Archiv der Kategorie: Gastbeiträge

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Veranstaltungsmanagement: vom Kaffee bis zum Event

Bei vielen von Euch/Ihnen brauche ich mich wohl nicht mehr vorzustellen – für all jene, die mich noch nicht kennen:

Mein Name ist Tobias Gehre, 29 Jahre alt, gelernter Hotelfachmann und tätig für Apetito Catering hier im Hause der Westfalen Gruppe am Industrieweg in Münster.

01.06.2014: das war der Stichtag, an dem nicht nur auf mich viel Neues zukam. Auch für die Mitarbeiter_innen, Geschäftsleitung und den Vorstand der Westfalen Gruppe brachen neue Zeiten an. 

Hatten bis dahin die Assistent_innen und Mitarbeiter_innen die Verpflegung für Besprechungen selbst vorbereitet – also  Kaffee gekocht,  Gebäck und Geschirr bereit gestellt und die Räume hergerichtet – wurden diese Aufgaben nun in meine Hände und die meiner Kolleg_innen gelegt.  

Wir starteten in einer provisorisch eingerichteten Serviceküche, einem ehemaligen Büro in der 2. Etage. Von hier aus sollten nun also die täglich anfallenden Bewirtungswünsche erfüllt werden. 

Soweit so gut, allerdings mangelte es uns anfänglich doch ab und zu am notwendigen Equipment. Eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe und so  habe ich in Laufe der Zeit einen ausreichend großen Bestand an Tassen, Besteck, Gläsern, etc. zusammen stellen können.

Dann war da noch dieser PC :-) , über diesen sollten alle Bewirtungsanfragen eingehen. Anfänglich lief das doch eher etwas holprig, aber schließlich war es auch für alle Mitarbeiter_innen hier im Haus ein neuer Ablauf, an den sie sich erst einmal gewöhnen mussten. Von Mal zu Mal wurde es besser und die Abläufe somit reibungsloser und effizienter.
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Schon in den ersten Tagen war zu spüren, wie sehr unsere Arbeit geschätzt wurde und wieviel „Besprechungsstress“ wir unseren Kolleg_innen damit abnahmen.  Auf den Fluren begnete uns immer wieder ein freundliches „Guten Tag“ und „Vielen Dank“.

Allein bei Besprechungen sollte es aber nicht bleiben. Denn bereits im Dezember 2014 fand zum ersten Mal  eine große interne Veranstaltung bei uns am Industrieweg statt. Das Westfalen Forum (eine eigens für  Events und Veranstaltungen umgebaute ehemalige Maschinenhalle) bot den passenden Rahmen.  In den Jahren zuvor hatte diese Veranstaltung in den großen Hotels in Münster stattgefunden.

Nun mussten wir –  das Team von apetito Catering – zeigen, dass wir diese Feuertaufe bestehen können. 

So ging es also in die Planungen für das Event: es wurden Gespräche geführt mit den unterschiedlichsten Abteilungen, mit Getränkelieferanten, Equipmentlieferanten, Zeltbauern und natürlich mit uns als Catering Team.

Für mich war das eine herausfordernde aber auch sehr interessante Zeit. Mir liegt es sehr am Herzen, dass am Ende einer Veranstaltung alle Gäste, aber auch alle an den Planungen beteiligten Personen zutiefst zufrieden sind.

Durch meine über zehnjährige Erfahrung in der Gastronomie sind mir Veranstaltungen dieser Größenordnung vertraut. Aus solchen Events nimmt man natürlich immer Ideen mit. Aber auch der Alltag kann eine Inspirationsquelle sein, wenn man die Augen öffnet für die schönen Dinge. Solche Eindrücke kann man dann kreativ verwerten und in solche Veranstaltungen einfließen lassen.

Natürlich geht es nicht darum, seinen persönlichen Geschmack umzusetzen, denn jede Veranstaltung ist so einzigartig wie die Gastgeber. Und am Ende gilt immer noch das alte Sprichwort:  „Der Gastgeber ist König“ 😀 .

