Ein Team + drei Länder = vier Tage Vergnügen entlang der Adria.

Die Gewinner des Mitarbeiterwettbewerbs unseres Bereichs Energieversorgung wurden in diesem Sommer mit einer viertägigen Reise nach Kroatien, Slowenien und Italien belohnt.

Die Reise begann am 13.06.2019 um 03:30 am Industrieweg in Münster. Mit einem Bus ging die Fahrt nach Köln zum Flughafen. Auf nach …

Pula (Kroatien)

Unsere erste Station, die Halbinsel Punta Verudela und das schöne Hotel Park Plaza Histria mit einzigartigem Blick auf die Adria, erreichten wir nach einem zweistündigen Flug. Wir wurden direkt mit einer lehrreichen Stadtführung durch Pula überrascht, auf der wir viel über das Amphitheater, die Hauptattraktion der Stadt und weitere Sehenswürdigkeiten lernten.

Anschließend ging es – wieder per Bus – ans Meer. Dort am Strand gab es für uns ein tolles 3-Gänge-Menü. Dann warteten zwei Jet Skis, eine Tube, eine Banane und ein Flyboard auf uns. Wer wollte konnte sich das „Spektakel“ aber auch aus sicherer Entfernung ansehen.

Unsere Gruppe entschied sich für die Banane – sie hatte Ähnlichkeit mit einem Sofa 😀 . Statt der erwarteten chilligen Fahrt haben wir jedoch alle Nase lang Wasser ins Gesicht bekommen und den Höllenritt teilweise komplett blind verbracht, weil der Bootsfahrer mächtig Gas gab . Am Ende waren wir alle froh, die Fahrt ohne größere Schäden überlebt und wieder Land unter den Füßen zu haben. Auch noch einige Tage danach konnten einige von uns den Muskelkater in den Händen, Armen und Schultern noch spüren, weil wir mehr oder weniger verzweifelt versucht hatten, uns an der durchs Wasser schießenden Banane festzuhalten.

Nachdem wir uns von diesen Strapazen einigermaßen erholt hatten, ging die Fahrt auch schon weiter – von Kroatien in Richtung Slowenien.

Potoroz (Slowenien)

Das Kempinski Hotel in Portoroz war unser Ziel. Der Anblick des Palace Hotel hat uns erst einmal den Atem geraubt.  Ein gelungener Mix aus klassischem Dekor und modernem Design macht dieses luxuriöse 5-Sterne-Hotel aus.

Am Abend ging es dann Richtung Piran, dem Nachbarort von Portoroz. Der Busfahrer hat uns vor den Toren aussteigen lassen, da nur die Einheimischen berechtigt sind, dort ein Auto zu fahren. Der Gang durch die kleinen Gassen hat sich allerdings gelohnt. Und auch der Marktplatz mit seinen pittoresken Gebäuden ringsherum hat uns begeistert.

Oldtimer-Tour und Lipizzaner Gestüt

Am nächsten Tag wurden uns einige der legendären Citroen DS zur Verfügung gestellt, in denen wir – mit Hilfe eines Roadbooks – Europas größte Tropfsteinhöhle Postojna erreichen sollten. Die Fahrt war landschaftlich einfach traumhaft. Trotz einiger Hindernisse erreichten alle das Ziel. Die Außentemperaturen betrugen 30 Grad Celsius, in der Grotte herrschte eine konstante Temperatur von 15 Grad. Da hieß es „Umziehen“ bevor wir an der Führung teilnehmen konnten. Zur letzten Besichtigung ging es dann weiter ging es in unseren Oldtimern nach Lipica zum Gestüt, wo uns die schönen Pferde buchstäblich verzauberten.

