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Westfalen Aktiv Gesund – und sportlich unterwegs noch obendrein

Die Westfalen AG – ein Unternehmen im Herzen Münsters. Der Fahrrad- Hauptstadt schlechthin, so der Volksmund. Da konnte die Idee, den Mitarbeitern das Konzept „JobRad“ im Rahmen des Gesundheitsmanagements anzubieten, schnell reifen.

Und so führte das Team „WestfalenAktivGesund“ bereits Ende 2015 erste Gespräche mit der Firma JobRad, einem der größten Anbieter dieses Leasing-Konzepts deutschlandweit. Denn genau das ist die Idee des Projekts „JobRad“: Mitarbeitern äquivalent zum Dienstwagen Fahrräder per Leasing zur Verfügung zu stellen. Die Abrechnung erfolgt dabei direkt über die Gehaltsabrechnung und am Ende der Vertragslaufzeit kann der Mitarbeiter das Fahrrad nach Zahlung einer Restsumme übernehmen.

Aber bis es soweit war, mussten wir viel Überzeugungsarbeit leisten, denn natürlich bedeutet die Einführung eines solchen Projekts auch immer ein wenig Verwaltungsaufwand, der erledigt werden muss. Aber Ende April 2017 war es dann endlich soweit und wir konnten den Startschuss für das Projekt geben. Denn eines war Gewiss: die Nachfrage war bereits enorm!

Und so groß das Interesse-  so viele Fragen gab es natürlich zu beantworten. Viele Informationen haben wir im Intranet durch regelmäßige Einträge und Updates beantworten können. Aber insbesondere auch die Internetseite der Firma JobRad bot eine Fülle an Antworten auf all die anfallenden Fragen. Trotzdem stand das Telefon nie still, denn auch viele Kollegen aus den gewerblichen Bereichen, die keinen Zugang zum Intranet haben, haben das persönliche Gespräch gesucht. Und eines steht fest: aufs Rad bekommen haben wir sie alle. :-)

Logo_JobRad

Und so radeln inzwischen über 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Nord bis Süd auf nagelneuen Holland-, Trekking- oder E-Bikes durch das Land. Insbesondere die Anschaffung des Letzteren wird durch das Leasing-Konzept attraktiv. Denn bei diesen auch als Pedelec (Pedal Electric Cycle) bekannten Rädern, die ihren „Reiter“ durch einen kleinen Elektromotor beim Strampeln unterstützten, liegt man in der Anschaffung gut und gerne schon mal bei 2000 bis 3000 Euro. Und möchte Herr Mustermann bei zukünftigen Radtouren mit Frau Mustermann Streit vermeiden, weil sie den Berg auf ihrem Drahtesel nur mit größter Mühe hinaufkommt, während „Er“ ganz gemütlich und ohne eine Schweißperle auf der Stirn schon oben wartet – dann least er am besten gleich zwei! Denn genau so viele Verträge pro Mitarbeiter werden von der Westfalen AG genehmigt. Schließlich wollen wir nicht die Scheidungsrate nach oben treiben, sondern gesunde, fitte und motivierte Mitarbeiter! :-)

Und auch wenn nicht jeder die Möglichkeit hat, aufgrund der Distanz zum Arbeitsort auf das Auto zu verzichten, so ist auch jeder in der Freizeit geradelte Kilometer ein Beitrag zum eigenen Wohlbefinden. Und so hoffen wir, dass sich auch weiterhin viele Mitarbeiter mit dem Angebot auseinandersetzten und sich für ein JobRad entschieden. Viele begeisterte Mitarbeiter sind der Beweis, dass sich das Engagement des Teams WestfalenAktivGesund gelohnt hat.

Wir vom Gesundheitsmanagement jedenfalls freuen uns auf viele weitere spannende Aktionen!