Aktuell befinden wir uns wieder in den Planungen für eine weitere große Veranstaltung im Westfalen Forum. Ich freue mich jetzt schon darauf, allen Anwesenden zusammen mit meinem Team einen schönen Abend zu bereiten.

Ich hoffe ich konnte Euch/Ihnen einen kleinen Einblick in meine Arbeit hier im Hause der Westfalen Gruppe für Apetito Catering geben.

Bis wir uns das nächste Mal auf dem Flur, im Besprechungsraum oder bei einer der nächsten Veranstaltungen sehen, wünsche ich Euch/Ihnen alles Gute.

Euer/Ihr Tobias Gehre
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Natur pur! Das Betriebsrestaurant von Westfalen

Mein Name lautet Dennis Wietlake, ich arbeite bei apetito catering – seit November 2016 als Gastronomieleiter im Betriebsrestaurant bei  Westfalen.  

Die technisch sehr anspruchsvoll ausgestattete Küche, die ich bei Westfalen vorgefunden habe, ist der Traum eines jeden Kochs. 😀
Auch heute noch freuen mein Team und ich uns jeden Tag an dieser Austattung. Hier können wir unser Know-how so richtig entfalten und tolle Speisen für die Kollegen bei Westfalen zaubern. Ob exotische Gerichte, typisch Westfälisches, Speiseeis, Smoothies, frische Salate usw., usw., …: wir arbeiten gänzlich ohne Geschmacksverstärker oder andere Zusätze, sämtliche Speisen werden täglich frisch zubereitet.

Ich freue mich, Ihnen in diesem Blog-Beitrag die Küche der Westfalen AG vorstellen zu können und Ihnen einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.

Die Vario Cooking Center sind das Herzstück unserer Küche. Diese Geräte sind außergewöhnlich leistungsfähig und können quasi alles. Kochen, braten, frittieren oder sous-vide garen. Konventioneller Küchentechnik sind wir damit weit voraus. 

Darüber hinaus haben wir insgesamt drei Kombidämpfer von Rational in unserer Küche im Einsatz. Mit diesen Öfen können wir sowohl dämpfen als auch backen – und das mit Temperaturen bis zu 300 Grad.

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Sie mögen Eis? In regelmäßigen Abständen bieten wir Ihnen eigene Eiskreationen wie Rote-Bete-Eis oder Meloneneis an. Besonders cremig wird das Eis, weil wir es mit einem Paco Jet zubereiten können. Dieses Gerät hobelt feinste Schichten von dem gefrorenen Speiseeis-Block ab, was zu einer ultrafeinen Konsistenz führt. Von Vorspeisen bis hin zu Desserts, Konzentraten, Mousses und Eiscremes: mit dem Paco Jet lassen sich viele leckere Speisen zubereiten, wobei die natürlichen Aromen frischer Zutaten erhalten bleiben.

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Bei unseren Lebensmitteln legen wir sehr viel Wert auf Qualität und nachhaltigen Einkauf.  Fleisch, Obst, Gemüse und mehr beziehen wir zum Beispiel von regionalen Anbietern, mit denen wir langfristig und vertrauensvoll zusammenarbeiten. 

Über Ihre Anregungen und Ihr Feedback freuen wir uns immer. An unserer Front-Cooking-Station bereiten wir Ihre Speisen vor Ihren Augen zu, unsere Köche stehen Ihnen dabei gerne Rede und Antwort oder verraten auf Wunsch auch Rezepte. :-)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihr Denis Wietlake

Header-Bild: Fotolia #151239681 | Urheber: lily

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Frühjahrsdemo statt Frühjahrsempfang

Schwulendemo damals – LSBTI*-Bewegung heute

Hallo liebe Leser_innen, 

mein Name ist Tobias Gehre, ich arbeite in der Unternehmenszentrale der Westfalen AG im Apetito Catering. Ehrenamtlich engagiere ich mich als Vorstandsmitglied des Christopher Street Day Münster e.V. (kurz: CSD Münster). Und in dieser Funktion möchte ich heute von unserer Frühjahrsdemo berichten, die wir in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführt haben. In den letzten Jahren haben wir stets einen Frühjahrsempfang veranstaltet, in diesem Jahr – wie gesagt – eine Frühjahrsdemo. Und das hat einen ganz besonderen Grund. 

