Acetylen-Sachkundigen Lehrgang

Acetylen-Sachkundigen-Lehrgang „Befähigte Person“

Liebe Blogleser,

heute berichte ich über Wolfgang Reiß. Er ist so etwas wie der „Hans-Dampf in allen Ga(s)sen“. Gleichgültig, zu welchem Thema er gefragt wird, seine Antwort ist immer: „Mal schauen, warum nicht? “ Er arbeitet im Bereich Schweißen und Schneiden als technischer Berater.

Ein Gedanke wird in die Tat umgesetzt

Vor einiger Zeit wurde er nach der Möglichkeit gefragt, einen Acetylen-Sachkundigen Lehrgang „Befähigte Person“ durchzuführen. Er machte sich sofort an die Umsetzung und nach einigen Telefonaten im Haus hatte er eine ausreichende Anzahl von Personen mit den erforderlichen Qualifikationen zusammen. Sodann machten wir uns an die Planung. Das Konzept wurde erarbeitet und Termine mit namhaften externen Referenten vereinbart (Firma Witt, Witten und Messer Cutting System, Großumstadt).  

Anfang September war es dann soweit.

Teilnehmer Eventetage
Event-Etage Raum Münster
Im Rahmen des Seminars begrüßte Ulf Jenter, Leiter Schweißen und Schneiden, in unserer Event-Etage  die Teilnehmer.  Der erste Tag verging mit vielen interessanten Vorträgen wie im Flug. 

Praxis-Workshop

Zum Abschluss des ersten Tages hielt Martin Krude  hier bei uns im Schweißtechnikum einen Praxis-Workshop aus dem Bereich Hardware und Komponenten. 

Experimentalvortrag und Sicherheitsschulung

Der zweite Tag des Lehrgangs begann in unserer Acetylen-Produktion in Gremmendorf.  Nach Besichtigung des Werkes und der Produktion fand – zurück im Schweißtechnikum – eine Sicherheitsschulung „Umgang mit Gasen“ in Verbindung mit einem Experimentalvortrag statt. Diese wurden von Wolfgang Reiß durchgeführt.

Nach einer Abschlussdiskussion sowie einer Erfolgskontrolle endete das Seminar.

Sachkunde vermittelt

Jedes Unternehmen, welches Acetylen-Versorgungsanlagen betreibt, muss diese Anlagen in regelmäßigen Abständen prüfen. Mit diesem Seminar wurde die Sachkunde vermittelt, um Acetylen-Versorgungsanlagen prüfen zu können/dürfen.

Wiederholung geplant!

Da dieses Seminar bei allen Beteiligten auf positive Resonanz stieß  und sich schon weitere Interessenten gemeldet haben, planen wir eine Wiederholung. Aktuelle Abläufe und Termine sind auf unserer Internetseite zu finden: http://www.westfalen-ag.de/gase/schweissen-und-schneiden/seminare-und-schulungen.html

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen. 

Viele Grüße
Silke Hoferichter

kaeltemittelflaschen

Die neue F-Gas-Verordnung

Als am 06. August der Westfalen Blog online ging, dachte ich: „Das ist die ideale Plattform, um über meine Arbeit bei der Westfalen Gruppe zu berichten“. 

Mein Name ist André Knabke. Ich bin seit 2008 bei der Westfalen Gruppe beschäftigt. Im Jahre 2013 wechselte ich als Techniker von der Abteilung „Technische Dienste Gaseproduktion“ ins Produktmanagement Kältemittel in die Hauptverwaltung nach Münster. Insbesondere die Entwicklung und Zukunft des Kältemittelmarktes fällt nun in mein Arbeitsgebiet. Zu meinen ersten Tätigkeiten gehörte die Ausarbeitung, Interpretation sowie die Publizierung von Informationsmaterial zur neuen F-Gas-Verordnung (EU) Nr. 517/2014. Diese Verordnung löst ab 2015 die alte F-Gas-Verordnung (EG) Nr. 842/2006 ab. In dieser Verordnung werden u.a. die teilfluorierten Kohlenwasserstoffe H-FKW geregelt. H-FKW sind beispielsweise die Kältemittel R-134a, R-404A, R-507, R-407A/C/F und R-410A. Ziel der EU-Direktive ist es, die Emission bestimmter fluorierter Treibhausgase zu reduzieren.