Mit sportlichen Grüßen

Katja Watermann


Zu den Erfahrungen mit dem JobRad haben uns einige Berichte von Kollegen erreicht, die wir hier gerne veröffentlichen möchten: 

Matthias Hembrock, Technische Dienste Gaseproduktion, Hörstel: Auf der Suche nach einem meiner Körpergröße entsprechenden Rahmen habe ich einige Fahrradläden in der Umgebung aufgesucht. Aber leider hatten die meisten kein Rad welches meinen Wünschen, großer Rahmen mit Riemenantrieb und Narbenschaltung entsprach. Schließlich bin ich bei der Firma xxl bikes in Wettringen gelandet, dort habe ich gefunden was ich gesucht habe. Nach einer mehrstündigen Beratung habe ich mich für ein Raußen R10 mit Rohloff Narbenschaltung entschieden. 

sonderanfertigung
Dieser Rahmen wurde individuell für mich erstellt, ein echtes Unikat. Die Rahmenhöhe beträgt 73cm, mit einem extra langen ober Rohr. Die Vorfreude auf das Rad wuchs von Tag zu Tag. Bestellt habe ich das Rad eine Woche vor Oster, abgeholt am 08.09.2017. Die ersten hundert Kilometer sind auch schon drauf. Und es läuft super!


Petra Leinkenjost, Energieversorgung, Münster: Ich habe mich sehr über die Entscheidung von Westfalen gefreut, das Jobradangebot aufzunehmen. Nach der erste Bekanntgabe im Intranet (Ankündigung Job Rad „Raus aus dem Sessel…“ ) bin ich direkt zum Fahrradhändler und habe mir ein tolles Fahrrad ausgesucht  (an meinem Geburtstag, 21.03.). Ich habe sogar einen Geburtstagsrabatt bekommen. Super :-) Innerhalb weniger Tage hatte ich meinen Abholschein in Händen und konnte mein langersehntes Fahrrad entgegennehmen. Perfekt!

An diesem Abend bin ich direkt vom Fahrradhändler in Münster nach Ostbevern per Rad gefahren. Ich nutze das Job Rad bei gutem Wetter für den Weg zur Arbeit (immerhin pro Strecke 26 Kilometer). Auch in meiner Freizeit fahre ich mehr Fahrrad als vorher. Ich habe ein Pedelec, hiermit fährt man natürlich auch bei sehr windigem Wetter. Ich kann für mich ganz klar sagen, dass ich mich durch mein Job Rad erheblich mehr  an der frischen Luft bewege und mich wohler fühle :-)

Hildegard Werth, Unternehmenskommunikation, Münster: Seit Mai fahre ich mein JobRad (Pedelec) und bin begeistert! Ich wohne in Münster-Handorf und bin jetzt viel öfter mit dem Fahrrad unterwegs; unter anderem zur Arbeit (ca. 9 Kilometer) oder zum Einkaufen und immer mit Helm. Ich bekomme Bewegung (Ja, auch ein Pedelec fährt nicht von alleine!), frische Luft, und es ist wunderbar, mit geringer Anstrengung schnell unterwegs zu sein. Vom Aussuchen bis zur Auslieferung ging alles fix und reibungslos. Und damit ich meinem Mann beim Radeln in der Freizeit nicht davonfahre, hat auch er eins bekommen!

kufsteinAußerdem haben wir die Räder mit in den Urlaub nach Bayern genommen und konnten die Touren auf dem Inn-Radweg und um den Chiemsee entspannt genießen. Für Einkäufe und Regenjacke habe ich eine praktische Fahrradtasche angeschafft sowie für unseren Hund Paula ein Körbchen auf dem Gepäckträger, damit sie immer dabei sein kann.

 

Claudia Hermes, Technologiezentrum Münster: Von der alten Möhre zum neuen Jobrad :-) Seit Mai mache ich mit meinem Jobrad Münster unsicher. Sobald ich die Info über Jobrad im Intranet gelesen habe, war mir klar: Das ist was für mich. Bislang habe ich eigentlich immer irgendwelche alten Räder aufgefahren. Die knapp sechs km Fahrweg mit meiner alten Möhre zum Kesslerweg machten wirklich keinen Spaß. Gerade die zwei Brücken auf meinem Weg zur Arbeit waren die Hölle. 