Demo 1972
Am 29. April 1972 fand in Münster die Erste Demo für die Rechte von Homosexuellen der Bundesrepublik Deutschland statt. Was eigentlich nur als Diskussion mit der Bevölkerung anlässlich des ersten Geburtstags von Münsters schwuler Studenteninitiative HSM gedacht war, sollte sich als wichtiges Signal erweisen, das zur Gründung weiterer Gruppen im ganzen Land führte. Ganz langsam konnte sich so eine homosexuelle Bewegung etablieren, deren Ausgangspunkt tatsächlich Münster war. Schon damals wurde auf Missstände aufmerksam gemacht, wie zum Beispiel Diskriminierung im privaten und beruflichen Bereich und Unterdrückung von sexueller Vielfalt und Aufklärung in Schulen.

2745 Jahre nach der Ersten Homosexuellendemo beschloss die LSBTIQ*-Community Münsters, an diese Anfänge zu erinnern. Am Samstag, den 29. April haben wir die Demo von damals auf der Originalroute von 1972 wieder aufleben lassen, für Akzeptanz und Vielfalt geworben und gegen den aktuellen Rechtsruck protestiert.
Beteiligt waren der CSD Münster e.V., das Autonome Schwulenreferat der Uni Münster, das KCM Schwulenzentrum e.V., der LiVas Verein für lesbische Frauen sowie die Aidshilfe Münster.

Mehrere Hundert Menschen sind dem Aufruf gefolgt und forderten gemeinsam das Ende gesetzlicher Diskriminierungen sowie die gesellschaftliche Akzeptanz aller Sexualformen und Geschlechter. Die Demo führte vom Schlossplatz über den Domplatz und Prinzipalmarkt.  Auf der Stubengasse schließlich fand zum Abschluss der Demo eine Kundgebung mit Redner_innen aus der Community statt. Musikalisch untermalt wurde die Kundgebung durch die Münsteranerin Linda Lulka
 

Zu den Redner_innen gehörten:

  • Sigmar Fischer: Aktivist und Mitglied der HSM (Homophile Studenten Münster) 1972
  • Felix A. Schäper: Selbsthilfegruppe TransIdent
  • Stefan Schmidt: KCM Schwulenzentrum e.V.
  • Andreas Sahner: CSD Münster e.V.
  • Dr. Birgit Bosold: Vorstand Schwules* Museum Berlin + Botschafterin CSD Münster 2017
Sigmar Fischer erinnerte sich zurück an 1972. Er selbst konnte damals nicht an der Demo teilnehmen, da sein Vater ihn nach Hause bat nach Bielefeld. Zwei Wochen zuvor hatte er dort auf seinem Schreibtisch ein Schriftstück liegen lassen, das ihn eindeutig als schwul outete. Anstatt zu demonstrieren habe er somit, so Fischer, damals sein Coming-Out bei seinen Eltern gehabt. Umso schöner sei es für ihn, nun nach 45 Jahren an der Demo teilnehmen zu können.
Andere Redner stellten eher in den Mittelpunkt, was seitdem passiert ist. Stefan Schmidt erinnerte an die Aidskrise der 80er und 90er und den gesellschaftlichen Druck unter dem Homosexuelle standen, ganz abgesehen von den persönlichen Schicksalsschlägen. Und Felix Schäper machte deutlich, dass die Community seit 1972 vielfältiger geworden ist. Mittlerweile gehe es auch um Themen wie geschlechtliche Vielfalt. Trans* und Inter*personen leiden noch immer unter gesellschaftlichen Geschlechternormen. Umso wichtiger sei es, dass Menschen lernen, was es bedeutet, wenn Individuen ihr Geschlecht ablehnen. Birgit Bosold hingegen blickte in die Zukunft und wies daraufhin, dass Deutschland immer noch nicht Spitzenreiter in der Verwirklichung von Gleichberechtigung sei.