Wissen weitergeben

Für unsere Kunden und deren Anlagenbetreiber, die teilfluorierte Kohlenwasserstoffe in ihren Systemen einsetzen, habe ich European Union flags in front of the Berlaymont building (Europezusammen mit Kollegen auf unserer Internetseite „Revision der F-Gas-Verordnung“ alle wichtigen Fakten zusammengefasst. Darüber hinaus haben wir vom Produktmanagement Kältemittel einen Flyer erstellt. Die Informationen, die wir auf unserer Internetseite publizieren, stießen in der Kälte- und Klimabranche auf großes Interesse. Bei der Suchmaschine Google erscheint unsere Internetseite unter dem Suchbegriff „ F-Gas-Verordnung 2014“ unter den ersten fünf Ergebnissen. Das ist für uns ein Zeichen, dass unsere Internetseiten umfangreiche und wichtige Informationen für die ganze Branche bieten. Darauf sind wir natürlich besonders stolz.

Wohin geht die Reise?

In naher Zukunft werden einige vielfach eingesetzte Kältemittel reglementiert und durch neue Kältemittel ersetzt. Darüber werde ich in diesem Blog noch ausführlich berichten.  Mein Augenmerk ist derzeit auf die Messe Chillventa (Internationale Fachmesse für Kälte, Klima, Lüftung und Wärmepumpen vom 14. – 16. Oktober 2014 in Nürnberg) gerichtet. Die Kältemittelbranche wird sich hier mit der neuen F-Gas-Verordnung befassen. Wir als Westfalen Gruppe präsentieren uns unter dem Motto „Leitfaden für die Kältemittelauswahl“ am Stand 5-207. Rund 950 Aussteller sind auf der Chillventa vertreten und bis zu 30.000 Besucher werden erwartet. Verschiedene Fachforen und Symposien zu aktuellen Themen ergänzen das Ausstellerangebot . Von der Chillventa aus werde ich meine ersten Tweets auf Twitter absetzen und Ihnen direkt von der Veranstaltung berichten. Ich freue mich, wenn Sie mir auf dem Twitter-Kanal der  Westfalen Gruppe  folgen . Meine Beiträge erkennen Sie am Kürzel /ak

Viele Grüße
André Knabke
strom_sparschwein

Tarifdschungel Strom & Erdgas – Tipps zum Versorgerwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

immer häufiger werde ich beruflich oder auch privat gefragt, was beim Wechsel des Strom- oder Erdgasversorgers zu beachten ist. Meinen ersten Beitrag in unserem Blog werde ich daher nutzen, ein paar Tipps für den Vergleich von Strom- und Erdgastarifen zusammenzustellen.

Ein neuer Versorger wird gesucht

Angenommen, Sie suchen einen neuen Stromversorger für Ihren Privathaushalt. Ein Vergleichsportal scheint hier eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über Anbieter und deren Tarife zu verschaffen.  

Nach Eingabe von Postleitzahl und Jahresverbrauch (zu finden auf Ihrer Abrechnung oder als Richtwert auf den Internetseiten der meisten Energieversorger) erhalten Sie eine Ergebnisseite mit vielen Anbietern und Tarifen.

Die meisten Vergleichsportale setzen hier allerdings bereits Filter ein, die die Auswahl einschränken. In der Regel werden nur etwa 10% der Ergebnisse angezeigt. Diese Filter sind voreingestellt und müssen für eine komplette Übersicht händisch entfernt werden.

Filter setzen, aber richtig!

In der Standardeinstellung finden sich Anbieter, die eine Mindestquote an Kundenempfehlungen haben und mit denen Verträge direkt über das Portal abgeschlossen werden können. 

Vorsicht Bonus!

Besonders verlockend, weil preiswert, scheinen die Angebote mit Bonus. Doch Vorsicht: Der angezeigte Strompreis ist der Preis für das erste Vertragsjahr – der Bonus wurde hier schon abgezogen. Im zweiten Jahr erhöht sich der Preis also um diesen Bonus. 