Also habe ich mich über mögliche Neu-Räder informiert und mich für ein Trekkingrad entschieden. Als dann das „GO“ für Jobrad kam, habe ich mich direkt über das Jobrad-Portal registriert und nach knapp einer Woche konnte ich mein Rad beim Händler bestellen.

Ohne Jobrad hätte ich mich nicht für ein so gutes Modell entschieden, oder würde wahrscheinlich noch immer mit dem alten Drahtesel fahren.

Mittlerweile hat die alte Möhre aber ausgedient und ich fliege quasi mit meinem Trekkingrad zur Arbeit. Die Brücken sind auch kein wirkliches Hindernis mehr, obwohl mich ab und an die E-Biker überholen. Vielleicht wird das ja irgendwann mein nächstes Jobrad :-)

 

 

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Bereit für eine Zeitreise?

Hallo zusammen,

mein Name ist Charlotte Vehoff, ich bin 18 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bei der Westfalen Gruppe, um meine Ausbildung zur Industriekauffrau zu absolvieren.      

Derzeit bin ich im Bereich Tankstellen in Marketing und Produktmanagement eingesetzt. Falls Sie sich darunter nicht so wirklich etwas vorstellen können: Themen sind unter anderem das Shop-, das Schmierstoff-, das Waschgeschäft und die Bereiche Marketing sowie Gastronomie bei unseren Tankstellen.

Durch die Kooperation mit dem Großhändler Lekkerland, bei dem die Westfalen Gruppe den größten Teil der Ware für das Shopgeschäft bezieht, gibt es einmal jährlich die Möglichkeit, einen  Stand auf deren Hausmesse in Münster zu gestalten. Dieses Jahr durfte auch ich daran teilnehmen 😊

Los ging es am Freitag, den 08.09.2017 im Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland. Um 08:30 Uhr hieß es: Treffen an unserem Westfalen Stand, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und anschließend das Standpersonal einzuweisen.

standIn diesem Jahr hieß das Motto: „Lekkerland-Rallye 2017!“ Unter dem Motto: „Zurück in die Zukunft“ präsentierten wir unseren Stand als  „Westfalen Werkstatt“: Öl-Fässer, Bilder von alten Westfalen Tankstellen, Leitplanken und eine alte Westfalen-Zapfsäule ließen unseren Stand einzigartig aussehen.  So konnten unsere Tankstellen-Partner in die Vergangenheit der Westfalen Tankstellen eintauchen, während sie über Zukunftsthemen informiert wurden. 😊

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Meine Aufgabe war es, unsere Partner am Stand zu begrüßen, was mir wirklich viel Spaß gemacht hat, weil ich sie persönlich kennenlernen durfte.

Unsere Tankstellen-Partner informierten sich über neue oder verbesserte Produkte wie zum Beispiel eine abschließbare Outdoor-Warenpräsentation oder innovative Desinfektionsspender. Meine Kollegen und unsere Tankstellen-Partner nutzten die Möglichkeit,  über spezielle Messekonditionen und viele weitere Themen zu sprechen.  Wer wollte, konnte seine spielerischen Talente beweisen, und mit der Virtual-Reality-Brille ein Rennen auf der Playstation antreten. 😊

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Generell hatten die Besucher natürlich auch ausreichend Zeit sich die Stände der verschiedenen Aussteller anzuschauen. Neu in diesem Jahr waren die auf unsere Initiative angebotenen Fachvorträge der Unternehmen eurodata und StationGuide. Sie gaben unseren Partnern die Chance, sich über neue Organisationssoftware zu informieren.  Eine solche Software schafft die Möglichkeit, den Alltag an der Tankstelle zu digitalisieren, zu optimieren und so Zeitersparnis zu schaffen.