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Der CSD Münster e.V. nahm die Kundgebung auch zum Anlass, sein diesjähriges Motto vorzustellen:

Mensch_enskinder, bleibt bunt!

Der Christopher Street Day Münster findet am 26. August 2017 am Aasee bei den Kugeln statt.

Ich freue mich schon heute darauf und hoffe, die/den eine_n oder andere_n von Euch dort zu treffen. 

Viele Grüße und bleibt bunt!
Tobias

* Lesbisch Schwul Bi Trans* Inter* Queer
Old Letters

5 Tipps für gute Blogbeiträge

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser, 

mein Name ist Daniela Sprung, ich bin Kommunikationsberaterin, Content-Marketing- & Social-Media-Managerin und möchte Ihnen (insbesondere, wenn Sie bislang noch keinen Text verfasst haben :-) ) ein wenig Motivation und Mut für das Verfassen von Beiträgen geben.

„Aber ich kann doch gar nicht schreiben“. Diesen Gedanken äußern viele Menschen, sobald sie gebeten werden, einen Blogartikel zu verfassen. Dabei besteht gar kein Grund zur Sorge. Denn ein guter Beitrag setzt sich immer aus den gleichen Schritten zusammen und welche das sind, verrate ich heute.

Wer schreibt, der führt

Eine knackige Überschrift (Headline) ist ein Garant für neugierig gewordene Leser. Warum? Weil sie ein Versprechen macht. Beispielsweise, dass der Leser mehr Informationen zu einem Thema erhält oder ihn etwas Unterhaltendes erwartet. So ist die Überschrift „Hund beißt Mann“ nicht sehr spannend, „Mann beißt Hund“ dagegen schon. Interessante Überschriften können somit z.B. sein:

  • Wasserstoff tanken, wie funktioniert das?
  • Erfolgreich bei Westfalen: So läuft die Ausbildung zur Bürokauffrau ab
  • Protadur®: Eine Marke für Lebensmittel

Aber auch Headlines die Zahlen oder die W-Fragen Warum, Wie, Wer, Was oder Wann beinhalten, sorgen für neugierige Leser. Ebenso Vergleiche. Beispielsweise titelt Sascha Pallenberg im Mitarbeiterblog der Daimler AG „Eben noch Taipeh, jetzt schon Untertürkheim“. Mich persönlich macht die Überschrift sehr neugierig. Denn ich möchte wissen, was ihn bewegt hat, von Asien in das eher konservative Stuttgart zu ziehen und was er zu berichten hat.

Grundsätzlich gilt: Eine Überschrift darf gerne lustig, aufzählend, fragend usw. sein. Nur nicht langweilig, denn sie ist der Türöffner zwischen Leser und Artikel.

Erst der Leser, dann der Autor

Wir als Blogger stehen beim Schreiben komplett im Hintergrund. Es ist nicht wichtig was wir wollen, sondern was unsere Leser möchten. Darum gilt der Ausspruch „Relevanter Content zählt“ oder alternativ „Content is King“. Aber was bedeutet das konkret?

Ein Artikel sollte immer hilfreich sein und Probleme der Leser lösen bzw. deren Fragen beantworten. Beispielsweise in Form einer Anleitung wie in „Wasserstoff marsch“. Hier beschreibt die Autorin sehr anschaulich mit Hilfe eines Artikels und eines Videos, wie sich ein mit Wasserstoff betriebenes Auto betanken lässt. Der Artikel wird durch die Kombination von Text und Bewegtbild zu einem kurzweiligen Erlebnis. Dieser Blogpost beantwortet konkret die Frage, ob das Tanken eines wasserstoffbetriebenen Autos mit Schwierigkeiten verbunden ist. Das ist hilfreich für Personen, die eventuell angenommen haben, dass das Tanken aufwändig  sein könnte. 

