Arbeit & Leben vereinbaren – bei Westfalen wird’s echt möglich

Arbeiten Sie, um zu leben oder leben Sie, um zu arbeiten?
Wie auch immer. Wenn‘s gut läuft, hat man Arbeit UND Leben im Leben. 🙂

Die sogenannte Vereinbarkeit von Familie und Beruf – oder neudeutsch die Work-Life-Balance – ist in aller Munde. Nur so ein kurzlebiger Trend am Arbeitsmarkt? Keineswegs! Tatsächlich ist es oft eine große Herausforderung Arbeit & Leben im Einklang zu halten. Davon kann ich seit knapp 30 Jahren ganz persönlich ein Lied singen.

Mit 19 fing ich schwanger an, zu studieren. So habe ich direkt nach meinem Schulabschluss am eigenen Leib erlebt, was Vereinbarkeit bedeutet und wie herausfordernd der Alltag mit der Doppelfreude Studium & Familienleben sein kann. Als ich mein Studium tatsächlich (trotz!?) Kind nach der Regelstudienzeit erfolgreich abgeschlossen hatte und ins Berufsleben durchstarten wollte, kam die nächste Ernüchterung: Kommilitonen* mit gleichem Profil & Noten wurden zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, ich nicht… Lag es am Kind im Lebenslauf? Das war geradezu offensichtlich.

Aber mich spornen solche Herausforderungen ja eher an. Über die Jahre wurde mir in meinem beruflichen Werdegang immer deutlicher: ich möchte in der Arbeitswelt mit dazu beitragen, dass mehr Vereinbarkeit von Arbeit & Leben möglich wird. Und genau das tue ich aktuell bei Westfalen. Nämlich im Employer Branding (=Arbeitgebermarketing). Westfalen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren, darum geht es. Und attraktiv ist auf jeden Fall ein Arbeitgeber, der einem die Vereinbarkeit erleichtert, oder?

2011 als Vereinbarkeitsbeauftragte bei Hesse Lignal in Hamm

Inzwischen bin ich knapp 50, stolze Mutter dreier Kinder und junge Großmutter. Längere Berufspausen habe ich mir nie gegönnt. Auch mit dem Thema „wie vereinbare ich Pflege & Beruf“ habe ich (leider) schon sehr intensive Erfahrungen gesammelt. Das ist nochmal eine ganz andere Nummer, als Kind(er) & Beruf zu vereinbaren. Denn Pflege ist weder planbar, noch ist das nahende Lebensende des geliebten Angehörigen mit Freude verbunden. In meinen 25 Berufsjahren war ich bei 8 Unternehmen beschäftigt. Nicht jeder dieser Arbeitgeber hätte von mir eine Auszeichnung verdient für eine gute Vereinbarkeit von Arbeit & Leben. Seit Mai 2018 arbeite ich bei der Westfalen AG und muss sagen: hier wird’s echt möglich!

Neben einer 37,5 Stundenwoche und den 30 Tagen Jahresurlaub kann man bis zu 10 Tage frei nehmen für Überstunden. Und ja, Überstunden fallen immer mal wieder an. Aber diese können und sollen eben auch in Freizeit abgebaut werden. Das sind also bis zu 40 freie Tage pro Jahr für Vereinbarkeit, Erholung & Familienfreuden. Das ist doch großartig!

Neben den flexiblen Arbeitszeiten kann auch der Arbeitsort flexibel sein. Das heißt, es ist auch möglich, mobil zu arbeiten, z.B. von zu Hause aus. Dadurch kann man nicht nur die Arbeitswege sparen, sondern auch einen Arzttermin zwischendurch wahrnehmen, einem halbkranken Kind Gesellschaft leisten, einen Handwerker ins Haus lassen, den Besuch vom medizinischen Dienst der Krankenkasse zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit empfangen oder was auch immer gerade zu vereinbaren ist. Denn jeder Mitarbeiter* hat eben auch ein (Privat-)Leben, das manchmal in zeitlicher Konkurrenz zum Arbeitsleben steht.

Außerdem bietet Westfalen allen Mitarbeitern* einen weiteren attraktiven Service für viele Herausforderungen im Alltag an. So können wir kostenlos die Unterstützung des Dienstleisters Care.com nutzen. Zum einen kann man sich von den Experten dort beraten lassen. Inhaltlich reicht das über Kinderbetreuung und Pflege bis zu Sucht-, Schulden-, Familien-, Opfer- und Lebensberatung. Das hätte ich sehr gerne genutzt, als es um die Pflege meines Vaters ging. Leider ist er schon im Februar 2018 verstorben.

Zum anderen kann man sich über Care.com kostenlos Kinderbetreuung und Notfallbetreuung für Kinder vermitteln lassen. Geplagte Familien wissen wovon ich spreche: plötzlich ist die Tagesmutter krank, die Kita hat geschlossen oder es steht ein beweglicher Ferientag an der Schule an. Westfalen übernimmt sogar die Kosten der Notfallbetreuung für bis zu 5 Tage, wenn damit ein Arbeitsausfall verhindert wird. Auch für die Vermittlung von Haus- und Gartenhilfe, Nachhilfe, Au Pairs, Tierbetreuung und Pflegekräften kann man die Dienste von Care.com kostenlos nutzen. Und mal ehrlich: das ist doch alles in allem deutlich mehr, als ein durchschnittlich familienfreundlicher Arbeitgeber üblicherweise bietet.