Unterschieden werden zwei Arten von Boni: Sofortbonus und Neukundenbonus

  • Sofortbonus: Wird nach Erhalt der Lieferbestätigung an den Kunden ausgezahlt
  • Neukundenbonus: Wird nach Abschluss eines Lieferjahres an den Kunden ausgezahlt, bzw. mit der Jahresrechnung verrechnet
Beispiel: Anbieter A unterbreitet im ersten Jahr ein Angebot über 845,00 Euro. Sie als Kunde erhalten einen Sofortbonus in Höhe von 60,00 Euro sowie einen Neukundenbonus in Höhe von 125,00 Euro.
Im zweiten Jahr erhöht sich Ihr Strompreis dann sozusagen automatisch um 185,00 Euro, denn sowohl der Sofortbonus als auch der Neukundenbonus werden hinzugeschlagen. Es sind also  1.030,00 Euro fällig. 
Wer hier die rechtzeitige Kündigung des Vertrages versäumt, zahlt im zweiten Jahr oft mehr als beim alten – vermeintlich teureren – Versorger.

Meine Empfehlung: Wenn Sie den Anbieter nicht nach einem Jahr wieder wechseln möchten, beziehen Sie den Bonus  in Ihren Preisvergleich mit ein. 

Tarife, Tarife, Tarife

  • Paket-Tarif:
    • beim Paket-Tarif kaufen Sie den von Ihnen angegebenen Stromverbrauch im Paket
    • Sie erhalten keine oder nur eine Teilgutschrift, falls Ihr Verbrauch niedriger ist
    • falls Ihr Verbrauch höher ausfällt, als von Ihnen angegeben, drohen teils horrende Aufschläge

Meine Empfehlung: Der Abschluss eines Paket-Tarifes ist nur sinnvoll, wenn Sie Ihren Jahresverbrauch genau abschätzen können. 

  • Onlinetarif:
    • beim Onlinetarif läuft sämtlicher Kontakt über E-Mail. Selbst die telefonische Kommunikation ist in vielen Fällen nicht möglich 
Meine Empfehlung: Nur, falls Sie diese Art der Kommunikation gewöhnt sind und eventuelle Wartezeiten hinnehmen können. 

Noch mehr Auswahl

  • Kaution
    • vor Vertragsabschluss ist eine Kaution fällig, die nach Beendigung des Vertrages erstattet wird

Meine Empfehlung: Nicht sinnvoll, da hohes Risiko und geringer Preisvorteil!

  • Vorauskasse:
    • der Strom ist bis zu einem Jahr im Voraus zu zahlen
    • bei Insolvenz des Stromversorgers erhalten Sie weder eine finanzielle Erstattung noch eine Belieferung mit Strom

Meine Empfehlung: Nicht sinnvoll, da hohes Risiko und geringer Preisvorteil!

  • Preisgarantie:
    • achten Sie darauf, für welche Komponenten des Strompreises Sie eine Preisgarantie erhalten
    • Abgaben, Umlagen und Steuern fallen oft nicht unter die Garantie, sind vom Stromanbieter nicht beeinflussbar und bilden einen großen Bestandteil des Preises 
    • Netzentgelte sind oft ebenfalls nicht in der Preisgarantie enthalten. Eventuelle Erhöhungen gehen zu Lasten der Verbraucher

Wie gut, dass ich verglichen habe!

Stimmt! Aber, wie Sie gesehen haben:  Vergleichen ist gar nicht so einfach. Das fängt an beim Preis auf Ihrer letzten Abrechnung, den Sie eventuell mit einem Preis für das laufende oder gar kommende Jahr vergleichen und hört bei Boni und vielerlei Tarifmöglichkeiten noch lange nicht auf. Und wo bleibt bei alledem die

Servicequalität?

Selbstverständlich liefern alle Energieversorger Strom oder Erdgas. Aber stimmt auch der Service? Was, wenn Sie einmal Fragen zu Ihrer Rechnung haben oder eine weitergehende Beratung wünschen? Ein kompetenter Partner, der erreichbar ist, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht ist oft unbezahlbar.

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen und den Tarifdschungel ein wenig verständlicher machen. 

Ihre Fragen zum Thema beantworte ich gern. 