Ebenso kann die Zusammenfassung eines Events samt der daraus gezogenen Erkenntnisse ein sehr interessanter Artikel sein. Denn die Personen, die nicht auf der Veranstaltung waren, erfahren so mehr über den dort vermittelt Inhalt. Unter Umständen haben sie mit dem Gedanken gespielt, ebenfalls dort hin zu gehen und entscheiden sich beim nächsten Mal anders. Oder sie hatten keine Zeit und können auf diesem Weg von dem Artikel profitieren.

Alternativ könnten Fragen, die oft von Kunden gestellt werden, zu einem spannenden Artikel verarbeitet werden. Beispielsweise in dem man diese in einem Artikel beantwortet und mit einem Video, einer erklärenden Bilderserie oder vielleicht sogar mit einer Audiospur beantwortet. Es gibt viele Möglichkeiten, um einen interessanten Beitrag zu verfassen, der dem oder den Leser(n) weiterhilft.

Tipp: Denken Sie immer daran welche Fragen Sie beantworten oder welches Problem Sie mit ihrem Artikel lösen können.

Zwischenüberschriften leiten

Ein guter Artikel leitet seine Leser. Zwischenüberschriften sind dabei hervorragende Helfer, denn sie bieten mehrere Vorteile.
Sie geben Orientierung
Nachdem der Leser in den Text eingestiegen ist und die ersten Informationen zum Artikel erhalten hat, leitet die Zwischenüberschrift auf den nachfolgenden Absatz bzw. die nachfolgenden Absätze weiter. Leser, die wenig Zeit zum lesen haben und denText nur überfliegen, können mit Zwischenüberschriften abgeholt und über den Inhalt informiert werden.
Sie machen neugierig
Gut formulierte Zwischenüberschriften sind spannend, informativ oder unterhaltend. Ebenso wie die Headline machen sie neugierig auf mehr.
Sie bieten Zeit zum Verschnaufen
Zwischenüberschriften stoppen den Lesefluss. Das liegt in der Natur der Sache, denn sie unterbrechen den Fließtext. Der Besucher muss also inne halten und sich kurzfristig neu orientieren. Zwischenüberschriften bieten damit die Möglichkeit, den Leser eine kurze Pause zu gewähren und ihn auf die nachfolgenden Absätze vorzubereiten.
Relevanz zählt

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Dieser alte Journalistenspruch gilt auch für Blogartikel. Da unsere Leser an vorderster Stelle stehen, sind wir als Autoren gefordert, immer wieder aktuelle und interessante Themen zu finden, die sie fesseln. Das können branchenrelevante Informationen sein, neue Entwicklungen im Unternehmen, Einblicke in den eigenen Werdegang (wie z. B. bei „Aus dem Sattel auf den Bürostuhl“), Artikel zum Umgang mit den Produkten des Unternehmens usw.

Erinnern Sie sich an die Sendung mit der Maus. Fanden wir es nicht alle spannend, wenn wir Einblicke in die dort vorgestellten Berufe erhalten haben, wie beispielsweise den Glasbläser oder Schornsteinfeger?

Darum ein Tipp von mir: Ein Blick hinter die Kulissen, Produktionsabläufe oder die Funktionsweise von Produkten sind oftmals sehr spannend für die Leser, da sie die täglichen Abläufe nicht kennen.