Wie auch in den letzten Jahren konnten unsere Partner an einem Gewinnspiel teilnehmen. Es gab einen mit Sonax-Produkten gefüllten Outdoor-Warenbunker und eine Playstation mit Spiel inklusive Virtual-Reality-Brille zu gewinnen. Fünf mal gab es außerdem – passend zu unserem Motto – das Monopoly-Spiel „Zurück in die Zukunft“ zu gewinnen.                                                                                                              
Trotz der begrenzten Anzahl an Preisen ging bei uns am Stand niemand leer aus. Jeder Partner der vorbeischaute, erhielt eine Taschenlampe, die zusätzlich eine Beamerfunktion hatte, um die Westfalen Bildmarke zu projizieren. Zusätzlich gab es für alle, die eine Öl-Bestellung (ebenfalls zu tollen Messekonditionen) abgaben, einen großen Castrol-Regenschirm, der an diesem regnerischen Wochenende wahrscheinlich das beste Werbegeschenk war. 😊

messeeindrueckeNatürlich hatte auch ich die Möglichkeit, über die Messe zu laufen, um mir einen Eindruck davon machen zu können, was für ein großes und vielseitiges Angebot Lekkerland grundsätzlich anbietet. Es reicht vom Red Bull Energy Drink über alle möglichen Haribo-Variationen bis hin zur Curry-Wurst und Salaten. 😊

Rückblickend auf die Messe kann ich also sagen, dass es wirklich Spaß gemacht hat, es eine schöne Abwechslung zum Büroalltag war und ich viele verschiedene Eindrücke vom Tankstellengeschäft sammeln konnte.

Viele Grüße

Charlotte Vehoff

Header-Bild: #169427254 | © mixmagic – Fotolia.com

 

Everyone Has a Story

Drei Jahre Mitarbeiter-Blog: Ein Blick zurück

Liebe Leser und Leserinnen,

drei Jahre und 156 Beiträge ist unser Mitarbeiter-Blog nun alt. Über 100 Kollegen und Kolleginnen haben sich hier eingebracht und Geschichten aus ihrem Arbeits- oder auch Privatleben erzählt. Zeit, zurückzublicken und in alten Blogbeiträgen zu stöbern. Das lohnt sich, den viele tolle Beiträge, viele interessante Informationen und spaßige Geschichten sind inzwischen in Vergessenheit geraten. Für den Anfang  haben wir per Zufallsgenerator eine erste kleine Liste erstellt, die die Stöberei erleichtern soll. Ganz besonders gut eignet sich aber auch eine Eingabe in das Suchfeld. :-)

Suche nach

Erfolg
Produkte
Spannung
Kaffee
Feierabend 

Zufalls-Stöberliste

Viel Spaß beim Stöbern und Suchen, beim Lesen und Erinnern und natürlich auch beim Verfassen der nächsten Blogbeiträge. :-)

Katharina Kämper



Header-Bild: Fotolia #167253480 | Urheber: gustavofrazao

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Mein Praktikum bei Westfalen – Kaffee kochen? Hier nicht!

Hey, mein Name ist Kristine, ich bin 24 Jahre alt und seit dem 01.08.2017 bis Mitte Dezember bei  Westfalen als Praktikantin im Bereich Personal eingesetzt. Schon jetzt – nach knapp vier Wochen – kann ich sicher sagen, dass meine Entscheidung richtig war, genau in diesem Unternehmen mein Praktikum zu absolvieren.

Momentan studiere ich im fünften Semester BWL an der Fachhochschule Münster und habe mich auf den Bereich Personal spezialisiert. Aber was bringt das ganze Lernen, wenn man es nicht auch mal anwenden kann? Daher bin ich im Sommer 2017 auf die Jobmesse Münster gegangen, um mich über mögliche Praktika zu informieren. Und dann stach mir ein Stand besonders ins Auge : der von Westfalen. Ich wurde total herzlich beraten und auf meine Fragen wurde sehr kompetent geantwortet. Besonders hat mir an der Praktikumsbeschreibung gefallen, dass ich nicht nur einen Bereich, wie zum Beispiel die Personalentwicklung, sondern alle Bereiche der Personalabteilung kennen lernen würde.