Viele Grüße
Dirk Bücker

27_08_14 Realschule Wolbeck Luftballon

Martin Krude erklärt Schülern die Gasewelt

Hallo liebe Blogleser,

mein Name ist Silke Hoferichter. Ich bin seit nunmehr fast 26 Jahren bei der Westfalen Gruppe beschäftigt. Im Laufe der Jahre habe ich mehrere Abteilungen durchlaufen. Seit 2001 arbeite ich in der Schweißtechnik als Sachbearbeiterin für die Bereiche Schweißen & Schneiden und EKONOR. Und ich kann sagen: Hier ist immer was los. Wir sind insgesamt elf Menschen, die sich tagtäglich den Herausforderungen unserer Kunden stellen.

Feuer und Flamme!

Als ich davon hörte, dass ein Mitarbeiter-Blog ins Leben gerufen werden soll, war ich sogleich Feuer und Flamme. Ich finde neue Medien spannend, habe auch schon aktiv an der Gestaltung unserer Internetseiten mitgewirkt und nach einigen Überlegungen den Entschluss gefasst, über die Tätigkeiten meiner Kollegen zu berichten.

Hier im Schweißtechnikum arbeiten Schweißfachingenieure, Lehrschweißer und Techniker, die sich tagtäglich praktisch mit dem Thema Schweißen, Schneiden, Lasern und vielem anderen mehr beschäftigen. Wenn sie dann zum Beispiel von ihren Einsätzen  bei unseren Kunden berichten, denke ich so oft: Das ist echt spannend!

Beginnen möchte ich mit einem Artikel über eine Schulung, die mein Kollege Martin Krude durchgeführt hat. Er arbeitet in unserem Bereich seit mehr als einem Vierteljahrhundert als Lehrschweißer und gilt somit als „Bewahrer“ der alten und bewährten Traditionen und Fähigkeiten.

Kooperation mit der Realschule Wolbeck

27_08_14 Realschule Wolbeck Seit 2010 kooperiert die Westfalen Gruppe mit der Realschule Wolbeck. Jährlich finden gemeinsame Veranstaltungen sowohl in der Realschule als auch bei uns im Hause statt. Mehr als 30 Schüler der Realschule Wolbeck waren an diesem Tag bei uns zu Gast. Martin hat sein Equipment im vorderen Bereich des Technikums aufgebaut. Er zeigt immer eine Vielzahl von Versuchsanordnungen und Experimenten, ich werde mich in diesem Blog-Beitrag auf das Kaltschrumpfen konzentrieren.

Das Schöne am Blogschreiben ist , dass ich aktiv an den Geschehnissen teilhaben kann. Es ist  anschaulicher, wenn ein Bericht durch Bilder oder Videos ergänzt wird . Also habe ich mich mit einer Kamera bewaffnet und fotografiert, um das Kaltdehnen/Kaltschrumpfen  zu dokumentieren.

Tiefkalter Stickstoff: Was kann man damit tun?

Zu allererst wurden die Schüler darauf hingewiesen, dass es jahrelanger Erfahrung im Umgang mit Gasen bedarf, um diese Versuche und Experimente durchführen zu können, und diese Dinge auf keinen Fall nachgeahmt werden sollten.  (Hier finden Sie die Sicherheitshinweise des Industriegaseverband e.V. zum Umgang mit tiefkalt verflüssigten Gasen)

Der tiefkalte Stickstoff (hat eine Temperatur von -196°C) wurde in einen dafür geeigneten Behälter gegossen. Das sieht immer sehr spektakulär aus, weil der Stickstoff verdampft.  Danach legte Martin einen Luftballon in die Schale. Der mit Luft gefüllte Ballon zieht sich im flüssigen Stickstoff zusammen.

Luft enthält zu 20,95 % Sauerstoff und zu 78,09 % Stickstoff. Sauerstoff kondensiert bei -182,962°C . Die Luft im Ballon wird im Stickstoff also verflüssigt. Sobald der Ballon aus dem Stickstoff herausgenommen wird, geht der Sauerstoff in den ursprünglichen gasförmigen Aggregatzustand über und der Ballon dehnt sich wieder aus. 

Bananen, Rosen und Erdbeeren wurden ebenfalls in den Stickstoff getaucht, alles war innerhalb kürzester Zeit tiefgefroren. Die Rosen und die Früchte sind in gefrorenem Zustand sehr zerbrechlich und zerfallen in viele kleine Stückchen, wenn sie auf harte Gegenstände treffen.