Präzision zählt

Ein guter Beitrag zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur spannend, informativ und oder unterhaltend ist, sondern auch auf den Punkt kommt. Schachtelsätze oder Wortwiederholungen sind langweilig für den Leser und sorgen dafür, dass das Lesen anstrengend wir. Ein Beispiel aus Dürrenmatt „Der Auftrag“:

„Von Lambert empfing sie in seinem Studierzimmer, verlangte unverzüglich gefilmt zu werden, ließ willig alle Vorbereitungen über sich ergehen, erklärte dann vor der laufenden Kamera, hinter seinem Schreibtisch sitzend, er sei am Tode seiner Frau schuldig, weil er die oft unter schweren Depressionen Leidende immer mehr als Fall statt als Frau behandelt hätte, bis sie, nachdem ihr seine Notizen über ihre Krankheit durch Zufall zu Gesicht gekommen, kurzerhand das Haus verlassen habe, nach der Meldung der Hausdame nur in ihrem roten Pelzmantel über einen Jeansanzug geworfen und mit einer Handtasche, seitdem habe er nichts mehr von ihr gehört, doch habe er auch nichts unternommen, von ihr etwas zu erfahren, um ihr einerseits jede Freiheit zu lassen, andererseits ihr, käme sie auf seine Nachforschungen, das Gefühl zu ersparen, sie würde von ihm weiterhin beobachtet, doch jetzt, da sie ein so entsetzliches Ende genommen und er nicht nur in seiner Methode ihr gegenüber, jener der kühlen Beobachtung, die der Psychatrie vorgeschrieben sei, sondern auch in seinem Unterlassen jeder Nachforschungen seine Schuld erkenne, erachte er es für seine Pflicht, die Wahrheit zu erfahren, mehr noch, sie der Wissenschaft zugänglich zu machen, herauszufinden, was sich ereignet habe, sei er doch an die Grenze seiner Wissenschaft gestoßen, die sich im Schicksal seiner Frau abzeichne.“

Möchten Sie das lesen? Ich hoffe, nicht. Darum ist es sinnvoll, Sätze so kurz wie möglich zu formulieren. Und aus einem langen Satz mehrere kleine zu machen. Ähnliches gilt für Wortwiederholungen. Es ist sinnvoll, immer wieder zu prüfen, ob es nicht ein Synonym für wiederkehrende Begriffe gibt. So werden Artikel abwechslungsreicher und das freut den Leser.

Fazit

Einen guten Blogartikel zu schreiben ist nicht schwer. Wichtig ist immer das Ziel des Artikels im Auge zu behalten: „Was will ich meinem Leser vermitteln?“ Das kann in Form verschiedener Formate geschehen: Videos, Text, Bilder usw., gerne auch in Kombination. Eine Headline, die neugierig auf den zu erwartenden Text macht,  ist dabei schon die halbe Miete. Zwischenüberschriften leiten den Leser weiter, Absätze strukturieren einen Artikel und kurze Sätze sorgen für mehr Leserlichkeit. Relevante Themen sorgen für den nötigen Informationswert und verbinden alles zu einem lesenswerten Beitrag.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem nächsten Blogbeitrag. 

Daniela Sprung

Header-Bild: Fotolia #120498446 | © Barbara Pheby 

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Schreiben, telefonieren, koordinieren

Spannendes Praktikum bei Westfalen 
Ich bin Ann-Christine Narloch und ich studiere Strategische Kommunikation in Münster. Bevor ich ins dritte Master-Semester startete, wollte ich die Semesterferien für ein weiteres Praktikum nutzen. Zwei Monate lang habe ich nun in der Abteilung Unternehmenskommunikation der Westfalen Gruppe gearbeitet.

Ich hatte schon einmal ein Praktikum im gleichen Bereich gemacht. Weil das ein paar Jahre her ist, wollte ich schauen, ob mir der Aufgabenbereich immer noch Spaß macht. Das habe ich schon in der ersten Woche herausgefunden: Ja, das ist für mich genau das Richtige.

Der Weg zu Westfalen
Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, mich bei  Westfalen für ein Praktikum zu bewerben?

Schon vor meinem Studium war ich oft in Münster  – meistens mit dem Zug. Bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof führte der Weg am Bürogebäude der Westfalen AG vorbei. Natürlich kannte ich auch die Westfalen Tankstellen schon. Allerdings wusste ich nicht,  wie viel eigentlich hinter dem Namen „Westfalen“ steckt. Als ich mir dann überlegt habe, in den Semesterferien ein Praktikum zu machen, ist mir die Westfalen AG wieder eingefallen und ich habe mich auf der Website informiert.