Nachdem ich mich auf die Stelle beworben hatte, wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Schon beim Bewerbungsgespräch habe ich gemerkt, dass hier viel Wert auf das Verhalten im Team und zwischenmenschliche Beziehungen gelegt wird. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich nur ein weiterer Kandidat in einem „Bewerberkarussell“ bin, sondern auf Augenhöhe mit meinen Gesprächspartnern kommuniziere. Und dann kam schon einen Tag später der ersehnte Anruf: „Wir haben uns für Sie entschieden.“ Ich war echt super happy und bin erst einmal in die Luft gehüpft.

Kaffee kochen? Hier nicht!

Klar, das weit verbreitete Klischee, dass Praktikanten nur Kaffee kochen und den Drucker bedienen, kennt jeder (mal abgesehen davon, dass ich das natürlich auch gut kann, gibt es hier wirklich super Kaffeevollautomaten. Haha). Spaß beiseite: Hier liefen die ersten vier  Wochen völlig anders ab. Gleich zu Beginn wurde ich von meinem Team sehr herzlich aufgenommen, sodass ich mich seit dem ersten Tag sehr wohl fühle. Die Arbeitsatmosphäre in unserer Abteilung ist sehr offen und freundlich.

Direkt in der ersten Woche wurde ich in das Tagesgeschäft mit einbezogen. Ich durfte Aufgaben erledigen, die ein großes Verantwortungsbewusstsein erfordern, wie zum Beispiel der Bewerbermanagementprozess.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ich in der zweiten Woche mit in ein Vorstellungsgespräch durfte, was natürlich auch nicht selbstverständlich ist. Auch sonst wurden mir viele spannende Aufgaben geben und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt.

Die nächsten Monate

Meiner Meinung nach dient ein Praktikum, neben dem Sammeln von Praxiserfahrungen vor allem auch dazu, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, in welche Richtung man sich nach dem Hochschulabschluss beruflich orientieren möchte und wo die persönlichen Stärken und Interessen liegen. Bis jetzt sehe ich mich nach meinem Bachelorabschluss immer noch im Bereich Personal und gehe fest davon aus, dass dies auch so bleibt.

Ich bin wirklich gespannt, was mich die nächsten Monate erwartet und freue mich auf die weitere Zeit bei der Westfalen AG!

Viele Grüße
Kristine Wöste-Guhle
Cables, red flashing lamps and connectors

Der ganz normale Wahnsinn

Wahnsinn: Laut Wortdefinition ist dies primär eine Beschreibung für eine geistige Verwirrung, die krankhaft ist oder eine sehr unvernünftige bzw. unverständliche Sache .

Man kann also sagen, dass alle IT’ler wahnsinnig sind, denn für den Normalsterblichen reden wir immer über unvernünftige oder unverständliche Sachen.

Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen.

Jeden Tag arbeiten die Mitarbeiter der IT daran, den Berg des Wahnsinns zu erklimmen und ihn zu meistern.

Es gibt unzählige Irrungen und Wirrungen auf dem Weg zum Gipfel. Ähnlich wie Odysseus kämpfen wir uns immer wieder durch die Verlockungen der Sirenen im Betriebsrestaurant und besiegen die feuerschnaubenden Stiere der Stakeholder, die sich uns in den Weg stellen, um  die Kaffeemaschine zu erreichen.

Jeder in der IT bringt für die vielfältigen Aufgaben seine eigenen und ganz besonderen Fähigkeiten mit.