Fahrradtour und Segeln

Der 3. Tag war dem Sport gewidmet. Los ging es mit einer kleinen Fahrradtour auf 4-rädrigen Kettcars. Entlang der wunderschönen Küstenstraße radelten wir gemeinsam Richtung Piran. Ein nochmaliger Rundgang durch die wunderschöne Altstadt stand auf dem Plan. Winzige Gassen mit tollen kleinen Plätzen sorgten für ein wunderbar mittelalterliches Ambiente.Im Mediadom Piran gab uns eine 3D-Vorführung einen sehr interessanten Einblick in die wechselvolle Geschichte Pirans.

Dann stand wieder Action auf dem Programm: Ein Segeltörn von Piran nach Izola. Vor dem Hafen von Piran kreuzten bereits unsere Yachten: ein halbes Dutzend Regattayachten von etwa 8,50 m Länge. Ein Schlauchboot setzte sogleich die Mannschaften zu den Booten über und los ging es. Leider machte uns Aeolus – der Windgott – einen Strich durch die Rechnung. Statt der erhofften rasanten Fahrt bei frischen Winden war Dümpeln in totaler Flaute angesagt. Vergeblich warteten Skipper und Mannschaft auf mehr Wind. Wirklich schade, denn bereits bei der ab und an kurz auftretenden leichten Brise rauschten die Boote los. Statt dessen also: Außenborder an und mit lautem Geknatter zur Badebucht „Dubrava Beach“ vor dem Örtchen Izola.

Venedig (Italien)

Am 16. Juni hieß es dann Adé Slowenien. Mit dem Bus ging es Richtung Italien zum Flughafen Marco Polo in Venedig. Kaum dort angekommen, stiegen wir um in die Wassertaxis „direzione“ Venedig.

Schon die Fahrt war ein Erlebnis. Den Kopf herausstrecken und die Kanäle von Venedig entlangschippern. Hin und wieder ein schönes Foto schießen und einfach den Augenblick genießen. Nach ca. 30 Minuten Fahrt kamen wir ganz in der Nähe des Markusplatzes an. WOW, was für eine Menschenmenge. Nun hieß es, auf sich, sein Gepäck und die Gruppe Acht zu geben und sich nicht zu verlieren. Gar nicht so einfach….

Auf dem Markusplatz selbst wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und erhielten jeweils einen Stadtführer bzw. eine Stadtführerin. Wir wurden mit einer Art Walkie-Talkie ausgestattet, damit wir den Ausführungen von überall lauschen konnten. Unsere Führerin führte uns schnurstracks vom Markusplatz weg in die weniger frequentierten kleinen Gassen. Wir erkundigten uns, wie viele Gondoliere es in Venedig gibt und ob auch Frauen darunter sind. Sie erklärte uns, dass es ca. 320 Gondoliere mit einer Fahrerlaubnis gibt und noch einige, die nur für die Hotelgäste im Einsatz sind. Unter den 320 Gondoliere gibt es sage und schreibe 2 Frauen!

Und zurück

Noch ein letztes Gruppenfoto und es ging zurück mit den Wassertaxis zum Flughafen.

Während der Heimreise nach Münster per Flug und Bus ließen wir die Reise noch einmal Revue passieren, tauschten letzte Fotos aus oder schliefen schon mal ein wenig vor, denn einige mussten tatsächlich am nächsten Tag wieder arbeiten. So vorausschauend, sich am nächsten frei zu nehmen, war nicht jeder ;-(

Alle waren sich einig: Es war eine perfekt geplante, tolle Reise. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Organisatoren. Wir werden diese Reise so schnell nicht vergessen. Wir haben viel gesehen und erlebt, wurden in tollen Restaurants nach allen Regeln gastronomischer Kunst verwöhnt und sind uns sicher: Kroatien, Slowenien und Italien- wir werden uns wiedersehen…. vidimo se uskoro, kmalu se vidimo, a presto!

Viele Grüße

Kristin Schlautmann, Carsten Schmidt, Anna Lena Kaulfuss

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Peter Schaaf-Marquardt sagt:

    Das hört sich nach einer traumhaften Reise an. Ein super Bericht-
    und das Beste daran- ihr habt es alle verdient.
    PSM

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.