Das Unternehmen war für mich sofort interessant. Besonders sympathisch finde ich, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt und die Unternehmenswerte schon über mehrere Generationen weitergegeben werden. Das Schöne an einem Praktikum bei einem mittelstänidschen Unternehmen ist auch,  dass viele Abläufe denen in größeren Unternehmen ähneln, der Kontakt zu den Kollegen aber häuftig auf einer persönlicheren Ebene stattfindet. 

Reizvoll war für mich insbesondere die Tatsache, dass die Westfalen AG drei sehr unterschiedliche Geschäftsbereiche hat (Gase, Energieversorgung und Tankstellen). Für mich machte es das Unternehmen interessant, weil ich mich auf mehrere Bereiche einstellen und unterschiedlichste Themen für Magazine und Pressemitteilungen bearbeiten konnte. Die Arbeit war also schon von den Themen her nicht eintönig. 

Angekommen in der Abteilung
Einen „typischen Tag“ gibt es in der Abteilung Unternehmenskommunikation nicht. Das ist auch gut so, denn genau das finde ich spannend. Schließlich ist die Arbeit dadurch besonders abwechslungsreich. Morgens hatte ich aber immer eine schöne Routine: Ich erstellte die Presseschau. Dazu sah ich in einem Online-Portal Zeitungen durch und hielt nach Artikeln Ausschau, die für das Unternehmen interessant sein können. Ich sorgte also dafür, dass alle anderen gut informiert sind – und selbst war ich es dann auch. :-)
reporterEinen großen Teil der Arbeit nehmen das Kundenmagazin „Westfalen Reporter“ und das Mitarbeitermagazin „intern aktuell“ ein: Ich unterstützte meine Kollegen dabei, Artikel für die beiden Magazine zu schreiben. Die Magazine informieren  über alles, was rund um die Westfalen Gruppe in der letzten Zeit geschehen ist oder zukünftig geschehen wird. Für mich war das eine spannende Aufgabe, weil ich sehr gerne schreibe. Das Ganze hatte noch einen schönen Nebeneffekt: Ich erfuhr jeden Tag wieder aufs Neue eine ganze Menge über das Unternehmen und die Mitarbeiter. :-)

Zusammen mit meinen Kollegen habe ich auch an Veranstaltungen teilgenommen. Zum Beispiel, als das Westfalen Hafentanklager in Münster-Gelmer seinen 50. Geburtstag gefeiert hat. Bei der Jubiläumsfeier waren wir die Ansprechpartner für Medienvertreter. Wir haben eine Menge Fotos von der Veranstaltung gemacht, denn die Presse wurde – sofern sie nicht anwesend war – nach der Jubiläumsveranstaltung mit Pressemitteilungen versorgt. 
zelt-jubilaeumWie man schon an den unterschiedlichen Aufgaben sehen kann, ist die Arbeit in der Unternehmenskommunikation vielseitig: Deshalb wurde mir nie langweilig.

Spaß bei der Arbeit
Die Arbeit machte mir viel Spaß. Das lag aber nicht nur an den spannenden Aufgaben, sondern auch an meinen Kollegen: Wir hatten ein tolles Arbeitsklima. Besonders gefiel mir, dass mich meine Kollegen auf Augenhöhe behandelten. Sie haben mir von Anfang an viele Aufgaben übertragen, wodurch ich einen guten Einblick in die Aufgabenbereiche bekam.

Eine tolle Sache war auch das Praktikanten-Essen. Immer mittwochs trafen wir Praktikanten uns zum gemeinsamen Mittagessen und tauschen uns darüber aus, was wir in unserer Abteilung so machen, was wir erlebt haben und wie unsere Erfahrungen sind.

Ich habe mich bei Westfalen wirklich sehr wohl gefühlt und erinnere mich gerne daran zurück. 

Viele Grüße,

Ann-Christine Narloch