende Fahrzeugaufbereitung Geld, der Wiederverkaufswert eines Autos steigt doch erheblich.

Viele unserer Stationen der Westfalen Gruppe bieten eine individuelle Fahrzeugaufbereitung an. Fragen Sie doch einfach mal nach :-)

Herzliche Grüße
Agnes Große Daldrup

Headerbild: Koch Chemie
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Westfalen Aktiv Gesund

Das Gesundheitsmanagement der Westfalen AG feiert in diesem Jahr fünfjähriges Jubiläum. Zeit, um mal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Was hat uns in den letzten fünf Jahren beschäftigt, was hat uns –  oder besser: wie haben wir die Mitarbeiter der Westfalen Gruppe bewegt? :-)
Wir, das ist das Team Westfalen Aktiv Gesund, das aus sechs Kollegen völlig unterschiedlicher Abteilungen und Berufsgruppen besteht.

Aktiv und gesund durch das Jahr 

Vor fünf Jahren starteten wir mit der Kick-Off Veranstaltung „Gesund durch den Winter“. Das kostenlose Obst und die umfangreichen Informationen rund um das Thema „Gesunde Ernährung im Winter“ kamen so gut an, dass dieses Thema zu einem Dauerbrenner geworden ist.

obst
Aber die Arbeit im Gesundheitsmanagement beinhaltet mehr, als „nur“ kostenlose Vitaminbomben zu verteilen. Auf „Gesund durch den Winter“ folgte der erste Gesundheitstag unter dem Motto: „Fit im Sommer“. 
Ernährungskurse, Hör- und Sehtests, die jährliche Grippeschutzimpfung, Massagen, regelmäßig stattfindende Nichtraucherseminare, der jährlich stattfindende Blutspende-Tag, Veranstaltungen zum Thema Krebserkrankung und Krebsvorsorge in Zusammenarbeit mit der Krebsberatung Münster, Seminare zu den Themen Stressmanagement, Resilienz und Achtsamkeit sind mittlerweile feste Bestandteile im Angebot des Gesundheitsmanagements geworden.

Alle zwei Jahre dürfen sich die Mitarbeiter über unseren informativen Gesundheitstag freuen.

sehtestWichtiger Kooperationspartner beim diesjährigen Gesundheitstag war erstmals der Betriebsärztliche Dienst, BAD. Der BAD bietet darüber hinaus bei Bedarf psychologische Beratung an.

Gesund mit Sport

Im letzten Jahr sind wir eine Kooperation mit Hanse Fit eingegangen. Die Westfalen Gruppe unterstützt uns großzügig und so können unsere Kollegen bereits seit Oktober für einen reduzierten Beitrag die Angebote der zu Hanse Fit gehörenden Fitnesscenter oder Schwimmbäder nutzen.

Seit März bereits läuft der zweite Anfänger-Laufkurs mit diesmal knapp 20 Teilnehmern. Mit dem Leonardo-Campus-Run am 24. Juni wird dieser Kurs in einer schönen Abschlussveranstaltung beendet. 

Ganz wichtig sind aber auch unsere Angebote im Betriebssport.
Hier bieten wir mit Fußball, Badminton, Zumba und Laufen aktuell vier Sportgruppen an, die von den BSG Mitgliedern dauerhaft genutzt werden. Auch unsere Niederlassung in Worms bietet seit Ende 2014 eine eigene Betriebssportgruppe an. Insgesamt freut sich der Betriebssportverein aktuell über knapp 100 Mitglieder.

Im Herbst führt die BSG wieder ein Jahresevent für die Mitglieder, aber auch für alle Mitarbeiter des Unternehmens durch. Unter dem Motto „Westfalen kickt“ findet in einer Soccerhalle ein Fußballturnier mit gemischten Mannschaften statt. Eine solche Veranstaltung fördert nicht nur den Sport, sondern auch das Miteinander .