Arbeit & Leben zu vereinbaren ist und bleibt oft eine Herausforderung.
Bei Westfalen wird’s einem merklich erleichtert!

Familienfreundliche Grüße
Tanja Stanke

*Der Genderwahn in Texten – also die juristisch korrekte Schreibweise und Erwähnung aller Geschlechter – sorry, ist einfach grässlich hässlich. Aber ich bin ein Ästhet 🙂 Und mal ehrlich: man kann’s auch übertreiben. Obwohl ich eine Frau bin, fühle ich mich jedenfalls auch angesprochen, wenn „nur“ von Mitarbeitern und Kommilitonen die Rede ist. Ich hoffe, die im Text erwähnten Betroffenen* auch.

Header-Bild:  Fotolia #221640201 | Urheber: Tierney

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jens Helms sagt:

    Hej Tanja,

    ein wirklich bewegender und ehrlicher Text mit einer persönlichen Note, der dieses Thema von dir sehr lebendig werden lässt. Danke für deinen Einblick und die Offenheit von dir.
    Ich höre sehr gerne erfahrenen Kolleginnen wie dir zu, den Erfahrungen sind goldwert.

    Lieben Dank nochmal 🙂

  2. Tanja Stanke sagt:

    Hallo Jens,

    danke für die warme Dusche 🙂
    Wie ist dein Blick auf die Vereinbarkeit bei Westfalen?
    Wir stehen kurz vor der Rezertifizierung berufundfamile und freue mich über jede Anregung!

    LG
    Tanja
    #GernePerDu

  3. Scarlett sagt:

    Liebe Tanja,

    es geht nicht darum, ob DU dich angesprochen fühlst.
    Es geht darum, jedem anderen Menschen ebenso zu ermöglichen, sich angesprochen zu fühlen. Und da ist Sprache nun mal ein entscheidender Faktor. Das hat auch nichts mit Wahnsinn oder Ästhetik zu tun (,dein Ästhetik-Empfinden ist in diesem Fall leider nicht maßgeblich, sorry), sondern ganz einfach mit Empathie und Fairness.
    Hatte gerade darüber nachgedacht, mich bei euch zu bewerben, aber wenn das Unternehmen diese Sichtweise so unreflektiert akzeptiert, dann denke ich nicht, dass Gleichberechtigung und Toleranz/Akzeptanz bei euch wirklich gelebt wird und fest verankert sind, sondern dass dies lediglich leere Worthülsen sind.
    Finde es auch immer schade, die Formulierung „OBWOHL ich eine Frau bin“ zu lesen.
    Wie wäre es stattdessen mit, „WEIL ich eine Frau bin und mich mit anderen Frauen und allen weiteren sonst oftmals zu kurz kommenden/diskriminierten Geschlechtern solidarisiere, OBWOHL ich mich persönlich in diesem Fall nicht angesprochen fühle…“

    Mit freundlichen Anregungen,
    Scarlett

    1. Tanja Stanke sagt:

      Hallo Scarlett,

      das tut mir Leid, dass dir mein Beitrag übel aufstößt. Ich sehe mich sehr wohl als empathischen, fairen Menschen. Allein zur sprachlichen Vereinfachung oder eben Leseästhetik habe ich mich im Text auf ein Geschlecht beschränkt und damit alle gemeint. Und damit das keinem übel aufstößt, habe ich das in der Fußnote erklärt.

      Dies ist übrigens ganz Blog-konform meine ganz persönliche Sichtweise und keineswegs die des Unternehmens Westfalen.

      Mit besten Grüßen
      Tanja

  4. Katharina Kämper sagt:

    Hallo Scarlett,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Tanja Stanke hat Dir darauf ja schon geantwortet.

    Ich möchte hier auf Deine Bemerkung eingehen: „… aber wenn das Unternehmen diese Sichtweise so unreflektiert akzeptiert, dann denke ich nicht, dass Gleichberechtigung und Toleranz/Akzeptanz bei euch wirklich gelebt wird und fest verankert sind, sondern dass dies lediglich leere Worthülsen sind.“

    Unser Blog bietet den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der Westfalen AG die Möglichkeit, über ihren Arbeitsalltag, ihre Projekte oder auch spannende private Untenehmungen zu berichten. In der Rubrik „Über diesen Blog“ steht zu lesen: „Jede/r schreibt auf ihre/seine Weise und aus ihrer/seiner ganz persönlichen Sicht.“ In den Blog-Regeln findest Du folgende Formulierung: „Die Posts geben allein die Meinung der jeweiligen VerfasserInnen wieder.“
    Bei rassistischen, pornografischen oder gesetzeswidrigen Äußerungen – sowohl in Artikeln als auch in Kommentaren – würde sich das Social Media Team selbstverständlich einschalten. Bei allem anderen darfst Du unsere Aussagen völlig erst nehmen. Denn unser Blog ist vor allem eines: authentisch.

    Tanja Stankes Ausführungen bezüglich ihrer Schreibweise spiegeln ihre persönliche Sicht. Dieser kann man folgen oder aber auch nicht. Keinesfalls bietet sich hier jedoch ein Grund, der Westfalen AG vorzuwerfen, dass „Gleichberechtigung und Toleranz/Akzeptanz“ im Unternehmen nicht wirklich gelebt würden.

    Denn gerade Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung begegnest Du hier tagtäglich auf jedem Flur und in jedem Büro.

    Schade, dass Du Dich nicht bei uns beworben hast. Wir hätten Dich gern davon überzeugt 🙂

    Viele Grüße aus Münster

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