Physikalische Gesetzmäßigkeit

Durch diese Vorführung wurde anschaulich dargestellt, wie sich Materialien in tiefkaltem Stickstoff verhalten. Das Verfahren ist einfach, denn es basiert auf der physikalischen Gesetzmäßigkeit, nach der Materialien bei Kälte schrumpfen und sich bei Wärme ausdehnen.

Anwendung in der Industrie

In der Industrie wird dieses Verfahren zum Beispiel als schnelle und wirtschaftliche Methode zur Herstellung hochfester Passverbindungen für Wellen, Kugellager, Buchsen oder Bolzen genutzt. Mittels Kaltdehnen können lösbare und nicht lösbare Schrumpfverbindungen montiert werden. Es wird immer das innenliegende Bauteil abgekühlt. Durch die Schrumpfung des Bauteils aufgrund der tiefen Temperatur wird die für die Montage notwendige Größenreduzierung erreicht.

Martin zeigte den Schülern eine Passung, die sich im zimmerwarmen Zustand nicht ineinander schieben ließ. Der Zapfen wurde in tiefkaltem Stickstoff geschrumpft  und die beiden Teile konnten ineinandergeschoben werden. 

Soweit mein Beitrag zum Thema „Schrumpfen mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff“.

In nächster Zukunft stehen viele interessante Projekte bei uns an – ich nenne hier stellvertretend unser EKONOR-Projekt in Singapur – von denen ich berichten möchte. Freuen Sie sich also auf spannende Einblicke in die Schweißtechnik. 

Ihre Silke Hoferichter

Die Westfalen Azubis geben Gas

Am 19. Juli 2014 fand bei sommerlichen 35°C der erste WestfalenSlam in Lippstadt statt. Den ganzen Tag jagte ein Wettbewerb den anderen und unsere Azubis waren mittendrin.

Neben weiteren namhaften Unternehmen aus der Region durfte die Westfalen Gruppe natürlich nicht fehlen und war mit vielen Facetten auf dem Großevent vertreten. Mitglieder der Betriebssportgruppe überzeugten trotz der Hitze beim LaufSlam und vier unserer Azubis gaben Alles, um beim RacingSlam mit der selbstgebauten Seifenkiste zu gewinnen.

Von 11:00 – 13:30 Uhr hatten die Azubis Zeit, den vorgefertigten Bausatz zusammenzufügen. Da die Zeit auf den letzten Metern knapp wurde, haben der Leiter unserer Unternehmenskommunikation, Helge Wego, und ich noch schnell beim Dekorieren der Seifenkiste mit angepackt – schließlich gab es auch einen Pokal für das beste Design des selbstgebauten bunten Flitzers zu holen. Die letzten 15 Minuten wurden dann für die Finalisierung genutzt: unter Hochdruck wurden alle Materialien angeschraubt, lackiert und geklebt – wir hatten sogar noch etwas Zeit, um die Lenkung zu optimieren.

 

Dann war es so weit: das erste Rennen stand bevor. Jan Hammelmann hat sich als Erster in den „Westfalen“-Flitzer gewagt und ist die 30 Meter lange Startrampe heruntergerast – zum Glück hat alles gehalten und auch die Bremsen haben funktioniert.

Blog Beitrag2

Die anschließenden Runden haben auch Patrick Lappe und Steffen Maslowski unfallfrei überlebt. Somit stand Jannik Holmer nun noch die letzte Fahrt bevor. Mit einigen Bedenken bzgl. der Lenkung, da diese bei der vorherigen Fahrt Probleme bereitet hat, stieg er in die Seifenkiste ein. Leider hat sich sein Gefühl bestätigt: beim Versuch zu lenken hat er einen filmreifen Stunt hingelegt – zum Glück auch diesen ohne Verletzungen!

Insgesamt konnte jeder Fahrer für zwei Runden in die „Kiste“ steigen und gegen die anderen Gegner antreten. Zum Schluss wurden die Zeiten aus jedem Team summiert und der Gewinner wurde bekannt gegeben: leider hat es bei der Westfalen Gruppe nicht ganz gereicht! L Auch beim Design-Preis hatten wir leider keine Chance gegen das flinke Schaf der Remondis-Azubis.

Trotz Hitze und Niederlage hatten wir einen tollen Tag mit jeder Menge Spaß und hätte es die Kategorie „Sieger der Herzen“ gegeben, hätten unsere Jungs hier den Pokal ganz sicher nach Hause gebracht! J J J

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