Eine so große Betriebssportgemeinschaft ist nur durch den Einsatz vieler Kollegen möglich. All diesen Kollegen, aber auch allen Mitarbeitern die die Angebote nutzen, an dieser Stelle ein großer Dank!

Machen Sie mit!

Logo_freigestelltSowohl das Gesundheitsmanagement als auch die Betriebssportgemeinschaft leben  von den Ideen und dem Engagement der Mitarbeiter. Wir freuen uns immer über „Input“ aus dem Kollegenkreis. 



Viele Grüße 
Norbert Krevert 
für das Team Westfalen Aktiv Gesund

Header-Bild: #83921209 happy woman having fun covering eyes with orange © Syda Productions

Three lemons with leaves

Von Zitronen, Papierfliegern und altem Eisen – ein etwas anderer Blick auf Personalentwicklung

Mein Name ist Kerstin Rauterkus. Ich bin Leiterin Personalentwicklung/Ausbildung bei der Westfalen Gruppe.

Und ja, Sie haben richtig gelesen… es geht um Zitronen, Papierflieger und altes Eisen. Dass diese Dinge etwas mit systematischer, nachhaltiger Personalentwicklung zu tun haben sollen, erschließt sich nicht wirklich auf den ersten Blick. Ok: auch auf den zweiten nicht … Sie haben es aber.

Es geht um den Praxisbezug beim Lernen. 

Und der ist unser wichtigstes Ziel bei allem, was wir bei Westfalen an Seminaren, Trainings und anderen Weiterbildungsmaßnahmen anbieten. Denn sind wir mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mal in einer Powerpoint-Schlacht gesessen und verzweifelt nach einem Anhaltspunkt gesucht, wie er das ganze schön dargestellte theoretische Wissen in seinen Arbeitsalltag übertragen soll – ohne dabei müde von den Kollegen belächelt zu werden? So läuft es bei uns nicht!

Personalentwicklung bei Westfalen ist bunt, unterhaltsam und nachhaltig. 

Das gilt für unser Angebot: jährlich aktualisierter Weiterbildungskatalog, zielgruppenspezifische Trainingsprogramme, Coachings, Online-Trainings, individuelle Förderung bei berufsbegleitenden Weiterbildungen, Beratung in allen Themen der Zusammenarbeit und Weiterentwicklung und, und, und….
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Und das gilt auch für die Inhalte der Fortbildungsmaßnahmen. Praxisbezug und Spaß bei der Weiterbildung werden bei uns großgeschrieben. Unsere Überzeugung ist: Nur so kann das Lernen von Neuem, der Transfer in den Alltag und das Ändern von eingefahrenen Gewohnheiten gelingen.  Oder haben Sie als Kind etwa das Binden von Schnürsenkeln gelernt, indem Ihre Eltern Ihnen einen theoretischen Vortrag gehalten haben? Genau!

Und versuchen Sie doch einmal, einem Freund diesen simplen Vorgang – das Schnüren von Schuhen – zu erklären: mit Worten, nicht durch das Zeigen und Vormachen. Und? Funktioniert´s? 

Das gilt auch für alle Themen des beruflichen Alltags, in denen Sie besser werden wollen oder sollen. Oder wie meine Oma sagen würde:

Probieren geht über Studieren

 lemons © atoss - Fotolia.comNehmen wir mal unsere Zitrone. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten für ein großes Pharmaunternehmen. Dieses Unternehmen ist das einzige, das ein bestimmtes, die Welt vor dem Untergang rettendes Insektizid herstellen kann, das aus dem Saft der seltenen Kauai-Zitrone gewonnen wird. Sie haben die Aufgabe, dringend die komplette Ernte dieser Zitrone aufzukaufen. So weit so gut. Leider haben Sie aber einen Konkurrenten, der aus ganz anderen Gründen ebenfalls die Ernte der Kauai-Zitrone benötigt. Jetzt gilt es zu verhandeln und die bestmögliche Lösung zu finden – möglichst für Sie natürlich, aber der andere soll am besten auch nicht sein Ansehen verlieren. 