Die Applikationsmanager, die mit einem Fingerzeig ganze IT-Infrastrukturen erschaffen können, als würde jemand das sagenumwobene Atlantis aus der Tiefe heben. Genauso schnell können sie es aber auch wieder versenken, wenn ein Teil der mystischen Zauberformel im Quellcode fehlt.
Server room in data center. Telecommunication equipment

Dabei nutzen Sie als Quelle ihrer magischen Fähigkeiten Kaffee und Süßigkeiten und wandeln so ihre Gedanken und Phantasien in Realität um. Ein bisschen wie Green Lantern in diesem Film … Ja genau den – mit Ryan Raynolds. Der selbe Ryan Raynolds, der in Deadpool immer wieder Witze über seine grüne Vorgängerrolle reisst.

Aber zurück zum Thema. Wie gesagt, Irrungen und Wirrungen erwarten uns.

Die IT Systemmanager. Ähnlich wie das Zwergenvolk in Herr der Ringe sind sie zähe und begabte Handwerker und Meister ihres Fachs. Alles was sie anfassen, ist von unschätzbarem Wert und wird auf edelste Art verarbeitet.

In der heiligen Höhlenstadt Rechenzentrum bewegen sie Daten hin und her, jonglieren, oder konsultieren für unlösbare Fragen das Orakel von Schlee.

Das Orakel von Schlee



Sie sind die verlässlichen Gefährten auf dem Weg zum Gipfel des Schicksalsbergs und immer an deiner Seite, wenn die Harpyie SAP ihre Klauen nach dir ausstreckt. Sicher mögen sie manchmal etwas eigensinnig und schwer zu verstehen sein, aber sie sind die tapfersten Verbündeten, die man an seiner Seite haben kann.

 

Die IT Projektmanager kennen die phantastischen Tierwesen der IT in- und auswendig und wissen genau, wo die Ressourcen der Stakeholder zu finden sind. Dabei scheuen Sie keine Mühen. Auch der flinke Niffler hätte keine Chance, ihrem wachen Auge zu entgehen.

Sie sind die Parselmünder der IT, die die Sprache der Fachabteilungen sprechen und versuchen, zwischen dem Zwergenvolk der IT Systemmanager, den mystischen Applikationsmanagern und den Stieren der Stakeholder zu vermitteln. Das alles tun sie immer mit viel Hingabe und einem Medienkoffer, der die Tür öffnet zu vielen tiefgründigen Brainstormings. 

Die IT Supporter, die mit ihrem General an vorderster Front kämpfen. Mit dem Geschick und der Kraft von Jamie Lannister werden hier passende Wordings taktiert und die edlen Damen des Hofes mit Respekt behandelt und mit Service verwöhnt.

Beim Kampf mit den Anfragen verliert der eine oder andere auch mal einen Teil von sich aber ein IT-Supporter hat den Eid geschworen, der Domäne WAG-MS und seinem König, dem Protektor des Königreichs, zu dienen.
Sword in hand. Military clothing of the pastUm diese Mammut-Aufgabe stemmen zu können, bedarf es vieler tapferer Köpfe, die sich in die Garde der IT-Supporter einreihen. Lady Schröder zum Beispiel, Sprengerin der Telefonketten und Befreierin der unterdrückten Rufnummern, Sir Wrobel als General der Königlichen Garde oder im hohen Norden des Reichs E1 Sir Appelt als standhafter Kämpfer am Wall zu Bechtle für die Vertriebs-Partner-Watch.

Dies sind einige der mutigen Gefährten, die tollkühn genug sind, immer wieder den Aufstieg auf den Berg des Wahnsinns zu wagen, ohne den Passierschein A38 in der Tasche zu haben.

Ich freue mich, als Grünseher Zeuge dieser fabelhaften Taten zu sein und dem einen oder anderen Normalsterblichen als drittes Auge der Krähe für einen Blick auf den sagenumwobenen Bereich der IT zu dienen.

Und denkt daran: Der Winter kommt!

Nein, ehrlich. Er kommt. Los, bestellt Gas in der Energieversorgung! Los!

Valar Dohaeris
Euer Ricardo Santos



Bildnachweise:

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