An der Zitrone lernen unsere Nachwuchskräfte das Verhandeln. Und was mit Übung dann mit den Zitronen gelingt, übertragen sie dann relativ einfach auch in ihre Lieferantengespräche

Ob es die Kauai-Zitrone wirklich gibt, weiß ich übrigens nicht. Sollten Sie eine Vorstellung haben, wie sie aussieht und schmeckt, schreiben Sie mir gerne einen Kommentar :-) .

Bei den Papierfliegern ist es ein bisschen anders. Hier geht es um das Leiten von Projekten. Na klar, denken Sie jetzt, was hat denn ein einfacher Papierflieger mit meinem hochkomplexen Projekt zur Neueinführung von Produkten oder Prozessen zu tun? Nun ja, einiges!

Einen Papierflieger unter Zeitdruck im Team zu konstruieren, der dann auch noch eine Last trägt und dazu noch weiter, höher, schneller fliegt als der des Gegnerteams – dazu braucht es Planung, Strategie und gutes Zusammenarbeiten. Erkennen Sie nun einen Zusammenhang mit Ihrem Projekt?  Ich kann Ihnen sagen, dass das Lernen so Spaß macht und im Kopf bleibt – ich habe selbst einen Flieger mitgebaut (Und auch zuerst gedacht: ich bin doch nicht im Kindergarten…). 
© Helder Sousa - Fotolia.com
Das Geheimnis bei Zitrone und Papierflieger ist, Theorie einfach und anschaulich verstehbar zu machen und so ganz automatisch zu lernen und anschließend die Inhalte auch umsetzen zu können.

Und so oder so ähnlich funktionieren alle unsere Trainings:  Ob Sie beim Seminar zum Stressmanagement verschiedene Entspannungsübungen vor Ort ausprobieren oder im Trainingsprogramm für Führungskräfte eigene „Fälle“ mitbringen und durchsprechen oder auch -spielen. Ob Sie im Kommunikationstraining einfach mal nur zuhören (das ist gar nicht so einfach) oder im Training für Nachwuchskräfte eine Brücke bauen, um Teamprozesse zu verstehen und sie steuern und verändern lernen. Der Praxisbezug macht´s erst eingängig! 

Gern gesehen: die Best Ager 

© Gina Sanders - Fotolia.comUnd das Schöne ist: Das funktioniert für alle Altersstufen!  Womit wir beim vermeintlich alten Eisen wären… So herzlos werden an einigen Stellen ja gerne die Mitarbeiter der Generation 50+ betitelt. Auch hier gilt: Bei uns nicht!  Während die Angehörigen dieser Generation sich woanders wohl fragen, ob das Ende der Karriere langsam naht, werden sie bei uns als wertvolle Mitarbeiter mit dem größten Erfahrungsschatz gesehen.

Und da wären wir ja dumm, würden wir diesen gerade im Bereich der Personalentwicklung nicht nutzen und nicht für einen regen Wissenstransfer sorgen. So gibt es bei uns keine Ü50-Lernprogramme, sondern durchweg altersgemischte Gruppen. In den oben beschriebenen Praxisübungen tauschen sich die Generationen X, Y und neuerdings auch Z ganz automatisch untereinander und mit den erfahrenen Best Agern aus. Das sorgt für gegenseitiges Verständnis und Wissenserweiterung – nicht anhand von grauer Theorie, sondern von anschaulichen Beispielen aus dem jeweils eigenen Berufsleben.
personalentwicklung_fuehren
Ok, und manchmal spielen eben auch Zitronen und Papierflieger eine bedeutende Rolle – denn mit denen kann jeder etwas anfangen, gleichgültig ob alt oder jung.

Wenn Sie mehr über die Personalentwicklung bei Westfalen wissen möchten, rufen Sie gerne an, kommen Sie vorbei oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir freuen uns!

Viele Grüße
Ihre Kerstin Rauterkus

Headerbild: © alexlukin – Fotolia.com